Selbstmord???

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Rev.Gerhard
    da kann man doch aber auch eine unterschiedliche Wahrnehmung haben, ohne gleich Aggressionen auslösen zu wollen. Abgesehen davon, dass Elvis nicht mehr so gesund wirkt, steht für mich die künstlerische Leistung von Rapid City der von Aloha kaum nach und übertrifft manches Konzert von 1971 deutlich.
    Spätestens hier muss ich aufpassen, nicht beleidigend zu posten

    (edit: obwohl es andere bereits tun )
    Zuletzt geändert von Gast; 23.10.2006, 13:11

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von TheKing
    Timothy, wennDu mich mit Deiner Bemerkung meinst, dann sprich Deine Gedanken klar aus. Sonst ist es nur Stimmungsmache. Ich liebe Elvis von Herzen und es hat schon etwas "religiöses" das ist kein Problem für mich, da sehe ich es wieder etwas anders als Stutz. Elvis hat, wie es wohl auch Bruce Springsteen in dem Zitat meint, den Menschen ( oder sagen wir dem geneigten Hörer ) etwas gegeben, was bis heute bestand hat. Ich finde Elvis ist ein solches Phänomen, dass es fast schon ein kleines Wunder ist. Für mich zumindest. Ich habe diesen Mann nie persönlich gesehen und doch spielt er eine Rolle in meinem Leben. Andere Künstler, die mir gefallen lösen nicht diese Gefühle in mir aus. Es ist als hätte Elvis eine Standleitung zu meinem Herzen. Das ist nicht allein mit musikalischem Talent zu erklären. Von ihm ging etwas aus. Ein ganz besonderer Mensch halt.

    Elvis selbst war sehr gläubig und spirituell interessiert. Hört man seine Gospels, dann kann man das spüren, man kann es nachempfinden.

    Elvis konnte einen Song zum Leben erwecken, er wurde eins mit der Musik und transportierte die Emotion die darin lag, vergrößerte sie gar.

    Wenn ich beispielsweise einen Song wie " You never walk alone" höre, dann gibt das mir tatsächlichKraft und Zuversicht. Es ist als würde Elvis mir persönlich sagen: "Mach weiter, ich bin bei Dir und Jesus ist bei Dir, am Ende des Sturms ist ein goldenes Licht!"

    Ich weiß, dass jeder von Euch diese emotionale Qualität auch empfinden kann, das ist es was diese Liebe zu Elvis begründet, er ist einem nahe. Obwohl er tot ist, lange schon, ist es noch hier. Die Liebe die er geschaffen hat ist immernoch hier.
    das hast Du aber schön geschrieben.

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gast-20080904
    Unter musikalischen Gesichtspunkten wird dort tatsächlich eher weniger geboten. Die Darbietung ist (allerhöchstens) durchschnittlich und eines Elvis Presley nicht wirklich würdig. Was aber nicht heißen soll, dass er nicht auch bei 50% Leistung immer noch jemand war, dem man über Gebühr gerne zuhört und -sieht.
    da kann man doch aber auch eine unterschiedliche Wahrnehmung haben, ohne gleich Aggressionen auslösen zu wollen. Abgesehen davon, dass Elvis nicht mehr so gesund wirkt, steht für mich die künstlerische Leistung von Rapid City der von Aloha kaum nach und übertrifft manches Konzert von 1971 deutlich.

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Rev.Gerhard
    dass er es schaffte, seine Leiden geheimzuhalten und kaum jemanden in Sorge zu versetzen.
    Er sieht also bis zum Schluss kerngesund aus. Niemand brauchte sich Sorgen machen ... aja ... Mit Opiaten betäubt man sich. Krankheiten werden damit normalerweise nicht behandelt. Das wirft natürlich auch kein gutes Licht auf seine Ärzte, die ihm das verschrieben was er WOLLTE und nicht was er BRAUCHTE!

    Außerdem ist meine Frage nicht beantwortet!

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Stutz71
    War Elvis stark Medikamentenabhängig und hatte dies Auswirkungen auf seine künstlerische Arbeit? JA oder NEIN ?
    ich hab Elvis nicht persönlich kennengelernt. Und wenn, hätte er mit mir wahrscheinlich genausowenig über seine Krankheiten gesprochen, wie mit seiner Umgebung. Aber nach allem, was ich weiß, und Charlie Hodge lang und breit in Soest erklärte, war Elvis krank und wurde medikamentös behandelt. Vernon hielt Elvis für so gesund, dass er sich den Tod nur durch ne Mordtheorie erklären konnte. Ich finde es auf der einen Seite schade, dass sich Elvis nicht mal seinem Vater anvertraute, auf der anderen bewundernswert, dass er es schaffte, seine Leiden geheimzuhalten und kaum jemanden in Sorge zu versetzen.

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gast-20080904
    Weiß ich nicht. Ich denke, dass siehst du etwas zu extrem. Und wenn, dann wäre es eben so. Denn eines muss man ja mal sagen: 30 Jahre nach seinem Tod hat Elvis einige Million Anhänger mehr als Jesus und man weiß ja, was aus dem geworden ist ...

    schade dass wir von Jesus nichts auf DVD haben.

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete




    Dazwischen liegen nur 4 Jahre. Ich finde es einfach nur erschreckend und unendlich traurig. Und es ist doch nicht nur das Äußere das sich geändert hat. Jeder normale Mensch merkt doch auch die musikalischen Unterschiede zw. den Aloha Shows und den Jahren 76 und 77. Auch 73 gab es schon schwache Shows, aber zumindest war er noch einigermaßen bei der Sache und konnte sogar meistens noch klare Sätze formulieren (nicht so bei den Aloha Pressekonferenzen, und die waren noch in 72!).

    Wie verblendet kann man eigentlich sein, um diese Veränderungen nicht zu bemerken, bzw. als natürlichen Alterungsprozess zu betrachten? Ich kenne zwar einige Fälle, die sich in diesem Alter und einem ähnlichen Zeitraum auch derart verändert haben, jedoch spielten da IMMER starke Medikamente eine Rolle. Unter normalen Umständen verändert sich ein Mann zwischen 38 und 42 Jahren NICHT SO!

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  • MARIE
    antwortet
    Zitat von Sivle
    In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, was ein blinder oder stark sehbehinderter Elvis-Fan, der seit Elvis'Anfängen Fan ist, dazu sagt. So Jemand wäre doch allein wegen seiner gesanglichen Qualitäten und wegen der Musik an sich Fan geworden. Wie Elvis aussah, sich körperlich veränderte, wie und ob er sich bewegte, ist doch so einem Fan egal. Wäre IMHO sehr interessant so eine Meinung mal zu hören.

    Die haben ein sehr gutes gehör und würden das an sein reden hören.

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  • gast-20100121
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Sivle
    In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, was ein blinder oder stark sehbehinderter Elvis-Fan, der seit Elvis'Anfängen Fan ist, dazu sagt. So Jemand wäre doch allein wegen seiner gesanglichen Qualitäten und wegen der Musik an sich Fan geworden. Wie Elvis aussah, sich körperlich veränderte, wie und ob er sich bewegte, ist doch so einem Fan egal. Wäre IMHO sehr interessant so eine Meinung mal zu hören.
    Eine absolut interessante Fragestellung!
    Ich denke, Du kannst Recht haben mit deiner Annahme.
    Zuletzt geändert von Gast; 23.10.2006, 12:29

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  • gast-20071202
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Dream
    O.k., du siehst das so, ich seh's anders. Das ist sicher abhängig von der Person, was sie sich (lieber) anguckt und was nicht. Ebenso was jeder einzelne daraus ziehen kann.
    Das natürlich ohne Frage. So ist es ja immer. Alles ist subjektiv, jeder hat seine eigene Realität und spricht immer nur für sich selbst.

    Aber ein Musikinteressierter bzw. jemand, der selbst Musik macht (am besten singt), wird hier eben schlicht nicht soviel Inspiration und Genie finden, wie das beispielsweise bei ”Aloha" noch der Fall war. Das hat nichts (oder doch nur sehr sehr mittelbar) damit zu tun, was man sich lieber anguckt und was nicht.

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  • gast-20071202
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Sivle
    In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, was ein blinder oder stark sehbehinderter Elvis-Fan, der seit Elvis'Anfängen Fan ist, dazu sagt. So Jemand wäre doch allein wegen seiner gesanglichen Qualitäten und wegen der Musik an sich Fan geworden. Wie Elvis aussah, sich körperlich veränderte, wie und ob er sich bewegte, ist doch so einem Fan egal. Wäre IMHO sehr interessant so eine Meinung mal zu hören.
    Das wäre in der Tat interessant. Ich fürchte allerdings, dass selbst blinde Fans ein wie auch immer geartetes "Bild", ein Image, von Elvis im Kopf haben werden. Es wäre allerdings interessant zu erfahren, wie das ist und wo es sich ggf. doch von der Fehlwahrnehmung "Sehender" unterscheidet.

    Zitat von MARIE
    Elvis war am ende psychisch krank und starb an den folgen.Warum es soweit kam ist ein andere sache Andere zeiten und andere medizinische ansichten .Wer nicht mit psychiatrische krankheiten umgehen kann sol von dieses thema die finger lassen. Und es gibt anscheinend viele menschen die das nicht können
    Du hast recht. Mich wundert bereits seit geraumer Zeit, welche vermeintlich "körperlichen" Symptome hier diskutiert werden, wo diese doch stets nur Ausdruck einer Erkrankung sind, nicht aber die Krankheit selbst. Für meine Begriffe geht es hier drunter und drüber, was vielleicht für Gesprächsstoff, aber auch für ein heilloses Durcheinander sorgt.

    Zitat von TheKing
    Also als ich 8 Jahre alt war hab ich Elvisplatten gesammelt, ich war dann mal stolzer Besitzer von 23 Alben. Dabei war Elvis in Konzert. Auf dem Cover sind ja keine Bilder von diesem Ereigniss. Ich fragte mich schon warum Elvis den Text von seinen schnellen Liedern nur noch nuschelte...
    Ja nee, is' klar ...

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  • gast-20100121
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gast-20080904
    Aah, glaube ich nicht. Ich weiß nicht, was für Leute du kennst, aber jemand, der sich ein wenig auskennt und über den Tellerrand hinaus schaut, der wird binnen kürzester Zeit sehen, dass das nichts ist, was der musikalischen Legende des Elvis Presley wirklich zuträglich ist. Man wird vielleicht feststellen "Es ist weniger schlimm als ich erwartet hatte", aber letztendlich wird man immer zurückkehren zu den wirklich großen Momenten in Elvis' Karriere. "Da gibt es aber bedeutend besseres, das ich ich mir lieber anschaue ... Da gibt's doch dieses Hawaii-Konzert - und das in dem schwarzen Lederdress ..." Das CBS-Special ist wirklich nur was für Fans. Jeder andere hätte andere Prioritäten, denke ich.

    O.k., du siehst das so, ich seh's anders. Das ist sicher abhängig von der Person, was sie sich (lieber) anguckt und was nicht. Ebenso was jeder einzelne daraus ziehen kann.
    Sagt mir z.B. das CBS-Special musikalisch etwas (in die Rolle des Nichtfans geschlüpft), sehe ich keinen Grund, dies als besonders abträglich zu qualifizieren. Naja, ein positiv denkender Mensch sieht das so. Wie es ein anderer sieht, da kann ich mich nicht so gut hineinversetzen.
    Jedes Konzert ist ein singuläres Ereignis. Und so lasse ich es für mich auch gerne stehen.

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  • TheKing
    antwortet
    Zitat von Sivle
    In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, was ein blinder oder stark sehbehinderter Elvis-Fan, der seit Elvis'Anfängen Fan ist, dazu sagt. So Jemand wäre doch allein wegen seiner gesanglichen Qualitäten und wegen der Musik an sich Fan geworden. Wie Elvis aussah, sich körperlich veränderte, wie und ob er sich bewegte, ist doch so einem Fan egal. Wäre IMHO sehr interessant so eine Meinung mal zu hören.
    Also als ich 8 Jahre alt war hab ich Elvisplatten gesammelt, ich war dann mal stolzer Besitzer von 23 Alben. Dabei war Elvis in Konzert. Auf dem Cover sind ja keine Bilder von diesem Ereigniss. Ich fragte mich schon warum Elvis den Text von seinen schnellen Liedern nur noch nuschelte...ich war schließlich als so junger Elvisfan, Fan des jungen Elvis...das war das Bild was ich im Kopf hatte...das kann man schon spüren...das merkt auch jeder Blinde. Leider.

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  • MARIE
    antwortet
    Zitat von TheKing
    Die Pathologen haben mindestens 11 toxische Stoffe gefunden, die zwar nicht in tötlichen Mengen vorhanden waren, aber belegen, das er alle möglichen Sorten von Schlaftabletten und Aufputschmitteln genommen hat. Opiate wie Codein und VAlium und andere. Eine Wahnsinnsmixtur an Schmerz und Betäubungsmitteln, die in keinem Krankheitsbild sinnvoll wären, denke ich mir.

    Mag sein, er starb an Herzversagen. Mag sein, er war predestiniert dafür aus familiärer Sicht, das er aber so schwach und schlecht beieinander war, lag daran, dass er seit langen Jahren einfach Tabletten benutzte, weil ihm die Wirkungsweise gefiel. Er war sich vielleicht nicht klar darüber, was er da mit sich anstellt, wollte es später nicht hören, aber er hat es in einem naiven Glauben an die Medizin ( Es waren ja keine Straßendrogen ), diese Tabletten verschrieben ihm Ärzte, also waren sie okay, getan.


    Elvis war am ende psychisch krank und starb an den folgen.Warum es soweit kam ist ein andere sache Andere zeiten und andere medizinische ansichten .Wer nicht mit psychiatrische krankheiten umgehen kann sol von dieses thema die finger lassen. Und es gibt anscheinend viele menschen die das nicht können Ausserdem herzversagen ist nicht gleich herinfarkt

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  • Sivle
    antwortet
    Zitat von gast-20080904
    Aah, glaube ich nicht. Ich weiß nicht, was für Leute du kennst, aber jemand, der sich ein wenig auskennt und über den Tellerrand hinaus schaut, der wird binnen kürzester Zeit sehen, dass das nichts ist, was der musikalischen Legende des Elvis Presley wirklich zuträglich ist. Man wird vielleicht feststellen "Es ist weniger schlimm als ich erwartet hatte", aber letztendlich wird man immer zurückkehren zu den wirklich großen Momenten in Elvis' Karriere. "Da gibt es aber bedeutend besseres, das ich ich mir lieber anschaue ... Da gibt's doch dieses Hawaii-Konzert - und das in dem schwarzen Lederdress ..." Das CBS-Special ist wirklich nur was für Fans. Jeder andere hätte andere Prioritäten, denke ich.

    In dem Zusammenhang würde mich mal interessieren, was ein blinder oder stark sehbehinderter Elvis-Fan, der seit Elvis'Anfängen Fan ist, dazu sagt. So Jemand wäre doch allein wegen seiner gesanglichen Qualitäten und wegen der Musik an sich Fan geworden. Wie Elvis aussah, sich körperlich veränderte, wie und ob er sich bewegte, ist doch so einem Fan egal. Wäre IMHO sehr interessant so eine Meinung mal zu hören.

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