Ihr als Elvis Manager....
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Hier muss ich leider einschreiten.Es ist grundsätzlich für Musiker schwer, sich auf der Bühne zu konzentrieren, wenn im Saal der Bär tobt. Natürlich können sie das nicht zeigen und den Leuten sagen, sie sollen stil sein, weil es einfach dazugehört. Klar freuen sie sich über Begeisterung, aber die macht einem in diesem Fall das Leben schwer, und man muss noch gute Miene zum bösen Spiel machen. In Wahrheit ist es die Hölle.
Ein Kumpel von mir ist Profi-Rock'n'Roller und lebt vom musizieren, und für ihn ist es das schlimmste, wenn keine Stimmung aufkommt. Der hat seine Freude dran, wenn das Volk richtig tanzwütig wird und total abgeht.
Was Du da erzählst, stimmt so einfach nicht.
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Du willst also Herrn Dr. Götz Alsmann widersprechen, der diesen feinen und vor allem wahren Ausspruch, den Dir jeder Profikmusiker gerne bestätigen wird, getätigt hat?
Ich wette, Du bist selber kein Musiker, sonst würdest Du so einen Unsinn nicht von Dir geben. Und es geht ja hier nicht um Kunst (die jeder beliebig definieren kann, wie er will), sondern um Musik. Und diese - allen voran die Popmusik - unterliegt einem sehr eng gefassten, strengen Regelwerk. Allein die Tatsache, dass Du darüber nichts weißt, bedeutet ja nicht, dass es nicht so ist.- Übersetzen
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Musik ist keine Kunst .. so so. So langsam machst du dich lächerlichDu willst also Herrn Dr. Götz Alsmann widersprechen, der diesen feinen und vor allem wahren Ausspruch, den Dir jeder Profikmusiker gerne bestätigen wird, getätigt hat?
Ich wette, Du bist selber kein Musiker, sonst würdest Du so einen Unsinn nicht von Dir geben. Und es geht ja hier nicht um Kunst (die jeder beliebig definieren kann, wie er will), sondern um Musik. Und diese - allen voran die Popmusik - unterliegt einem sehr eng gefassten, strengen Regelwerk. Allein die Tatsache, dass Du darüber nichts weißt, bedeutet ja nicht, dass es nicht so ist.
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Stimmung ja, da hat er Recht. Abgehen sollen die Leute bei bestimmten Musikrichtungen natürlich. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Stimmung und ohrenbetäubendem Gekreische, das auch vor anspruchsvollen Balladen keinen Halt macht und eine qualitativ hochwertige Arbeit auf der Bühne unmöglich macht.Hier muss ich leider einschreiten.
Ein Kumpel von mir ist Profi-Rock'n'Roller und lebt vom musizieren, und für ihn ist es das schlimmste, wenn keine Stimmung aufkommt. Der hat seine Freude dran, wenn das Volk richtig tanzwütig wird und total abgeht.
Was Du da erzählst, stimmt so einfach nicht.
Sonst wären die Beatles ja Deppen gewesen, weil sie das so genervt hat. Und das waren sie ganz sicher nicht.- Übersetzen
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Und damit wäre Dylan dann wieder schlecht. Wir drehen uns ja irgendwie im Kreis.Und es geht ja hier nicht um Kunst (die jeder beliebig definieren kann, wie er will), sondern um Musik. Und diese - allen voran die Popmusik - unterliegt einem sehr eng gefassten, strengen Regelwerk. Allein die Tatsache, dass Du darüber nichts weißt, bedeutet ja nicht, dass es nicht so ist.
Ich würde allerdings sagen, dass sich gerade in der Pop-Musik diese Regeln beliebig dehnen lassen.- Übersetzen
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Doch, Musik ist auch Kunst. Aber da man ja alles beliebig als Kunst definieren kann. z.B. auch eine dreckige Badewanne wie bei Prof. Joseph Beuys, erfasst der Begriff "Kunst" die Musik nicht ganz. Musik ist Kunst, aber Kunst ist nicht gleich Musik. Wenn man einen Schimpansen an ein Klavier setzt und ihn auf der Tastatur rumkloppen lässt, dann ist das vielleicht Kunst, wenn man es so sehen will, aber noch lange keine Musik.- Übersetzen
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Was mich mal interessieren würde: Hast Du von deren Musik überhaupt etwas mitbkommen bei dem Krach? Da Du in der ersten Reihe standest, hattest Du vielleicht noch eine Chance. Aber ab der dritten Reihe war sicherlich nichts mehr zu hören.
Auf der einen Seite beneide ich Dich aufrichtig um dieses großartige Erlebnis. Auf der anderen Seite hätte ich mich sicher schwarz gerägert, ein Beatles-Konzert besucht zu haben, ohne etwas von der Musik gehört zu haben. Trotzdem war es sicher eine tolle Erfahrung, auch wenn die schöne Musik in Grund und Boden gekreischt wurde.
Bin nicht gestanden, sondern in der 1. Reihe gesessen - unter lauter Poilzisten..
Die ersten 3 Reihen waren Polizisten, dann kamen die Fan-Reihen.
Gottseidank habe ich die Musik gut hören können - haben auch mit den Beatles rumgeblödelt.... wir sind ja überhaupt nicht aufgefallen...
Aber ab der 4. Reihe war die Musik sicherlich fast nicht mehr zu hören..
P.s. Von welchem Buch sprecht ihr bez. welchen Titel hat das Buch?- Übersetzen
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Das kann doch jeder Musiker sehen, wie er möchte. Man kann es ja auch genießen, wenn die Musik im Gekreische untergeht. Es erleichtert die Arbeit und man lässt sich hübsch feiern.Stimmung ja, da hat er Recht. Abgehen sollen die Leute bei bestimmten Musikrichtungen natürlich. Aber es gibt einen Unterschied zwischen Stimmung und ohrenbetäubendem Gekreische, das auch vor anspruchsvollen Balladen keinen Halt macht und eine qualitativ hochwertige Arbeit auf der Bühne unmöglich macht.
Da stelle ich es mir ungemütlicher vor, vor Leuten zu spielen, die penibel lauschend auf jeden Ton achten.
Damit hätten sicher auch die Beatles häufig ihre Probleme bekommen.
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Für manche schon. Für andere ist es auch Musik, wennman einen Computer völlig zufällige Töne produzieren lässt. Für andere wieder ist die rein mathematisch berechnete 12-Ton-Musik höchste Kunst und wertvolle Musik. Die größten Kracher der Rockmusik sind meistens völlig einfach gestrickt, ein paar markannte Gitarrenriffs und fertig. Trotzdem sind sie das Highligt wenn sie im Konzert gespielt werden (legendäres Beispiel: Deep Purple: Smoke on the water - lernt jedes Kind in der ersten Gitarrenstunde).- Übersetzen
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dylan hat die regeln der popmusik sicher ausgedehnt, aber es ist auch kein zufall, dass er sie in seinem viel zu wenig beachteten spätwerk wieder enger fasst und gewissermaßen zum traditionalisten geworden ist.
und damit steht er heute - zur verblüffung vieler seiner fans - einem elvis wesentlich näher als seinen eigenen zeitgenossen wie z.b. den beatles.Zuletzt geändert von michael grasberger; 29.07.2008, 21:01
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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Wieso? Seine Musik funktioniert streng nach den Regeln.
Ganz im Gegenteil: Keine Musik ist spießiger und regelkonformer, keine Musik in ihren Möglichkeiten eingeschränkter als die Popmusik. Man sollte sich nicht von der Instrumentierung blenden lassen, indem man glaubt, die Musik sei dadurch revolutionär: Eine C-F-G-C-Akkordfolge ist absolut primitiv und einfach, daran ändert sich auch nichts, wenn man sie mit einer verzerrten E-Gitarre spielt und ein Schlagzeug dazu hämmert. Diese Instrumente kamen in der Klassik nur deswegen nicht vor, weil es sie noch nicht gab.Ich würde allerdings sagen, dass sich gerade in der Pop-Musik diese Regeln beliebig dehnen lassen.
In der Klassik und im Jazz, da werden noch Regeln (gekonnt und bewusst) gebrochen, aber in der Popmusik kam das nur ein einziges Mal vor, und das war die Einführung der Blue Note.- Übersetzen
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"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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Aber nach den "strengen Regeln der Popmusik"©, wäre sein Gesang klar minderwertig.
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