Selbstmord???

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von praytome
    richtig omaha ist eines der wenigen konzerte unter einwirkung von medies...

    ich habe auch schon unter denen gearbeitet sowie jeder künstler auch mal krank auf der bühne steht....
    Elvis soll vor Omaha extrem erschöpft und müde gewesen sein. Die Kreislaufschwierigkeiten sind unverkennbar. Wenngleich selbst diese Show noch erstaunliche Highlights aufweist. Was ihm meines Erachtens besonders zu schaffen macht ist, dass er angesichts der Fernsehkameras wünscht, besonders gut zu sein, und merkt, dass er das nicht schafft. Dies löst Panikattacken und besondere Blutdruckschwankungen aus, so dass man in einem Moment glaubt, er fällt gleich in Ohnmacht.
    Mit seinen Unsicherheiten vor der Kamera wird er sich wohl beschäftigt haben. In Rapid City wirkt er erholter, heiterer und souveräner.

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  • gast-20090730
    Ein Gast antwortete
    Zitat von praytome
    richtig omaha ist eines der wenigen konzerte unter einwirkung von medies...

    ich habe auch schon unter denen gearbeitet sowie jeder künstler auch mal krank auf der bühne steht....

    lallen is allerdings quatsch...das stottern und al diese diunge hat er schon in den 50s gemacht...und du hast recht dieser gag war wie man als gut informierter fan weiss bereits seid 76 im program...
    Gesunde Menschen haben eh kein Verständnis wie sich jemand fühlt der unter den Nebenwirkungen von Tabletten zu leiden hat. Elvis war Profi und dazu stand er noch krank auf der Bühne. Hut ab. Er hat sich nie hängen lassen.
    Viel mehr hätte er sich mal Ruhe gönnen sollen.

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  • praytome
    antwortet
    Zitat von Stutz71
    Elvis' Gelalle z.B. im Omaha Konzert ist doch nur ein beabsichtigter Gag von ihm, den nur die wahren Fans verstehen
    richtig omaha ist eines der wenigen konzerte unter einwirkung von medies...

    ich habe auch schon unter denen gearbeitet sowie jeder künstler auch mal krank auf der bühne steht....

    lallen is allerdings quatsch...das stottern und al diese diunge hat er schon in den 50s gemacht...und du hast recht dieser gag war wie man als gut informierter fan weiss bereits seid 76 im program...

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  • MARIE
    antwortet
    praytome
    Mitpsychisch krank ist aus meiner sicht der der in foren dinge behauptet wo er weder richtig recherchiert hat noch die geringsten grundkenntnisse in diesen dingen hat aber im internet unreflektiert behauptungen aufgibt . Zitat antworten

    So wie Du das machst

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  • gast-20100121
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Stutz71
    Um das geht es ja auch hier gar nicht. Fakt ist doch, dass Elvis, je kränker und unpässlicher er wurde, desto mehr Konzerte gab er (Höhepunkt: 1976).
    2 mögliche Gründe: Geldnot oder Selbstzerstörungswut (wahrscheinlich eine Kombination von beiden).

    Klar doch! Mehr fällt dem Fan nicht ein!? Bloß diese "2 möglichen Gründe"? Wie überaus respektlos!

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Dream
    Sie haben ihre Berufung, Begabung und vielleicht auch Sendung über alles gestellt. Dies passiert nicht bewußt, sondern aus einem elementaren Lebensbedürfnis heraus. Daran gibt es nichts zu kritisieren, nur zu bewundern.
    Das denk ich auch. Das Wort "Sendung" gefällt mir natürlich besonders gut.

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gast-20080904
    Und da kam Elvis auch nur auf 50 oder 60 Auftritte, denke ich, also "normales" Tour-Pensum.
    Für einen todkranken Mann (wie Elvis hier hingestellt wird) ist selbst das zu viel.

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  • gast-20071202
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Dream
    Endlich wieder ein Ansatz, über den es sich lohnt nachzudenken!
    V.a. auf die hier oft mit einer gewissen Häme gestellte Frage, "warum trat Elvis als kranker Mensch überhaupt so intensiv auf?", gibt dieses posting evtl. Antwort.
    Danke. Schade nur, dass es sonst offenbar niemand gelesen hat ...

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  • gast-20100121
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Stutz71
    Sich abends zum Schlafen niederspritzen und am Morgen (bei Elvis Nachmittag) wieder aufputschen um auf Touren zu kommen, ist natürlich sehr gesund für ein angegeriffenes Herz.
    Wußte ich's doch! Ruckzuck ist da ein Schnelleser am Werk. Au Mann ...

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  • gast-20071202
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Stutz71
    Nun ja, die wirklich großen Weltstars machen 1 (!) Megatour mit 50 oder mehr Shows im Jahr und dann 1-2 Jahre keine! Da ist ein Unterschied.
    Das ist vielleicht heute so, wo es sich die betreffenden Personen a) erlauben und b) auch gar nicht mehr anders können. Ein über 60jähriger wird wohl tatsächlich nicht mehr die Energie haben, jahrelang in einem fort zu touren, obwohl Bob Dylan es genauso macht.

    Aber in den 70ern waren die Top-Bands natürlich genauso auf Tour wie Elvis. Und mehr Konzerte hat der auch nicht gegeben, denn natürlich musst du irgendwo schon die Aufenthalte in Las Vegas abziehen, da nicht im geringsten vergleichbar mit dem Touren. Und da kam Elvis auch nur auf 50 oder 60 Auftritte, denke ich, also "normales" Tour-Pensum.

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Dream
    Endlich wieder ein Ansatz, über den es sich lohnt nachzudenken!
    V.a. auf die hier oft mit einer gewissen Häme gestellte Frage, "warum trat Elvis als kranker Mensch überhaupt so intensiv auf?", gibt dieses posting evtl. Antwort. Einige der gefundenen Medikamente können bewirken, daß Symptome einer Herzkrankheit verschwinden oder gemildert werden, sie beeinflussen das veg. Nervensystem, kein oder kaum Herzrasen oder -stolpern mehr. Auch damit verbundene Beklemmungsgefühle, Angst, Schlaflosigkeit etc. bekommt man so in den Griff für begrenzte Zeiträume. Dies nur als Beispiel. Subjektiv fühlt sich der Patient zeitweise symptomfrei, er wagt es aufzutreten. Gesund ist er deswegen nicht.
    Krankhafter Zustand bedeutet eine chronische, im eigentlichen Sinne unheilbare oder unaufhaltbare Krankheit.
    Dann noch das subjektive Empfinden des Patienten Elvis: Empfand er sich tatsächlich als krank? Ich denke im Laufe seiner Krankheitsgeschichte schon. Andernfalls hätte er die Medikamente nicht genommen. Welcher intelligente Mensch macht das schon?
    Weiter gedacht, ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Mensch wie Elvis ohne Musik und Auftritte ein glücklicher Mensch gewesen wäre. Er war ein zur Musik berufener Mensch. Das ist was anderes als nur Job. Also tat er das, was seine Ärzte empfahlen (ob richtig empfohlen, steht woanders), um sich die Möglichkeit zu erhalten, seiner Berufung zu folgen. Er tat dies ganz sicher im Bewußtsein krank zu sein. Unverantwortlich? Schludrigkeit mit sich selbst? Ich warte schon direkt auf die Kommentare dazu! Und behaupte, daß es in der Musikgeschichte vielen großen Meistern so ergangen ist. Sie haben ihre Berufung, Begabung und vielleicht auch Sendung über alles gestellt. Dies passiert nicht bewußt, sondern aus einem elementaren Lebensbedürfnis heraus. Daran gibt es nichts zu kritisieren, nur zu bewundern.
    Sich abends zum Schlafen niederspritzen und am Morgen (bei Elvis Nachmittag) wieder aufputschen um auf Touren zu kommen, ist natürlich sehr gesund für ein angegeriffenes Herz.

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    Zitat von burroughs
    Einspruch:
    sieh dir mal die Tour-pläne der heutigen *großen* Rock- und Metalbands an..
    die sind mitunter länger als ein Jahr am Stück unterwegs und kommen zwischendurch auf mehr als 150 Shows pro Jahr.. und eine Show dauert bei denen auch wesentlich länger als maximal 60 Minuten
    Um das geht es ja auch hier gar nicht. Fakt ist doch, dass Elvis, je kränker und unpässlicher er wurde, desto mehr Konzerte gab er (Höhepunkt: 1976).
    2 mögliche Gründe: Geldnot oder Selbstzerstörungswut (wahrscheinlich eine Kombination von beiden).

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  • gast-20100121
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gast-20080904
    Leute, es führt zu weit, aber eigentlich müsste man, wenn man so eine Diskussion führen möchte (was ich schon lange einmal vorhatte, allerdings wird in diesem Thread, den ich sehr lange beobachtet habe, über die Maßen deutlich, dass es so gut wie unmöglich sein dürfte) und dabei glaubwürdig bleiben will, zuerst einmal eine Antwort auf die Frage finden "Was ist Krankheit?" bzw. besser "Was ist Gesundheit"? Es gibt verschiedene Definitionen von Gesundheit, wobei eine der gängigsten die der WHO ist:

    "Die Gesundheit ist ein Zustand vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und zeichnet sich nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit oder Behinderung aus."
    ......
    Endlich wieder ein Ansatz, über den es sich lohnt nachzudenken!
    V.a. auf die hier oft mit einer gewissen Häme gestellte Frage, "warum trat Elvis als kranker Mensch überhaupt so intensiv auf?", gibt dieses posting evtl. Antwort. Einige der gefundenen Medikamente können bewirken, daß Symptome einer Herzkrankheit verschwinden oder gemildert werden, sie beeinflussen das veg. Nervensystem, kein oder kaum Herzrasen oder -stolpern mehr. Auch damit verbundene Beklemmungsgefühle, Angst, Schlaflosigkeit etc. bekommt man so in den Griff für begrenzte Zeiträume. Dies nur als Beispiel. Subjektiv fühlt sich der Patient zeitweise symptomfrei, er wagt es aufzutreten. Gesund ist er deswegen nicht.
    Krankhafter Zustand bedeutet eine chronische, im eigentlichen Sinne unheilbare oder unaufhaltbare Krankheit.
    Dann noch das subjektive Empfinden des Patienten Elvis: Empfand er sich tatsächlich als krank? Ich denke im Laufe seiner Krankheitsgeschichte schon. Andernfalls hätte er die Medikamente nicht genommen. Welcher intelligente Mensch macht das schon?
    Weiter gedacht, ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Mensch wie Elvis ohne Musik und Auftritte ein glücklicher Mensch gewesen wäre. Er war ein zur Musik berufener Mensch. Das ist was anderes als nur Job. Also tat er das, was seine Ärzte empfahlen (ob richtig empfohlen, steht woanders), um sich die Möglichkeit zu erhalten, seiner Berufung zu folgen. Er tat dies ganz sicher im Bewußtsein krank zu sein. Unverantwortlich? Schludrigkeit mit sich selbst? Ich warte schon direkt auf die Kommentare dazu! Und behaupte, daß es in der Musikgeschichte vielen großen Meistern so ergangen ist. Sie haben ihre Berufung, Begabung und vielleicht auch Sendung über alles gestellt. Dies passiert nicht bewußt, sondern aus einem elementaren Lebensbedürfnis heraus. Daran gibt es nichts zu kritisieren, nur zu bewundern.

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  • burroughs
    antwortet
    Zitat von Stutz71
    Nun ja, die wirklich großen Weltstars machen 1 (!) Megatour mit 50 oder mehr Shows im Jahr und dann 1-2 Jahre keine! Da ist ein Unterschied.
    Einspruch:
    sieh dir mal die Tour-pläne der heutigen *großen* Rock- und Metalbands an..
    die sind mitunter länger als ein Jahr am Stück unterwegs und kommen zwischendurch auf mehr als 150 Shows pro Jahr.. und eine Show dauert bei denen auch wesentlich länger als maximal 60 Minuten

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gast-20080904
    Aber es war natürlich eine andere Belastung, "Elvis Presley" (hunka hunka burnin' love ... ) zu sein und die ungeheure Erwartungshaltung zu erfüllen, die belastender sein können als eine einfache Zahl.
    jau, das denk ich auch.

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