Der Zauber.

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  • TheKing
    Board-Legende

    • 19.06.2006
    • 20721

    #1

    Diskussion: Der Zauber.

    Durch unseren letzten Thread "Der Grund." bin ich auf eine Idee für einen neuen Thread gekommen, der vielleicht noch etwas schwerer ist, aber dafür auch viel romantischer und positiver:

    Der Zauber.

    heißt er und meint folgendes:

    [ame="http://www.youtube.com/watch?v=Nf0vJiyeLIo"]YouTube - Elvis Presley - How Great Thou Art[/ame]


    Elvis hat mich verzaubert. Euch auch oder? Wie hat er das gemacht? Was ist dieser unwiderstehliche Elvisflair, dieser Zauber, der uns seelig lächelnd vor den Lautsprechern und Leinwänden im Sessel zerfließen läßt ?

    Ich bin mir sicher: Da ist etwas Besonderes. Elvisfans haben eine besondere Beziehung zu Ihrem Idol, Elvis gab uns das Gefühl ihm Nahe zu sein, ein Teil der Familie zu sein. Ich weiß und ahne, dass das bei Vielen von Euch ähnlich ist.



    Ich sage immer: "Elvis ist mein Freund!"

    Wie kommt dieser Zauber zustande? Wie empfindet Ihr das? Ist es nicht ein kleines Wunder?

    Ich vermutet es in der emotionalen Komunikation durch die Stimme und die Musik...da passierte eine höhere Form der Komunikation, als simple Töne und Worte es zu tun vermögen...das war eine persönliche Sache zwischen Elvis und dem Zuhörer...oder ist das eine Illusion, ein romantischer Quatsch?

    Sein Charme, sein nettes Wesen, sein Aussehen, seine Stimme...seine coole Art..alles beeindruckend...aber es erklärt doch nicht diese Bindung...

    He touched me. Mich berührt Elvis wie niemand sonst...machen wir uns auf die Spur...

    [ame="http://www.youtube.com/watch?v=vTP4xWXafOw&feature=related"]YouTube - Elvis Presley - Solitaire[/ame]
    Ohne Worte!
  • gast-20081107

    #2
    Off-Topic:

    Du sprudelst ja über und über mit Thread Ideen, weiter so


    Für mich ist der Zauber, wie du es so schön sagst, schwer oder so gut wie
    gar nicht in Worte zu fassen.
    Kaum läuft Elvis oder ich sehe ihn, ist diese Magie da und sie wickelt
    mich jedesmal erneut um den Finger, ich kanns gar nicht beschreiben.
    Ein Gefühl der Wärme und Glückseeligkeit durchströmt mich, ich hab ein
    Dauergrinsen im Gesicht und bin einfach total relaxt, fast wie eine Droge

    Andererseits schießen mir bei vielen Liedern Tränen in die Augen und ich bekomm sofort Gänsehaut, die Art wie er singt, wie er die Musik fühlt und
    sie dem Hörer direkt ins Herz bringt ist einfach nur genial.
    Zuletzt geändert von Gast; 20.08.2008, 21:51

    Kommentar

    • brandalarm
      Gehört zum Inventar

      • 22.06.2008
      • 4241

      #3
      Tja, was hat dieser Mann an sich gehabt, was mich als Mädchen im Vorschulalter schon begeistert hat und noch bis heute begeistert?

      Es gibt so viele Sachen: mal abgesehen von einem guten Aussehen und einer tollen Stimme, hat Elvis viele Dinge an sich mit denen man sich als Normalsterblicher identifizieren kann:
      er hat Träume gelebt aber auch unerreichte Ziele gehabt
      er hat es von ganz unten nach ganz oben geschafft
      als Jugendlicher war er nur Durchschnitt später übertraf er alle
      er hatte eine glücklich-unglückliche Beziehung
      und noch vieles mehr

      Ich glaube, die Möglichkeit sich mit ihm zu identifizieren, sich in seinem Leben und in seinen Songs selbst zu sehen, machen einen grossen Teil seines Zaubers aus.

      Wir können ihn nicht nur bewundern, für was er geschaffen hat, wir können ihn auch bedauern für ausgelassene Möglichkeiten, vertane Chancen und eine schlechte Gesundheit (ich will es mal bei dieser Formulierung belassen). Er ist ein Mythos aber doch irgendwie genau wie wir selbst.
      Because Elvis is so much more than the King...

      Kommentar

      • Ela68
        Ehrenmitglied
        • 24.03.2007
        • 11018

        #4
        Sehr schön ausgedrückt Julie.Es sagt alles aus,wie ich auch darüber denke und fühle.Elvis berührt uns bis tief ins Herz hinein.
        Zuletzt geändert von Ela68; 20.08.2008, 22:10
        If tears build a stairway
        and memories a lane.
        I`d walk right up to heaven
        and bring you home again.

        Kommentar

        • gast-20080904

          #5
          Off-Topic:

          Dieser Thread erinnert stark an den Warum Elvis?-Thread von vor gut einem halben Jahr.

          Kommentar

          • TheKing
            Board-Legende

            • 19.06.2006
            • 20721

            #6
            Okay, ich würde sagen wir können hier zwei Dinge tun:

            1.) Beschreiben wie sich dieser Zauber bei uns äußert und wie und ob wir das empfinden.


            2.) Darüber nachdenken, was da los ist. Wieso das so ist. Wie das sein kann.


            Ich würde gerne versuchen diesem Phänomen etwas näher zu kommen. Ich meine festgestellt zu haben, dass es bei Elvisfans durch die Bank sehr ähnlich ist. Elvisfans lieben ihren Elvis wie einen Teil der Familie. Wir sind sehr emotional mit ihm und es treibt oft sehr kitschige Blüten. Egal wie kontrovers wir in vielen Dingen sind, dieses Elvisfeeling teilen wir fast alle.

            Ich finde auch andere Künstler toll, aber diese Intensität scheint es nur bei Elvis zu geben.

            Sehr schlaue Menschen haben bereits darüber nachgedacht und gesagt, dass Elvis eine perfekte Projektionsfläche für unsere Träume und Sehnsüchte ist und dass es deswegen so gut funktioniert.

            Ja, mag sein. Ich bin mir nicht sicher ob das ausreicht.

            Meine Vermutung geht eher in die Richtung, dass er ein fast göttliches Talent hatte, sich selbst ungeheuer intensiv in ein Lied, in die Musik hineinzuversetzen und dass dadurch eine emotionale Komunikation, eine Verbindung entsteht...er singt mitten in Deinem Kopf, Deinem Herzen...er wird wie ein Teil von Dir....seine Stimme ist mir so vertraut und die Gefühle, die er transportiert sind greifbar.

            Ich möchte es von jedem Boardmember hören, habt ihr das auch? Fühlt ihr auch sowas? Wie und wann, erzählt davon....bitte!
            Ohne Worte!

            Kommentar

            • TheKing
              Board-Legende

              • 19.06.2006
              • 20721

              #7
              Aus : "Warum Elvis?"

              Also, warum Elvis? Nach 24 Stunden hatte ich zehn Gründe:


              1 Der Name. Einmal gehört, wird der Name "Elvis Presley", mit seiner ganz eigenen reimenden Musik, nie mehr vergessen. In den 1950er klang er wie ein Name aus einem Science Fiction-Film, ausgedacht von einem klugen Impresario - aber er war Wirklichkeit. Und der Vorname war einmalig in der Popkultur. Es gab nur einen Elvis - und wird auch immer nur einen geben (sorry, Elvis Costello).

              2 Die Stimme. Oft imitiert und trotzdem absolut charakteristisch, perfekt fürs Radio, in dem Künstler in den 1950er und '60er gemacht und erledigt wurden, technisch superb mit einem Umfang von mindestens drei Oktaven und einer Vielseitigkeit - er gewann Grammys für seine Gospel-Aufnahmen, brach Herzen mit seinen Balladen und veränderte die Welt mit seinem Rock 'n' Roll -, die Frank Sinatra einfach nicht bieten konnte.

              3 Der Look. Er war der schönste männliche Star seiner Ära. Sein großartiges Aussehen übermannte sogar andere berühmte Personen (wie George Harrison und Jerry Reed). Und er war der erste männliche Star, der intuitiv erkannte, warum das Aussehen so wichtig war. Er war sein eigener' Art Director', der Make-Up, schockierende Kombinationen von Klamotten, eine hochgezogene Lippe und eine Vielzahl von Frisuren benutzte, um seine Erkennungszeichen zu erschaffen. Anders als viele seiner Nachfolge verfügte er über eine Folge von ikonenhaften Looks: Von dern ersten pink-schwarzen Outfits über die G. I. Uniform, den schwarzen Lederanzug bis hin zu den anfänglich simplen, aber trotzdem majestätischen Jumpsuits. Er war außerdem eine frühe, wenn auch ungewöhnliche Ikone des Feminismus' - ein Befreier, der es Frauen erlaubte, ihre Sexualität in einem starren Jahrzehnt auszudrücken.

              4 Die rechte Zeit. Er war nicht nur Sänger. In den Mitt-50ern war er ein Teil des Zeitgeistes. Seine Musik und sein Image zeigten den Weg in Richtung der sozialen Integration, die dann durch Gerichtsentscheidungen möglich gemacht wurde, um die Rassentrennung zu beenden. Er war ein Hurricane frischer Luft nach einem Jahrzehnt des Wechsels und Aufschwungs, ein Symbol für Teenager, die 1955 soviel Einkommen hatten wie ihre ganzen Familien in den 1940er Jahren, um ihn als ihr Eigentum anzunehmen, und er war so schockierend originell, dass sie mit ihm ihren Respektspersonen Angst und Schrecken einjagen konnten. Er erschien zu einer Zeit, als der größte Teil der Welt noch immer dankbar für [den Ausgang des] zweiten Weltkrieges, und begierig war, das neueste Amerikanische Idol anzubeten. Tin Pan Alley war, verglichen zu den 1930er und '40er Jahren, in enem derart schlechten Zustand, dass sein leidenschaftliches Drängen Rivalen wie Perry Como und Pat Boone einfach wegfegte.

              5 Der Mythos. Die berühmteste Person der Welt mit 21; Tot und blamiert mit 42. Es ist das Muster eines griechischen Mythos' und einer der ältesten, langlebigsten Geschichte der Menschheit.

              6 Das Marketing. Parker ging anfangs brilliant mit ihm um, indem er ihm zu beispielloser öffentlicher Präsenz verhalf, das richtige Plattenlabel für ihn aussuchte und die Medien von ihm fernhielt, um Elvis zum ultimativen unerreichbaren Star zu machen.

              7 Das Geheimnis. Die bekannten Unbekannten hinsichtlich Elvis - sprach er mit seinem toten Zwilling? Liebte er Priscilla wirklich? Warum blieb er bei Parker? Warum machte er all die FIlme? - sind so großartig wie die bekannten Fakten. Was die meisten der heutigen Berühmtheiten nicht verstehen, ist, dass dauerhafter Ruhm darauf basiert, die Illusion von Intimität mit einem Hauch von Rätsel zu kombinieren. Elvis, der größte Kommunikator von Emotionen im Popsong, erschien wie ein Freund in seiner Musik, aber abseits der Songs und Filme kamen wir nie zu nah an ihn heran. Trotzdem bewegte er seine Fans ganz intensiv (...). Es gibt Zeiten in meinem Leben - nachdem mein Rough Guide To Elvis veröffentlicht worden war -, in denen ich meine, Zwangsurlaub von Elvis nehmen zu müssen - aber es ist nie von Dauer.

              8 Er langweilte uns lediglich mit seinen Filmen (und noch nicht einmal allen). Aber er fühlte sich nie berufen, uns zu erklären, was er über Politik, andere Künstler oder Religion dachte, noch hielt er uns Vorlesungen darüber, wie wir unser Leben zu leben hätten. In dieser Hinsicht war er, wie Cary Grant (einem großen Bewunderer von Elvis), eine leere Leinwand, auf die wir alle unsere Gedanken darüber, was er war und was nicht, projizieren konnten.

              9 Er wurde der Lächerlichkeit preisgegeben. Parker machte es - mit all diesen Filmvertägen - oft einfach für Kritiker, spöttisch zu sein, aber die Schmähungen festigten nur seine Fanbasis. Wenn man es einmal überstanden hat, sein Idol 'Old MacDonald' auf der Ladeklappe eines Trucks singen gesehen zu haben, untermalt mit Geräuschen vom Bauernhof, dann weiß man, dass die eigene Hingabe kein zweites Mal getestet werden kann.

              10 Weil er eine einmalige Aura hatte, die nicht zurückgeführt werden kann auf reines Charisma. Vielleicht war es der Verlust seines Zwillings, aber viele Experten - von seinem Zahnarzt bis hin zu Regisseur Sidney Lumet - sind sicher, dass da etwas anderes, Irdisches an ihm war. Er konnte, sagte Priscilla, sich in eine Art intensive Einsamkeit zurückziehen, die sie zuvor nie erlebt hatte. Möglicherweise hat dieses Bedürfnis Millionen angesprochen. Sogar für eine professionelle Biographin wie Elaine Dunde war sein Leben und Tod eine tief bewegende Geschichte, so schmerzvoll wie eine Familientragödie. Seine Kraft, einen heimzusuchen, ist derart, dass Freund wie Lamar Fike auch 30 Jahre nach seiem Tod noch immer von ihm träumen.


              Was wird da in Punkt 10 angeschnitten?...das will ich hier ergründen....Den Zauber....let's go into it!
              Ohne Worte!

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              • monipenny
                Posting-Legende

                • 21.08.2007
                • 5184

                #8
                ich versuche mal etwas von meinen gedanken, ja, ich muss wahrscheinlich sogar sagen von einem stück seelenleben von mir, in worte zu fassen.

                die überschrift "der zauber" hilft mir einen anfang zu finden, denn er ist in meinem leben eben dieser zauberer gewesen, der damals als einziger eine mauer durchbrechen konnte, die für alle anderen undurchdringbar war.

                er schaffte es mit seiner musik, seinem aussehen, seinen augen, whatever... durch eben diese mauer zu dringen und mich mit positiven gefühlen zu erfüllen. das war so intensiv, dass ich es nicht in worte fassen kann.

                das tiefe gefühl, was ich empfand, war nicht das, was ich bei einem liebhaber vll. gesucht hätte, den jetzt vielleicht einige user bei meinen worten vor augen haben, dazu war ich zu jung und vor allem zu gezeichnet... sowas habe ich nie in ihm gesucht.

                er war für mich der einzige mensch, zu dem ich damals gegangen wäre, um über den grund der mauer zu sprechen, wenn ich je die möglichkeit gehabt hätte. in meinen gedanken / träumen habe ich es wohl auch getan. hmmm er war für mich vor allem freund, wohl auch der vater, den ich mir gewünscht hätte, die person, die mich ohne maske zu sehen bekam, wenn ich an ihn dachte. ich fühlte mich zutiefst geborgen und angenommen wenn ich seine musik hörte.

                wahrscheinlich war (und ist) er der urlaubsort meiner seele, wo ich kraft schöpfte, und ich sie auch immer noch schöpfen kann, nur mit einem lied von ihm.

                was für ein großer zauberkünstler er doch ist, dass er so etwas vollbringen kann.

                hmmmm ich denke, schwer zu verstehen, was ich empfand und empfinde. vielleicht müssen die passenden worte dazu auch erst noch erfunden werden ...


                liebe grüße

                monika
                "Wenn zwei Knaben jeder einen Apfel haben und sie diese Äpfel tauschen, hat am Ende auch nur jeder einen. Wenn aber zwei Menschen je einen Gedanken haben und diese tauschen, hat am Ende jeder zwei Gedanken." (Platon)

                Kommentar

                • Sivle5
                  Stammuser

                  • 02.08.2007
                  • 191

                  #9
                  Zitat von monipenny
                  ich versuche mal etwas von meinen gedanken, ja, ich muss wahrscheinlich sogar sagen von einem stück seelenleben von mir, in worte zu fassen.
                  ...

                  Ja mag sein das dies schwer zu verstehen ist was du empfindest, zumindest um es in Worte auszudrücken!! Aber fühlen tun wir dies doch genauso!!!
                  Zuletzt geändert von cos; 21.08.2008, 11:12 Grund: Fullquote entfernt....
                  Ohne ein Lied wird der Tag nicht enden,
                  ohne ein Lied hat der Mensch keine Freunde,
                  ohne ein Lied wirst du die Welt nicht bezwingen,
                  also singe ich das Lied!! (Elvis Presley)

                  Kommentar

                  • gast-20100118

                    #10
                    Zitat von monipenny
                    hmmmm ich denke, schwer zu verstehen, was ich empfand und empfinde.
                    Ich finde Dein Beitrag ist ne Wucht!
                    Ich kann's gut nachvollziehen, weil es mir ähnlich ging.
                    Vielen Dank!

                    Kommentar

                    • kieler66
                      Foren-Experte

                      • 07.04.2008
                      • 739

                      #11
                      Der Zauber von Elvis ist für mich das er immer da ist wenn ich ihn brauche.Natürlich nur über die Musik die er hinterlassen hat.Bin ich traurig weiss ich was ich hören muss um getröstet zu werden.Bei jeder Stimmungslage habe ich Musik von ihm die mich in dieser Stimmung unterstützt oder auch rausholt.Er ist der einzige der mich mit seiner Musik in echte Emotionen versetzen kann.Auch seine Bescheidenheit ist ein Zauber für mich.Ich glaube wir Fans nehmen ihn immer wichtiger als er sich je selbst genommen hat.Der grösste Zauber ist aber das er immer ein Teil meines Lebens ist und ich habe entschieden das sollte ich mal von diesem Planeten gehen (Ich bin ein fröhlicher Mensch und Gott sei Dank gesund und denke da noch nicht daran)möchte ich das auf meiner Beerdigung drei ganz bestimmte Lieder von ihm gespielt werden sollen.
                      Der König ist tot.Lang lebe der König.

                      Kommentar

                      • Armin
                        Foren-Experte

                        • 14.02.2004
                        • 985

                        #12
                        Wie kommt dieser Zauber zustande?

                        Sein Musik, seine Art einfach dadruch, dass Elvis eben Elvis ist

                        Kommentar

                        • annmargrethistruelove
                          Gehört zum Inventar

                          • 02.07.2008
                          • 3480

                          #13
                          Off-Topic:

                          Deine Threads sind so Grisham-mäßig: Der Grund, Der Zauber (wie die Firma, die Akte....) Was kommt danach?
                          Aber wiedermal: TOP


                          Für mich kommt viel von der Faszination daher, dass ich immer das Gefühl habe er hält in seinen Songs (zumindest in vielen) nichts zurück. Er gibt sein ganzes Herzblut in seine Stimme und öffnet sich völlig. Dazu brauchen die Songs absolut nicht autobiografisch zu sein ( ich denke dass es keiner war), aber er konnte sich so unglaublich gut einfühlen in die Stimmung die ein Song braucht. Z.b. "Softly" (as I leave you) - nur wenn ichs schreibe treten mir schon die Tränen in die Augen...unglaublich. Oder auch nat. die großen "If I can dream" und "American Trilogy"....*Gänsehaut*.

                          Das ist der eine Faktor. Der andere ist meiner Meinung nach der, dass er im Grunde nie viel von sich als Privtamensch preisgegeben hat. So hat der Fan die Möglichkeit alles auf die glatte Leinwand die Elvis darstellt hineinzuprojezieren. Die ganze Welt glaubt ihn zu kennen,aber letztendlich wusste er wohl nichteinmal selbst wer er wirklich war. Er blieb und bleibt immer in gewisser Weise ein Rätsel und diese sind nunmal anziehend.

                          Und nochwas: Ich finde sein blendendes Aussehen sollte nicht außer acht gelassen werden . Und er sah IMMER besonders und cool aus - der Zauber verlor sich auch nicht unter seiner geschwollenen Fassade der letzten Jahre. Wobei der 68er Elvis für mich der bestaussehndste vorstellbare Mann ist !
                          Er wettete ja mal mit den MM, er müsse auf der Bühne nur rülpsen und die Girls wurden kreischten. Er tat's und es war wie vorrausgesagt

                          He was blessed - in so many ways - that's was his magic is about.... .
                          The sun never sets on a legend...

                          Kommentar

                          • brandalarm
                            Gehört zum Inventar

                            • 22.06.2008
                            • 4241

                            #14
                            Zitat von annmargrethistruelove
                            . "Softly" (as I leave you) - nur wenn ichs schreibe treten mir schon die Tränen in die Augen...unglaublich
                            Ich brauch nur den Song-Titel lesen und sofort bekomm' ich die Mega-Gänsehaut - Teil des Zaubers!
                            Because Elvis is so much more than the King...

                            Kommentar

                            • Gilla
                              Board-Legende

                              • 05.02.2007
                              • 14776

                              #15
                              Zitat von TheKing
                              Okay, ich würde sagen wir können hier zwei Dinge tun:

                              2.) Darüber nachdenken, was da los ist. Wieso das so ist. Wie das sein kann.
                              Mir ergeht es genauso wie den Vorpostern oder wie den meisten Elvis Fans.

                              Ich weiß nicht, wie viele Millionen Elvis Fans es auf der Welt gibt. Aber sie scheinen alle ein bestimmtes Gen, einen Zugang zu ihm mitbekommen zu haben, der den Nicht Fans fehlt.

                              Die Frage finde ich auch interessant, weshalb manche Menschen sich regelrecht sträuben, Elvis zu sehen und zu hören. Manchmal habe ich das Gefühl, sie haben Angst davor, von etwas gefangen zu werden, wo sie keinen Einfluss mehr drauf haben.

                              Ich habe einem Bekannten einmal ein sehr gefühlvolles Lied von Elvis vorgespielt, welches auch Johnny Cash gesungen hat, er sollte seine Meinung darüber abgeben. Er sagte nur: Schauderhaft - so viel Kitsch auf einmal kann man nicht aushalten...

                              Also, da Elvis mit seiner Stimme bis in die Tiefen unserer Seele hineinreichen kann, macht er natürlich auch so viele Menschen glücklich - und manche Menschen wollen ihre Mauer um sich herum eben nicht aufgeben...
                              *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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