Elvis' krönende Haarpracht - The Crowning Glory
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Ist irgendetwas darüber bekannt, was Elvis wollte oder nicht wollte, bevor Binder ihm sein Gegenkonzept andiente?
War das wirklich seine Gesinnung, Rocker im Lederdress zu sein? Warum war er das dann nur für quasi einen Tag in seiner Karriere?Er erschien ja dann auch im Lederdress und sehr rockig, was ja seine Gesinnung auch ausdrücken sollte.
Ob Elvis kreativ war oder nicht, sei dahingestellt, aber nichts von dem, was in diesem Special umgesetzt wurde, war Elvis' Idee.Nein, Elvis selber war kreativ genug und hat sich nicht alles vorkauen lassen, auch wenn Steve Binder da seine größte Stütze zu dem Projekt war.
Naja, vielleicht die Karate-Einlage...
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Verwunden mein Herz mit eintöniger Mattigkeit
23. April 1998 - 20. November 2006
29. September 2006 - 22. September 2022 - I'll be with you always!- Übersetzen
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Für das folgende Jahr 1969 schon (Memphis-Sessions + Las Vegas) und das reichte, um ihn wieder nach ganz oben zu bringen.
Dass dann bereits schon 1970 das Songmaterial (Studio wie live) in Richtung Weichspüler driftete, ist eine andere Geschichte (fällt irgendwie wie zufällig zusammen mit den Glenn Hardin-Arrangements und mit der Tatsache, dass in Vegas der Colonel wieder die Zügel straff in der Hand hatte und aus Elvis den Glitzerkönig von Vegas machen wollte - das raue Rockerimage des 68er Specials passte dann nicht mehr - ebensowenig wie der schwarze Lederanzug
).
Zuletzt geändert von MysteryTrain; 06.06.2013, 10:05- Übersetzen
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@ Circle
Glaubst du wirklich, Elvis hätte da nichts zum Projekt beigetragen?
Natürlich kommen neue Ideen auch zustande, indem sie sich entwickeln, in Gesprächen aller Beteiligter und da gehört die Hauptperson Elvis natürlich dazu.*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Ja, du hast recht. Zum damaligen Zeitpunkt war von einem Comeback nicht die Rede.
Aber ich denke, dass es für Elvis ein Comeback war, sich für neue Aufgaben fit zu machen, sich neu zu motivieren, weg von Hollywood, hin zur Show-Bühne.
Daher auch die überengagierte Performance in dem Special, wovon jeder so gefangen war - heute noch.*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Ich denke da Elvis musizieren in der Gaderobe der Ausgangspunkt fuer den wegweisenden Punkt des Specials war wird das wohl schon seinen musikalischen Neigungen entsprochen haben was er da ablieferte.
Zumal er ja auch "Baby What You ...", auf das er im Special ja immer wieder zurueckkommt auch vor und nach 68 immer wieder privat gesungen hat.
,
(z.B. als er mit Ann M. zusammenwar - da gab es doch diese Geschichte) und 73 im Haus von S. Thompson.
Auf seinen Heimaufnahmen singt er auch sonst viel R`n`B Material.
Und andererseits ists es auch absolut nicht so als waere das Special ein reines Rock Ding gewesen. Memorys, das Gospel Medley oder If I Can Dream sind wohl kaum rockig - Love Me Tender und Can`t Help natuerlich schon.
(Das El in den Sit Down Shows viel R`n`R gesungen hat duerfte auch an den technischen Limits seines Gitarrenspiels gelegen haben ... vielleicht)- Übersetzen
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Gehen wir doch mal weg von der Stilfrage, ob rockig oder weich usw.
Es war MODERN! Von der Aufmachung, den Kameraeinstellungen usw. war es 1968 absolut up to date. Darin wurde dann ganz geschickt seine ganze bisherige Karriere musikalisch verpackt (mit Little Egypt und Cant's Help ... sogar die Hollywoodzeit). Alles dann noch mit einigen neuen Songs garniert. Besser konnte man es nicht machen.
Dass es dann in Las Vegas mit der Zeit wieder immer mehr "altbacken" wurde, liegt auch am Flair und dem Publikum dort, nicht nur an Elvis (der, hätte man ihn gelassen, wahrscheinlich lieber in irgendwelchen dreckigen Bluesschuppen aufgetreten wäre. Aber das hatte man ihm ja bereits schon während der Armyzeit strengstens verboten
)
Zuletzt geändert von MysteryTrain; 06.06.2013, 10:39- Übersetzen
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Ich will da nicht viel glauben, denn das ist reine Spekulation. Es ist (mir) jedenfalls nichts darüber bekannt, dass Elvis da entscheidende Ideen beigesteuert hat. Höchstens zufälliger Auslöser, wie Mystery Train das eben bei den Sitdown-Sessions beschrieben hat.
Weiß jemand Genaueres?Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Was begründet Deine Annahme, dass die Memphis-Sessions und die Vegas-Shows ohne das TV Special nicht zustande gekommen wären? Ich würde zustimmen, dass der Erfolg des Specials das alles ein bisschen befeuert hat, aber nicht, dass das unabdingbare Voraussetzung war.
Waren die Memphis-Sessions nicht schon längst in Planung, bevor das TV Special überhaupt ausgestrahlt wurde?
Elvis hat die Arrangements von Glen ausdrücklich so gewollt und Parker hat sich in die künstlerische Ausgestaltung der Shows nicht eingemischt, außer dass er zu Elvis gesagt hat, in einem weißen Dress sieht man ihn besser als in einem schwarzen. Was ja auch stimmt.Dass dann bereits schon 1970 das Songmaterial (Studio wie live) in Richtung Weichspüler driftete, ist eine andere Geschichte (fällt irgendwie wie zufällig zusammen mit den Glenn Hardin-Arrangements und mit der Tatsache, dass in Vegas der Colonel wieder die Zügel straff in der Hand hatte und aus Elvis den Glitzerkönig von Vegas machen wollte - das raue Rockerimage des 68er Specials passte dann nicht mehr - ebensowenig wie der schwarze Lederanzug
).
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Richtig, aber nicht aufgrund der Ideen von Elvis. Der hatte nämlich für eine Weihnachts-Show unterschrieben und hätte diese auch gemacht. Steve Binder hatte die Idee mit der Retro-Show und Elvis hat mitgemacht. Er gab den Leder-Rocker, weil Binder es so wollte. Genauso wie er in den 1950ern den King Of Rock' n Roll oder in den 1960ern den familientauglichen Filmstar gespielt hat.Es war MODERN! Von der Aufmachung, den Kameraeinstellungen usw. war es 1968 absolut up to date. Darin wurde dann ganz geschickt seine ganze bisherige Karriere musikalisch verpackt (mit Little Egypt und Cant's Help ... sogar die Hollywoodzeit). Alles dann noch mit einigen neuen Songs garniert. Besser konnte man es nicht machen.
In Las Vegas passte sich Elvis ebenfalls an und trat -wie man es dort so macht- mit großem Orchester auf. Die Aussage mit dem Blues kann ich allerdings nicht ganz nachvollziehen. Zeitlebens stand Elvis auf Gospel, Country und Balladen. R&B kam bei ihm zwar auch vor, es deutet aber nichts darauf hin, dass dieser Stil seine Leidenschaft war. Sonst hätte er seine eigenen Songs wohl auch anders arrangieren lassen.Vegas mit der Zeit wieder immer mehr "altbacken" wurde, liegt auch am Flair und dem Publikum dort, nicht nur an Elvis (der, hätte man ihn gelassen, wahrscheinlich lieber in irgendwelchen dreckigen Bluesschuppen aufgetreten wäre. Aber das hatte man ihm ja bereits schon während der Armyzeit strengstens verboten
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Auf den Heimaufnahmen, die ich habe, singt er in erster Linie Balladen und Gospels.
Ja, und generell an der Limitierung der Instrumente. Ohne Schlagzeug, Bass und Piano kann man nur sehr wenig von dem, was Elvis gemacht hat, musikalisch umsetzen. Aber ich denke, das war auch so im Sinne des Erfinders (also Binders).(Das El in den Sit Down Shows viel R`n`R gesungen hat duerfte auch an den technischen Limits seines Gitarrenspiels gelegen haben ... vielleicht)Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Es gab ja nicht nur die, sondern auch die andere Riege, so Künstler wie Engelbert und Tom Jones. Und da war Elvis' Show wiederum sehr nah dran.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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