Das heißt aber nicht, dass der Mythos nicht mehr existent ist...die Beatlemania existiert noch...nur nicht mehr sichtbar in Massenevents...weil es die nicht mehr gibt...das ist nicht gleichbedeutend mit dem Ende des Mythos...sieh Dir die Anthologie an und der Mythos ist sofort in deinem Wohnzimmer...
Der Zauber.
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Ich mache es nicht genauso mit ihm. Ich bin enttäuscht über die Art seiner Aussage - hätte ihm mehr zugetraut, zumal ich ihn als Schauspieler sehr mag. Wenn ich ihn prinzipiell nicht mögen würde, wäre mir das Zitat gar kein Posting wert gewesen.- Übersetzen
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Mich wundert das nicht. Brando war eben in den 30er und 40er Jahren Teenie. Warum sollte er denn auf einmal auf einen Teenie-Star der 50s total abfahren?
Ich geh auch in keine Hip-Hop-Disse und klatsch erstmal mit den Jungs ab: "Check it out, boy. Voll krass alda...!"
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Okay.Dann lies Dir Dein Posting nochmal mit etwas Abstand durch...Das liest sich aber anders...egal lass uns weitermachen, das macht mehr Spaß, oki?Ohne Worte!- Übersetzen
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Dem Mythos um diese Personen tut es vielleicht gerade gut, dass es die Beatles u. Elvis eben nicht mehr gibt. Wer nicht mehr als Beatle oder Elvis auftritt, kann auch keine schlechten Konzerte, dümmliche Interviews etc. geben. Ist der Mythos erst einmal angelegt, kommt er wunderbar ohne die Personen aus, um die er sich rankt.- Übersetzen
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Ja, der Mythos existiert. Er sagt ja auch nur, dass der Zauber nicht von den Menschen dahinter ausgeht. Sonst hätte das Publikum doch schon zu Star-Club-Zeiten völlig austicken müssen bei den Beatles. Die Hysterie, die den Mythos begründet, ist eben ein vorübergehender Zauber und etwas künstlich Geschaffenes.Das heißt aber nicht, dass der Mythos nicht mehr existent ist...die Beatlemania existiert noch...nur nicht mehr sichtbar in Massenevents...weil es die nicht mehr gibt...das ist nicht gleichbedeutend mit dem Ende des Mythos...sieh Dir die Anthologie an und der Mythos ist sofort in deinem Wohnzimmer...
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Ohne die Personen wird er sogar noch verstärkt. Der Kult um die Beatles wäre ungleich größer, wenn sie alle 1969 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen wären. Am besten noch auf dem Weg zu einem Protest-Konzert zu Gunsten der Menschenrechte.
Würde Elvis noch leben, wäre sein Mythos um einige Nummern kleiner.- Übersetzen
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Das finde ich, ist der falsche Schluss daraus...Ja, der Mythos existiert. Er sagt ja auch nur, dass der Zauber nicht von den Menschen dahinter ausgeht. Sonst hätte das Publikum doch schon zu Star-Club-Zeiten völlig austicken müssen bei den Beatles. Die Hysterie, die den Mythos begründet, ist eben ein vorübergehender Zauber und etwas künstlich Geschaffenes.
Ohne Worte!- Übersetzen
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Dat iss wohl wahr.Ohne die Personen wird er sogar noch verstärkt. Der Kult um die Beatles wäre ungleich größer, wenn sie alle 1969 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen wären. Am besten noch auf dem Weg zu einem Protest-Konzert zu Gunsten der Menschenrechte.
Würde Elvis noch leben, wäre sein Mythos um einige Nummern kleiner.- Übersetzen
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Du bist mir zu negativ eingestellt, immer, aber auch immer machst du Elvis schlecht, bist du so ein kleines, frustriertes Licht, oder was sollen diese Stänkereien gegen einen Mann, der der Welt soviel gab, immer?
Aber On Topic: Ja, so makaber es auch klingen mag, Elvis war schon zu Lebzeiten etwas Großes, Einmaliges, nie Dagewesenes und, m M. nach, auch nicht mehr zu wiederholendes Gesamtkunstwerk der modernen Pop(ulär)kultur, doch sein Tod in einem relativ frühen Alter hat dieses Bild was wir über ihn haben, dieses Element des gefallenen Engels, für immer überstilisiert festgebrannt.
Mythos, wie anders sollte man es sonst beschreiben?
Es ist eine schöne Vorstellung, einen Menschen anzuhimmeln, weil wir in ihm etwas sehen, was wir an uns selbst nicht so sehen, weil er oder sie uns ein gutes Gefühl verschafft - auch wenn man dies wohl gar nicht immer so analytisch-detailiert beschreiben kann - man lässt es einfach zu und fühlt sich ausgeglichener...
Sicherlich leistet jeder Arzt mehr als Elvis, rein von der Nachhaltigkeit seiner "Kunst" oder besser Handwerk her, aber der Mensch liebt Illusionen, Träumereien und das nicht wirklich zu Fassende, Begreifbare - insofern ist Elvis nahezu perfekt, denn trotz all der Informationen über ihn, es wird immer dieser ganz bestimmte, kleine Rest übrig bleiben, welcher die Menschen zu einem Menschen aus ihrer Mitte aufblicken lassen wird...
Ohne Stars, ihre Legenden und Mythen, aber am Wichtigsten: Kunst, die durch sie kreiert, wäre es wohl im Leben ziemlich fad...Zuletzt geändert von Gast; 24.09.2008, 18:42- Übersetzen
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Bis auf die gar harschen Worte gegenüber Bluesy ein wahrhaftiges Posting, welches ich unterschreiben will.
Ich finde einfach, den Schluss, dass der Mythos etwas völlig beliebiges, künstliches ist falsch. Denn der Mythos begründet sich ja in der Person, geht in seinem Ursprungsreiz von der Person aus. In den Köpfen der Menschen und durch die beschriebenen Mechanismen, wird dann ein Selbstläufer daraus, der an Ende unter Umständen sehr weit entfernt von der Ursprungswahrheit um die Person enden kann. Zugegeben.
Ein Mythos wird also immer eine Verklärung und oft auch Überhöhung darstellen. Daraus kann man aber nicht schließen, dass dies ein Vorgang ist, der völlig beliebig und willkürlich ist.
Wir müssen uns nur bewußt sein, dass es eine schillernde, ungenaue Aura um eine Person ist. Aber wie Ritchie, mei Jung, sagt, was wären wir und das Leben ohne Mythen und Zauber....es ist romantisch...und das ist schön.Ohne Worte!- Übersetzen
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Es müssen ja nicht immer Personen sein. Was ist zum Beispiel dran, am Mythos "50er Jahre"?Denn der Mythos begründet sich ja in der Person, geht in seinem Ursprungsreiz von der Person aus. In den Köpfen der Menschen und durch die beschriebenen Mechanismen, wird dann ein Selbstläufer daraus, der an Ende unter Umständen sehr weit entfernt von der Ursprungswahrheit um die Person enden kann. Zugegeben.- Übersetzen
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