Elvis' krönende Haarpracht - The Crowning Glory

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  • Dark Moon
    Posting-Legende

    • 18.08.2012
    • 6288

    #76
    Zitat von Circle G
    Opinions are like assholes - everybody's got one.
    ...ich muß es einfach feststellen, dein Niveau entspricht nicht dem Meinigen!

    Was soll man zu dieser Gossensprache noch erwidern?

    Nix

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    • MysteryTrain
      Posting-Legende

      • 12.07.2008
      • 7260

      #77
      Zitat von Dark Moon
      ... macht Ihr ein Trallaalllaaa um diesen Geller.

      Fast könnte man denken, man hätte Elvis entmündigen müssen.

      Ganz genau! Elvis hat sich seinen "Hofstaat" für seine Bedürfnisse ausgewählt. Er war nun mal ein religiös-spirituell Suchender und da kam Geller genau richtig. Das war aber nicht nur bei Elvis so, sondern das war der Trend der Zeit. Auch die Beatles gingen, wie viele andere, zu einem indischen Guru. New Age, religiöse Lehren, die die oft engen Grenzen der etablierten Religionen sprengten, das war in den 60ern in, v.a. in prominenten Kreisen.
      Heute ist Geller nicht besser oder schlechter als all die anderen Mafiosis aus Elvis' Umgebung. Sie sonnen sich alle noch in seiner immer noch vorhandenen Popularität und nutzen das mehr oder weniger glaubwürig aus.
      Wer selbst nichts mit religiösen Gefühlen und Sehnsüchten anfangen kann, für den muss das, was Elvis und Geller verband, natürlich als absoluter Blödsinn erscheinen, der Elvis wohlmöglich geschadet hat. Ich denke, Geller war absolut harmlos und Elvis konnte mit ihm Dinge besprechen, für die die meisten anderen aus seinem Umfeld keinen Draht hatten. Mit Ausnahme vielleicht Marty Lacker, der gläubiger Jude ist. Bereits lange bevor Elvis Larry Geller kennenlernte, schenkte er Marty Lacker eine Uhr, auf der er Symbole von Christentum und Judentum verbinden ließ. Das zeigt doch, dass ihn diese Themen schon vorher interessierten.

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      • Circle G
        Board-Legende

        • 04.11.2007
        • 11634

        #78
        Zitat von Dark Moon
        ...ich muß es einfach feststellen, dein Niveau entspricht nicht dem Meinigen!

        Was soll man zu dieser Gossensprache noch erwidern?

        Nix
        Sag das Clint Eastwood, denn ich habe mich nur eines Filmzitates von ihm bedient. Aber ich erwarte natürlich nicht, dass Dir das bekannt ist.

        Wie wäre es, wenn Du Deinen Standpunkt mal mit ein paar Argumenten untermauerst? Also irgendwas zur Sache sagst, anstatt Dich lediglich bzgl. meiner vermeintlichen Gossensprache zu äußern?
        Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
        ____________________________

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        • TheKing
          Board-Legende

          • 19.06.2006
          • 20721

          #79
          Ich muss diesmal wirklich Circelchen beistehen. Sie hat sich hier wirklich zu allerletzt mit schlechtem Benehmen hervorgetan. Sie mag zuweilen pedantisch erscheinen, aber sachlich und genau ist Sie stets.
          Ohne Worte!

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          • Oliwa
            Ehrenmitglied
            • 31.07.2003
            • 13399

            #80
            Zitat von Circle G
            inwiefern das auf Colonel Parker zutrifft, der 75% der Arbeit erledigt hat, aber nur 25% der Kohle bekam.

            Ich finde auch, Manager sollten endlich mehr verdienen als der Künstler
            Verwunden mein Herz mit eintöniger Mattigkeit
            23. April 1998 - 20. November 2006
            29. September 2006 - 22. September 2022 - I'll be with you always!

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            • allerteuerste
              Gehört zum Inventar

              • 27.06.2004
              • 3106

              #81
              Zitat von Circle G
              Hast Du auch nur ansatzweise eine Ahnung davon, wie viel organisatorische, logistische und bürokratische Vor- und Nacharbeit nötig ist, damit Elvis beispielsweise in San Antonio eine Stunde auf der Bühne stehen konnte?
              Ja, aber ich staune immer wieder, von wie vielen Dingen Du angeblich Ahnung haben willst und mit welcher Ausdauer Du diese allen anderen, die Du nicht kennst, und von daher ja auch nicht wissen kannst, was sie beruflich tun, immer wieder absprichst.

              Ich nehme daher an, Du arbeitest logistisch, hast aber bereits ebenfalls mehrere Auftritte mit musikalischem oder schauspielerische Leistungen hinter Dir, weshalb Du genau den Unterschied in den Anstrengungen, Vor- und Nachbereitungen kennst.

              Ach ja, und natürlich machte der fleißige Colonel alles alleine, ohne weitere Angestellte. Ebenso natürlich musste er für jede Tournee, für jede Show, das Rad immer wieder von Neuem erfinden, weshalb es jedesmal gleich anstrengend war, Elvis Auftritte zu organisieren. Noch dazu leistete Parker jedesmal enorme Überzeugungsarbeit, denn Elvis wollte ja niemand mehr sehen oder hören, sodass wochenlanges Bearbeiten der Veranstalter notwendig war, damit diese dann endlich des Colonels Flehen erhörten.

              Elvis hingegen hatte ja nichts anders zu tun, als nur eine Stunde auf der Bühne zu stehen, und da er sein Programm in- und auswendig kannte, musste er sich ja auch kaum anstrengen, im Gegensatz zu Parker, dessen Arbeitswut keine Grenzen kannte.

              Ich frage mich, warum Elvis den total überarbeiteten Parker eigentlich nicht bei seiner unendlich aufwendigen Arbeit unterstützt hatte - immerhin hätte er noch 23h am Tag dazu Zeit gehabt, der faule Sack, der.
              "Motorboat! Motorboat! Ruadan tua i nur zur Noat!"

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              • Circle G
                Board-Legende

                • 04.11.2007
                • 11634

                #82
                Um zu beurteilen, ob irgendwer von irgendwas Ahnung hat, brauche ich doch bloß die Postings hier zu lesen. Es wird mir zwar reichlich widersprochen und versucht, mich persönlich anzugreifen, aber sachliche Argumente, die evtl. das Gegenteil beweisen könnten, kommen da eher nicht. Logischer Schluss: Man hat sich noch nie damit befasst. Ich hingegen schon, denn ich gehöre nicht zu denjenigen, die irgendwas behaupten, ohne sich zuvor damit auseinandergesetzt zu haben. Schon gar nicht lass ich mich von Wunschdenken leiten. Du versuchst mir zwar hier ebenfalls zu widersprechen, allerdings nur indem Du mir hier mit etwas unbeholfener Ironie kommst, die aber keinen einzigen Ansatz von Wissen und Beschäftigung mit der Thematik widerspiegelt. Du ziehst alles ins Lächerliche, kannst aber nicht mit irgendetwas Verwendbarem aufwarten. Guck Dir mal Dein Posting an! Nicht ein Satz, der zum Nachdenken anregt. Da lob ich mir z.B. Sven, Gilla und Mystery Train, denn die haben sich wenigstens Gedanken gemacht. Darüber lohnt es sich dann zu diskutieren.

                Ich wundere mich allerdings, denn anscheinend hat hier kaum jemand das Buch des Herrn Guralnick gelesen, denn allein schon daraus geht ziemlich deutlich hervor, welche Arbeit Parker vor einer Plattenaufnahme, einem Vertragsabschluss oder Konzert leisten musste und mit welchen Problemen das gerne mal verbunden war. Oder man nehme mal das PP-Buch „My Years With Elvis And The Colonel“ von Charles Stone zur Hand. Auch da wird streckenweise sehr detailliert darüber berichtet, welchen Arbeitsaufwand der Colonel betrieb, damit Elvis irgendwo in den USA für eine Stunde ein Konzert geben konnte. Selbst Alanna Nash, die ja bekanntlich nicht viel gutes Haar an Parker lässt, beschreibt in aller Ausführlichkeit, dass Parker tatsächlich ein Arbeitstier war und nichts dem Zufall überließ. Egal, wie schlecht von Parker geredet wird, aber dass er geackert hat, wie ein verrückter, bestätigt jeder einzelne, der mit ihm irgendwas zu tun hatte. Ich will hier keineswegs Elvis‘ Leistung schmälern (auch wenn mir das gleich wieder jemand unterstellen wird), aber verglichen mit dem, was Parker an Vor- und Nacharbeit geleistet hat, ist Elvis‘ Einsatz – insbesondere in den letzten Jahren - tatsächlich deutlich geringer.

                Hast Du schon einmal eine Veranstaltung organisiert, und sei es nur ein Vereins- oder Schulfest? Ich ja. Und ich kann Dir versprechen, dafür, dass das Ganze dann nach vielleicht anderthalb bis zwei Stunden erledigt war, hat die Organisation etliche Tage, ja sogar Wochen in Anspruch genommen, abgesehen davon, dass immer irgendwelche unerwarteten Probleme auftreten.

                Frag doch mal Cos oder Rossi wie lange sie z.B. benötigt haben, um ihre Charity-Veranstaltungen in Rostock zu planen und zu managen? Die Auftritte der jeweiligen Künstler oder die Programmpunkte waren nach ein paar Stunden erledigt, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass die Hauptarbeit in der Vorbereitung lag. Klar, normalerweise proben die Künstler auch noch, machen einen Soundcheck u.ä., was auch Zeit kostet und Einsatz erfordert – keine Frage, aber selbst das fiel ja bei Elvis am Ende aus. Natürlich kann man das in mancher Hinsicht nicht vergleichen, weil sich bei Elvis vieles wiederholte, und natürlich hat ein Manager da etwas mehr Routine als jemand, der das nur hobbymäßig einmal im Jahr betreibt, dennoch mussten jedes Mal neue Verträge abgeschlossen werden, es musste für die Werbung gesorgt werden, es musste sich um An- und Abreise sowie Unterbringung aller Beteiligten gekümmert werden usw. usf., und zwar für jedes einzelne Konzert. Man liest z.B. auch, dass Parker vorher die Konzerthallen gecheckt hat, bevor er Elvis irgendwo auftreten ließ. Er hat also keineswegs mal locker in seinem Bürostuhl gesessen und nur andere für sich arbeiten lassen. Abgesehen davon, dass selbst das noch eine Menge organisatorisches Talent erfordert. Und man darf auch nicht vergessen, dass man früher noch kein Internet hatte, wo man das ein oder andere Problem binnen Stunden klären konnte. Da ging alles noch per Telefon und auf dem Postweg.

                Ich will das jetzt hier nicht auf die Spitze treiben, aber da Du es selber angesprochen hast: Dann sag mir doch bitte mal, was Elvis in Hinblick auf ein Konzert an tatsächlicher Arbeit geleistet hat. Dass so ein Auftritt mit besonderer Anspannung und Aufregung verbunden ist, steht außer Frage. Diese Leistung will ich gar nicht in Abrede stellen. Aber welchen Arbeitsaufwand hat Elvis nun genau betrieben? Jetzt mal ehrlich und mit aller Ernsthaftigkeit! Okay, er ist an- und abgereist, gut, das nimmt Zeit in Anspruch, hat der Colonel aber oftmals auch gemacht. Elvis stand normalerweise ca. eine Stunde auf der Bühne, ist kurz zuvor in der Halle angekommen und noch während das Closing Vamp lief, wieder abgedüst. Hat Elvis in den letzten Jahren noch geprobt, hat er einen Soundcheck gemacht? Wie lange hat er im Vorfeld an neuen Setlisten gearbeitet? Kannst Du mir diese Fragen beantworten?

                Im Übrigen bedarf es meiner Meinung nach gar keiner großen Vorkenntnis oder Ahnung, um alleine auf den Trichter zu kommen, dass der reine Arbeitsaufwand für einen Manager wesentlich höher ist als der eines Künstlers. Und auch das, was jetzt kommt, soll kein Vorwurf sein, sondern lediglich mal mit in Betracht gezogen werden: Besonders bei einem Künstler, der die vorgetragenen Songs nicht einmal selber geschrieben und/oder komponiert hat. Bei einem Sänger, bei dem die Lieder noch auf die eigene Kappe gehen, kann man wenigstens behaupten, er hätte irgendwann mal viel Zeit, Energie und Kreativleistung in jeden der Songs gesteckt, aber Elvis hat sie am Ende nur vorgetragen, und das leider nicht einmal mehr immer so, wie es hätte sein sollen. Aber das nur nebenbei …

                Also los! Dann mal Butter bei die Fische! Wie genau sahen denn Elvis‘ enorme Vorbereitungen aus, um in z.B. Knoxville, Augusta oder Baton Rouge auftreten zu können?

                Und vielleicht geht es diesmal ausnahmsweise ohne persönliche Beleidigungen und den Versuch, sich durch Lächerlichkeiten aus der Affäre zu ziehen.
                Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
                ____________________________

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                • Gast

                  #83
                  Zitat von allerteuerste
                  Ich frage mich, warum Elvis den total überarbeiteten Parker eigentlich nicht bei seiner unendlich aufwendigen Arbeit unterstützt hatte - immerhin hätte er noch 23h am Tag dazu Zeit gehabt, der faule Sack, der.
                  Die Frage wäre tatsächlich berechtigt.

                  Warum überließ Elvis die Beschaffung der Songs zum Großteil seinen Produzenten? Warum überwachte er nicht die Overdub-Sessions und kümmerte sich um den finalen Mix? Warum interessierte er sich nicht für das Layout seiner Tonträger? Warum wirkte Elvis nicht aktiv an der Suche nach geeigneten Drehbüchern mit? Warum nahm er keinen Schauspielunterricht, wo er doch angeblich auf diesem Gebiet nach Anerkennung suchte? Warum involvierte er sich nicht in die Koordination seiner Tourneen? Warum kümmerte er sich nicht um seine Finanzen? Warum arbeitete er nicht an Publicity-Aktionen mit, um sein Image zu kontrollieren?

                  Es scheint so, als ob Elvis tatsächlich ein fauler Sack war, der es vorzog Parker & Co. die Arbeit machen zu lassen und diese Leute anständig dafür zu bezahlen. Zu diesen Erkenntnissen kann man jedoch nur gelangen, wenn man sich ein wenig für die Materie interessiert und auch mal -gar nicht streng auf Elvis bezogen- Bücher von Tontechnikern, Musikern und Managern ließt. Für die meisten Fans ist Elvis ein Held, der auf Biegen und Brechen -und jenseits aller Logik- verteidigt werden muss. Elvis Aron Presley ist deutlich weniger spektakulär, sicherlich auch nicht immer sympathisch, aber weitaus interessanter als irgendein Image.

                  PS: Auch das spricht übrigens für den Colonel. Hätte er nicht so großartige Arbeit geleistet, würdet Ihr Euren König nicht so verehren.

                  In diesem Sinne:

                  Kommentar

                  • cos
                    Board-Legende

                    • 11.01.2004
                    • 26466

                    #84
                    Hättest Du Dich nur halbwegs mit Elvis befasst und nutzt ihn nicht nur dazu, Dich auf lustige Art zu präsentieren, würdest Du diese Fragen nicht stellen.

                    Es scheint so, als ob Elvis tatsächlich ein fauler Sack war, der es vorzog Parker & Co. die Arbeit machen zu lassen und diese Leute anständig dafür zu bezahlen.
                    Aber hier sehen wir wieder, dass es wie genau in Deinen Artikeln nur auf Kindergartenniveau geht, denn ihm auch noch einen Strick daraus zu drehen, dass er sich Personal hält, die für ihn Arbeiten erledigen, zeigt nur, viel Geschrei, nichts drin/dran.

                    Kommentar

                    • Gilla
                      Board-Legende

                      • 05.02.2007
                      • 14776

                      #85
                      Zitat von A. C. van Kuijk

                      Es scheint so, als ob Elvis tatsächlich ein fauler Sack war, der es vorzog Parker & Co. die Arbeit machen zu lassen und diese Leute anständig dafür zu bezahlen.
                      A. C.....hat den Namen von Colonel Tom Parker hier als Nickname aber nicht verdient..., denn diesen Satz hätte der Colonel nie über Elvis gesagt...

                      Für die meisten Fans ist Elvis ein Held ...
                      Ja, und auch dafür hat der Colonel bestens gesorgt, dass das immer so bleibt...
                      Zuletzt geändert von Ela68; 05.06.2013, 13:02 Grund: Realname geändert
                      *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                      • MysteryTrain
                        Posting-Legende

                        • 12.07.2008
                        • 7260

                        #86
                        Off-Topic:

                        Dann leistet ein Schauspieler, der zum 150. Mal den Hamlet spielt, wahrscheinlich auch nichts mehr, da er ihn doch in und auswendig kann.
                        Manchmal muss man sich echt an den Kopf fassen, welche Vorstellungen hier manche von einer Bühnenperformance oder von künstlerischem Arbeiten überhaupt haben.

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                        • TheKing
                          Board-Legende

                          • 19.06.2006
                          • 20721

                          #87
                          Die Leistungen von Elvis und die des Colonels so gegeneinander aufzurechnen ist nicht ganz sinnvoll. Einem Ausnahmekünstler wie Elvis mangelnden Fleiß vorzuhalten befremdet mich auch ein wenig. Das ist keine Kategorie. Der Colonel hat ein paar gute Sachen gemacht, aber auch vieles, was ich sehr bedauere. Die Dinge, denen sich ein Star wie Elvis ausgesetzt sieht wiegen zum Teil sehr schwer. Ich jedenfalls habe großen Respekt vor seiner Lebensleistung, bei allen menschlichen Schwächen, die er gehabt haben mag. Mir missfällt die persönliche Ebene, auf der hier gestritten wird.
                          Ohne Worte!

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                          • MysteryTrain
                            Posting-Legende

                            • 12.07.2008
                            • 7260

                            #88
                            Des Colonels Leistungen in den 50ern sind ihm hoch anzurechnen, ja. Aber spätestens Mitte der 60er war seine Arbeitsweise nicht mehr zeitgemäß.
                            Ich kann mir vorstellen, dass er nach dem großen Erfolg des Comeback Specials ziemlich kleinlaut geworden ist, denn er hätte es ja völlig anders konzipiert ...
                            Ende der 60er war Elvis wieder da und das ohne großes Zutun des Colonels. Tourneen organisieren und Verträge aushandeln, das ist einfaches Managerhandwerk und das hätte auch jeder andere einigermaßen kompetente Manager gekonnt. Es war ja nicht so, dass man die Veranstalter dazu überreden musste, ein Elviskonzert stattfinden zu lassen - ganz im Gegenteil. Des Colonels "Leistungen" in den 70ern so gegen die von Elvis auszuspielen, ist gar nicht möglich (völlig unterschiedliche Arbeitsbereiche). Wie gesagt, ab Mitte der 60er war der Colonel für Elvis ein solider Manager, nicht mehr und nicht weniger. Andere hätten diese Arbeit auch tun können und vielleicht sogar besser. Meine persönliche Meinung: sogar sicher besser.

                            Kommentar

                            • TheKing
                              Board-Legende

                              • 19.06.2006
                              • 20721

                              #89
                              Man müsste das noch weiter differnzieren. Die Denkweise des Colonels war teilweise genial und er hat Dinge erfunden, die andere nachgemacht haben und die heute Standard sind. Er konnte wirklich in großen Bahnen und strategisch denken. Alleine das Alohaprojekt. Seine Strategie in den Hollywoodjahren war schrecklich. Ob ein anderer Manager in den Siebzigern, nach 1973 auch die Touren für Elvis hätte aushandeln können, kann ich nicht genau beurteilen, da fehlt mir der detailierte Durchblick, ich stelle mir aber vor, dass das machbar gewesen wäre. Hätte, hätte, Fahrradkette. Aber man kann ja darüber diskutieren.
                              Zuletzt geändert von TheKing; 05.06.2013, 13:22
                              Ohne Worte!

                              Kommentar

                              • tyrone
                                Gehört zum Inventar

                                • 30.11.2008
                                • 1845

                                #90
                                Geloescht wegen The King war schneller

                                Kommentar

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