Selbstmord???
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--- we didn't buy elvis presley to be another james dean, we buy him to sing the songs ---- Übersetzen
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Ich erwarte von ihm nicht mehr als er selbst von sich erwartet hat. Dass Elvis ein Perfektionist war, was sein musikalisches Schaffen betrifft, dürfte bekannt sein. Umso tragischer muss es doch für ihn gewesen sein, wenn er mittelmäßige bis unterdurchschnittliche Shows abgeliefert hat. Irgendwann im Sommer 76 nahm ihn ja sogar mal der Colonel zur Brust und las ihm die Leviten, dass er sich doch gefälligst mehr anstrengen soll. Allein die Tatsache, dass der Coloel sowas tat, ist schon bemerkenswert, da er sich normalerweise bei musikalischen Dingen raushielt. Elvis lehnte sich eben nicht gegen ihn auf und stritt die schlechte Qualität der Shows ab, sondern versprach Besserung!- Übersetzen
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Der Colonel beahauptete noch kurz vor seinem Tod, er und Elvis seien Freunde gewesen. Und die Vielzahl der Liveauftritte sei Elvis Wille gewesen. Wie sie was miteinander besprachen, läßt sich von uns wohl kaum noch nachvollziehen. Der Colonel, der angeblich alles zu Geld machte, hat sein Wissen über Elvis mit ins Grab genommen. Für mich ist es durchaus vorstellbar, dass der Colonel Elvis vorschlug mal zu pausieren. Und dass es Elvis war, der sich durchsetzte, unter Umständen sogar mit dem Argument, die zur Verfügung stehende Zeit noch bestmöglichst zu nutzen.Ich erwarte von ihm nicht mehr als er selbst von sich erwartet hat. Dass Elvis ein Perfektionist war, was sein musikalisches Schaffen betrifft, dürfte bekannt sein. Umso tragischer muss es doch für ihn gewesen sein, wenn er mittelmäßige bis unterdurchschnittliche Shows abgeliefert hat. Irgendwann im Sommer 76 nahm ihn ja sogar mal der Colonel zur Brust und las ihm die Leviten, dass er sich doch gefälligst mehr anstrengen soll. Allein die Tatsache, dass der Coloel sowas tat, ist schon bemerkenswert, da er sich normalerweise bei musikalischen Dingen raushielt. Elvis lehnte sich eben nicht gegen ihn auf und stritt die schlechte Qualität der Shows ab, sondern versprach Besserung!- Übersetzen
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Du gehst davon aus, dass er um den Zustand seiner Gesundheit wußte?
Wieso tat er dann genau das Gegenteil um diesen Zustand zu verbessern?
Elvis gab sich also mit mittelmäßigen und unterdurchschnittlichen Shows zufrieden, d.h. er stieg nur auf die Bühne, damit ihn seine Fans nochmal sehen? So denken wahrscheinlich diejenigen "Fans", die ihm noch auf dem Sterbebett ein Mikro unter die Nase halten würden, damit er vielleicht noch ein paar Takte von sich gibt
Wenn ich sowas weiß, dann mache ich eine große Abschiedstour und nicht noch mehr Kurztourneen als zuvor!- Übersetzen
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Wenn ich das mal kurz einwerfen darf: Elvis hatte, entgegen der allgemeinen Wahrnehmung, überhaupt nicht so viele bzw. normal viele Auftritte. Jeder deutsche Kleinkünstler, Schlagerstar und Comedian hat so viele oder mehr. Alles, was unter 200 ist, ist gewissermaßen Durchschnitt. Aber es war natürlich eine andere Belastung, "Elvis Presley" (hunka hunka burnin' love ...
) zu sein und die ungeheure Erwartungshaltung zu erfüllen, die belastender sein können als eine einfache Zahl.
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Wenn ich das mal kurz einwerfen darf: Elvis hatte, entgegen der allgemeinen Wahrnehmung, überhaupt nicht so viele bzw. normal viele Auftritte. Jeder deutsche Kleinkünstler, Schlagerstar und Comedian hat so viele oder mehr. Alles, was unter 200 ist, ist gewissermaßen Durchschnitt. Aber es war natürlich eine andere Belastung, "Elvis Presley" (hunka hunka burnin' love ...
) zu sein und die ungeheure Erwartungshaltung zu erfüllen, die belastender sein können als eine einfache Zahl.
Nun ja, die wirklich großen Weltstars machen 1 (!) Megatour mit 50 oder mehr Shows im Jahr und dann 1-2 Jahre keine! Da ist ein Unterschied.- Übersetzen
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Einspruch:
sieh dir mal die Tour-pläne der heutigen *großen* Rock- und Metalbands an..
die sind mitunter länger als ein Jahr am Stück unterwegs und kommen zwischendurch auf mehr als 150 Shows pro Jahr.. und eine Show dauert bei denen auch wesentlich länger als maximal 60 Minuten
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Endlich wieder ein Ansatz, über den es sich lohnt nachzudenken!Leute, es führt zu weit, aber eigentlich müsste man, wenn man so eine Diskussion führen möchte (was ich schon lange einmal vorhatte, allerdings wird in diesem Thread, den ich sehr lange beobachtet habe, über die Maßen deutlich, dass es so gut wie unmöglich sein dürfte) und dabei glaubwürdig bleiben will, zuerst einmal eine Antwort auf die Frage finden "Was ist Krankheit?" bzw. besser "Was ist Gesundheit"? Es gibt verschiedene Definitionen von Gesundheit, wobei eine der gängigsten die der WHO ist:
"Die Gesundheit ist ein Zustand vollständigen physischen, geistigen und sozialen Wohlbefindens und zeichnet sich nicht nur durch die Abwesenheit von Krankheit oder Behinderung aus." ......
V.a. auf die hier oft mit einer gewissen Häme gestellte Frage, "warum trat Elvis als kranker Mensch überhaupt so intensiv auf?", gibt dieses posting evtl. Antwort. Einige der gefundenen Medikamente können bewirken, daß Symptome einer Herzkrankheit verschwinden oder gemildert werden, sie beeinflussen das veg. Nervensystem, kein oder kaum Herzrasen oder -stolpern mehr. Auch damit verbundene Beklemmungsgefühle, Angst, Schlaflosigkeit etc. bekommt man so in den Griff für begrenzte Zeiträume. Dies nur als Beispiel. Subjektiv fühlt sich der Patient zeitweise symptomfrei, er wagt es aufzutreten. Gesund ist er deswegen nicht.
Krankhafter Zustand bedeutet eine chronische, im eigentlichen Sinne unheilbare oder unaufhaltbare Krankheit.
Dann noch das subjektive Empfinden des Patienten Elvis: Empfand er sich tatsächlich als krank? Ich denke im Laufe seiner Krankheitsgeschichte schon. Andernfalls hätte er die Medikamente nicht genommen. Welcher intelligente Mensch macht das schon?
Weiter gedacht, ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Mensch wie Elvis ohne Musik und Auftritte ein glücklicher Mensch gewesen wäre. Er war ein zur Musik berufener Mensch. Das ist was anderes als nur Job. Also tat er das, was seine Ärzte empfahlen (ob richtig empfohlen, steht woanders), um sich die Möglichkeit zu erhalten, seiner Berufung zu folgen. Er tat dies ganz sicher im Bewußtsein krank zu sein. Unverantwortlich? Schludrigkeit mit sich selbst? Ich warte schon direkt auf die Kommentare dazu! Und behaupte, daß es in der Musikgeschichte vielen großen Meistern so ergangen ist. Sie haben ihre Berufung, Begabung und vielleicht auch Sendung über alles gestellt. Dies passiert nicht bewußt, sondern aus einem elementaren Lebensbedürfnis heraus. Daran gibt es nichts zu kritisieren, nur zu bewundern.- Übersetzen
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Um das geht es ja auch hier gar nicht. Fakt ist doch, dass Elvis, je kränker und unpässlicher er wurde, desto mehr Konzerte gab er (Höhepunkt: 1976).
2 mögliche Gründe: Geldnot oder Selbstzerstörungswut (wahrscheinlich eine Kombination von beiden).- Übersetzen
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Sich abends zum Schlafen niederspritzen und am Morgen (bei Elvis Nachmittag) wieder aufputschen um auf Touren zu kommen, ist natürlich sehr gesund für ein angegeriffenes Herz.Endlich wieder ein Ansatz, über den es sich lohnt nachzudenken!
V.a. auf die hier oft mit einer gewissen Häme gestellte Frage, "warum trat Elvis als kranker Mensch überhaupt so intensiv auf?", gibt dieses posting evtl. Antwort. Einige der gefundenen Medikamente können bewirken, daß Symptome einer Herzkrankheit verschwinden oder gemildert werden, sie beeinflussen das veg. Nervensystem, kein oder kaum Herzrasen oder -stolpern mehr. Auch damit verbundene Beklemmungsgefühle, Angst, Schlaflosigkeit etc. bekommt man so in den Griff für begrenzte Zeiträume. Dies nur als Beispiel. Subjektiv fühlt sich der Patient zeitweise symptomfrei, er wagt es aufzutreten. Gesund ist er deswegen nicht.
Krankhafter Zustand bedeutet eine chronische, im eigentlichen Sinne unheilbare oder unaufhaltbare Krankheit.
Dann noch das subjektive Empfinden des Patienten Elvis: Empfand er sich tatsächlich als krank? Ich denke im Laufe seiner Krankheitsgeschichte schon. Andernfalls hätte er die Medikamente nicht genommen. Welcher intelligente Mensch macht das schon?
Weiter gedacht, ich kann mir nicht vorstellen, daß ein Mensch wie Elvis ohne Musik und Auftritte ein glücklicher Mensch gewesen wäre. Er war ein zur Musik berufener Mensch. Das ist was anderes als nur Job. Also tat er das, was seine Ärzte empfahlen (ob richtig empfohlen, steht woanders), um sich die Möglichkeit zu erhalten, seiner Berufung zu folgen. Er tat dies ganz sicher im Bewußtsein krank zu sein. Unverantwortlich? Schludrigkeit mit sich selbst? Ich warte schon direkt auf die Kommentare dazu! Und behaupte, daß es in der Musikgeschichte vielen großen Meistern so ergangen ist. Sie haben ihre Berufung, Begabung und vielleicht auch Sendung über alles gestellt. Dies passiert nicht bewußt, sondern aus einem elementaren Lebensbedürfnis heraus. Daran gibt es nichts zu kritisieren, nur zu bewundern.- Übersetzen
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Das ist vielleicht heute so, wo es sich die betreffenden Personen a) erlauben und b) auch gar nicht mehr anders können. Ein über 60jähriger wird wohl tatsächlich nicht mehr die Energie haben, jahrelang in einem fort zu touren, obwohl Bob Dylan es genauso macht.
Aber in den 70ern waren die Top-Bands natürlich genauso auf Tour wie Elvis. Und mehr Konzerte hat der auch nicht gegeben, denn natürlich musst du irgendwo schon die Aufenthalte in Las Vegas abziehen, da nicht im geringsten vergleichbar mit dem Touren. Und da kam Elvis auch nur auf 50 oder 60 Auftritte, denke ich, also "normales" Tour-Pensum.- Übersetzen
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