Du hälst es für grenzwertig, wenn jemand Deiner Argumentation nicht folgt und bei seiner eigenen Meinung bleibt?
Elvis' krönende Haarpracht - The Crowning Glory
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Nichts für ungut, Gilla, aber wollen wir mal bei der Wahrheit bleiben: Ich habe gar nichts verdreht, es ist exakt so gesagt worden:
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Nein, das wäre völlig ok - unter einer Bedingung: Wenn auch meine Position (und die anderer) als möglich und legitim betrachtet werden würden. Stattdessen wir mir vorgeworfen, keine Ahnung von der Materie zu haben, meine Argumentationen ein Armutszeugnis für einen Akdademiker seien (welche Rolle spielt es eigentlich ob ich einer bin oder nicht? - aber die persönliche Ebene wird ja gerne verwendet, wenn man nicht mehr weiter weiß). Hier hört für mich jegliche Diskussionskultur auf!- Übersetzen
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Wenn Deine Argumentation lückenhaft oder offensichtlich unrichtig ist, dann darf das auch geäußert werden. Wenn Du diese Argumentationen wiederholst, dann wiederholt sich auch die Gegenreaktion.
Natürlich kannst Du dieses Verhalten als persönliche Beleidigung werten, sofern Du aber nicht tatsächlich (also auch in den Augen juristisch bewanderter Dritter) angegangen wirst, wirst Du damit leben müssen.- Übersetzen
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Das habe ich mehrfach gelesen und gehört und es klingt für mich plausibel!
Für dich ist es völliger Quatsch. Und jetzt? Von mir aus darfst du deine Sichtweise behalten bis du schwarz wirst. Das ist mir sowas von egal!- Übersetzen
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Ausgerechnet Du, der Du ständig
- permanent die Aussagen von anderen verfälschst, verzerrst und in Extreme ziehst
- hier ständig mit Vehemenz Deinen Standpunkt vertrittst, andere Ansichten ins Lächerliche ziehst und wenn sich dann herausstellt, dass Du Dich geirrt hast, Dich auch noch rumwindest und alles relativierst, statt einfach zuzugeben, dass Du falsch lagst
- am Ende, wenn Dir die Argumente ausgehen, den Leuten, die sich mit einem Thema näher befasst haben als Du, auch noch vorwirfst, sie würden es übertreiben
sprichst hier von Diskussionskultur?
Das ist an Lächerlichkeit und Unglaubwürdigkeit nicht mehr zu überbieten!Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Es ging nie um 100% beweisbare FAKTEN, immer nur um MUTMASSUNGEN!Wenn Deine Argumentation lückenhaft oder offensichtlich unrichtig ist, dann darf das auch geäußert werden. Wenn Du diese Argumentationen wiederholst, dann wiederholt sich auch die Gegenreaktion.
Natürlich kannst Du dieses Verhalten als persönliche Beleidigung werten, sofern Du aber nicht tatsächlich (also auch in den Augen juristisch bewanderter Dritter) angegangen wirst, wirst Du damit leben müssen.
Zum Glück leben wir in einem Land mit freier Meinungsäußerung.
Nach dem, was ich gelesen und gehört habe, hat Elvis solche Clubs besucht. Circle sagt, er hat sie nicht besucht. BEWEISEN können wir es beide nicht! Wenn für dich ihre Position plausibler ist als meine, ist das doch völlig ok. Mich überzeugt sie jedenfalls nicht.- Übersetzen
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Schade. Wir hätten ja auch Argumente austauschen können, was dafür und was dagegen spricht. Ich habe mal gelernt, das sei der Sinn einer Diskussion. Muss wohl eine Fehlinformation gewesen sein.
Zumindest, wenn Du an einer Diskussion beteiligt bist, denn Du kannst einfach nicht diskutieren. Von Dir kommen nur kindische Trotzreaktionen, Unterstellungen und Wortverdrehungen. Außer "das habe ich irgendwo gelesen" kam noch kein einziges Argument, geschweige denn eins, das auf eine eigenständlige Beschäftigung mit der Thematik schließen lässt. Das habe ich irgendwo gelesen, also muss es auch so sein.
Und ich habe mal irgendwo gelesen, dass Elvis Rassist war und gesagt hat: "Das einzige, was Schwarze für mich tun können, ist meine Schuhe putzen und meine Platten kaufen." Also muss es stimmen. Steht ja in einem Buch. Und wer dagegen spricht, den frage ich: Warst Du etwa dabei? Nein! Also stimmt es! Das wäre jetzt Deine Logik.
So einfach kann die Welt sein.
Zuletzt geändert von Circle G; 07.06.2013, 11:14Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Habe ich doch! Ich habe betont, dass sich das für mich zweifelhaft anhört, dass ich da Widersprüche sehe und es für unwahrscheinich halte. Ich habe aber auch angemerkt, dass es durchaus sein kann, dass Elvis mal in so einem Laden war oder mal B.B. King bzw. Crudup live gesehen hat, bezweifle aber nur, dass er da permanent abhing, so wie Du es behauptet hast.
Damit komme ich sehr weit auf Dich zu, auch wenn ich Deine Position für abwegig halte, wohingegen Du noch nicht einmal bereit bist, auch nur auf ein einziges Argument einzugehen, sondern Dich einfach nur darauf versteifst, dass es so gewesen sein muss, nur weil Du es mal irgendwo gelesen hast.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Um es mal vermittelnd zu sagen: es dürfte alles im allen nach recht wahrscheinlich sein, dass Elvis Clubs in der Beale Street besuchte.
Allerdings, und das dürfte der Hauptknackpunkt sein, stellt sich die Frage nach dem wann und wie oft.
Regelmäßig vor dem Sommer 1954? Eher nicht. Hier würde ich Circle zustimmen, dass dies allenfalls mal im Einzelfall vorkam.
Regelmäßig ab dem Sommer 1954? Schon wahrscheinlicher, vielleicht auch tatsächlich um sich gezielt inspirieren zu lassen, vielleicht auch auf Anraten von SUN-Kollegen oder Scotty & Co.
Auf Aussagen dritter wie etwa B.B. King kann man dabei nun schon gar nichts geben. Warum sollte ich mir jemanden merken, der nicht bekannt ist, also "bevor er berühmt" ist? Was heisst überhaupt bevor er bekannt war? Ab wann war Elvis bekannt? 1954? 1955? Gar erst ab Mitte 1956? Meint B.B. King den großen Durchbruch Mitte 1956, dann dürfte es wahrscheinlich sein, dass die beiden sich vorher in der lokalen Szene in Memphis getroffen haben. Meint B.B. King deutlich davor, halte ich diese Aussage für einen Streich seiner Erinnerung. Nichts ist so unzuverlässig, wie die eigene Wahrnehmung. Insbesondere passt sich diese regelmäßig den eigenen Gegebenheiten an.
Zwei Beispiele hierzu: vor 14 Jahren war ich mehrere Monate in Afrika unterwegs. Um nichts zu vergessen habe ich vieles in Tagebuchform notiert und zwar regelmäßig am Abend des jeweiligen Tages. Kürzlich fielen mir die Aufzeichnungen wieder in die Hände. Da haben teilweise Erlebnisse drin gestanden, an welche ich 0,00 Erinnerung mehr habe. Auch nachdem ich es erneut gelesen hatte, ich konnte die Geschichten in Teilen nicht mehr bestätigen, sie waren schlicht komplett weg.
Hier waren nur 14 Jahre vergangen. Was ist mit Erinnerungen, welche mehr als 40 oder gar 50 Jahre her sind?
Beispiel: Ed Bonja klagt momentan Bildrechte vor dem Landgericht Hamburg für das berühmte Cover-Foto der Presley-Boulevard-LP ein. Klagegegenstand sei "das berühmte Foto vom 10.06.1975, Memphis." Allerdings ist dieses Foto 8 Tage vorher in Mobile entstanden. Wie kann das sein? Er hat das Bild doch selbst gemacht? Er war doch dabei? Seit ewiger Zeit wird dieses Bild auf Memphis datiert, seit langem ist aber durch Bildvergleiche auch klar, dass es sich um Mobile handelt. Für das Klageverfahren ist das wurscht. Allerdings zeigt das finde ich gut, dass selbst die eigene Wahrnehmung einer Sache durch jahrelange verifizierende Aussage nicht näher an die Wahrheit rückt, sondern nur den eigenen Glauben manifestiert.
Wir müssen uns damit anfreunden, dass so gut wie alles, was wir nicht aus damaligen Aufzeichnungen oder Originaldokumenten haben, einer gehörigen Portion von Zweifeln zu unterziehen ist. Gerade bei einem Legendenstatus wie ihn Elvis hatte, dürfte vieles zu relativieren sein, auch wenn denjenigen, welche die Legenden stricken, keine böse Absicht zu unterstellen ist.
Und insoweit sind Circles Zweifeln an der Beale-Street-Legende sehr wohl Berechtigung auszusprechen, denn dem Grunde nach steht dies im völligen Gegensatz zur Persönlichkeit von Elvis. Einschränkung hierzu: soweit es den Zeitraum vor Frühjahr 1954 betrifft.
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Ja klar. Es ging allein um die Behauptung, dass Elvis als Jugendlicher quasi ständig in solchen Clubs rumgehangen hat, um sich da musikalisch inspirieren zu lassen (Mystery Train), sich dafür heimlich zuhause davongestohlen hat (Gilla) und in diesen Clubs sogar aufgetreten ist.
Dass Elvis unter anderen Umständen (vielleicht als er etwas älter war) grundsätzlich und gelegentlich mal da war, habe ich zu keiner Sekunde bestritten.Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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