Der Zauber.
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Richtig, das ist ein Punkt. Man muss die Leute dazu bringen über eine Person zu sprechen und sich Gedanken zu machen.
Je größer der Mythos werden soll, umso bekannter muss die Person sein bzw. gemacht werden.
Und was auch wichtig ist: Es muss viel Spielraum für Spekulation sein. Bei Menschen wie Elvis, die leicht entrückt von der Welt lebten, war und ist die Situation ideal und wird dann perfekt, wenn die Person nicht mehr lebt.
So sehe ich das.
Auch der Mythos "Michael Jackson" würde extrem aufblühen, würde der Mensch dahinter, idealerweise in einem jungen Alter, tot umfallen.- Übersetzen
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Ich finde es wieder typisch, das bei einer höchst interessanten Aussagen zum Thema Mythos dann nur darauf abgehoben wird, dass Elvis negativ gesehen wird. Das ist unschön und ich lese das nicht gerne. Aber ich finde es kleinkarriert, wenn dann wieder nur alle sagen: "Bäh, dat is abba plöt, böser Onkel Brando!"
Aber zurück zu den Mythen: Ein Teil des Zaubers ist der Mythos, das Legendenhafte, Überlebensgroße...Mysthische...und das ensteht aus den Köpfen der Leute heraus, bzw. durch das Phänomen das Dritte und Vierte über eine Person sprechen...im Grunde beginnt ein Minimythos schon dann, wenn ein User dem nächsten etwas über Dich erzählt...das mal hundert, oder tausend...da isser der kleine Mythi...*killikille*Ohne Worte!- Übersetzen
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Ganz genau. Und woran liegt es? Weil auch die Kirche mittlerweile weiß, wie man die Medien geschickt nutzt.
Ohne das Massenmedium "Fernsehen" wäre auch der Mythos "Elvis Presley" erheblich kleiner.- Übersetzen
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Könntest du dir mal diese blöde Babysprache verkneifen?Ich finde es wieder typisch, das bei einer höchst interessanten Aussagen zum Thema Mythos dann nur darauf abgehoben wird, dass Elvis negativ gesehen wird. Das ist unschön und ich lese das nicht gerne. Aber ich finde es kleinkarriert, wenn dann wieder nur alle sagen: "Bäh, dat is abba plöt, böser Onkel Brando!"

Ich fand dich eigentlich mal ganz gut...
*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Womöglich ist es noch ein wenig komplexer. Dass ein Bekanntheitsgrad dazu gehört, um Mythos zu werden, ist klar. Dafür muss man sorgen, und bei Elvis hat der Colonel da gute Arbeit geleistet. Doch selbst wenn jemand jeden Tag zur besten Sendezeit im TV zu sehen ist, garantiert das nicht, dass die Leute jemanden so faszinierend finden, um am Ende einen Mythos entstehen zu lassen. Da schwingt dann wieder dieses Quentchen "geheimnisvolles noch mehr" mit.
Mythos kann nicht gemacht werden. Er braucht gewisse Voraussetzungen, aber er ist nicht handhabbar. Er entsteht einfach oder entsteht eben nicht.- Übersetzen
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Das ist ja wohl logisch. Wie soll denn sonst in Hintertupfingen jemand den Mythos kennen?
Beim Papst liegt es schon daran, daß wochenlange Vorbereitungen für seine Ankunft getätigt werden, die Medien berichten, Straßen werden gesperrt und Kanaldeckel zugelötet. Dann reist er mit riesem Tross, dem ein oder anderen sagen seine Ansprachen zu. Die Jugend wird mobilisiert und rangekarrt und irgendwie will jeder dabeisein und sehen was passiert. Er wird gefeiert, er ist ein sympat. älterer Herr mit Nickolauseffekt und versucht sich in allen Sprachen mitzuteilen. Es hat was von Glamour, er ist jemand, mit dem man nicht so einfach auf ein Bier gehen kann und er wohnt im Vatikan. Das sind schon eine Menge beeindruckender Dinge für die Völker.
Und dann sind auch die Gläubigen an dieser Stelle nicht zu vergessen. Für die bedeutet es unglaublich viel ihn einmal gesehen und gehört zu haben und das sind nicht wenige.
Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
* Antoine De Saint-Exupéry *- Übersetzen
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Dafür ist es wohl schon zu spät
.
Was ihr gutes Recht ist. Ich finde das OK.- Übersetzen
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Ja, oder besser gesagt: Es ist überhaupt nur in den Köpfen der Menschen vorhanden.
Angenommen, es stellt sich raus, dass Elvis noch leben würde. Dann würden die meisten von uns wahrscheinlich feuchte Hände (und Ähnliches
) bekommen, wenn man ihm begegnen und mit ihm sprechen würde. Bei Leuten, die ihn nicht kennen, würde das sicher anders sein.
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Ja, oder besser gesagt: Es ist überhaupt nur in den Köpfen der Menschen vorhanden.
Angenommen, es stellt sich raus, dass Elvis noch leben würde. Dann würden die meisten von uns wahrscheinlich feuchte Hände (und Ähnliches
) bekommen, wenn man ihm begegnen und mit ihm sprechen würde. Bei Leuten, die ihn nicht kennen, würde das sicher anders sein.
Ich finde aber nicht, dass die Leute, die Mythen um sich bilden in Köpfen und Büchern der Menschen, dazu kommen wie die Jungfrau zum Kinde und dass das quasi ein beliebiger Prozess ist...Vorraussetzung für den Mythos ist der Ruhm. Wenn jemand in den Herzen und Köpfen der Leute so lange verweilt wie Elvis es tat und tut...dann kann das ja kein "hohler" mythos sein, also quasi eine leere Sage, die nicht durch seine Taten unterstrichen wurde..also für solch große Mythen gibt es doch immer einen guten Grund, denke ich..es kommt dadrauf an...wenn Du in die Geschichte zurück gehst...Alexander der Große oder so...da ist dann fast nur noch der Mythos übriggeblieben...da gab es eben noch kein Super8...
Ohne Worte!- Übersetzen
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Und nicht nur das.
Sehr medienwirksam - ja sogar ein echtes Meisterstück - war die Sterbebegleitung des letzten Papstes. Fast jeden Tag ein großes Bild vom leidenden Papst auf den Zeitungen, zu denen aber trotzdem seine Aussagen von Glück und innerer Ruhe zu lesen waren.
Ja, das war "Jesus, der sein Kreuz trug". Perfekter ging es kaum.- Übersetzen
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