Parkers Mangel an Vertrauen
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Genau so sehe das auch....deshalb fullquote....Vor allem fällt bei ihrem Posting auf, dass sie Elvis jede Ernsthaftigkeit abspricht bzl. des Interviews. Das finde ich schon arg dreist. Sagt einer was gegen Tom Parker, kommen lange Sätze, wie man sowas nur äußern kann. Also, dass ist mir doch zu viel der Lobhudelei für den Colonel.
Aber der Mann war ebenso fehlerhaft wie viele andere Manager oder Menschen auf der Welt. Ist doch nicht schlimm...
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Elvis wird als drogensüchtiger Vollpfosten dargestellt...Parker, der mindestens genau so süchtig war und sich zudem illegal in de USA aufhielt, als der Heilsbringer schlechthin....Zuletzt geändert von Ciscoking; 16.12.2013, 19:33Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !- Übersetzen
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Seit wann muss man eine Sucht diagnostizieren lassen, um zu wissen, dass es eine ist ? Ich glaube, das benötigen nur die Uneinsichtigen, die selbst dann noch alles für normal halten, wenn sie den Morgen mit einem Jacky Cola beginnen.
Ich sagte es ja schon:
Es geht hier einzig und allein um die Art, wie Du alles als der Weisheit letzter Schluß deklarieren und Vorgänge als Tatsachen für dich in Anspruch nehmen willst, die als Tatsache gar nicht nachweisbar sind.
Man hat den Eindruck, da wird Sherlock Holmes und Dr. Watson gespielt und der Rest der Welt soll auf die deutsche Provinz hinuntersehen, was da so Tolles und Sensationelles herausgefunden wurde. Und nein, es sind nicht alle zu blöd, sich auf gewisse Dinge selbst einen Reim zu machen, bzw. einfach auf Grund der Lebenserfahrung, Zusammenhänge trotzdem in Zweifel zu stellen und nicht jede Aussage für bare Münze zu nehmen, die irgendwo auftaucht.
Ich verstehe ehrlich gesagt, deine Art zu diskutieren gar nicht. Du merkst es nicht, aber dadurch verspielst du dir selbst jegliche Form der Anerkennung, selbst wenn sie dir gebühren würde. Denn ich glaube schon, dass du dich viel damit beschäftigst und sicherlich gibt es das Eine, oder Andere, worüber du gut Bescheid weisst, wenn auch nicht in dem Maße, das du selbst dafür hältst. Das versickert aber leider irgendwo zwischen den Zeilen, dass man es gar nicht mehr wahrnimmt.- Übersetzen
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Wirkt schon seltsam, wenn ein angeblicher Fan ständig andere davon zu überzeugen versucht, wie scheisse Elvis aber doch verdammt nochmal eigentlich war.
Nur blöd, dass man es nicht checkt, wie tief man sich mit all diesen Äußerungen in die Psyche schauen lässt.
Wann kapiert ihr es endlich: Ohne Parker wäre Elvis in die Erfolglosigkeit abgestürzt. Ich frage mich, wie es andere Stars ohne ihn geschafft haben. Ah Moment....die waren ja auch nicht so erfolgreich, wie Elvis.
Und alle Anderen waren ja talentierter, als er.
Was man mit so einem schönen Stimmchen und Parker alles reißen konnte, schon der absolute Oberhammer !
Was für ein Mega-Glück für diesen dümmlichen Lastwagenfahrer, der eigentlich nicht wirklich was konte.
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@Cisco,
es wird Zeit, dass Du Dich, auch wenn es Dir schwer fällt, im Zusammenhang mit Parker allmählich von der Idee trennst, dass er illegal in den USA war. Nicht US Bürger sein ist nicht illegal."Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"- Übersetzen
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@Jack: Ja, das ist jetzt auch wieder im Zynismus überpaced.
Ich sehe es so: Parker hat maßgeblichen Anteil an der Geschichte. Was zum Teil Eigenschaften sind die notwendig sind in dem Business, sind eben auf einer anderen Seite auch negativ gewesen. Er hat sicher die Sturheit und Schlauheit gehabt um sich gegen andere Geschäftsleute durchzusetzen. Er wusste, sie haben das Pfund in der Hand, den goldenen Jungen und er kann die Regeln bestimmen. Gleichzeitig hat er durch hervorragende PR und Promotionarbeit das Thema Elvis aktuell und spannend gehalten. Er hat verstanden wie man die Suppe zum Kochen bringt. Er hat was rotzfreches, dreistes und stures an sich. Und diese Chuzpe wirkte leider auch nach innen. War vielleicht auch manchmal nötig, aber im Endergebnis ist es mir zu skrupellos im Umgang mit seinem Künstler. Da wird man schon wütend ab und an, wenn man die Dinger liest und es sind ja einige Aussagen zu dem Thema. Der hatte auch ne nette Seite, ohne Frage. Da hab ich auch schon ein paar Dinge gelesen, ich will den nicht verteufeln. So ein Ding wie Aloha klarzumachen ist schon nicht ohne. Er dachte sehr strategisch und lag oft richtig, er hat sich Dinge ausgedacht, die dann Schule machten. Wenn ich allein daran denke aus welcher Idee das Alohakonzert geboren wurde, da wollte er nämlich erst so eine Closed Circuit Fernsehshow draus machen, also quasi Pay TV oder in bestimmten Kinos sollte das übertragen werden usw. Der hat schon unternehmerisch klug überlegt und war ein Fuchs. Das kann man auch anerkennen. Elvis und er haben viel erreicht, auch seinetwegen.
Aber:
Ich hätte mir für meinen Freund Elvis, den ich von Herzen mag, auch ohne ihn je persönlich gesehen zu haben, ein Management gewünscht, dass auch die Wünsche und Ziele des Künstlers mitberücksichtigt. Gut, Elvis wollte zum Film, das haben die beiden dann umgestezt und Elvis war der bestverdienende Schauspieler eine Zeit lang (wenn es stimmt), aber um welchen Preis?
Las Vegas hat Parker auch mit dem Hotelboss klargemacht, wer weiß schon, was es da für Hintergründe gab...Parker sah den großen Dollarbetrag und hat das dann auch gegen Elvis (zu geringen) Widerstand durchgepaukt...Parker war nicht der Typ, der sich alle Beine ausgerissen hat um zu sehen, dass Elvis sich auch wohlfühlt bei den Projekten, das war ziemlich zweitrangig. War ein Vertrag unterschrieben, musste der eingehalten werden, das ist doch klar. Elvis war folgsamer als er hätte sein müssen, weil er eben auch ne ganz unsichere Seite an sich hatte und an der Stelle hat ihn Parker immer gehabt und "gelenkt" auch wenn er später sagt " Mann kann einem Elvis Presley nicht sagen, was er zu tun hat!" Der hat ihn schon manupuliert und letztlich in Situationen geführt, die er nicht gut weggesteckt hat. Und Elvis hat es mit sich machen lassen, muss man auch sehen und zugeben.
So sehe ich die beiden. Böse gemeint hat Parker das vielleicht gar nicht, aber schädlich war es am Ende schon. Da ist einiges was wirklich auch negativ an dem Mann ist, aus meiner ganz persönlichen Sicht möchte ich anmerken, auf dem Stand meiner derzeitigen Erkenntnis.Zuletzt geändert von TheKing; 16.12.2013, 23:25Ohne Worte!- Übersetzen
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Nehmen wir doch z.Bsp. Something For Everybody und Pot Luck. Meinst du wirklich, wenn Elvis keine Filme gemacht hätte, wären andere, stärkere Alben zu Anfang der 60ger erschienen. Diese Alben müsste man dann zum Vergleich heranziehen. Eventuell wäre dann noch das Memphis, Tennessee Album erschienen.- Übersetzen
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Man sollte bedenken, dass sich GI BLUES mehr als doppelt so gut verkaufte wie ELVIS IS BACK und es war auch die GI BLUES-Lp, die mehrfach für einen Grammy nominiert wurde. BLUE HAWAII lief dann schließlich noch besser und selbst die ach so erfolglosen LPs wie HARUM SCARUM oder PARADISE HAWAIIAN STYLE verkauften sich noch immer annähernd so gut wie ELVIS IS BACK oder POT LUCK WITH ELVIS.
Ich ziehe die Studio-Alben auch vor, aber damals sah ein großteil des Publikums die Sache wohl anders. Insofern hat Parker alles richtig gemacht.- Übersetzen
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So ähnlich sehe ich das auch. Es ist Unsinn zu glauben, dass Elvis kräftig bei der "englischen Invasion" mit gemischt hätte. Meiner Ansicht nach, war es sehr geschickt, zu dieser Zeit mit den Filmen neue Zielgruppen zu erobern. Es wurde nur etwas übertrieben.- Übersetzen
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Es ging mir nicht darum das Elvis Presley in der 60ern keine Filme mehr drehen sollte - das hatte er ja schon seit 1956 getan. Mir ging es auch nicht darum bei der "britischen musikalischen Invasion" mitzumischen. Sprich die Entscheidung ab 1961 gänzlich auf persönliche Auftritte zu verzichten war eh eine Sache zwischen Elvis und Tom Parker die ich natürlich akzeptiere. Meine These ziehlte daraufhin, wenn Elvis Presley ausser den Hollywood-Filmen auch mehrere Konzeptalben sowie persönliche Auftritte eingeschlossen hätte, er eventuell eine größere Rolle trotz Präsenz der "neuen" Musikrichtungen in den Charts (insbesondere Single-Charts) gespielt hätte als er es zwischen 1964-1968 tat.
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Dafür war Elvis auch schlicht und einfach zu alt.
Als z.B. die Rolling Stones ihre ersten Erfolge hatten, war Elvis bereits fast 30 Jahre alt (was für damalige Verhältnisse wirklich schon ein "gesetztes Alter" war). Die langsam immer wichtiger werdende Zielgruppe der 14-20jährigen sprach er nicht mehr an und das war auch völlig ok so.
Wenn ich mir das so bildlich vorstelle: Elvis ca. 1967 mit 32 Jahren, langen Haaren und Bauchansatz bei einem Hippiefestival - ich will mir das gar nicht vorstellen!!!
Von der Strategie her waren die seichten Unterhaltungsfilme das Klügste was er in dieser Zeit machen konnte. So viel Geld hat er weder vorher noch nachher verdient. Man hätte es nicht so exzessiv ausreizen müssen, das ist wahr, aber ansonsten: sehr kluger Schachzug!- Übersetzen
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Nein, das behaupte ich ja auch nicht. Du warst allerdings auch nicht dabei.
Aber im Gegensatz zu Dir maße ich mir keine wissenschaftlich nicht haltbaren Laien-Ferndiagnosen über das Vorliegen einer schweren psychischen Störung bei Colonel Parker an – vor allem, wenn alle, die wirklich dabei waren, übereinstimmend etwas ganz anderes berichten.
Kannst Du aber gerne tun, denn unsere Recherche ist wasserdicht. Daher hat es bisher auch noch keiner geschafft, auch nur einen einzigen Punkt zu widerlegen.Überprüfen tut das Geschribsel eh keiner…
Dann befasse Dich doch einfach mal mit der jeweiligen Thematik, anstatt hier trotzig und auf dem Niveau eines Kindergartenkindes gegen alles zu reden, ohne auch nur einen Handschlag eigene Arbeit investiert zu haben und ein paar überdenkenswerte Argumente zu bringen.
Und ja, es ist kein Problem, wenn einen das nicht interessiert, nur sollte man in so einem Fall den Ball flach halten und denjenigen, die es interessiert und sich bestenfalls intensiv damit befasst haben, nicht jegliches Urteilsvermögen absprechen. Deine fast schon chronischen Einwürfe bei jeder Gelegenheit, Parker wäre spielsüchtig und unfähig gewesen, sind einfach nur dumm.
Nein. Selig wird nur, wer die ganzen Märchen glaubt, die Du hier fleißig verbreitest.und wer`s glaubt, wird selig.
Wurde hier bereits gepostet. Du solltest in einem Thread, wo Du munter, ahnungslos und faktenfrei mitdiskutierst, zur Abwechslung auch mal lesen, was die anderen schreiben. Einfach nur aus Respekt.Btw...hat jemand die Versicherungsnummer von Parker..müsste doch irgend wo erfasst sein..
Extra nochmal für Dich: 267-01-1426; ausstellender Staat: Florida
Interessant. Du behauptest also, dass alles, was in den gängigen Elvis-Büchern steht, und sei es auch nur, dass einer vom anderen abgeschrieben hat, richtig ist? Ja? Wirklich?ich muß gängige Literatur über die Materie weder beweisen noch widerlegen.
Dann bitte zitiere und bestätige schriftlich und wörtlich den folgenden Satz: Was in der gängigen Literatur über Elvis steht, ist alles komplett richtig, es ist grundsätzlich fehlerfrei, bedarf keiner Überprüfung und muss daher Wort für Wort geglaubt werden.
Solltest Du diesen Satz nicht unterschreiben können, dann verschone uns bitte zukünftig mit solchen Null-Argumenten, okay?
Ach ja, und wo wir gerade dabei sind: Wir alle sind uns sicher alle einig, dass Guralnicks Zweiteiler die wohl beste und seriöseste Elvis-Biographie ist. Dann zeig mir doch bitte mal gerade die Stelle, wo Peter Guralnick Colonel Parker Spielsucht attestiert. Würde mich mal sehr interessieren.Zuletzt geändert von Circle G; 17.12.2013, 18:16Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Ich reime mir nichts zusammen. Ich gleiche nur Elvis' Aussagen mit der Faktenlage ab. Und wenn er behauptet, er musste Filme drehen, dann ist das schlichtweg nicht zutreffend. Kein Mensch im gesamten Universum muss Filme drehen, ganz einfach.
Es gibt Millionen Menschen auf der Welt, die würden alles dafür geben, einen Hollywood-Film drehen zu dürfen. Aber unser armer Elvis wollte das nie und wurde dazu gezwungen?!? Vom bösen Colonel? Von der Hollywood-Mafia? Wenn das für Dich wirklich logisch und glaubwürdig klingt, dann glaubst Du sicher auch an den Weihnachtsmann. Kannst Du gerne tun, das ist Deine Sache. Aber bitte hab Verständnis dafür, dass ich es anders sehe.
Jeder, der halbwegs klar denken kann, dürfte einsehen, dass Elvis da Unsinn redet. Es wird schon seinen Grund haben, warum das Gestammel nicht in den fertigen Film gekommen ist.
Dass er breit ist, steht außer Zweifel. Und ob er lügt – naja, sagen wir es mal so: Er tut das, was er immer getan hat und was die meisten von uns auch häufig tun, nämlich sich die Wahrheit so weit zurechtbiegen, dass er gut dasteht, und dabei dem anderen genau das zu erzählen, von dem er glaubte, dass er es hören wollte.Elvis ist eh zu breit und lügt, fertig!
Das zieht sich übrigens wie ein roter Faden durch so ziemlich alles, was Elvis jemals öffentlich gesagt hat. Der Großteil davon ist Blödsinn, der Rest ist nichtssagend. Elvis war ein knallharter Vollprofi und hat Eigen-PR gemacht; er hat ganz sicher niemals vor laufender Kamera einen echten Einblick in sein Innenleben zugelassen.
Warum erwähnst Du nur Parker? War Elvis etwa nicht scharf auf die Verlagsanteile? War er fies vor Geld? Elvis hätte diese Praxis jederzeit ändern oder beenden können. Hat er aber nicht.auch die Songs die Elvis vorgelegt bekam waren oft nur solche wo man Publishing Rights abklären konnte, weil Parker scharf darauf war dort zu verdienen.
Ganz abgesehen davon ist es schon wahrheitsverzerrend, wenn so getan wird, als wäre das nur bei Elvis so gewesen. Dass ein Künstler darum bemüht ist, die Songs, die er aufnimmt, in seinen Verlag oder den seiner Plattenfirma zu kriegen, ist ein völlig normaler Vorgang im Showgeschäft. Die Leute, die das bei Elvis immer extra als "Karrierehindernis" erwähnen, zeigen damit nur, dass sie keine Ahnung von der Musikbranche haben.
Ja klar. Und was genau ist daran verkehrt? Was glaubst Du, warum in Hollywood Filme gedreht werden? Weil die Leute Zeit zu viel haben? Als kulturelle Bereicherung? Hey, es geht ums Geld. Um nichts anderes.Filme wurden extra immer billiger produziert (Katzman) weil man ab dem Punkt Prozente verdiente, wo die Produktionskosten wieder eingespielt waren
Nein, warum sollte ich das anders sehen? Aber Du wirfst Parker gerade vor, dass er seinen Job gemacht hat. Findest Du das nicht ein bisschen komisch?Parker sagte selbst"These Films are only good for one thing: Making money!" ich habe all diese Dinge schon zigfach aufgeführt, ist ja egal. Du wirst es in Deinem Weltbild so deuten, dass es eben alles gelogen ist, nicht stimmt, falsch ist, usw. Meinetwegen.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Wozu der ewige Versuch der Beweislastumkehr?
Du hast selber vorgeschlagen, wir sollten die Diskussion wissenschaftlicher angehen – dann geh doch mal mit gutem Beispiel voran! In der Wissenschaft ist es nämlich so, dass die Norm gilt und daher nur derjenige den Beweis antreten muss, der die Abweichung von der Norm, also die Abnorm, behauptet. Die Norm gilt solange bis zum Beweis des Gegenteils.
Spielsucht ist eine schwere psychische Störung, also ein Abnorm. Daher sind einzig und allein diejenigen beweispflichtig, die behaupten, Colonel Parker hätte diese Krankheit gehabt. Keineswegs bin ich verpflichtet, zu beweisen, dass er normal war.
Die Behauptung, dass Parker spielsüchtig war, muss belegt werden. Der einzig haltbare und seriöse Beleg wäre eine wissenschaftlich einwandfreie Diagnose. Ich habe mich erkundigt, eine solche gilt als anerkannt, wenn ein Therapeut (5 Jahre Studium plus 5 Jahre Ausbildung) mindestens zwei Stunden Anamnesegespräch mit dem Patienten führt und mindestens weitere sechs Stunden Auswertung betreibt. Da es aber eine solche Diagnose nie gegeben hat, ist es nicht möglich, Spielsucht zu belegen.
Also ist jegliche Behauptung von wem auch immer, Parker sei spielsüchtig gewesen, laienhafter Kokolores. Es ist legitim, laienhaften Kokolores zu verbreiten, aber dann sollte man sich auch darüber im Klaren sein, dass es laienhafter Kokolores ist und nicht mit einer Vehemenz und Penetranz auftreten, als hätte man ein ärztliches Attest dieser Spielsucht vorzuweisen.
Natürlich kann man mir vorhalten, dass meine Ansicht, Parker sei nicht spielsüchtig gewesen, auch laienhafter Kokolores ist. Allerdings bin ich – wie oben dargestellt – nicht in der Beweispflicht, und vor allem habe ich selbst auf der Laien-Ebene die besseren Argumente, da ich – wenn auch laienhaft – dargelegt habe, dass Parker die bekannten Symptome der Spielsucht allem Anschein nach nicht aufwies, wohingegen die Verfechter der Spielsucht bisher nicht geschafft haben, auch nur ein einziges – noch so laienhaftes – stichhaltiges Argument für ihre Ansicht zu bringen, außer dem Pseudo-Argument "das sagen doch alle" (was übrigens nicht stimmt!) und einer (ebenfalls unbewiesen in den Raum geworfenen) Geldsumme, die Parker angeblich verspielt haben soll, was aber kein Symptom von Spielsucht ist.
Lassen wir mal einen Zeitzeugen zu Wort kommen, der tatsächlich dabei war, nämlich Charles Stone, enger Vertrauter, Freund und Mitarbeiter von Parker, der auf Elvis' Touren quasi als Parkers rechte Hand gearbeitet hat:
- "Parker loved to gamble when time allowed, but he never gambled more than he could afford. Even when the Colonel was gambling, his mind was working on new promotional ideas for Elvis. The Colonel is the only person I've ever met whose mind could be completely focused on a large number of ideas at one time."
- "Later in the day, he divided up all the winnings among his staff members We each ended up with $500. The Colonel was a generous man; he shared his own winnings and mine as well. I eventually came to understand his way of doing things, and I realized what a fair and generous man he actually was."Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Ob Spielsucht eine schwere psychische Störung ist, weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass er 12-14 Std. am Tag gespielt hat und dabei 100.000.000 Dollar bei 30.000.000. Schulden verzockt hat, das ist SUCHT. Das ist auch kein Laienurteil. So steht`s geschrieben... So what..?...
...warum soll ich was beweisen, was schon andere bewiesen haben..? Dafür ist mir die Null auch zu unwichtig. Und wenn`s nur der 10. Teil war, ist`s immer noch Sucht. Ich weiss gar nicht was Du hast. Das ist einschlägige Literatur. Na, wenigstens war er großzügig. Hat er eigentlich auch gesoffen..mein ich im Ernst. Ich kenne einige Spieler, die auch saufen.
Zuletzt geändert von Ciscoking; 17.12.2013, 18:54Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !- Übersetzen
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