Parkers Mangel an Vertrauen

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  • Circle G
    Board-Legende

    • 04.11.2007
    • 11634

    #91
    Zitat von MysteryTrain
    Kritisieren ja. Aber wer kritisiert denn? Ausschließlich solche, die so ein Konzert 40 Jahre später auf einem nie offiziell geplanten Tonträger anhören. Für diese hat Elvis diese Shows aber gar nicht gemacht!!
    Glaubst Du denn, dass eine Show, die auf Tonträger mies ist, live besser ist?

    Dem Publikum vor Ort hat es doch scheinbar gefallen und sie kamen sogar oft gerne wieder.
    Ein Großteil des Publikums vor Ort hat nicht in erster Linie Elvis' musikalische Leistung abgefeiert, sondern seine bloße Anwesenheit. Der Jubel der Anspruchslosen ist nun wirklich kein taugliches Qualitätsmerkmal.

    Auch wenn es damals schon einzelne negative Kritiken gab - im Großen und Ganzen dürften Elviskonzerte bis zum bitteren Ende, rein finanziell gesehen, ein voller Erfolg gewesen sein. Darum ging es doch Parker und um den geht es doch hier ...
    Volle Zustimmung!

    Habe es oben schon mal geschrieben: Um mit Elvis Geld zu machen, hatte Parker den lebenden Elvis doch gar nicht mehr nötig...
    Völliger Unsinn, der auch nicht richtiger wird, wenn er seit 30 Jahren permanent wiederholt wird. Selbstverständlich bringt ein erfolgreicher Künstler lebend mehr Geld als tot, weil Konzertgagen - die immerhin den Löwenanteil machen - wegfallen.

    ...und wie ich ihn kenne, hatte er bereits lange vor Elvis' Tod einen Plan B in der Tasche.
    Wenn er den gehabt hätte, dann hätte er dafür gesorgt, dass sein Job für den Fall von Elvis' Ableben sicher ist. Hat er aber nicht, sonst hätte er nicht mit Vernon - quasi auf Elvis' Sarg - einen neuen Vertrag, der ihn auch weiterhin zum geschäftlichen Vertreter des toten Elvis macht, abschließen müssen.

    Die Konzertgagen und die paar gequälten Studioaufnahmen, die es in den letzten Jahren noch gab, waren ein kleines Zubrot im Vergleich dazu, was nach Elvis' Tod kam.
    Die Konzertgagen waren die Haupt-Einnahmequelle der letzten Jahre, oder was glaubst Du, warum Elvis ständig auf der Bühne stand? Aus Liebe zu seinen Fans?

    Die Einnahmen nach Elvis' Tod waren zunächst einmal zeitlich begrenzt. Der Hype hielt schließlich nicht für immer. Und da an Platten hauptsächlich die großen Hits verkauft wurden, behielt RCA die kompletten Lizenzzahlungen, wegen des 73er Deals.

    Am lebenden Elvis hätte Parker definitiv langfristig mehr verdient.

    So besonders geschockt war er glaube ich nicht mal, als Elvis starb.
    Wie kommst Du darauf? Nur weil er nicht so dumm war, sich heulend in die Ecke zu stellen und sich von allen über den Tisch ziehen zu lassen, sondern einen kühlen Kopf bewahrte, um keinen Fehler zu machen, der allen schaden könnte? Er war Old School, er hat funktioniert, auch in Krisensituationen. Ein Mann wie er trägt seine Gefühle nicht nach außen, erst recht nicht im Geschäft, weil er weiß, dass das kein Vorteil sein kann.

    Wie er innerlich darüber gedacht und gefühlt hat, können wir alle nicht beurteilen. Laut Aussage seiner Frau hat es ihn extrem mitgenommen, und die Tatsache, dass er nach Elvis nie wieder einen Künstler managte, obwohl er mit Angeboten zugeschmissen wurde, spricht auch Bände.
    Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
    ____________________________

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    • burroughs
      Board-Legende

      • 09.02.2004
      • 56243

      #92
      Zitat von Circle G
      Wenn er aufgrund der Auswirkungen seiner Drogensucht eine miese Show abgeliefert hat, hat er seinen Job nicht ordentlich gemacht. Das kann man kritisieren.
      KANN man. MUSS man aber - bei jeder sich bietenden gelegenheit - NICHT
      Off-Topic:

      [aber wenns in der buchhalter-stube nicht rund läuft setzt man sich halt an den rechner und macht jemanden runter, den man ja eigentlich angeblich mag...
      und schwupps gehts einem wieder besser. da empfiehlt sich ein termin bei der allerteuersten ]

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      • burroughs
        Board-Legende

        • 09.02.2004
        • 56243

        #93
        Zitat von Circle G
        Der Jubel der Anspruchslosen ist nun wirklich kein taugliches Qualitätsmerkmal.
        fängst du jetzt auch mit dem scheiss aus dem buchhalter-satz-baukasten an? ehrlich?

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        • MysteryTrain
          Posting-Legende

          • 12.07.2008
          • 7260

          #94
          Zitat von Circle G
          Glaubst Du denn, dass eine Show, die auf Tonträger mies ist, live besser ist?
          Nein, aber man ging 1976/77 in kein Elviskonzert um musikalische Spitzenleistungen zu hören. Wer diesen kranken Mann auf der Bühne gesehen hat, konnte ahnen, dass das nicht mehr lange gut geht. Also war man um jeden Augenblick froh, ihn nochmal sehen zu dürfen. Das ist tragisch, das ist traurig, aber so war es nun mal.
          Ich würde wetten, dass sich jeder von uns hier (vielleicht bis auf 1 oder 2 Ausnahmen ) ähnlich verhalten hätte.
          Würde man Elvis in so einem Zustand zu DSDS schicken, würde er wahrscheinlich gnadenlos durchfallen. Der entscheidende Punkt ist aber, dass Elvis so etwas nicht mehr nötig hatte. Elvis war bereits Superstar. Er hatte alles erreicht, was man in seiner Branche erreichen kann. Sein tragisches Ende ändert daran überhaupt nichts und ich persönlich sehe die schwachen Shows der letzten Monate wesentlich gelassener. Sie haben niemandem weh getan - allerhöchstens Elvis selbst, der doch am besten wusste, dass er die eigenen Ansprüche nicht erfüllen kann. Oder meinst du, er sah sich die Omaha Show von 1977 an und sagte zu sich: "Tolle Show!"?
          Zuletzt geändert von MysteryTrain; 10.12.2013, 14:55

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          • Gast

            #95
            Zitat von MysteryTrain
            Der entscheidende Punkt ist aber, dass Elvis so etwas nicht mehr nötig hatte. Elvis war bereits Superstar.
            Ein Star muss also keine gute Show liefern, da er bereits ein Star ist?

            Zitat von MysteryTrain
            ...ich persönlich sehe die schwachen Shows der letzten Monate wesentlich gelassener.
            Dann brauchst Du ja auch zukünftig nicht mehr dazwischenposten, wenn diese Auftritte thematisiert werden.

            Zitat von MysteryTrain
            Sie haben niemandem weh getan - allerhöchstens Elvis selbst, der doch am besten wusste, dass er die eigenen Ansprüche nicht erfüllen kann.
            Zumindest nach Deinem Verständnis müsste das so sein, denn Elvis war ja bereits ein Superstar und konnte demnach ruhigen Gewissens die Eintrittsgelder für eine Null-Leistung kassieren.

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            • Gast

              #96
              Zitat von burroughs
              Off-Topic:

              [aber wenns in der buchhalter-stube nicht rund läuft setzt man sich halt an den rechner und macht jemanden runter, den man ja eigentlich angeblich mag...
              Es steht Dir frei, Deine kindliche Rotzigkeit abzulegen und ernsthaft zu diskutieren. Argumente raus, Klassenarbeit!

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              • Ciscoking
                Board-Legende

                • 19.05.2006
                • 11755

                #97
                Wer 12-14 Stunden am Tag spielt ist süchtig. Wer dabei rund 100 Millionen Dollar verspielt gehört in Behandlung. Jeder, der am Tag nur 2 Bier trinkt gilt bereits als süchtig. Es gibt Trunk - und Spielsucht. Wenn bei Trunksucht dieses geringe Level schon reicht, wo fängt dann Spielsucht an..? Wenn man 1 Milliarde in 1 Jahr bei 20 Stunden täglich verspielt..? Dabei spielt es keine Rolle ob man es offiziell oder heimlich macht. Es gibt auch Säufer, die dazu stehen. Mann, Mann,..welche Wahrheit wird denn hier verkauft...? Diese Spielsucht machte Parker spätestens in den 70ern untragbar. Das Jarzehnt der ausgelassenen Möglichkeiten. Bis auf Aloha, das hat dank Parker fast die ganze Welt gesehen und ist ja auch überall nachzulesen. Das ist das einzige, was ich ihm anrechne. Aber das hätte der Manager von Franz Beckenbauer auch zustande gebracht.
                Zuletzt geändert von Ciscoking; 10.12.2013, 15:44
                Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !

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                • Gast

                  #98
                  Zitat von Ciscoking
                  Wer 12-14 Stunden am Tag speilt ist süchtig.
                  Immerhin hat Parker in der speilfreien Zeit (etwa 10 bis 12 Stunden am Tag) den fetten Junkie so gut gemanaged, dass dieser noch ein paar Jährchen gutes Geld verdienen konnte.

                  Zitat von Ciscoking
                  Aber das hätte der Manager von Franz Beckenbauer auch zustande gebracht.
                  Deine Oma nicht zu vergessen!

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                  • Ciscoking
                    Board-Legende

                    • 19.05.2006
                    • 11755

                    #99
                    Meine Oma war zu dieser Zeit im Saal und hat Chips an Parker verkauft.

                    A. C. van Kuijk,..prinzipiell ist es mir scheissegal, dass Parker spielsüchtig war. War schliesslich
                    sein Geld, so oder so. Was mich ägert ist, dass man diese Tatsache - obwohl offensichtlich-
                    aus Gründen, die sich mir nicht erschliessen - strikt negiert. Wer 12-14 Std. täglich spielt
                    und dabei 100 Millionen verzockt, ist der Spielsucht verfallen und zwar hoffnungslos.
                    Wer das nicht sieht, ist meiner Meinung nach lernresistent ...sogar in der Definition steht unter

                    Verzweiflungsphase: .."Wiederholtes tagelanges Spielen"..
                    Zuletzt geändert von Gast; 10.12.2013, 17:01 Grund: Klarname entfernt
                    Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !

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                    • Circle G
                      Board-Legende

                      • 04.11.2007
                      • 11634

                      #100
                      Zitat von Ciscoking
                      Wer 12-14 Stunden am Tag spielt ist süchtig.
                      Nicht zwingend, aber bei dem Zeitaufwand könnte es gut sein. Allerdings spielte Parker keine 12-14 Stunden am Tag. Er spielte gelegentlich und oftmals gar nicht, z.B. auf Tour. Für einen Spielsüchtigen wäre das nicht auszuhalten gewesen, da sich die komplette Gedankenwelt nur noch um die Sucht dreht und er auch nicht mehr in der Lage ist, einer normalen Arbeit nachzugehen. Parker hingegen konnte seiner normalen Arbeit noch nachgehen, und zwar tadellos und fehlerfrei. Somit war er nicht spielsüchtig.


                      Wer dabei rund 100 Millionen Dollar verspielt gehört in Behandlung.
                      Nur dann, wenn er weniger als 100 Millionen Dollar besitzt. Dann ist es krankhaft. Also wenn er sich um Haus und Hof und um Kopf und Kragen spielt. Aber nicht, wenn er einfach nur Geld, das er zuhauf besitzt, zum Fenster rauswirft.

                      Jeder, der am Tag nur 2 Bier trinkt gilt bereits als süchtig.
                      Völliger Quatsch.

                      Es gibt Trunk - und Spielsucht.
                      Die kann man aber nicht miteinander vergleichen, weil es völlig verschiedene Suchtmittel und Suchtfaktoren sind.


                      Wenn bei Trunksucht dieses geringe Level schon reicht, wo fängt dann Spielsucht an..?
                      Die Frage, wo Spielsucht anfängt, habe ich doch schon beantwortet, siehe die allgemein anerkannten Symptome pathologischen Spielens, von denen Parker nicht ein einziges aufwies - also per definitionem nicht spielsüchtig war.

                      Das Jarzehnt der ausgelassenen Möglichkeiten.
                      Welche Möglichkeit wurde in den 70ern denn konkret ausgelassen, die in Parkers Sphäre gelegen hätte und nicht in Elvis'?

                      Bis auf Aloha, das hat dank Parker fast die ganze Welt gesehen...
                      Nein, noch nicht mal ein nennenswerter Bruchteil der Welt. Es sei denn, Du willst immer noch das vom spielsüchtigen, unfähigen Parker in die Welt gesetzte Milliarden-Märchen glauben.

                      ...und ist ja auch überall nachzulesen.
                      Und wird dadurch, dass eine Milliarde Verstrahlte etwas falsches ungeprüft nachplappern, auch nicht richtiger.

                      Aber das hätte der Manager von Franz Beckenbauer auch zustande gebracht.
                      Franz Beckenbauer hatte sicher auch einen brillanten Manager, was man an seinem Erfolg erkennt.
                      Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
                      ____________________________

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                      • JackWarner

                        #101
                        Schon interessant, wenn man sich nicht nur zum Elvis-, sondern auch gleich mal zum Suchtexperten erklärt. Herrlich !

                        Es ist eine interessante These, dass man nicht als spielsüchtig gilt, solange man immer nur verspielt, was man auch tatsächlich besitzt.
                        Gilt das auch für Heroin-Süchtige ? Solange sie die täglich Spritze selbst finanzieren können, kann also nicht von Sucht gesprochen werden, obwohl ihr ganzer Körper davon zerstochen ist ?

                        Selten soviel Unsinn gelesen. Alles ist Sucht, worauf man nicht verzichten kann. Aber es gibt ja viele, die auf ihren täglichen Alkohol nicht verzichten können. Und wenn man sie fragt, ob sie sichtig sind, kommt natürlich:
                        "Sooo ein Quatsch".

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                        • Circle G
                          Board-Legende

                          • 04.11.2007
                          • 11634

                          #102
                          Zitat von Ciscoking
                          prinzipiell ist es mir scheissegal, dass Parker spielsüchtig war. War schliesslich sein Geld, so oder so.
                          Schön, immerhin hast Du diesen Teil kapiert. Gibt ja auch schließlich genug "Experten", die behaupten, er hätte da Elvis' Gage verspielt, weil sie ihren Lieblingssänger offensichtlich für so blöd halten, dass er es nicht gemerkt hat, in Vegas 4 Wochen für lau aufgetreten zu sein.

                          Verzweiflungsphase: .."Wiederholtes tagelanges Spielen"..
                          Genau. Verzweiflungsphase. Also die dritte Phase der Spielsucht. In die kommt man aber erst, wenn die beiden ersten Phasen durchlebt hat. Du pickst Dir hier einfach etwas aus dem Kontext. So einfach ist es allerdings nicht, da Spielsucht - wie jede andere Sucht - in Phasen abläuft. Du kannst das Pferd nicht von hinten aufzäumen. Interessanterweise gehst Du auf alle anderen Punkte, die - nur im Zusammenhang auf ein Suchtproblem hinweisen - gar nicht ein. Jede weitere dort aufgeführte Verhaltensweise traf nämlich definitiv nicht auf Parker zu.

                          Wenn jemand nur ein paar Tage am Stück völlig entspannt am Spieltisch sitzt, weil er gerade Zeit und Gelegenheit dazu hat, dann handelt es sich dabei eben nicht um das von Dir zitierte Suchtmerkmal der dritten Suchtphase. Er sitzt einfach nur entspannt am Spieltisch, weil er gerade Zeit und Gelegenheit dazu hat. Mehr nicht. Sonst wäre jemand, der für ein paar Tage nach Las Vegas in Urlaub fliegt, um da zu spielen, ebenso schon in der dritten Suchtphase.
                          Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
                          ____________________________

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                          • Circle G
                            Board-Legende

                            • 04.11.2007
                            • 11634

                            #103
                            Zitat von JackWarner
                            Es ist eine interessante These, dass man nicht als spielsüchtig gilt, solange man immer nur verspielt, was man auch tatsächlich besitzt.
                            Gilt das auch für Heroin-Süchtige ? Solange sie die täglich Spritze selbst finanzieren können, kann also nicht von Sucht gesprochen werden, obwohl ihr ganzer Körper davon zerstochen ist ?
                            Als die Intelligenz verteilt wurde, warst Du wohl gerade auf'm Klo, oder? Anders lässt sich ein so dämlicher Vergleich nicht erklären. Verstanden hast Du rein gar nichts, aber einfach mal zu Wort melden und einen Haufen Müll ablassen.

                            Heroinsüchtig ist man solange nicht, wie man Heroin nehmen und jederzeit damit aufhören kann. Und spielsüchtig ist man solange nicht, wie man spielen und jederzeit damit aufhören kann, ohne sich um Haus und Hof gespielt zu haben und ohne sein normales Leben zu vernachlässigen.

                            Alles ist Sucht, worauf man nicht verzichten kann.
                            Eben. Ich z.B. bin sauerstoffsüchtig.
                            Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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                            • cos
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                              • 11.01.2004
                              • 26466

                              #104
                              Zitat von JackWarner

                              Selten soviel Unsinn gelesen. Alles ist Sucht, worauf man nicht verzichten kann. Aber es gibt ja viele, die auf ihren täglichen Alkohol nicht verzichten können. Und wenn man sie fragt, ob sie sichtig sind, kommt natürlich:
                              "Sooo ein Quatsch".
                              Sind schon wieder Ferien?

                              Wo ist der Beleg, dass er ständig und dauernd gezockt hat? Wenn jemand in unregelmässigen Abständen einen Haufen Geld verzockt, ist er nicht süchtig, sondern er geniesst sein Leben. That's life.

                              Kommentar

                              • Circle G
                                Board-Legende

                                • 04.11.2007
                                • 11634

                                #105
                                Zitat von cos
                                Wenn jemand in unregelmässigen Abständen einen Haufen Geld verzockt, ist er nicht süchtig, sondern er geniesst sein Leben. That's life.
                                Jetzt mal ehrlich: Es war doch alles, was er hatte! Der Mann hat nicht gesoffen, keine Drogen, nix mit Weibern, trug keine teuren Klamotten oder edlen Schmuck, fuhr keine dicken Autos, lebte privat sehr bescheiden, hat's nie krachen lassen, ist jeden Morgen um 6 Uhr aufgestanden und zur Arbeit gegangen. Wenn er in Vegas war, hat er am Spieltisch halt Spaß und Entspannung gesucht, wo er doch sonst schon von der vielen Kohle, die er sich erarbeitet hat, kaum was hatte. Und daraus wird ihm gleich ein Strick gedreht. Unfassbar.
                                Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
                                ____________________________

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