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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gast-20080904
    Stutzi, so kennt man dich ja gar nicht. Gibst du hier den advocatus diaboli, um die Diskussion etwas anzuheizen / in eine andere (mir nicht wirklich erkennbare) Richtung zu lenken, oder ist das tatsächlich deine Meinung?

    Nun, zuerst einmal hat Elvis in den Jahren 1974-77 (von denen danach will ich erst gar nicht reden) einige Millionen Tonträger "bewegt". In den Jahren 1970-79 hatte Elvis 39 LPs in den Charts, die meisten Alben, die jemals irgendein Künstler in irgendeiner Dekade in den Charts hatte. Man darf nicht den Fehler begehen, Elvis als jemanden abzuqualifizieren, der in den 70ern keine Platten mehr verkauft, nur weil sein Katalog heillos zerstückelt wurde und die Veröffentlichungspolitik seitens Parker und RCA katastrophal und/weil anachronistisch und das eigentlich "Produkt" nicht mehr erkennbar war.

    Zweitens schließen sich die Tatsachen, dass jemand zwar in der internationalen Musikszene nichts mehr "bewegt" (im Sinne einer kreativen Neuerung / einer musikalischen Revolution) und die Tatsache, dass er sie (immer noch) zu einem bedeutenden Maß dominiert, nicht aus. Elvis hatte seine musikalische Revolution (die bedeutendste und nachhaltigste der letzten 50 Jahre Rock- und Popmusik) bereits 20 Jahre hinter sich. Es ist unfair, ihm seine unbestreitbaren Erfolge in den 70ern abzusprechen, weil er nicht mehr mit dem aufwarten kann, was er in seiner besten Zeit abgeliefert hat.

    Niemand hat das geschafft. Niemand hat zehn Jahre nach seinem Höhepunkt etwas abgeliefert, was dem gleichgekommen wäre, das derjenige zu seinen besten Zeiten bewegt hat. Die Beatles (auch solo) nicht, Bob Dylan nicht und Elvis eben auch nicht. Diese Leute hörten und hören deshalb trotzdem nicht auf, Legenden zu sein und als genial betrachtet werden zu können und zu dürfen, auch wenn "enttäuschte" Fans und Musikkritiker oft damit nicht umgehen können, weil in ihrer Rechnung der wichtigste Faktor unbeachtet bleibt: Veränderung.
    oh. sehr schön !

    ich persönlich habe mich wie ein Schneekönig gefreut, als (auch der späte) Elvis als 'King of Gospel' in der RTL Xmas Gospelnacht gewürdigt wurde.

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  • gast-20071202
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Stutz71
    Bevor wieder die bekannten Dementis kommen .... Was hat Elvis denn in dieser Zeit in der internationalen Musikszene bewegt? Fakten bitte ...
    Stutzi, so kennt man dich ja gar nicht. Gibst du hier den advocatus diaboli, um die Diskussion etwas anzuheizen / in eine andere (mir nicht wirklich erkennbare) Richtung zu lenken, oder ist das tatsächlich deine Meinung?

    Nun, zuerst einmal hat Elvis in den Jahren 1974-77 (von denen danach will ich erst gar nicht reden) einige Millionen Tonträger "bewegt". In den Jahren 1970-79 hatte Elvis 39 LPs in den Charts, die meisten Alben, die jemals irgendein Künstler in irgendeiner Dekade in den Charts hatte. Man darf nicht den Fehler begehen, Elvis als jemanden abzuqualifizieren, der in den 70ern keine Platten mehr verkauft, nur weil sein Katalog heillos zerstückelt wurde und die Veröffentlichungspolitik seitens Parker und RCA katastrophal und/weil anachronistisch und das eigentlich "Produkt" nicht mehr erkennbar war.

    Zweitens schließen sich die Tatsachen, dass jemand zwar in der internationalen Musikszene nichts mehr "bewegt" (im Sinne einer kreativen Neuerung / einer musikalischen Revolution) und die Tatsache, dass er sie (immer noch) zu einem bedeutenden Maß dominiert, nicht aus. Elvis hatte seine musikalische Revolution (die bedeutendste und nachhaltigste der letzten 50 Jahre Rock- und Popmusik) bereits 20 Jahre hinter sich. Es ist unfair, ihm seine unbestreitbaren Erfolge in den 70ern abzusprechen, weil er nicht mehr mit dem aufwarten kann, was er in seiner besten Zeit abgeliefert hat.

    Niemand hat das geschafft. Niemand hat zehn Jahre nach seinem Höhepunkt etwas abgeliefert, was dem gleichgekommen wäre, das derjenige zu seinen besten Zeiten bewegt hat. Die Beatles (auch solo) nicht, Bob Dylan nicht und Elvis eben auch nicht. Diese Leute hörten und hören deshalb trotzdem nicht auf, Legenden zu sein und als genial betrachtet werden zu können und zu dürfen, auch wenn "enttäuschte" Fans und Musikkritiker oft damit nicht umgehen können, weil in ihrer Rechnung der wichtigste Faktor unbeachtet bleibt: Veränderung.

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Mondstaub
    ... geschweige denn eine medizinische Fakultät von innen
    Gratulation !
    So ein Doktortitel würde meine Hochachtung natürlich ungemein powern

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gast-20080904
    Oh, da wäre ich jetzt aber vorsichtig. Erstens war es Mondstaub, die hier den ersten zutreffenden Kommentar zu einer Reihe von aus der Luft geholten Laien-Diagnosen (egal von welcher Seite, ob du, Reverend, es warst, der ein Herzleiden diagnostizierte, oder TheKing, der es auf ebenso unhaltbare Weise ausschließen will) abgegeben hat. Zweitens ist ihr Hinweis auf eine Polytoxikomanie keiner, den sie unter medizinischen Vorzeichen gemacht hätte, während andere versuchen, Doktor zu spielen, ohne jemals den Patienten gesehen zu haben.
    bei aller Vorsicht : der Begriff der Polytoxomanie ist ein arg medizinischer, und klingt nicht weniger nach Laien-Diagnose als alle organischen Befindlichkeiten, die hier angeführt werden.
    Du dürftest inzwischen doch auch schon an die 40 sein. Als Mensch mit sozialen Kontakten bleibt es gar nicht aus, hin und wieder an einem Sterbebett zu stehen.

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  • gast-20070627
    Ein Gast antwortete
    Zitat von gast-20080904
    ... Zweitens ist ihr Hinweis auf eine Polytoxikomanie keiner, den sie unter medizinischen Vorzeichen gemacht hätte, während andere versuchen, Doktor zu spielen, ohne jemals den Patienten gesehen zu haben.
    ... geschweige denn eine medizinische Fakultät von innen

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Rev.Gerhard
    Aber JA doch !
    Und zudem noch so klar bei Verstand, dass ich vor jedem Verstorbenen, den ich nicht persönlich kannte, soviel Respekt habe, dass ich dessen Lebensführung nicht zu kritisieren wage.
    Du ziehst also die 2 künstlerisch verkorksten Jahre 76 und 77 einer 4. Karriere und einem wieder erholten Elvis vor?

    Bevor wieder die bekannten Dementis kommen .... Was hat Elvis denn in dieser Zeit in der internationalen Musikszene bewegt? Fakten bitte ...

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  • gast-20071202
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Rev.Gerhard
    Wieso fühlst du dich zur "medizinischen Wissenschaft oder was du dafür hältst" berufen? Was für eine Qualifikation hast du dafür die Symptomatologie der Polytoxikomanie zu erkennen bzw in Elvis hineinzuinterpretieren?
    Oh, da wäre ich jetzt aber vorsichtig. Erstens war es Mondstaub, die hier den ersten zutreffenden Kommentar zu einer Reihe von aus der Luft geholten Laien-Diagnosen (egal von welcher Seite, ob du, Reverend, es warst, der ein Herzleiden diagnostizierte, oder TheKing, der es auf ebenso unhaltbare Weise ausschließen will) abgegeben hat. Zweitens ist ihr Hinweis auf eine Polytoxikomanie keiner, den sie unter medizinischen Vorzeichen gemacht hätte, während andere versuchen, Doktor zu spielen, ohne jemals den Patienten gesehen zu haben.

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Mondstaub
    Elvis war ein Polytoxikomane und er hatte ein Suchtproblem ... da gibts einfach nichts zu beschönigen weiß nicht was das ganze Herumgerede bringen soll
    Wieso fühlst du dich zur "medizinischen Wissenschaft oder was du dafür hältst" berufen? Was für eine Qualifikation hast du dafür die Symptomatologie der Polytoxikomanie zu erkennen bzw in Elvis hineinzuinterpretieren?

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Stutz71
    Und das will ein wahrer Fan sein?
    Aber JA doch !
    Und zudem noch so klar bei Verstand, dass ich vor jedem Verstorbenen, den ich nicht persönlich kannte, soviel Respekt habe, dass ich dessen Lebensführung nicht zu kritisieren wage.

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  • gast-20070627
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Dream
    Ich versuch's einfach mal mit ein bißchen Wissenschaft. Ein Beweis ist das nicht. Vielleicht erkennt aber doch jemand, daß einige dieser Symptomatiken bei Elvis nicht von der Hand zu weisen sind?

    Herzinsuffizienz oder auch Herzschwäche ist ein Zustand, bei dem dem Herz eine ausreichende Beförderung des Blutes nicht mehr möglich ist. Dies kann dadurch bedingt sein, dass es sich nicht mehr genug zusammenziehen kann, oder dadurch, dass es sich nicht mehr ausreichend mit Blut füllen kann (Schwäche des linken, des rechten bzw. des gesamten Herzens). Diese Schwäche kann sich langsam und unbemerkt entwickeln und dann auch erst spät Beschwerden bewirken oder akut auftreten. Oft werden auch die auftretenden Symptome nicht sofort dieser Erkrankung richtig zugeordnet.
    Unter zunehmender Pumpbelastung vergrößert sich das Herz stetig. Die Vergrößerung bewirkt eine weitere Schwächung der Pumpleistung.
    Die Symptome einer Herzschwäche sind variabel je nach Grad der Funktionseinschränkung.
    Bei einer Rechtsherzschwäche staut sich das Blut im großen Körperkreislauf. Wesentliche Symptome sind dann geschwollene Beine, ein geblähter Bauch oder gestaute Halsvenen. Zusätzlich kommt ja auch zu wenig Blut am Zielort an: Leistungsschwäche ist die Folge. Ist es eher das linke Herz, dann ist die Lunge das Opfer: das Atmen fällt schwer. Bei einer Schwäche des ganzen Herzens sind beide Kreisläufe beeinträchtigt.
    Die Diagnose einer Herzschwäche ist nicht einfach. Viele Symptome können auftreten von denen nur wenige für dieses eine Krankheitsbild spezifisch sind. Leitsymptom ist die Luftnot, die unter Belastung, in Ruhe oder sogar im Schlaf auftreten kann. Oft fällt es schwer, flach zu liegen. Leiden unter Schlaflosigkeit ist eine Konsequenz daraus.
    Weitere mögliche Anzeichen für Herzschwäche sind ein anhaltender Husten, Anstauung von Flüssigkeit in abhängigen Körperpartien und im Bauchraum (plötzliche Gewichtszunahmen und bei Entwässerungstherapie ebenso plötzliche Gewichtsabnahmen), Müdigkeit, Abgeschlagenheit, verminderter Appetit, Verwirrung (durch veränderte Mineralienzusammensetzung des Blutes) erhöhte Herzfrequenz, starkes Schwitzen, blasse bis bläuliche Haut, auch depressive Verstimmungen können auftreten.
    Gegen die Symptome und Begleitsymptome gibt man Medikamente, die das Leben erleichtern helfen und so lange es geht die Lebensqualität und auch die Leistungsfähigkeit erhalten sollen.
    Die Erkrankung führt früher oder später entweder zum Herzinfarkt oder zum sog. plötzlichen Herztod. Wirklich aufzuhalten ist ein Fortschreiten nicht.
    Ungünstige Bedingungen wie Bluthochdruck, organische Vorerkrankungen (des Herzens oder auch anderer Organe) etc. können auch bei jüngeren Menschen zu Herzschwäche führen.

    Dazu denken kann sich jetzt jeder, was er will.
    ... wäre Elvis tatsächlich herzkrank gewesen, wie manche so gerne glauben wollen, hätte er Digitalis (= Herzglykosid, eines der ältesten Medikamente der Menschheitsgeschichte) eingenommen ... diese Substanz wurde aber beim post mortem stattgehabten toxikologischen Screening nicht gefunden ... mit Sicherheit wäre selbiges publik gemacht worden, da es ja die Selbstmord/Drogenabhängigkeitsvermutungen entschärft hätte ....

    Wieso fühlst du dich zur "medizinischen Wissenschaft oder was du dafür hältst" berufen? Was für eine Qualifikation hast du dafür die Symptomatologie der Herzinsuffizienz zu erkennen bzw in Elvis hineinzuinterpretieren?

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  • gast-20080405
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Rev.Gerhard
    dass es doch nicht so ganz umsonst war.
    Anders gesagt, noch ein paar brauchbare Songs rausgequetscht, bevor es endgültig vorbei war. Und das will ein wahrer Fan sein? Von mir aus hätte er auf eine 5-Jahres-Erholungskur gehen können, damit er dann wieder daran hätte anknüpfen können, wo er ca. 1973 aufgehört hat. Diese 2-3 Jahre im Tief wären dann ganz schnell vergessen gewesen!

    Was tun solche verbohrten "Fans" ihren Stars eigentlich an, indem sie diesen noch zujubeln wie sich verheizen (lassen)?

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von TheKing
    Ja deswegen habe ich es gewählt, er konnte auf Hawaii so von Herzen lachen, das beruhigt irgendwie. Es tröstet.
    oh, jetzt hab ich das auch mit dem Bildchen hingekriegt. hoffentlich ist's in diesem Forum nicht schon belegt.

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von TheKing
    Nagut ein paar Sachen gefallen mir auch aus den letzten Konzerten, aber was sagt das denn aus?
    dass es doch nicht so ganz umsonst war.

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  • TheKing
    antwortet
    Zitat von Rev.Gerhard
    ich denke, dass dies das bisher beste Posting dieses threads ist.

    Ich glaub nicht dass Elvis sich selbst und seinem Publikum mit seinen Livekonzerten 76/77 keine Freude mehr bereitete. Stimmlich bringt er doch noch Erstaunliches. Okay, es macht vielleicht mehr Spass den korpulenten Mann zu zerreißen. Aber mancher bemerkt seine Leistungen doch. So findet sich bei amazon.de über "Elvis In Concert" auch diese Rezension:

    "Stimmlich perfekt, 25. Februar 2005

    Rezensentin/Rezensent:"tigerman73" - alle meine Rezensionen ansehen
    Bei diesen Konzertausschnitten, war Elvis auf den Höhepunkt seiner gesanglichen Stimme angeht. Er singt die langsamen Stücke so phänomenal, wie man es vorher von ihm nicht so hörte. Hier singt Elvis die Lieder die ihm persönlich am Herzen lagen.
    Die alten Rock'n Roll- Nummern auf diesen Album kann man vergessen z.B. Jailhouse Rock, Hound Dog, Teddy Bear/ Don't be Cruel. Aber hören sie sich You gave me a mountain, My Way, How great thou Art, Trying to get to you oder It'now or Never an. Hier hört man die größte und umfangreichste Stimme der Musikgeschichte. Leider wird das Konzert aufgrund von Elvis Körpergewicht immer herabgewertet, aber stimmlich absolut genial."

    TheKing, ich bin Dir im übrigen für Dein Avatarbild von 77 dankbar. Mag es auch nur eine Momentaufnahme zeigen, irgendwie bringt es tröstlich sehr viel Positives rüber.
    Ja deswegen habe ich es gewählt, er konnte auf Hawaii so von Herzen lachen, das beruhigt irgendwie. Es tröstet.

    Nagut ein paar Sachen gefallen mir auch aus den letzten Konzerten, aber was sagt das denn aus?

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  • gast-20100118
    Ein Gast antwortete
    Zitat von Dream
    Ich versuch's einfach mal mit ein bißchen Wissenschaft. Ein Beweis ist das nicht. Vielleicht erkennt aber doch jemand, daß einige dieser Symptomatiken bei Elvis nicht von der Hand zu weisen sind?

    Herzinsuffizienz oder auch Herzschwäche ist ein Zustand, bei dem dem Herz eine ausreichende Beförderung des Blutes nicht mehr möglich ist. Dies kann dadurch bedingt sein, dass es sich nicht mehr genug zusammenziehen kann, oder dadurch, dass es sich nicht mehr ausreichend mit Blut füllen kann (Schwäche des linken, des rechten bzw. des gesamten Herzens). Diese Schwäche kann sich langsam und unbemerkt entwickeln und dann auch erst spät Beschwerden bewirken oder akut auftreten. Oft werden auch die auftretenden Symptome nicht sofort dieser Erkrankung richtig zugeordnet.
    Unter zunehmender Pumpbelastung vergrößert sich das Herz stetig. Die Vergrößerung bewirkt eine weitere Schwächung der Pumpleistung.
    Die Symptome einer Herzschwäche sind variabel je nach Grad der Funktionseinschränkung.
    Bei einer Rechtsherzschwäche staut sich das Blut im großen Körperkreislauf. Wesentliche Symptome sind dann geschwollene Beine, ein geblähter Bauch oder gestaute Halsvenen. Zusätzlich kommt ja auch zu wenig Blut am Zielort an: Leistungsschwäche ist die Folge. Ist es eher das linke Herz, dann ist die Lunge das Opfer: das Atmen fällt schwer. Bei einer Schwäche des ganzen Herzens sind beide Kreisläufe beeinträchtigt.
    Die Diagnose einer Herzschwäche ist nicht einfach. Viele Symptome können auftreten von denen nur wenige für dieses eine Krankheitsbild spezifisch sind. Leitsymptom ist die Luftnot, die unter Belastung, in Ruhe oder sogar im Schlaf auftreten kann. Oft fällt es schwer, flach zu liegen. Leiden unter Schlaflosigkeit ist eine Konsequenz daraus.
    Weitere mögliche Anzeichen für Herzschwäche sind ein anhaltender Husten, Anstauung von Flüssigkeit in abhängigen Körperpartien und im Bauchraum (plötzliche Gewichtszunahmen und bei Entwässerungstherapie ebenso plötzliche Gewichtsabnahmen), Müdigkeit, Abgeschlagenheit, verminderter Appetit, Verwirrung (durch veränderte Mineralienzusammensetzung des Blutes) erhöhte Herzfrequenz, starkes Schwitzen, blasse bis bläuliche Haut, auch depressive Verstimmungen können auftreten.
    Gegen die Symptome und Begleitsymptome gibt man Medikamente, die das Leben erleichtern helfen und so lange es geht die Lebensqualität und auch die Leistungsfähigkeit erhalten sollen.
    Die Erkrankung führt früher oder später entweder zum Herzinfarkt oder zum sog. plötzlichen Herztod. Wirklich aufzuhalten ist ein Fortschreiten nicht.
    Ungünstige Bedingungen wie Bluthochdruck, organische Vorerkrankungen (des Herzens oder auch anderer Organe) etc. können auch bei jüngeren Menschen zu Herzschwäche führen.

    Dazu denken kann sich jetzt jeder, was er will.
    ich denke, dass dies das bisher beste Posting dieses threads ist.

    Ich glaub nicht dass Elvis sich selbst und seinem Publikum mit seinen Livekonzerten 76/77 keine Freude mehr bereitete. Stimmlich bringt er doch noch Erstaunliches. Okay, es macht vielleicht mehr Spass den korpulenten Mann zu zerreißen. Aber mancher bemerkt seine Leistungen doch. So findet sich bei amazon.de über "Elvis In Concert" auch diese Rezension:

    "Stimmlich perfekt, 25. Februar 2005

    Rezensentin/Rezensent:"tigerman73" - alle meine Rezensionen ansehen
    Bei diesen Konzertausschnitten, war Elvis auf den Höhepunkt seiner gesanglichen Stimme angeht. Er singt die langsamen Stücke so phänomenal, wie man es vorher von ihm nicht so hörte. Hier singt Elvis die Lieder die ihm persönlich am Herzen lagen.
    Die alten Rock'n Roll- Nummern auf diesen Album kann man vergessen z.B. Jailhouse Rock, Hound Dog, Teddy Bear/ Don't be Cruel. Aber hören sie sich You gave me a mountain, My Way, How great thou Art, Trying to get to you oder It'now or Never an. Hier hört man die größte und umfangreichste Stimme der Musikgeschichte. Leider wird das Konzert aufgrund von Elvis Körpergewicht immer herabgewertet, aber stimmlich absolut genial."

    TheKing, ich bin Dir im übrigen für Dein Avatarbild von 77 dankbar. Mag es auch nur eine Momentaufnahme zeigen, irgendwie bringt es tröstlich sehr viel Positives rüber.

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