Glaubst Du denn, dass eine Show, die auf Tonträger mies ist, live besser ist?
Ein Großteil des Publikums vor Ort hat nicht in erster Linie Elvis' musikalische Leistung abgefeiert, sondern seine bloße Anwesenheit. Der Jubel der Anspruchslosen ist nun wirklich kein taugliches Qualitätsmerkmal.
Volle Zustimmung! 
Völliger Unsinn, der auch nicht richtiger wird, wenn er seit 30 Jahren permanent wiederholt wird. Selbstverständlich bringt ein erfolgreicher Künstler lebend mehr Geld als tot, weil Konzertgagen - die immerhin den Löwenanteil machen - wegfallen.
Wenn er den gehabt hätte, dann hätte er dafür gesorgt, dass sein Job für den Fall von Elvis' Ableben sicher ist. Hat er aber nicht, sonst hätte er nicht mit Vernon - quasi auf Elvis' Sarg - einen neuen Vertrag, der ihn auch weiterhin zum geschäftlichen Vertreter des toten Elvis macht, abschließen müssen.
Die Konzertgagen waren die Haupt-Einnahmequelle der letzten Jahre, oder was glaubst Du, warum Elvis ständig auf der Bühne stand? Aus Liebe zu seinen Fans?
Die Einnahmen nach Elvis' Tod waren zunächst einmal zeitlich begrenzt. Der Hype hielt schließlich nicht für immer. Und da an Platten hauptsächlich die großen Hits verkauft wurden, behielt RCA die kompletten Lizenzzahlungen, wegen des 73er Deals.
Am lebenden Elvis hätte Parker definitiv langfristig mehr verdient.
Wie kommst Du darauf? Nur weil er nicht so dumm war, sich heulend in die Ecke zu stellen und sich von allen über den Tisch ziehen zu lassen, sondern einen kühlen Kopf bewahrte, um keinen Fehler zu machen, der allen schaden könnte? Er war Old School, er hat funktioniert, auch in Krisensituationen. Ein Mann wie er trägt seine Gefühle nicht nach außen, erst recht nicht im Geschäft, weil er weiß, dass das kein Vorteil sein kann.
Wie er innerlich darüber gedacht und gefühlt hat, können wir alle nicht beurteilen. Laut Aussage seiner Frau hat es ihn extrem mitgenommen, und die Tatsache, dass er nach Elvis nie wieder einen Künstler managte, obwohl er mit Angeboten zugeschmissen wurde, spricht auch Bände.
Dem Publikum vor Ort hat es doch scheinbar gefallen und sie kamen sogar oft gerne wieder.
Auch wenn es damals schon einzelne negative Kritiken gab - im Großen und Ganzen dürften Elviskonzerte bis zum bitteren Ende, rein finanziell gesehen, ein voller Erfolg gewesen sein. Darum ging es doch Parker und um den geht es doch hier ...

Habe es oben schon mal geschrieben: Um mit Elvis Geld zu machen, hatte Parker den lebenden Elvis doch gar nicht mehr nötig...
...und wie ich ihn kenne, hatte er bereits lange vor Elvis' Tod einen Plan B in der Tasche.
Die Konzertgagen und die paar gequälten Studioaufnahmen, die es in den letzten Jahren noch gab, waren ein kleines Zubrot im Vergleich dazu, was nach Elvis' Tod kam.
Die Einnahmen nach Elvis' Tod waren zunächst einmal zeitlich begrenzt. Der Hype hielt schließlich nicht für immer. Und da an Platten hauptsächlich die großen Hits verkauft wurden, behielt RCA die kompletten Lizenzzahlungen, wegen des 73er Deals.
Am lebenden Elvis hätte Parker definitiv langfristig mehr verdient.
So besonders geschockt war er glaube ich nicht mal, als Elvis starb.
Wie er innerlich darüber gedacht und gefühlt hat, können wir alle nicht beurteilen. Laut Aussage seiner Frau hat es ihn extrem mitgenommen, und die Tatsache, dass er nach Elvis nie wieder einen Künstler managte, obwohl er mit Angeboten zugeschmissen wurde, spricht auch Bände.



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) ähnlich verhalten hätte.



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