Parkers Mangel an Vertrauen

Einklappen
Dieses Thema ist geschlossen.
X
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • Gast

    #616
    Zitat von Circle G
    Ich habe neulich die komplette "Anthology"-Doku gesehen, alle acht Teile plus Bonus-Material. Da ging das sehr deutlich draus hervor. Geschäftlich ging nach und nach alles den Bach runter, der Zusammenhalt innerhalb der Gruppe ebenfalls, es gab Streit ums Geld und das weitere Management der Band, bei den Dreharbeiten zu "Magical Mystery Tour" gab es Ärger, bei den Aufnahmen zum Weißen Album gab es nur noch Krach bis fast zum Auseinanderbrechen und kurzzeitigem Ausstieg einzelner Mitglieder, bei "Let It Be" und "Abbey Road" bekanntlich auch nur Streit, und dann kam zu allem Überfluss noch Yoko Ono dazu und mischte sich ein (was Parker sicher niemals zugelassen hätte ).

    Brian Epsteins Tod war der Anfang vom Ende.
    Und trotzdem hatten sie ein Nummer Eins Album nach dem anderen und noch sämtliche Singles auf Nummer 1.
    Von Abstieg ist da überhaupt nicht die Rede.
    Auch wenn sich innerhalb der Gruppe Differenzen ergaben, hauten sie die Hits nur so aus dem Ärmel.
    Von einem Abstieg in den Charts war keine Rede.

    Kommentar

    • allerteuerste
      Gehört zum Inventar

      • 27.06.2004
      • 3109

      #617
      Zitat von Mike
      Off-Topic:

      Hmmhhhh.... ich glaube nicht, dass in einem Internetforum viel "Erinnerung" hinterlassen wird. Alles flüchtig....
      Sag das nicht. Ich bin weder Jesus noch habe ich Alzheimer - ich kenne daher kein Vergeben noch Vergessen.
      "Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"

      Kommentar

      • TheKing
        Board-Legende

        • 19.06.2006
        • 20721

        #618
        Also Circle zum Parker-Thema brauchen wir uns nicht die immer gleichen Sachen gegenseitig vorhalten. Dein Elvisbild stimmt kaum mit dem Eindruck seiner Persönlichkeit überein, den ich gewonnen habe. Wir können jedoch alle nur aus unserem eigenen Kopf kucken. Ich sehe es anders. Punkt. Das ist doch auch gut so. Ich möchte mich auch nicht mehr aufregen über eine andere Wahrnehmung. Wie es dann wirklich war bleibt wohl recht unklar.


        Marty hat auch ganz nette Seiten, Elvis wird schon gewusst haben, warum er bestimmte Leute bei sich haben wollte, teilweise hat er auch aus Loyalität Leute durchgezogen, aber bei Jedem gab es eine Phase wo er ihm wichtig war. Ich kann und will mir keine solchen Urteile erlauben, wie es manche hier tun.

        Das bringt mich alles nicht weiter, ich danke für die Aufmerksamkeit.
        Zuletzt geändert von TheKing; 21.12.2013, 00:20
        Ohne Worte!

        Kommentar

        • TheKing
          Board-Legende

          • 19.06.2006
          • 20721

          #619
          Zu den Circle G Beatles sag ich lieber auch nichts.
          Ohne Worte!

          Kommentar

          • Circle G
            Board-Legende

            • 04.11.2007
            • 11634

            #620
            Zitat von Glen D.
            Und trotzdem hatten sie ein Nummer Eins Album nach dem anderen und noch sämtliche Singles auf Nummer 1.
            Alben waren es ja nicht mehr so viele, drei reguläre und zwei Soundtracks, die nur bedingt Neues boten. "Yellow Submarine" ging nicht auf Platz 1. Beim "White Album" gehen die Meinungen auseinander, Produzent George Martin nennt es sinnlos aufgeblasen und meint, es wäre besser ein einfaches Album mit den wirklich guten Tracks statt einer Doppel-LP geworden. Über die Streitereien zu "Let It Be" bis hin zum fertigen Produkt, das von Phil Spector bearbeitet wurde und dadurch noch mehr Ärger auslöste, muss ich nicht reden, auch hier gibt es viele kritische Stimmen.

            Die durchaus starke Single "Penny Lane" hatte bereits kurz vor Epsteins Tod Platz 1 verfehlt, weil dem Publikum "Release Me" von Engelbert besser gefiel.

            Von einem Abstieg in den Charts war keine Rede.
            Das habe ich auch nicht gemeint. Ich sprach eindeutig vom zerbrechenden Zusammenhalt innerhalb der Band und von horrenden finanziellen Einbußen, die dann wiederum zu Streit führten. All das setzte unmittelbar nach Epsteins Tod ein und war eine Folge dessen. Epstein hat den Laden zusammengehalten. Durch seinen Tod gerieten sie in ein Vakuum, das sich dann auch auf ihre Kreativität auswirkte. Zumindest auf ihre gemeinsame, also die Gruppendynamik.
            Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
            ____________________________

            Kommentar

            • Circle G
              Board-Legende

              • 04.11.2007
              • 11634

              #621
              Zitat von TheKing
              Zu den Circle G Beatles sag ich lieber auch nichts.
              Ist das jetzt einfach nur sinnlos in den Raum geworfen oder basiert dieser Einwurf auf irgendwelcher Sachkenntnis, die mir fehlt?

              Hast Du die achtteilige Anthology-Doku (immerhin von den Beatles selber rausgebracht) gesehen, auf die ich mich beziehe? Wenn ja, warum siehst Du es aufgrund der dort vorgetragenen Statements, Fakten und Daten anders? Wenn nein, welchen Sinn hat es, mit mir darüber zu diskutieren, wenn Du nicht auf dem gleichen Kenntnisstand bist wie ich?
              Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
              ____________________________

              Kommentar

              • TheKing
                Board-Legende

                • 19.06.2006
                • 20721

                #622
                Also gut.... ich kenne nur die normale Anthology bin aber mit den Beatles aufgewachsen und habe auch ein paar Bücher gelesen. Die Probleme, welche die Beatles hatten waren in erster Linie zwischenmenschlich denke ich. Die haben ja im Grunde ihre eigene Sache gemacht mit eigener Plattenfirma und Liveauftritte waren eh ab 65 oder 66 nicht mehr, bis dann auf den legendären Auftritt auf dem Appledach...die haben sich auseinander entwickelt besonders Paul und John. Paul war sehr schöngeistig und eher kommerzieller und angepasster in seiner Musik und John war voll auf dem Politflash und dann noch seine Avangarde Yoko (Lord have mercy) die hat ihn auch angefixt (Happiness is a warm gun!) naja, da waren einfach Spannugen Ringo und George hingen eher dazwischen, aber man sieht George dann später bei Lennon spielen auf der Soloplatte...also da wäre kein Manager mehr zwischengekommen, die waren nicht so Lemminge wie Elvis. Also ich sehe es eher andersrum Epstein hat vielleicht geahnt oder gemerkt, dass seine Zeit vorbei ist und hat deshalb...naja da spekuliert man ja auch viel...sehe ich mir aber gerne an die ..was 8 DVDs... ich hab damals als es rauskam die 3 Teile..mir öfter angesehen...ich mag die Beatles sehr...mein Lieblingslied: Don't let me down! Aber von denen sind fast alle Stücke geil...außer vielleicht Revolution Number 9...

                Auf jeden Fall megamässig geile Typen! Die Abey Road liebe ich über alles auch gerade wegen diesem Medly auf der 2. Seite, was Lennon ja angeblich Mist fand...aber ich fliege dabei völligst ab..."Oh that golden feeling...nowhere to go" und dann im finale die drei Gitarrensoli nacheinander Ich weiß nur nicht, wer welches ist! Weißt Du das?
                Zuletzt geändert von TheKing; 21.12.2013, 01:50
                Ohne Worte!

                Kommentar

                • Ciscoking
                  Board-Legende

                  • 19.05.2006
                  • 11755

                  #623
                  Zitat von Circle G
                  Hat dieser Nutzlos-Schmarotzer Lacker eigentlich irgendwas erwähnenswertes für Elvis geleistet? Lass mich mal kurz überlegen ... mmhh ... Nein!
                  Er mag ein Schmarotzer gewesen sein. Das muss aber kein Hindernis für die Wahrheit sein. Du benutzt ihn halt so, wie er in deine Parker-Lobhudelei hinein passt. Jetzt ist er Nutzlos-Schmarotzer, vorher sagte er die reine Wahrheit, nichts als die Wahrheit.


                  Zitat von Circle G

                  Und ich sehe Deine Zitate von Marty Lacker als Beleg für meine Ansicht, dass Elvis immer jedem das erzählt hat, was er hören wollte.
                  Lächerlich...dieses Parker-Gefasel.....
                  Zuletzt geändert von Ciscoking; 21.12.2013, 09:40
                  Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !

                  Kommentar

                  • Ciscoking
                    Board-Legende

                    • 19.05.2006
                    • 11755

                    #624
                    Zitat von Circle G


                    Durch seinen Tod gerieten sie in ein Vakuum, das sich dann auch auf ihre Kreativität auswirkte.
                    Hätte sich Elvis bereits 1960 von Parker getrennt, wäre das glatte Gegenteil eingetreten. Elvis Karriere hätte sich musikalisch weiter entwickeln können, anstatt 10 Jahre als B-Schauspieler zu degenerieren. Die Beatles können froh sein, dass Parker nicht auch noch sie gemanaged hat. Der hätte glatt ne Volksmusikgruppe aus denen gemacht.Bei den "Fähigkeiten".
                    Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !

                    Kommentar

                    • Gilla
                      Board-Legende

                      • 05.02.2007
                      • 14776

                      #625
                      Zitat von Circle G
                      [COLOR=white][FONT=Verdana]


                      Das habe ich auch nicht gemeint. Ich sprach eindeutig vom zerbrechenden Zusammenhalt innerhalb der Band und von horrenden finanziellen Einbußen, die dann wiederum zu Streit führten. All das setzte unmittelbar nach Epsteins Tod ein und war eine Folge dessen. Epstein hat den Laden zusammengehalten. Durch seinen Tod gerieten sie in ein Vakuum, das sich dann auch auf ihre Kreativität auswirkte. Zumindest auf ihre gemeinsame, also die Gruppendynamik.
                      Brian Epstein wurde immer als der "5. Beatle" und als Säule und Zentrum der Beatles bezeichnet. Dass er nun fehlte, brachte das Fundament "Beatles" und den Zusammenhang der 4 natürlich ins Schwanken. Der Ablöseprozess, der schon länger in den Köpfen war, wurde dadurch nur forciert.

                      Ich erinnere mich aber auch, dass der Managervertrag von Epstein kurz vor seinem Tod nicht verlängert wurde. Warum, weiß ich allerdings nicht.
                      *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

                      Kommentar

                      • Circle G
                        Board-Legende

                        • 04.11.2007
                        • 11634

                        #626
                        Zitat von TheKing
                        Also gut.... ich kenne nur die normale Anthology bin aber mit den Beatles aufgewachsen und habe auch ein paar Bücher gelesen. Die Probleme, welche die Beatles hatten waren in erster Linie zwischenmenschlich denke ich. Die haben ja im Grunde ihre eigene Sache gemacht mit eigener Plattenfirma und Liveauftritte waren eh ab 65 oder 66 nicht mehr, bis dann auf den legendären Auftritt auf dem Appledach...die haben sich auseinander entwickelt besonders Paul und John. Paul war sehr schöngeistig und eher kommerzieller und angepasster in seiner Musik und John war voll auf dem Politflash und dann noch seine Avangarde Yoko (Lord have mercy) die hat ihn auch angefixt (Happiness is a warm gun!) naja, da waren einfach Spannugen Ringo und George hingen eher dazwischen, aber man sieht George dann später bei Lennon spielen auf der Soloplatte...also da wäre kein Manager mehr zwischengekommen, die waren nicht so Lemminge wie Elvis.
                        Das ist alles richtig. Aber offensichtlich hat es bis Epsteins Tod funktioniert, diese Konflikte und Spannungen im Griff zu behalten bzw. zugunsten einer "größeren" Sache, nämlich des gemeinsamen Erfolgs, hinten anzustellen. Ich kann mich hier nur auf diese wirklich umfassende und toll gemachte Doku beziehen, denn ich habe erst vor ein paar Monaten angefangen, mich etwas detaillierter mit den Beatles zu befassen, wobei die "Anthology" eine Offenbarung war. Und in eben dieser Doku ist es evident, dass von dem Moment an, wo Epstein nicht mehr da war, nur noch von Krach, Streit, Intrigen und Differenzen über den kreativen Weg der Gruppe gesprochen wurde. Davor war das nie ein Thema, aber schlagartig ist das alles hochgekocht, und von da an ging's bergab. Auch geschäftlich, wenn man mal sieht, wie viel Kohle sie bei Apple in den Sand gesetzt haben.

                        Also ich sehe es eher andersrum Epstein hat vielleicht geahnt oder gemerkt, dass seine Zeit vorbei ist und hat deshalb...naja da spekuliert man ja auch viel...
                        Die Umstände seines Todes liegen ja ein wenig im Dunkeln. Ich habe hier diesen Kurzartikel gefunden, der sowohl meine (Der Tod Epsteins hinterließ ein tiefes Loch bei den Beatles und nicht wenige meinen, dass sein Ableben am Niedergang der Fab Four nicht unschuldig sei. War danach doch das Verhältnis zwischen den Beatles eher schwierig.) als auch Deine These (Dagegen spricht, dass sein Managervertrag vor seinem Tod nicht verlängert wurde.) stützt.


                        Ich weiß nur nicht, wer welches ist! Weißt Du das?
                        Gitarrensoli u.ä. zuzuordnen, ist nicht gerade mein Ding, wobei das sowohl für die Beatles als auch für Elvis gilt. Aber vielleicht kann Dir das hier weiterhelfen.
                        Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
                        ____________________________

                        Kommentar

                        • Circle G
                          Board-Legende

                          • 04.11.2007
                          • 11634

                          #627
                          Zitat von Ciscoking
                          Jetzt ist er Nutzlos-Schmarotzer, vorher sagte er die reine Wahrheit, nichts als die Wahrheit.
                          Das Problem ist, dass Du mein Posting nicht verstanden hast, denn Du kreierst hier einen Widerspruch, den es nicht gibt. Abgesehen davon, dass das Urteil eines Marty Lacker über Parker eine ganz andere Baustelle ist als eine von ihm getätigte Wiedergabe einer Aussage, die Elvis gemacht haben soll. Was bitte hat das eine mit dem anderen zu tun?

                          Grundsätzlich ist man immer gut beraten, Skepsis an den Tag zu legen, weil Menschen dazu neigen, nicht immer unbedingt die Wahrheit zu sagen, insbesondere wenn sie sich durch das Gesagte Vorteile verschaffen können. Fängt schon bei Elvis an, der jedem nur das erzählt hat, was er hören wollte. Anders werden es viele der Memphis-Mafiosi auch nicht halten, wenn sie heute den Fans irgendwelche Geschichten erzählen. Die meisten reden nämlich auch nur allen nach dem Mund, weil sie die Kohle der Fans brauchen; von den Erinnerungslücken derer von Drogen zerfressenen Gehirnen (was nicht zuletzt besonders für Lacker gilt) nach nunmehr 50 Jahren ganz zu schweigen. Daher gucke ich mir lieber Fakten und Taten an, statt irgendwas auf irgendwelches dahingesagte Gelaber zu geben.
                          Zuletzt geändert von Circle G; 21.12.2013, 12:23
                          Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
                          ____________________________

                          Kommentar

                          • Circle G
                            Board-Legende

                            • 04.11.2007
                            • 11634

                            #628
                            Zitat von Ciscoking
                            Hätte sich Elvis bereits 1960 von Parker getrennt, wäre das glatte Gegenteil eingetreten. Elvis Karriere hätte sich musikalisch weiter entwickeln können, anstatt 10 Jahre als B-Schauspieler zu degenerieren. Die Beatles können froh sein, dass Parker nicht auch noch sie gemanaged hat. Der hätte glatt ne Volksmusikgruppe aus denen gemacht.Bei den "Fähigkeiten".
                            Hätte … Hätte … Hätte. Hast Du heute Deine Kristallkugel ausgepackt? Und hast Du mir hier nicht schön mehrfach irgendwelche "hätte" und "würde" vorgeworfen? Erst gestern wieder lang und breit, auch wenn das Posting mittlerweile nicht mehr existiert.

                            Ich hab's aber grundsätzlich lieber mit Fakten.

                            Fakt ist: Elvis' Karriere lief seit dem Moment, wo Parker sie übernahm, blendend. Er hatte 22 höchst erfolgreiche Jahre ohne nennenswerten Durchhänger, was in der Musikbranche nur einer Handvoll Künstler gelang. Selbst in Zeiten, wo es vermeintlich "schlecht" lief, war Elvis immer noch mehrfacher Einkommensmillionär. Besser kann man es nicht machen.

                            Fakt ist weiterhin: Die Beatles haben bei Parker angefragt, ob er ihr Management übernehmen möchte. Sie wussten, dass ihr verstorbener Manager der größte Bewunderer Parkers war und quasi dessen Arbeitsstil 1:1 kopiert hat. Da war es nur folgerichtig, sich nach dessen Tod ans "Original" zu wenden. Da die vier Jungs definitiv mehr von der Musikbranche verstanden haben als Du, werden sie wohl gewusst haben, warum sie ihre Karriere dem besten und erfolgreichsten Künstlermanager aller Zeiten anvertrauen wollten. Und da Parker sich niemals in künstlerische Belange einmischte, bestand auch keine Gefahr, dass aus den Beatles eine Volksmusikgruppe geworden wäre, es sei denn, sie hätten es selber gewollt.
                            Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
                            ____________________________

                            Kommentar

                            • charro
                              Posting-Legende

                              • 03.09.2005
                              • 8583

                              #629
                              Zitat von Ciscoking
                              Elvis hätte diesen Schwachkopf schon 1960 vor die Türe setzen sollen. Dann wäre alles besser gelaufen. Keine Scheiss Filme, bessere Alben, Konkurrenzfähigkeit, Konzerte, Welttournee. Im Endeffekt scheiterte alles an Parkers Unfähigkeit und Gier nach schneller Kohle. Geld, das er zur Befriedigung seiner Spielsucht benötigte.
                              Interessante These, denn insoweit wird daraus ja schließlich klar, das die vermeintliche Spielsucht bereits 1960 bei Parker vorhanden war!

                              Interessant natürlich auch deshalb, da das Feuern von Parker ein selbstverständliches Maß an Weitsicht bedeutete, welches unser Elli und seine Konsorten hatte: als Ihnen 1960 die Konzepte für Harum Scarum, Easy Come Easy Go, Stay Away Joe & Co vorgelegt wurden, hätte er klar sehen können, dass das in die falsche Richtung geht und wohl völliger Mist ist. Auch als Parker kurz nach der Army-Entlassung - ich glaube es war in der Garderobe der Siinatra Timex-Show - ihm mitteilte, es werde ein Weihnachtsspecial 1968 geben frage ich mich immer, warum die Diskussion, man solle lieber "vernünftige" Lieder bringen erst so spät, nämlich kurz vor dem Produzieren der Show, aufkam.

                              Naja, die Sache nach der 1961er Memphis-Show war schon scheiße von Parker. Einfach zu Elli zu sagen, "Freundchen, das wars jetzt mit live", war schon dolle gemein. Aber unser Großer hat ja dann immerhin gesagt, "ok Tommy, wenn ich dann wieder darf, dann nur für viel Geld in Vegas. Und so eine Art Aloha-Special hätte ich auch gern".

                              Hmmm.... ich weiss nicht so recht.... irgendwas is da wohl schief gegangen.... lag es vielleicht auch daran, dass die Knalltüten um Elvis herum ne Menge Spaß an den Drehsets hatten? Kohle, Partys, Frauen? Nee, das glaub ich nicht.... niemals. Der künstlerische Anspruch von "uns Elli" stand bei allem im Vordergrund! Pöse, pöse, wer anderes behauptet....



                              Kommentar

                              • charro
                                Posting-Legende

                                • 03.09.2005
                                • 8583

                                #630
                                Zitat von Circle G
                                Gitarrensoli u.ä. zuzuordnen, ist nicht gerade mein Ding, wobei das sowohl für die Beatles als auch für Elvis gilt.
                                Versteh ich jetzt nicht, wieso is das bei Elvis schwierig? Die 3 Hauptakteure in Sachen Gitarrensoli hört man doch unter Tausenden heraus?

                                Kommentar

                                Lädt...