Ihr als Elvis Manager....

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  • gast-20100125

    #106
    Zitat von burroughs
    .
    Davon abgesehen, hatte Elvis in Vegas genug Zeit zum regenieren..
    oder ist irgendwem bekannt dass er während seiner Engagements tagsüber Sight-seeing o. Ä. gemacht hätte

    Ich denke, dass er so überdreht war und noch voller Adrenaline, dass er bestimmt Stunden brauchte, um wieder auf einen normalen Level zu kommen. Daher hat er meistens noch die halbe Nacht mit seiner Gruppe verbracht und Gospel gesungen. Anschließend fällt man bestimmt total ko ins Bett und schläft fast den ganzen Tag - wie er ja auch gemacht hat. Und dann am Abend wieder dasselbe....
    Ich denke, dass dieser emotionale und physische Stress auf Dauer nicht zu unterschätzen ist.

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    • burroughs
      Board-Legende

      • 09.02.2004
      • 56243

      #107
      Klar, vor der Show mit Uppers wach werden, nach der Show mit Downern schlafen gehn
      Aber redet ihr euch eure Wahrheit nur schön selber zusammen.. ihr wart ja scheinbar wieder alle dabei

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      • Schorni
        Posting-Legende

        • 09.12.2003
        • 8637

        #108
        Wie Musicman schon irgendwo schrieb so oder zumindest so ähnlich. Was machte Elvis denn im Jahr so an Auftritten? 2x 4 Wochen in Vegas, dazwischen noch 1-2 Touren, die selten länger als 2 Wochen dauerten. Ab 73 kann man die Zeit, die El im Studio für Plattenaufnahmen verbrachte, auch an ein paar Händen abzählen.
        D.h. er hat 3-4 Monate im Jahr was getan. Was für ein Stress
        Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

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        • Quitschy
          Fühlt sich hier wohl

          • 23.01.2005
          • 80

          #109
          ich denke, dass der Col. ein sehr guter und dennoch schlechter Manager war. Er hätte wesentlich verantwortlicher handeln müssen. Er ist mitverantwortlich für Elvis Tot aber letzendlich ist jeder für sich selber verantwortlich und auch Elvis war für sich selber verantwortlich. (jetzt gibts bestimmt wieder Feuer...)

          Aus meiner Sicht war mit Parkers Spielsucht und folglichen Geldnöten alles verloren. Da ging es nicht mehr um Elvis, nur noch um Einnahmen.
          :traurig:

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          • gast-20110818

            #110
            Zitat von MusicMan
            Na komm, beim 68er Special hat er immerhin einen glatten Vertragsbruch durchgeboxt.
            Aber nur weil Steve Binder auf ihn eingeredet hat. Von alleine wäre da nichts passiert.

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            • gast-20110818

              #111
              Wird Elvis hier etwa wieder zum "Held der Arbeit" gemacht?

              120 Konzerte im Jahr - darüber lachen sich in den USA neun von zehn Profimusiker halb tot.

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              • gast-20111607

                #112
                Zitat von Quitschy
                ich denke, dass der Col. ein sehr guter und dennoch schlechter Manager war. Er hätte wesentlich verantwortlicher handeln müssen. Er ist mitverantwortlich für Elvis Tot aber letzendlich ist jeder für sich selber verantwortlich und auch Elvis war für sich selber verantwortlich. (jetzt gibts bestimmt wieder Feuer...)

                Aus meiner Sicht war mit Parkers Spielsucht und folglichen Geldnöten alles verloren. Da ging es nicht mehr um Elvis, nur noch um Einnahmen.
                :traurig:
                Ich habe gerade geweint. :traurig:

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                • TheKing
                  Board-Legende

                  • 19.06.2006
                  • 20721

                  #113
                  Ich hätte ein bißchen auf die Qualität der Produkte geachtet, da gab es doch teilweise einen Ausverkauf...das Konzept der Sechziger ist zu monoton, zu lieblos..die Veröffentlichungspolitik...ich glaube mit einer besseren Qualität bespielsweise in den Filmen, wären diese auch länger und besser gelaufen...da hätte ich vielleicht nur zwei im Jahr gemacht, diese dann aber richtig... ansonsten diese Routinen waren Gift für Elvis glaube ich...das war zuviel Las Vegas...zuviel immer dasselbe...Aloha war doch genial...naja im NAchhinein kann man immer leicht sagen...diesen Film hätte ich nicht gemacht....wir sitzen hier und haben nicht solche Leistungen vollbracht...die Jungs haben das wirklich gelebt...aber rein hypothetisch...ja weniger Trash, ein bißchen mehr Qualität...und Abwechslung....
                  Ohne Worte!

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                  • gast-20081107

                    #114
                    Zitat von Quitschy
                    ich denke, dass der Col. ein sehr guter und dennoch schlechter Manager war.
                    Wasn nu? Gut oder schlecht?

                    Zitat von Quitschy
                    Er hätte wesentlich verantwortlicher handeln müssen. Er ist mitverantwortlich für Elvis Tot aber letzendlich ist jeder für sich selber verantwortlich und auch Elvis war für sich selber verantwortlich. (jetzt gibts bestimmt wieder Feuer...)
                    Weist du überhaupt, was du da sagst?
                    Der Colonel is nen Sch.. verantwortlich...
                    Jeder Mensch muss für das was er tut irgendwann Rechnung tragen.

                    Ja ja immer der böse Colonel, die böse MM, die böse Cilla, einfach
                    alle Menschen, die jemals um Elvis herum waren sind böse und
                    verantwortlich, haben ihn kaputt und sein Leben zur Hölle
                    gemacht.... *heulkrampfkrieg*
                    Du tust gerade so, als hätte Elvis sein ganzes Leben von anderen
                    Menschen bestimmen lassen und er selbst wäre niemals dazu in der Lage gewesen...:traurig:

                    Wärst du Elvis Manager gewesen, würde er bestimmt heute noch
                    am Leben sein

                    Zitat von Quitschy
                    Aus meiner Sicht war mit Parkers Spielsucht und folglichen Geldnöten alles verloren. Da ging es nicht mehr um Elvis, nur noch um Einnahmen.
                    :traurig:
                    In dem Business, geht es um Einnahmen, oder würdest du für nen
                    Appel und n Ei dich jeden Abend auf der Bühne verausgaben....

                    Kommentar

                    • gast-20080904

                      #115
                      Zitat von julie
                      Zitat von Quitschy
                      ich denke, dass der Col. ein sehr guter und dennoch schlechter Manager war.
                      Wasn nu? Gut oder schlecht?
                      Er war ein guter Promoter mit Hang zum Genialen, aber ein schlechter Manager. Ich denke, das wollte Quitschy zum Ausdruck bringen.

                      So sehe ich es auch. Er konnte hervorragend promoten: Tanzenden Kanarienvögel, Riesen-Hotdogs, bärtige Ladies und eben auch Elvis Presley. Aber das Objekt seines Promotings machte keinen Unterschied. Er verstand nichts von Elvis Presley, er wusste nicht, was er da in der Hand hatte, außer, dass es ihm Geld bringen würde - wie eben auch tanzenden Kanarienvögel, Riesen-Hotdogs ... Für ihn machte es keinen Unterschied - und das ist das Tragische. Er hatte eine Attraktion, wusste aber nicht damit umzugehen und die Sache zu überblicken und zu leiten (das ist die eigentliche Bedeutung von "manage"). Er verbrannte Elvis in einigen sehr guten Promotion-Aktionen, aber mehr war nicht drin. Keine Substanz.

                      Zitat von Quitschy
                      Er hätte wesentlich verantwortlicher handeln müssen. Er ist mitverantwortlich für Elvis Tod ...
                      Ja, ich denke auch, dass Parker einen wesentlichen Beitrag geleistet hat. Künstler sind Pulverfässer, und Parker hat die Lunte einfach zu lange brennen lassen, weggeschaut - und sich am Ende noch über den großen Knall gefreut, weil er davon profitieren konnte.

                      Zitat von TheKing
                      Ich hätte ein bißchen auf die Qualität der Produkte geachtet, da gab es doch teilweise einen Ausverkauf...das Konzept der Sechziger ist zu monoton, zu lieblos..die Veröffentlichungspolitik...ich glaube mit einer besseren Qualität bespielsweise in den Filmen, wären diese auch länger und besser gelaufen... (...) ja weniger Trash, ein bißchen mehr Qualität...und Abwechslung....
                      Schöner Beitrag. Mehr Qualität in jedem Fall. Ich hätte auch - anders als Parker - Kontrolle abgegeben, Elvis nicht dermaßen isoliert, dafür gesorgt, dass er mit entsprechenden Leuten zusammenkommt, sich austauscht, ein - soweit möglich - soziales Leben führt, ordentliche PR betrieben, ihn zu Oscar-Verleihungen und sonstigen Events gebracht, einfach, um ihm ne Chance zu geben, seinen alles überschattenden Ruhm ein bisschen zu relativieren.

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                      • Derek
                        Gehört zum Inventar

                        • 02.06.2007
                        • 3185

                        #116
                        Zitat von MARIE
                        Elvis karate legacy von w.carman und
                        Elvis love for karate von soderman
                        Das der colonel da mitfinanziert hat steht nirgendwo

                        Seht bitte in anderen Büchern nach. Ich meine, ich hätte bei Guralnick darüber gelesen (Careless Love steht leider nicht hier im Büro , sonst hätte ich es genau sagen können).

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                        • Gilla
                          Board-Legende

                          • 05.02.2007
                          • 14776

                          #117
                          Zitat von gast-20080904
                          Er war ein guter Promoter mit Hang zum Genialen, aber ein schlechter Manager.
                          So sehe ich es auch. Er konnte hervorragend promoten: Tanzenden Kanarienvögel, Riesen-Hotdogs, bärtige Ladies und eben auch Elvis Presley. Aber das Objekt seines Promotings machte keinen Unterschied. Er verstand nichts von Elvis Presley, er wusste nicht, was er da in der Hand hatte, außer, dass es ihm Geld bringen würde - wie eben auch tanzenden Kanarienvögel, Riesen-Hotdogs ... Für ihn machte es keinen Unterschied - und das ist das Tragische. Er hatte eine Attraktion, wusste aber nicht damit umzugehen und die Sache zu überblicken und zu leiten (das ist die eigentliche Bedeutung von "manage"). Er verbrannte Elvis in einigen sehr guten Promotion-Aktionen, aber mehr war nicht drin. Keine Substanz.
                          Sehr gut, Timothy .
                          *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                          • gast-20090609

                            #118
                            Zitat von burroughs
                            Stimmt, ich hab zwar schon 2 Gigs pro Abend gespielt (inkl Auf- und Abbau), aber nicht in diesem Zeitraum.
                            Davon abgesehen, hatte Elvis in Vegas genug Zeit zum regenieren..
                            oder ist irgendwem bekannt dass er während seiner Engagements tagsüber Sight-seeing o. Ä. gemacht hätte
                            Sightseeing in Vegas . Warst Du schon mal da? Mal abgesehen von der Location, wäre das ja ein richtig intimer Ausflug geworden - in Begleitung von einer autogrammgierigen Menschenmenge.

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                            • Derek
                              Gehört zum Inventar

                              • 02.06.2007
                              • 3185

                              #119
                              Zitat von gast-20080904
                              Aber das Objekt seines Promotings machte keinen Unterschied. Er verstand nichts von Elvis Presley, er wusste nicht, was er da in der Hand hatte, außer, dass es ihm Geld bringen würde - wie eben auch tanzenden Kanarienvögel, Riesen-Hotdogs ... Für ihn machte es keinen Unterschied - und das ist das Tragische. Er hatte eine Attraktion, wusste aber nicht damit umzugehen und die Sache zu überblicken und zu leiten (das ist die eigentliche Bedeutung von "manage"). Er verbrannte Elvis in einigen sehr guten Promotion-Aktionen, aber mehr war nicht drin. Keine Substanz.

                              Ich finde den Gedanken interessant, dass Parker womöglich keinen Unterschied machte zwischen rockenden Hühnern und einem rockenden Elvis. Da mag was dran sein.

                              Hingegen glaube ich, dass er sehr wohl wusste, welch außergewöhnliches Talent er da an Land gezogen hatte. Und Parkers Talent, solch ein Potenzial groß rauszubringen, funktionierte. Ja, ich bin auch der Meinung, dass der Colonel seinen Schützling das eine oder andere Mal in andere, substanziellere Richtungen hätte lenken sollen. Aber ich denke nicht, dass sich das Talent des Colonels nur auf Promotion beschränkte (wie du sie definierst), er aber vom Managen (wie du es definierst) keine Ahnung hatte.

                              Parker hatte m. E. nicht unerheblichen Anteil daran, dass der ungeschliffene und überaus scharfe Rohdiamant schon nach wenigen Jahren überaus brav wurde, "It's Now Or Never" singen konnte und generationsübergreifend attraktiv war.

                              Auch die Karriere in Hollywood zeugt von Managertalent - ganz gleich, ob man die Resultate gut findet oder nicht.

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                              • gast-20090609

                                #120
                                Zitat von Blues Boy
                                Wird Elvis hier etwa wieder zum "Held der Arbeit" gemacht?

                                120 Konzerte im Jahr - darüber lachen sich in den USA neun von zehn Profimusiker halb tot.
                                Welche 9 von 10 denn ?

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