Selbstmord???

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  • TheKing
    antwortet
    Zitat von praytome
    gott immer diese alte leier :
    die die sich an die ergebnisse führender pathologen der usa halten sind die mit der rosaroten brille

    und die die sich spekulativen yellowpress gequatsche hingeben sind die realos

    den spruch kann man nicht mehr hören

    einfach authopsie berichte lesen und nicht mehr rumspekulieren
    Die Pathologen haben mindestens 11 toxische Stoffe gefunden, die zwar nicht in tötlichen Mengen vorhanden waren, aber belegen, das er alle möglichen Sorten von Schlaftabletten und Aufputschmitteln genommen hat. Opiate wie Codein und VAlium und andere. Eine Wahnsinnsmixtur an Schmerz und Betäubungsmitteln, die in keinem Krankheitsbild sinnvoll wären, denke ich mir.

    Mag sein, er starb an Herzversagen. Mag sein, er war predestiniert dafür aus familiärer Sicht, das er aber so schwach und schlecht beieinander war, lag daran, dass er seit langen Jahren einfach Tabletten benutzte, weil ihm die Wirkungsweise gefiel. Er war sich vielleicht nicht klar darüber, was er da mit sich anstellt, wollte es später nicht hören, aber er hat es in einem naiven Glauben an die Medizin ( Es waren ja keine Straßendrogen ), diese Tabletten verschrieben ihm Ärzte, also waren sie okay, getan.

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  • gast-20071202
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Dream
    Eben, genau das meinte ich! Gerne zuhören und -sehen und viel davon haben. Das gelingt einem Musikfan allemal ganz locker.
    Aah, glaube ich nicht. Ich weiß nicht, was für Leute du kennst, aber jemand, der sich ein wenig auskennt und über den Tellerrand hinaus schaut, der wird binnen kürzester Zeit sehen, dass das nichts ist, was der musikalischen Legende des Elvis Presley wirklich zuträglich ist. Man wird vielleicht feststellen "Es ist weniger schlimm als ich erwartet hatte", aber letztendlich wird man immer zurückkehren zu den wirklich großen Momenten in Elvis' Karriere. "Da gibt es aber bedeutend besseres, das ich ich mir lieber anschaue ... Da gibt's doch dieses Hawaii-Konzert - und das in dem schwarzen Lederdress ..." Das CBS-Special ist wirklich nur was für Fans. Jeder andere hätte andere Prioritäten, denke ich.

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  • gast-20100121
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gast-20080904
    Unter musikalischen Gesichtspunkten wird dort tatsächlich eher weniger geboten. Die Darbietung ist (allerhöchstens) durchschnittlich und eines Elvis Presley nicht wirklich würdig. Was aber nicht heißen soll, dass er nicht auch bei 50% Leistung immer noch jemand war, dem man über Gebühr gerne zuhört und -sieht.
    Eben, genau das meinte ich! Gerne zuhören und -sehen und viel davon haben. Das gelingt einem Musikfan allemal ganz locker.

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  • TheKing
    antwortet
    Zitat von gast-20080904
    Na, da bin ich mir nicht so sicher ...
    Timothy, wennDu mich mit Deiner Bemerkung meinst, dann sprich Deine Gedanken klar aus. Sonst ist es nur Stimmungsmache. Ich liebe Elvis von Herzen und es hat schon etwas "religiöses" das ist kein Problem für mich, da sehe ich es wieder etwas anders als Stutz. Elvis hat, wie es wohl auch Bruce Springsteen in dem Zitat meint, den Menschen ( oder sagen wir dem geneigten Hörer ) etwas gegeben, was bis heute bestand hat. Ich finde Elvis ist ein solches Phänomen, dass es fast schon ein kleines Wunder ist. Für mich zumindest. Ich habe diesen Mann nie persönlich gesehen und doch spielt er eine Rolle in meinem Leben. Andere Künstler, die mir gefallen lösen nicht diese Gefühle in mir aus. Es ist als hätte Elvis eine Standleitung zu meinem Herzen. Das ist nicht allein mit musikalischem Talent zu erklären. Von ihm ging etwas aus. Ein ganz besonderer Mensch halt.

    Elvis selbst war sehr gläubig und spirituell interessiert. Hört man seine Gospels, dann kann man das spüren, man kann es nachempfinden.

    Elvis konnte einen Song zum Leben erwecken, er wurde eins mit der Musik und transportierte die Emotion die darin lag, vergrößerte sie gar.

    Wenn ich beispielsweise einen Song wie " You never walk alone" höre, dann gibt das mir tatsächlichKraft und Zuversicht. Es ist als würde Elvis mir persönlich sagen: "Mach weiter, ich bin bei Dir und Jesus ist bei Dir, am Ende des Sturms ist ein goldenes Licht!"

    Ich weiß, dass jeder von Euch diese emotionale Qualität auch empfinden kann, das ist es was diese Liebe zu Elvis begründet, er ist einem nahe. Obwohl er tot ist, lange schon, ist es noch hier. Die Liebe die er geschaffen hat ist immernoch hier.

    Timothy, ein Mann, der mir soviel bedeutet, dem will ich nicht schaden.
    Es ist sehr traurig, unfassbar traurig, wie er endete. Es hat leider sehr vielmit Tabletten zu tun. Ich habe einige Erfahrung mit Sucht. Ich sehe es, wenn einer stoned ist, das kannst Du mir glauben. Elvis hatte ein sehr starkes Suchtproblem. Das ist einfach mal so. Am Ende wäre es ja egal, ob er an Krebs gestorben ist oder an Medikamentenmissbrauch, denn er ist tot.

    Aber ich höre es an der Art, wie er spricht, ich sehe es in seinen Bewegungen und wirklich alles spricht dafür. In meiner Moralvorstellung steht Elvis dadurch keinen Deut schlechter da. Er war großartig im wahrsten Sinne des Wortes.
    Wirklich ein Stern, ein Star.

    Wer mir vorwerfen will Elvis schaden zu wollen, liegt falsch. Ich möchte nur keine Wahrheiten verklären. Elvis hat sich zugedröhnt ohne Ende. Ich persönlich glaube, das er am Ende Opfer seiner Gewohnheiten wurde und dieses ausgelöst wurde durch die desillusionierende Routine die sich um ihn herum ergeben hatte. Er hat nicht getrunken. Er nahm eine Schlaftablette. Oder Amphetamine. Diese hochtoxischen Medikamente haben ihn dann langsam aber sicher kaputtbekommen. Sicherlich gab es auch andere gesundheitliche Probleme, aber nach meinem Empfinden, war das nicht das Hauptproblem. Das kann ich aber nicht abschließend gewichten. Fakt ist: Man sieht ihn nuschelt und breit auf der Bühne, das kommt von den Pillen und "Vitaminspritzen"....sad but true!

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  • gast-20071202
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Dream
    Total falsch. Wenn jemand wirklich musikinterssiert ist und eine große, echte Liebe zur Musik verspürt, der wird auch dieses Special sehr zu schätzen wissen. Dafür muß man nicht unbedingt eingefleischter Elvisfan sein, um zu erkennen, was dort geboten wird.
    Unter musikalischen Gesichtspunkten wird dort tatsächlich eher weniger geboten. Die Darbietung ist (allerhöchstens) durchschnittlich und eines Elvis Presley nicht wirklich würdig. Was aber nicht heißen soll, dass er nicht auch bei 50% Leistung immer noch jemand war, dem man über Gebühr gerne zuhört und -sieht.

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Rev.Gerhard
    Dass die Furcht vor "religiösen Dimensionen" zu einer solchen Anhäufung von "Fehlern" eines Menschen führt, dass der unbedarfte Leser den Eindruck gewinnen muss, dass hier jemandem, den keiner persönlich kannte, die Lebensführung seiner letzten Jahre völlig abgesprochen wird, ist doch grotesk und nicht vergleichbar mit der Verunstaltung, den die Gegenseite durch einen aufgesetzten Heiligenschein bewirken könnte.
    Ich sehe da keine "Anhäufung von Fehlern". Er hat zu viele Medikamente geschluckt. Das ist eine Tatsache und schmälert sein Lebenswerk in keinster Weise! Vielleicht hat er sie zum Teil sogar aus medizinischen Gründen gebraucht, das stelle ich gar nicht in Abrede. jedoch die Menge und v.a. die Stärke mancher Substanzen ist doch beängstigend.

    Oder hat er keine oder nur wenige Medikamente geschluckt? Wie erklärst du dir dann, dass er zeitweise außerstande war, sich deutlich zu artikulieren oder dass er oft nicht wußte, wo er war und andere Dinge? Es kam nicht nur einmal vor, dass sie ihn noch im Halbschlaf vom Hotelzimmer ins Auto verfrachten mussten, weil in Kürze die Show begann (die dann auch entsprechend ausfiel)! Ist das alles normal? Musste man sich nicht als jemand, der das damals miterlebte, Gedanken machen, dass das alles in eine Sackgasse zusteuerte? Spätestens heute, wo wir doch wissen, dass es in einer Sackgasse ENDETE, muss man doch den Realitäten ins Auge blicken!

    Klare Frage mit Bitte um klare Antwort:

    War Elvis stark Medikamentenabhängig und hatte dies Auswirkungen auf seine künstlerische Arbeit? JA oder NEIN ?

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  • gast-20071202
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Stutz71
    Auf sachlicher Ebene kann ich mit jedem über Elvis diskutieren. Jedoch mit solchen, die Elvis für unfehlbar halten und es als Sakrileg betrachten, wenn man es wagt, ihn auch nur ein wenig zu kritisieren, ist jede Diskussion sinnlos. Gleiches gilt für diejenigen, die Elvis einfach nur runtermachen und vielleicht gerade mal 3-5 Lieder von ihm kennen, wenn überhaupt.
    Das sind nur Trottel. Viel schlimmer sind m. E. diejenige, die über Jahre ein nicht unerhebliches Wissen bzgl. seiner Musik und sein Werk erworben haben - und ihn trotzdem runtermachen. Ich nenne sie Goldman-"Fans" (nicht, weil sie Fans von Goldman und seinen Theorien wären), sondern weil sie m. E. nach demselben System und unter deselben Vorzeichen arbeiten.

    Zitat von Stutz71
    Elvis war ein Mensch mit Fehlern und kein Gott. Auch die Fehler gehören zum Gesamtphänomen Elvis Presleys dazu und müssen offen angesprochen werden dürfen. Anderenfalls ufert Fansein in religiöse Dimensionen der extremen und üblen Art aus ...
    Weiß ich nicht. Ich denke, dass siehst du etwas zu extrem. Und wenn, dann wäre es eben so. Denn eines muss man ja mal sagen: 30 Jahre nach seinem Tod hat Elvis einige Million Anhänger mehr als Jesus und man weiß ja, was aus dem geworden ist ...

    Zitat von Rev.Gerhard
    Dass die Furcht vor "religiösen Dimensionen" zu einer solchen Anhäufung von "Fehlern" eines Menschen führt, dass der unbedarfte Leser den Eindruck gewinnen muss, dass hier jemandem, den keiner persönlich kannte, die Lebensführung seiner letzten Jahre völlig abgesprochen wird, ist doch grotesk und nicht vergleichbar mit der Verunstaltung, den die Gegenseite durch einen aufgesetzten Heiligenschein bewirken könnte.
    Ich muss sagen, ich tendiere auch eher in diese Richtung. Es scheint mir unter ethischen Gesichtspunkten angebrachter.

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  • gast-20100121
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Stutz71
    Ist jemand kein Elvisfan, sondern einfach nur musikinteressiert, sieht sich das CBS Special an, bildet sich seine (wohl eher kritisch ausfallende) Meinung dazu, und hört/liest dann, wie manche Elvis"fans" dieses Special in den Himmel loben, dann bohrt sich doch diese negative Sicht noch tiefer ein.
    Total falsch. Wenn jemand wirklich musikinterssiert ist und eine große, echte Liebe zur Musik verspürt, der wird auch dieses Special sehr zu schätzen wissen. Dafür muß man nicht unbedingt eingefleischter Elvisfan sein, um zu erkennen, was dort geboten wird.

    Nicht zu schätzen wissen es diejenigen, die mehr Wert auf Äußerlichkeiten und vermeindliche Jugendlichkeit legen als auf die Musik.
    Zuletzt geändert von Gast; 23.10.2006, 11:00

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Stutz71
    Elvis war ein Mensch mit Fehlern und kein Gott. Auch die Fehler gehören zum Gesamtphänomen Elvis Presleys dazu und müssen offen angesprochen werden dürfen. Anderenfalls ufert Fansein in religiöse Dimensionen der extremen und üblen Art aus (gibt es nicht in Amerika bereits die "Church of Elvis"? ). Von solchen Auswüchsen möchte ich mich klar distanzieren. Nur wird man als Elvisfan oft leider mit solchen Auswüchsen in einen Topf geworfen.
    Dass die Furcht vor "religiösen Dimensionen" zu einer solchen Anhäufung von "Fehlern" eines Menschen führt, dass der unbedarfte Leser den Eindruck gewinnen muss, dass hier jemandem, den keiner persönlich kannte, die Lebensführung seiner letzten Jahre völlig abgesprochen wird, ist doch grotesk und nicht vergleichbar mit der Verunstaltung, den die Gegenseite durch einen aufgesetzten Heiligenschein bewirken könnte.

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gast-20080904
    Na, da bin ich mir nicht so sicher ...
    Hier will das denke ich niemand. Nur werden diejenigen, die das wollen, von der rosaroten Fraktion ja geradezu dazu angestichelt. Ist jemand kein Elvisfan, sondern einfach nur musikinteressiert, sieht sich das CBS Special an, bildet sich seine (wohl eher kritisch ausfallende) Meinung dazu, und hört/liest dann, wie manche Elvis"fans" dieses Special in den Himmel loben, dann bohrt sich doch diese negative Sicht noch tiefer ein.
    Auf sachlicher Ebene kann ich mit jedem über Elvis diskutieren. Jedoch mit solchen, die Elvis für unfehlbar halten und es als Sakrileg betrachten, wenn man es wagt, ihn auch nur ein wenig zu kritisieren, ist jede Diskussion sinnlos. Gleiches gilt für diejenigen, die Elvis einfach nur runtermachen und vielleicht gerade mal 3-5 Lieder von ihm kennen, wenn überhaupt.

    Elvis war ein Mensch mit Fehlern und kein Gott. Auch die Fehler gehören zum Gesamtphänomen Elvis Presleys dazu und müssen offen angesprochen werden dürfen. Anderenfalls ufert Fansein in religiöse Dimensionen der extremen und üblen Art aus (gibt es nicht in Amerika bereits die "Church of Elvis"? ). Von solchen Auswüchsen möchte ich mich klar distanzieren. Nur wird man als Elvisfan oft leider mit solchen Auswüchsen in einen Topf geworfen.

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  • gast-20071202
    Ein Gast antwortete
    Zitat von TheKing
    Keiner von uns will Elvis runtermachen.
    Na, da bin ich mir nicht so sicher ...

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  • MARIE
    antwortet
    Wenn ihr es nicht ertragen könnt, dass er schwer tablettenabhängig war und dies letztlich zu seinem frühen Tod geführt hat, dann macht es doch einfach wie bisher, schiebt Euch Eure fette rosa Brille auf Eure Nasen und spinnt Euch eine Realität zurecht, wie sie Euch am Besten passt.

    Das ist was die Dreamer tun.Weiter reden ist sinnlos!

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  • praytome
    antwortet
    Zitat von TheKing
    Hey, wir sind uns alle einig, dass Elvis großartig ist. Ich höre nicht umsonst den ganzen Tag seine Musik und geniesse es. Darüber diskutieren wir hier doch garnicht.

    Wenn ihr es nicht ertragen könnt, dass er schwer tablettenabhängig war und dies letztlich zu seinem frühen Tod geführt hat, dann macht es doch einfach wie bisher, schiebt Euch Eure fette rosa Brille auf Eure Nasen und spinnt Euch eine Realität zurecht, wie sie Euch am Besten passt. Das ist mir aber zu doof.

    Mich interessiert der Mensch Elvis und ich interessiere mich eben auch dafür warum er so kläglich untergegangen ist. Ich frage danach, weil es mich sehr ergreift, wenn ich darüber nachdenke. That's it.

    Keiner will Euch den Teddybär wegnehmen. Elvis ist ein großer Teil meines Lebens und ich ziehe mir sehr viel aus seiner Musik, aber das ist nicht das Thema hier. Da darf man doch mal mit Elvisfans drüber diskutieren...In seinem Körper wurden ..ich weiß nicht 10 giftige Substanzen gefunden. Selbst Kathy "Krebs" Westmoreland sagt ja, dass Elvis beim Militär angefangen hat Amphetamine zu schlucken. Amphetamine sind indentisch mit der Straßendroge "Speed"...das ist alles Fakt. Das gehört zu Elvis dazu. So war er eben auch. Das passt nicht in Euer Weltbild....ooooh, Schade das tut mir sehr leid...


    gott immer diese alte leier :
    die die sich an die ergebnisse führender pathologen der usa halten sind die mit der rosaroten brille

    und die die sich spekulativen yellowpress gequatsche hingeben sind die realos

    den spruch kann man nicht mehr hören

    einfach authopsie berichte lesen und nicht mehr rumspekulieren

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von TheKing
    den wir alle so lieben.
    "Gegenüber dem Unermeßlichen Weltraum erscheint der Mensch zunächst wie ein
    winziges Schilfrohr. In Wirklichkeit ist der Mensch größer als die ganze
    unermeßliche Größe des Weltalls. Am Ende ist ein Liebender mehr als alle
    unendliche Weltraummassen."
    Blaise Pascal, (1623 - 1662)


    "Wer von reiner Lieb entbrannt
    Wird vom lieben Gott erkannt."
    Johann Wolfgang von Goethe


    "Besser ist es, weniger zu wissen und mehr zu lieben, als viel zu wissen und
    nicht zu lieben."
    Erasmus von Rotterdam


    "Liebe, und einzig die Liebe, ist in der Lage,
    dir ein glücklicheres Leben zu geben."
    Ludwig van Beethoven


    "Am Ende des Lebens wird es die Liebe sein,
    nach der beurteilt wird."
    Molière


    "Die Macht der Liebe und des Mitgefühls
    ist unendlich stärker als die Macht der Waffen."
    Gandhi


    "...es war als wäre er gekommen und als wisperte er
    einen Traum in jedermanns Ohr. Und dann träumten
    wir den Traum irgendwie."
    Bruce Springsteen

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  • TheKing
    antwortet
    Zitat von gast-20080904
    Stutzi, so kennt man dich ja gar nicht. Gibst du hier den advocatus diaboli, um die Diskussion etwas anzuheizen / in eine andere (mir nicht wirklich erkennbare) Richtung zu lenken, oder ist das tatsächlich deine Meinung?

    Nun, zuerst einmal hat Elvis in den Jahren 1974-77 (von denen danach will ich erst gar nicht reden) einige Millionen Tonträger "bewegt". In den Jahren 1970-79 hatte Elvis 39 LPs in den Charts, die meisten Alben, die jemals irgendein Künstler in irgendeiner Dekade in den Charts hatte. Man darf nicht den Fehler begehen, Elvis als jemanden abzuqualifizieren, der in den 70ern keine Platten mehr verkauft, nur weil sein Katalog heillos zerstückelt wurde und die Veröffentlichungspolitik seitens Parker und RCA katastrophal und/weil anachronistisch und das eigentlich "Produkt" nicht mehr erkennbar war.

    Zweitens schließen sich die Tatsachen, dass jemand zwar in der internationalen Musikszene nichts mehr "bewegt" (im Sinne einer kreativen Neuerung / einer musikalischen Revolution) und die Tatsache, dass er sie (immer noch) zu einem bedeutenden Maß dominiert, nicht aus. Elvis hatte seine musikalische Revolution (die bedeutendste und nachhaltigste der letzten 50 Jahre Rock- und Popmusik) bereits 20 Jahre hinter sich. Es ist unfair, ihm seine unbestreitbaren Erfolge in den 70ern abzusprechen, weil er nicht mehr mit dem aufwarten kann, was er in seiner besten Zeit abgeliefert hat.

    Niemand hat das geschafft. Niemand hat zehn Jahre nach seinem Höhepunkt etwas abgeliefert, was dem gleichgekommen wäre, das derjenige zu seinen besten Zeiten bewegt hat. Die Beatles (auch solo) nicht, Bob Dylan nicht und Elvis eben auch nicht. Diese Leute hörten und hören deshalb trotzdem nicht auf, Legenden zu sein und als genial betrachtet werden zu können und zu dürfen, auch wenn "enttäuschte" Fans und Musikkritiker oft damit nicht umgehen können, weil in ihrer Rechnung der wichtigste Faktor unbeachtet bleibt: Veränderung.
    Ich glaube, das hier mehrere Ebenen eines Themas vermischt werden. Elvis Bedeutung in der Musikwelt wird wohl keiner bestreiten. Stutz sieht hier wohl den Menschen Elvis und wie schlecht es ihm am Ende ging. Das ist ja auch das Thema hier: Wollte er leben? Hat er sich umgebracht?

    zumindest sicher scheint doch, das es ihm schlecht ging. Ein Mann der so schlecht beieinander war wie Elvis, wieso schickt man den wie einen Zirkusesel in einer Tour nach der anderen auf die Bühne? Damit die Fans zufrieden sind? Elvis wollte das sicher auch, er sagte : "This is my lifeblood, this is what it`s all about!" aber irgendwann in hat er wohl die Kontrolle verloren, was bei dem Medikamentenkonsum nicht ausbleibt. Wir beobachten einen immer abwesenderen Elvis, einen immer schlechter performenden Elvis. Das ist bedauerlich, oder nicht? Parker brauchte Geld, Elvis brauchte Geld, da war keiner der es stoppen konnte, außer den beiden...

    Für Elvis war es jedenfalls nicht gut, was da passsiert ist in den letzten Jahren. Am Ende starb er sogar. Keiner von uns hier hätte ihm das gewünscht. Man kann es nicht ändern. Er hat es zugelassen. Er war sicher kein willenloses Opfer, kein dummer Junge an der Leine des Colonels, das glaube ich nicht, aber Tom Parker hatte schon gewaltigen Einfluss.

    und dieser ließ es nicht zu, dass ein Elvis Presley neue Luft hätte Atmen können in einer Welttournee, einen Film dreht wie "A Star is born" usw. stattdessen immerwieder Las Vegas zweimal jeden Abend, was für eine Tortur für einen Künstler wie Elvis. Immer der gleiche Trott. Es hat ihn frustriert, das kann man nachlesen und doch hat er mitgemacht...am Ende war er so frustriert, dass er mehr und mehr tabletten nahm, das kann jeder beobachten und hören, seine träge Aussprache usw. Dann schwankt das ganze natürlich, mal war er wieder bedeutend besser ( Beispiel 31.12.1976) oder sah malwieder besser aus...aber....unterm Strich fehlten wohl die Perspektiven.

    Keiner von uns will Elvis runtermachen. Um Gottes Willen! Man möchte einfach nur verstehen was mit dem Mensch passiert ist, den wir alle so lieben.

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