Joan Deary Tapes - FAKE oder ECHT?
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ja, das ist die sogenannte "warehouse find" CD...


ist ein boot, direkt von der AUS CD gezogen!
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--- we didn't buy elvis presley to be another james dean, we buy him to sing the songs ---- Übersetzen
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Wenn man einen Song aus den 70ern mit Spuren voll fetten Orchestern und Chören unter Weglassung derselben neu veröffentlicht, dann ist das, was am Ende übrig bleibt, die unbearbeitete Version. Also ist diese Bezeichnung völlig korrekt. Kein Betrug, kein Etikettenschwindel.
Es ist schon irgendwie erstaunlich, ja befremdlich, wie gnadenlos man hier mit Elvis' Plattenfirma zu Gericht geht, wohingegen Bootlegger - die per se schonmal Diebe bzw. Hehler sind, da sie mit fremdem Eigentum Geld machen - auch dann noch wie Helden bejubelt werden, wenn ihre Produkte nicht nur geklaut, sondern obendrein auch noch gefälscht sind.
Zuletzt geändert von Gast; 15.10.2008, 16:02- Übersetzen
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danke an mm für die interessanten ausführungen.
die komprimierungsgeschichte bestätigt mich in etwas, das ich im anderen deary-thread irgendwie erfühlen, aber nicht korrekt benennen konnte:
wenn also selbst offizielle japanremasters, die gemeinhin hohes ansehen genießen, komprimiert sind, dann liegt die schlussfolgerung nahe, dass man den elvissound, wie er ursprünglich gedacht war, tatsächlich nur auf original-vinyl zu hören bekommt.Zitat von michael grasberger
anyway, ich hab mir als nicht-experte (aber dafür unvoreingenommen) die cd gerade angehört & schätze an ihr in erster linie, dass man sie super durchhören kann. eine tolle zusammenstellung in tollem sound.
trotzdem musste ich als vinylfan mal wieder feststellen, dass mir auch ein cd-sound der oberklasse nie so zusagen wird wie ein analoger. vor allem bei den höhen (beckensounds, hohe töne von akustikgitarren etc.) höre ich immer etwas metallisches, hartes mit. ist nur meine persönliche hörerfahrung & hängt sicher auch mit gewöhnung zusammen, aber die einzelkomponenten von digitalem sound klingen mir zu "isoliert", die organische "geilheit" und "fettheit" des analogsounds (am besten in mono) ist einfach unschlagbar!
(nur nebenbei zum thema heutige hörgewohnheiten: ich hatte vor einiger zeit eine beschwerdemail an den orf geschickt, weil ich meinen stammsender ö1 in meiner alten wohnung nicht mehr störungsfrei empfangen konnte. dauernd wurde er von viel lauteren sendesignalen der "nachbarsender" überlagert. hier ein zitat aus dem antwortmail der orf-technik:
"Je nach Modulationsaufbereitung im Studio, kann das von Programm zu Programm unterschiedlich hörbar sein. Diese Aufbereitung wird z.B. beim ORF bei Ö1 und bei Ö3 anders gemacht. Um einen speziellen Sound zu erreichen wird Ö3 unter anderem stark komprimiert. Dadurch hört es sich lauter an - es gibt keine leisen Stellen mehr -Empfangsstörungen sind weniger hörbar. Ö1 ist vom Programminhalt ein Klassikprogramm; es ist notwendig den ganzen Dynamikumfang (pianissimo bis fortissimo) eines Konzertes zu übertragen - es gibt leise Stellen - Empfangsstörungen sind hörbar.
Auch kann dies den Eindruck erwecken, andere Sender hätten ein stärkeres Sendesignal als Ö1.")
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Das wäre mal ein sehr interessanter Vergleich.
Original Vinyl, CD 1st Pressung, spätere CD Pressung, BMG Japan 20bit Pressung.
Von ein und derselben LP/CD bzw sich auf nur 1 Lied konzentrierend.
Vergleich der Mixe / Dynamik, Frequenzband.
PS gibt es bei Vinyl LPs Unterschiede zwischen 1st Pressung, Pressung 10 Jahre später und dann z.B. noch Pressung weitere 10 Jahre später?
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Bevor ich hier das nächste Fass aufmache, weil ich mich in die eher religiöse Frage "Vinyl oder CD" einschalte: Lass das Wort "gedacht" weg!
Komprimiert ist zunächst einmal alles, was auf dem Markt ist. Auch die alten Elvis-Vinyls. Man MUSSTE sie sogar komprimieren, was in der Eigenheit der Schallplatten lag. Den vollen Dynamikumfang bietet erst die CD. Daher empfiehlt es sich auch, zur Neuveröffentlichung von alten Platten auf CD nicht die damalgien LP-Master zu nehmen, sondern neu zu mastern, extra für CD.
Dass man heute - obwohl man dank der CD einen sagenhaften rausch- und zerrfreien Dynamikumfang hat - alles auf 0dB plattkomprimiert, ist eine Unart, die verschiedene Ursachen hat, die ich nicht weiter darlegen möchte, weil es den Rahmen sprengt - aber es geht schwer in die Richtung dessen, was der ORF Dir geschrieben hat: Heute darf es im Formatradio und -fernsehen keine "leisen Stellen" mehr geben. Man entmündigt das Publikum und mutet ihm weder Dynamik- noch Spannungskurven zu. Immer nur volles Rohr auf die Zwölf. Dynamik gibt es nur noch für Klassik-Rentner.
Was den Sound der damaligen Vinyls anbetrifft, so war das nicht, was Elvis gewollt hat, sondern nur das, was zur Verfügung stand. Er wollte auch 1954 kein Mono - es gab halt nur noch kein Stereo. So wollte er auch in den 70ern nicht die durch Vinyl vorgegebenen klangtechnischen Einschränkungen - es ging halt nur nicht anders. Was man damals gemacht hätte, wenn man bereits die Technik von heute gehabt hätte, steht auf einem ganz anderen Blatt.- Übersetzen
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das ist so nicht pauschal zu beantworten! klar, sind unterschiede zwischen 1. & 5.Press. z.b. oder zwischen US und D Press. kommt immer auf dein Equipment an! deine CD klingt auf einem teuren CD Player ja auch anders als auf einem vom Aldi oder so
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wie mir delwebb mal erklärt hat, wurden zumindest bei den 50er lps in den usa die originalmaster verwendet, in europa KOPIEN dieser master.
aber egal, der von dir angesprochene vergleich würde mich auch sehr interessieren. man könnte ja auch eine spätere aufnahme, z.b. von den 69er sessions dafür verwenden...
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(Nick Tosches)- Übersetzen
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