Parkers Mangel an Vertrauen
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Sodala,..hab mir jetzt mal den Aloha Artikel durchgelesen. Regt durchaus zum Nachdenken an. Respekt vor der Arbeit, die dahinter steckt.Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !- Übersetzen
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Ich hatte mich bisher nicht zum Thema geäußert, wahrscheinlich wäre es besser, ich würde auch weiterhin die Finger auf der Tastatur ruhig halten.
Wieso ließ sich Elvis Presley von einem angeblichen spielsüchtigen und skrupellosen Fossil managen?
Da ja Parker für einige User herhalten muss und für vielerlei Dinge die Schuld zugewiesen bekommt, wieso funktionierte die Geschäftsbeziehung zwischen Presley und Parker dennoch über 2 Jahrzehnte?
Machen es sich einige nicht zu einfach, in dem sie den selben alten Müll, der mir schon vor 20 Jahren suspekt war, heute noch auf die Tapete bringen?
Parker hat als Manager immer einen guten Job gemacht, er war vielleicht kein umgänglicher Zeitgenosse, keine Ahnung, aber Presley zerstörte sich ohne Parkers Zutun.
Der stand hinter der Bühne und konnte auch nur kopfschüttelnd zusehen, und versuchte immer wieder den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
Leider gelang es Parker nicht, seinen außer Kontrolle geratenen Künstler zu retten, aber auch sonst niemand in Elvis Umfeld gelang dass.Hat die Seele Angst vorm Tode,
hat sie lieben nie gelernt.....
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Ich würde die Frage ein wenig anders stellen: wie lange wäre das Konstrukt Elvis-Parker - Parker - Elvis noch gut gegangen?
Im Zuge der immer mehr zunehmenden Professionalisierung und Kommerzialisierung der Musikindustrie ab Anfang der 80er, wie lange hätten da solche Gentlemen-Handschlagverträge noch Geltung gehabt? Wäre vielleicht der Manager einem Management gewichen?
Möglicherweise halt genau ein solches Relikt "alter Zeiten" bei dem sich eben weniger die Frage stellt, wie es sein konnte, sondern eher, wie hätte es weitergehen sollen..... wieso funktionierte die Geschäftsbeziehung zwischen Presley und Parker dennoch über 2 Jahrzehnte?
Würd ich auch so stehen lassen.Machen es sich einige nicht zu einfach, in dem sie den selben alten Müll, der mir schon vor 20 Jahren suspekt war, heute noch auf die Tapete bringen?
Parker hat als Manager immer einen guten Job gemacht, er war vielleicht kein umgänglicher Zeitgenosse, keine Ahnung, aber Presley zerstörte sich ohne Parkers Zutun.
Der stand hinter der Bühne und konnte auch nur kopfschüttelnd zusehen, und versuchte immer wieder den Karren aus dem Dreck zu ziehen.
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Geschäftspartnerschaft: sehr professionell, mit klarer Aufgaben- und Zuständigkeitsverteilung.
Parkers Rollle ging über die eines normalen Managers hinaus, da er ja auch persönlich geschäftlich mit dem "Unternehmen Elvis Presley" verknüpft war, durch Firmenbeteiligungen etc.
Einen "normalen" Manager hätte Elvis auch leicht entlassen können. Parker hatte sich aber so geschickt eingenistet, dass das nur sehr schwer möglich gewesen wäre. Parkers Verhandlungspartner war meist Vernon, sozusagen Elvis' "Geschäftsführer" für seine privaten Angelegenheiten. Ihn konnte Parker leicht beeinflussen bzw. über den Tisch ziehen.Zuletzt geändert von MysteryTrain; 14.12.2013, 18:27- Übersetzen
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Alle Geschäftsbeziehungen zwischen Elvis und Parker hätten - auch ohne Einverständnis des Colonels - beendet werden können.
Dass der King spätestens in den 1980ern ein neues Management benötigt hätte, liegt schon im Alter des Colonel begründet. Ein Jugendidol wäre Elvis aber wohl auch dann nicht mehr geworden.- Übersetzen
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Worauf beziehst du das denn jetzt genau ?
Ich rede hier doch von verschiedenen Sachen. Es ist ein bissschen mühselig, immer alles zu wiederholen, weil jemand ein Posting nicht verstanden hat, oder es nicht richtig durchgelesen hat.
Nochmal: Es geht einmal um das Thema "SUCHT". Es ist Unsinn, zu behaupten, eine Sucht sei ausgeschlossen, sofern jemand, speziell bei Spielsucht, nicht sein Hab und Gut verspielt hätte, oder seinen geregelten Tagesablauf ( Job, Familie, etc.) noch normal stemmen könnte. Ich kenne hierzu Beispiele von Freunden, oder Bekannten von Freunden. Wo willst du mir denn da die Urteilsfähigkeit absprechen, wenn wir hier tatsächlich
mal von Fakten reden ?
Dann gibt es Dinge, wieder auf Elvis und Umfeld bezogen, die bleiben ERGEBNISOFFEN !! Die können faktisch oftmals nicht mal von involvierten Personen abschliessend beurteilt werden. Für Daten von wann irgendeine Aufnahme stammt, welchen Jumpsuit wann Elvis trug und wie oft. Das mögen alles Dingen sein, die FAKT sind und die ich auch gerne als solche anerkenne. Aber viele anderen Dinge als Fakten hinzustellen, ist absurd.
Ja, es gibt auch einfach Bereiche, die sehr plausibel erscheinen, die aber selbst dann anzuzweifeln sind, weil die Beweise oft nicht ausreichen.
Und was die etwas arg fremdwortverliebte Posterin Sapperlot angeht, so habe ich lediglich damit argumentiert, dass sie zumindest fachbezogene Standards heranzieht, denen man durchaus etwas entnehmen kann.
Ob das nun unbedingt auf Parker zutrifft, kann ich nicht sagen, habe ich aber auch nirgendwo behauptet. Jeder hat das Recht, zu glauben, was er will. Nur kann ich durchaus die Art der BEGRÜNDUNG beurteilen, bzw.
die Quelle ( nämlich sich einfach was zusammenreimen) und als unsinnig bezeichnen, wenn hierfür der Informationskanal völlig unerheblich ist, sondern Beispiele aus dem täglichen Leben völlig ausreichend sind.
Dann habe ich noch gesagt, dass sie damit Recht hat, dass man Elvis nicht die Opferrolle, oder die des Dummen zuschieben darf, weil gewisse Dinge durchaus die Annahme zulassen, dass er sie bewusst, oder gewollt so entschieden hat, bzw. eine Entwicklung hatten. Ich habe das mit den Worten formuliert, dass alles ein Zusammenspiel vieler Faktoren ist und deshalb nicht mit irgendwelchen platten Feststellungen abzutun ist.
Elvis wird zum Teil als debiler Trottel hingestellt, weil er großzügig war und anderen was gegönnt hat. Was einfach nur ein unheimlich netter Charkterzug war, wird von vermutlich sehr materialistisch und selbst geizigen Personen als Dummheit interpretiert, weil sie sich wohl neidisch fragen, was hätte ich mit all der Kohle gemacht, wenn ich sie gehabt hätte.
Andere Beweggründe kann ich hier nicht erkennen. Denn warum sollte ich mich als Fan mit der finanziellen Situation auseinandersetzen
und diese auch noch moralisch bewerten wollen, die mich eigentlich einen Scheissdreck angeht. Allein die Tatsache, ein gesteigertes Interesse dafür zu entwickeln, halte ich für grenzwertig.
Mir zeigt Elvis' Großzügigkeit, dass er ein unheimlich netter Kerl gewesen sein muss, der einfach anderen was gegönnt hat. Warum gilt hierzulande jemand als dumm, weil er einem anderen bewusst was zukommen lassen will, ohne permanent seinen Vorteil darin zu sehen. Da spielt wohl die eigene Gier auch eine gewisse Rolle, weil man sich mit dieser Großzügigkeit so gar nicht identifizieren kann.
Dass Lebensumstände, oder die Gründe, warum jemand dort gelandet ist, wo er ist, nie eindimensional zu sehen und zu erklären sind, muss man jemandem, der über 20 ist, eigentlich nicht erläutern, ausser er ist seinem Alter entsprechend nicht normal entwickelt.
Diesen Eindruck habe ich leider bei so Manchem, wenn so völlig realitätsfremd, verständnislos und abfällig Elvis' Leben begutachtet wird.
Als würde in so eine Situation nur eine völlig hirnlose Person geraten und man selbst hätte sich völlig anders im Griff gehabt und natürlich !!! von A-Z alles anders und vor allen Dingen richtig gemacht.
Das ist eigentlich das, was ich am abstossendsten finde.
Das sagt auch enorm viel über den Charakter und auch ungewollt über den Intellekt der jeweiligen Person aus.- Übersetzen
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Danke, aber Du solltest mal lernen, den Unterschied zwischen Fakten und Meinungen zu verstehen. Dass Elvis' Welttournee definitiv nicht an Parkers angeblich illegalem Aufenthalt in den USA gescheitert ist, ist nicht meine Meinung, sondern ein unumstößliche Tatsache, da Parker sich nicht illegal in den USA aufhielt.
Aha, das weiß also jeder. So wie jeder auch weiß, dass die Aloha-Show ... usw. usf.Nur eben illegal, wie jeder weiss.....
Du solltest mal lernen, den Unterschied zwischen glauben, wissen und zu wissen glauben zu verstehen.
Da das offenbar Deine kognitiven Fähigkeiten übersteigt, hier eine kurze Veranschaulichung am praktischen Beispiel:
Glauben: Sonntags in der Kirche
Zu wissen glauben: Parker hielt sich illegal in den USA auf
Wissen: Parker hielt sich legal in den USA aufAhnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Nehmen wir an Parker war ein völlig legaler U.S. Bürger, der ja auch Steuern zahlte usw. weiß man denn, ob er das selbst auch so unproblematisch einschätzte? Es würde ja ausreichen, dass Parker Skrupel in dieser Richtung gehabt hätte. Ich habe Allana Nashs Buch über Parker nicht gelesen aber sie ist Mitglied in meiner PEEEEEEEP und ich kann sie mal fragen, wenn uns das hier helfen würde.Ohne Worte!- Übersetzen
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Wie kommst Du denn auf so einen Unsinn? US-Bürger brauchten keinen Reisepass, um über die gemeinsame Grenze nach Kanada einzureisen, aber sie mussten nachweisen, dass sie US-Bürger sind. Parker war allerdings kein US-Bürger, sondern niederländischer Staatsbürger. Also brauchte er einen Reisepass. Den wird er wohl gehabt haben, sonst säße er wohl heute noch an der Grenze fest.
Für einen Deutschen bzw. Europäer vielleicht, aber in den USA ist es nichts außergewöhnliches oder gar auffälliges, dass jemand zeitlebens das Land nicht verlässt. Auslandsreisen sind für Amerikaner eher die Ausnahme als die Regel, vor allem in der damaligen Zeit. Das Land ist schließlich so groß wie der gesamte europäische Kontinent und bietet von sonnigen Palmen-Stränden über Spieler-Paradiese, pulsierende Großstädte und Naturparks bis hin zum alpen-ähnlichen Skigebiet so ziemlich alles, wofür unsereiner tatsächlich ins Ausland fahren muss. Nicht zu Unrecht wird auch heute noch ständig kritisiert, dass sich die Neugier der Amis auf den Rest der Welt in überschaubaren Grenzen hält.Parker war nie ausserhalb USA glaube ich außer bei diesem Kanada Trip...kann sein, dass er kein Verlangen danach hatte, aber das ist schon ziemlich auffällig, oder nicht?
BTW: In diesem Zusammenhang habe ich kürzlich eine Studie gelesen: Im Jahr 2011 unternahmen 23% der US-Amerikaner, die in den Urlaub fuhren, eine Auslandsreise. Alle anderen Urlauber verreisten im eigenen Land. Bei den Deutschen waren es im Vergleich jedoch 65%, also etwa dreimal so viele. Und von diesen 23% US-Urlaubern fuhren übrigens 19% nach Kanada und 34% nach Mexico, also in die 2 umliegenden Nachbarländer. Das ist mehr als die Hälfte. Die restlichen fuhren dann nach Übersee. Bleiben am Ende also nur ca. 10%, die sich tatsächlich etwas weiter von Amerika wegbewegten. Und ich spreche hier von recht aktuellen Zahlen. Vor 40 Jahren sah das ganz sicher nochmal deutlich anders aus.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Ich weiß ja nicht, in welchem Paralleluniversum Du lebst und welche abstrusen Rechtskonstrukte dort gelten, aber in der wahren Welt – auch Realität genannt – gibt es keinen "normalen" oder "unnormalen" Manager. Elvis hätte den Vertrag jederzeit kündigen können, entweder fristgerecht, falls eine Frist vereinbart worden war, oder fristlos bei schlimmen Verfehlungen Parkers. Im Fall einer Kündigung ohne Verfehlung hätte er Parker eine nicht unerhebliche Abfindung zahlen müssen. Und zwar nicht, weil Parker ein böser, gieriger Mann war und sich das so ausgedacht hat, um Elvis an sich zu binden, wie das immer gerne behauptet wird, sondern weil das so normal ist und auch von den Gerichten dieser Welt so gesehen wird. Und zwar zu Recht.
Woher hast Du denn diesen Käse? In private Angelegenheiten mischte Parker sich grundsätzlich nicht ein. Parker und Elvis sprachen immer über alles direkt und persönlich und grundsätzlich unter vier Augen. Lediglich in der Endphase ging Elvis Parker aus dem Weg, weil Elvis ihn – anders als seine anderen Lakaien – nicht mit irgendeiner dämlichen Ausrede wegen seines Zustands und seiner Arbeitsmoral abspeisen konnte, so dass Parker mitunter notgedrungen den Umweg über Vernon nehmen musste.Parkers Verhandlungspartner war meist Vernon, sozusagen Elvis' "Geschäftsführer" für seine privaten Angelegenheiten.
Aha! Dann nenn doch mal ein paar konkrete Beispiele, wo Parker Elvis – über den Umweg Vernon – über den Tisch gezogen hat. Oder meinetwegen auch nur, wo er ihn über den Tisch gezogen hat, ohne Vernon.Ihn konnte Parker leicht beeinflussen bzw. über den Tisch ziehen.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Marty Lacker sagte es , außerdem meinte er, dass man auch nicht den Effekt vergessen darf, den Elvis auf Leute hatte und wenn Parker beim Grenzübertritt im Auto von Elvis gesessen haben sollte hätte es auch sein können, dass man ihn gar nicht nach Papieren fragt, es seien eben andere Zeiten gewesen...naja ich weiß das alles nicht, ich frage mich jedenfalls wie Du zu solch scheinbar starker Überzeugung kommst, obwohl man doch immer den letzten Zweifel behalten muss, da man nicht dabei war. Ich versuche in meinem Bild offen zu bleiben. Es kann sein, dass Du recht hast, aber ebenso gut kannst Du daneben liegen und er hatte vielleicht doch Skrupel...oder gar andere Gründe...Ich glaube schon, dass Elvis den Wunsch und die Idee hatte nach Europa zu reisen und zu touren, einmal wäre er ja fast nach Europa gereist...aber dann hat man es ihm wohl wieder ausgeredet, wie war das noch...
Quelle: http://www.elvis-express.com/elvisradio_askmarty16.htmlAl Boulianne (Mountie from Canada) Asks Marty: [23.02.12]
I saw a picture of Elvis on stage in Ottawa Canada in 1957. On the picture you can see Col. Parker infront the stage while Elvis was on stage. My question is
how did the Col cross the border if he did not have a passport? Also if he did in 1957, why he did not bring Elvis in Canada in the 70's?
Also for your information I am a Royal Canadian Mounted Police Officer in Alberta Canada and was wondering what Elvis thought about Canadian Mountie's
as he was into Police stuff?
Thanks you Marty
Marty Says:
Hi Al,
I might be wrong but I think back then you didn't have to show a passport. However, Elvis had a big effect on people back then and Parker probably came to t
he border in the same car as Elvis. You'd be surprised how Elvis effected people when they first met him and that went for law officers also. The border guard
probably didn't check papers when he saw it was Elvis. That was a different world back then.
Elvis respected all law officers and that went for the Mounties as well. He liked the picture of you guys that was always portrayed in the media and films in your
sharp uniforms and sitting on a horse which was also his favorite thing to do.
(E.E.R Addition - I'd like to confirm that Marty is right with his initial thought. When Elvis performed in Canada in 1957, passports were not required to cross the
borders.)Zuletzt geändert von TheKing; 15.12.2013, 01:05Ohne Worte!- Übersetzen
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Schade. Man sollte es eigentlich gelesen haben, wenn man sich an einer Diskussion über Parker beteiligt.
Meinst Du Deine Facebook-Gruppe, für die Du hier immer Werbung machst?aber sie ist Mitglied in meiner PEEEEEEEP
Späßle! 
Nein, sie braucht keine Fragen zu beantworten, die schon längst beantwortet sind. Aber frag sie doch mal, warum sie in ihrem Buch irgendwelche wilden Spekulationen und abstrusen Verschwörungstheorien um Parkers Staatsangehörigkeit strickt, aber nie auf die naheliegendste Idee gekommen ist, einfach mal da nachzufragen, wo man es wissen muss. Wer ein seriöses Buch schreibt und seinen Job ernst nimmt, sollte doch seine Hausaufgaben machen. Wir haben damals "nur" einen Artikel für ein Fan-Magazin geschrieben und es trotzdem gemacht, weil wir es wissen wollten. Es war eine Viertelstunde Arbeit, diesen Brief zu schreiben, es hat 75 Cent Porto gekostet und wir mussten ein paar Monate warten. Dafür haben wir jetzt eine oberamtliche Antwort und wissen somit, dass alles, was bisher zu dem Thema verzapft wurde (und leider immer noch wird), absoluter Müll ist.... ich kann sie mal fragen, wenn uns das hier helfen würde.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Ja, das ist alles wunderschöne Folklore, aber sehen wir doch zunächst einmal die Tatsache, dass es sich bei einem Grenzübertritt um einen juristischen Vorgang handelt und man vorher nie weiß, ob der Zollbeamte, auf den man da trifft, ein Elvis-Fan ist oder – was im Jahre 1957 durchaus wahrscheinlicher gewesen wäre – ein Law-and-Order-Mann, der Elvis für eine Bedrohung von Anstand und Moral angesehen hat und sicher stolz gewesen wäre, diesem langhaarigen Rebellen an der Grenze aus irgendeinem Grund den Garaus gemacht zu haben. Ich glaube nicht, dass ein Colonel Parker, wenn er denn ein Illegaler gewesen wäre, dieses Risiko eingegangen wäre. Allerdings ist die Diskussion müßig, denn er war kein Illegaler. Nochmal: Er war mit einer US-Amerikanerin verheiratet und hatte damit jedes Recht der Welt, sich in den USA aufzuhalten sowie jederzeit aus- und wieder einzureisen. An der Stelle dürfte jegliche Diskussion hinfällig sein.Marty Lacker sagte es , außerdem meinte er, dass man auch nicht den Effekt vergessen darf, den Elvis auf Leute hatte und wenn Parker beim Grenzübertritt im Auto von Elvis gesessen haben sollte hätte es auch sein können, dass man ihn gar nicht nach Papieren fragt, es seien eben andere Zeiten gewesen...
Er vermutet. (Lacker war offensichtlich selber nicht dabei, sonst müsste er jetzt nicht spekulieren."I might be wrong but I think back then you didn't have to show a passport."
)
Wir hingegen haben es überprüft. Er irrt sich. Es ist so, wie ich sagte: Das galt nur für US-Bürger, aber Parker war keiner.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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