Ihr als Elvis Manager....
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"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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Simpel für dich - was ich dir ehrlich gesagt nicht abnehme. Wenn du dich auf der Bühne nur konzentrieren kannst, wenn das Publikum sich mehr oder weniger still verhält und nur zwischen den Liedern seiner Begeisterung - wie auch immer - Luft macht, dann würde ich sagen, dass das Konzert bzw der Künstler/die Band scheißlangweilig sind und kein Draht zum Publikum besteht. Was nicht die Konzerte klassischer Sänger ect. betrifft.
Meiner Meinung nach ist bei Elvis Live-Konzerten sehr wohl die "electrifying" Atmosphäre zu spüren und man kann es auch auf den Konzertmitschnitten auf CD hören. Ich nenne z. B. mal die "Southern Nights", live recorded on Tour 1975. Die Songs auf dieser CD sind sogenannte "Soundboards", aber wie Elvis mit den Fans scherzt, rumalbert, da merkt man sogar nur beim Zuhören wieviel Spass die Fans und auch Elvis hatten.
Ich denke, dass er ganz einfach aufgrund seines Charismas und seiner Persönlichkeit vom ersten Augenblick an, wenn er die Bühne betrat instande war sofort eine fast "magische" Bindung zum Publikum aufbauen konnte. Und das hat nicht unbedingt etwas mit seinem guten Aussehen zu tun. Das ist es, was Elvis u.a. auch zu einem Ausnahme-Künstler machte.
Du betonst ja bei jeder Gelegenheit, wieviel du von Musik ect. verstehst. Aber wenn du Elvis Stimmumfang als "durchschnittlich" bezeichnest, dann
bezweifle ich, ob es tatsächlich so ist.
Wenn ein Sänger ohne Gesangsausbildung einen Stimmumfang von fast 3 1/2 Oktaven hat, dann würde ich sowas nicht als Durchschnitt bezeichnen.
Aber sicherlich hat ein Musikprofessor (habe ich mal gepostet) sicher dann auch keine Ahnung von Musik, denn der hat Elvis Stimme/Stimmumfang als aussergewöhnlich bezeichnet.
Ich möchte dir ja nicht zu nahe treten, aber bei einer Durchschnitts-Stimme hilft selbst keine TCB-Band, egal ob ich die Töne klar und rein treffe oder mal einen Takt/Note verhaue oder "knödle".
Nebenbei gesagt: Ich habe die Beatles live erlebt- aus der 1. Reihe und war auch hinter der Bühne, aber gekreischt habe ich nie - egal wer es war. Aber andere Fans kreischen halt vor Begeisterung.....
Zuletzt geändert von Gast; 29.07.2008, 19:48- Übersetzen
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Ohne dass ich Elvis irgendwie schlecht reden will, aber das hatte in erster Linie damit zu tun, dass er eine lebende Legende war und der übermächtige Star-Kult, der sich schon in den 50s um seine Person aufbaute, hinüber transportiert und ausgelebt wurde.Ich denke, dass er ganz einfach aufgrund seines Charismas und seiner Persönlichkeit vom ersten Augenblick an, wenn er die Bühne betrat instande war sofort eine fast "magische" Bindung zum Publikum aufbauen konnte. Und das hat nicht unbedingt etwas mit seinem guten Aussehen zu tun.
3 1/2? Oh, das gibt Haue.Wenn ein Sänger ohne Gesangsausbildung einen Stimmumfang von fast 3 1/2 Oktaven hat, dann würde ich sowas nicht als Durchschnitt bezeichnen.
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Wenn ich sage, dass Elvis ein Belcanto war, dann soll das nicht heißen, dass er keinen Ausdruck hatte. Im Gegenteil. Aber für ihn war immer die ästhetische Schönheit eines Musikstücks ausschlaggebend. Ihm war bei Texten immer die Phonetik, also der Klang der Worte, wichtiger als die intellektuelle Aussage. Und mit der Phonetik und der Metrik, also der Wortrhythmik, war er sehr penibel - ein eindeutiges Zeichen für einen astreinen Beslcanto. Wenn sich für ihn eine Wortpassage beim Singen holprig anhörte, hat er auch gerne mal den Textdichter vom Studio aus mitten in der Nacht aus dem Bett geklingelt und um eine Änderung gebeten.- Übersetzen
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Ohne dass ich Elvis irgendwie schlecht reden will, aber das hatte in erster Linie damit zu tun, dass er eine lebende Legende war und der übermächtige Star-Kult, der sich schon in den 50s um seine Person aufbaute, hinüber transportiert und ausgelebt wurde.
3 1/2? Oh, das gibt Haue.
Ne, Starkult alleine baut keine so einzigartige Beziehung zum Publikum auf.
Sonst wären auch die nicht ganz so guten konzerte nicht ausverkauft gewesen. Es ist ganz einfach die menschliche Art, wie Elvis auch privat mit den Fans umgegangen ist.
Die 3 1/2 Oktaven-Behauptung ist von einem Musikprofessor..... ich verstehe ja von Musik nichts......
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Es ist grundsätzlich für Musiker schwer, sich auf der Bühne zu konzentrieren, wenn im Saal der Bär tobt. Natürlich können sie das nicht zeigen und den Leuten sagen, sie sollen stil sein, weil es einfach dazugehört. Klar freuen sie sich über Begeisterung, aber die macht einem in diesem Fall das Leben schwer, und man muss noch gute Miene zum bösen Spiel machen. In Wahrheit ist es die Hölle.Simpel für dich - was ich dir ehrlich gesagt nicht abnehme. Wenn du dich auf der Bühne nur konzentrieren kannst, wenn das Publikum sich mehr oder weniger still verhält und nur zwischen den Liedern seiner Begeisterung - wie auch immer - Luft macht, dann würde ich sagen, dass das Konzert bzw der Künstler/die Band scheißlangweilig sind und kein Draht zum Publikum besteht. Was nicht die Konzerte klassischer Sänger ect. betrifft.
Heute kann man mit technischen Mitteln dagegen ankämpfen. Ohne In-Ear-Monitoring (also den Knöpfchen im Ohr, womit sie nur sich selber hören und vom Krach im Saal völlig abgeschottet snd) könnten z.B. "Tokio Hotel" kein einziges Konzert bestreiten. Zu Zeiten der Beatles gab es das noch nicht, die konnten sich beim Spielen selber und gegenseitig gar nicht hören, was jedes Musizieren unmöglich macht. Daher auch ihr Entschluss, keine Live-Auftritte mehr zu spielen.
Ich habe nicht gesagt, dass Elvis eine Durchschnittsstimme hatte, sondern einen durchschnittlichen Stimmumfang. Seine Stimme selber war herausragend, einsame Spitzenklasse, aber der Tonumfang war es nicht.Du betonst ja bei jeder Gelegenheit, wieviel du von Musik ect. verstehst. Aber wenn du Elvis Stimmumfang als "durchschnittlich" bezeichnest, dann
bezweifle ich, ob es tatsächlich so ist.
Wenn ein Sänger ohne Gesangsausbildung einen Stimmumfang von fast 3 1/2 Oktaven hat, dann würde ich sowas nicht als Durchschnitt bezeichnen.
Aber sicherlich hat ein Musikprofessor (habe ich mal gepostet) sicher dann auch keine Ahnung von Musik, denn der hat Elvis Stimme/Stimmumfang als aussergewöhnlich bezeichnet.
Wenn ich sage, dass Elvis einen durchschnittlichen Stimmumfang hatte, dann bedeutet das nichts negatives, sondern lediglich, dass sein Stimmumfang im Durchschnitt eines professionellen Sängers lag. Das ist Fakt, denn sein Stimmumfang ist ja messbar, und die Aufnahmen, anhand derer man es festmacht, liegen uns allen zuhauf vor.
Das mit den dreieinhalb Oktaven ist natürlich hanebüchener Blödsinn, darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Wenn jemand anderer Meinung ist, dann möchte er mir bitte die betreffenden Songs nennen, mitsamt den Passagen, wo der vermeintlich tiefste und höchste Ton dieser dreieinhalb Oktaven zu hören ist, und dann sehen wir mal weiter.
Es ist interessant, wie ahnungs- und kritiklos manche Leute (ich meine jetzt nicht speziell Dich) mit irgendwelchen musikalischen Fachbegriffen um sich werfen und jeden Mist nachplappern, ohne überhaupt wirklich zu wissen, was sie bedeuten.- Übersetzen
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Ich kenne das Buch, habe es zuhause liegen und seinerzeit gelesen. Professor hin oder her, hier irrt er.
Der hat in seinem Buch auf jeweils ein paar Seiten dutzende von Stimmen analysiert. So viele, dass schon völlig klar ist, dass er sich mit keiner davon ausführlich beschäftigt haben kann. Um Elvis' Stimmumfang wirklich zu benennen, müsste man alle seine Songs kennen, mit allen Tönen, die darin vorkommen. Dass das nicht der Fall ist, kann man aus der Abhandlung deutlich herauslesen.- Übersetzen
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Doch, doch, tonnenschwerer Star-Kult und die damit verbundene Hysterie reichen durchaus aus. Sowas lässt Menschen schnell gigantischer erscheinen, als sie wirklich sind, wobei ich aus Elvis jetzt keine "Mogelpackung" machen möchte.
Ich nehme an, dass die meisten das nicht wussten.Es ist ganz einfach die menschliche Art, wie Elvis auch privat mit den Fans umgegangen ist.
Eine Oktave können wir, glaube ich, abziehen - bleiben noch 2 1/2.Die 3 1/2 Oktaven-Behauptung ist von einem Musikprofessor..... ich verstehe ja von Musik nichts......
"Sie sind der Meinung, das war SPITZE!"
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Hatte ich damals nicht den Eindruck...... und gekreischt würde wie irre... dachte ich gehe mit einem Gehörschaden heim....
Habe ich auch nicht geschrieben... sondern Stimmumfang..
Zitat:
Wenn ich sage, dass Elvis einen durchschnittlichen Stimmumfang hatte, dann bedeutet das nichts negatives, sondern lediglich, dass sein Stimmumfang im Durchschnitt eines professionellen Sängers lag. Das ist Fakt, denn sein Stimmumfang ist ja messbar, und die Aufnahmen, anhand derer man es festmacht, liegen uns allen zuhauf vor.
Das mit den dreieinhalb Oktaven ist natürlich hanebüchener Blödsinn, darüber brauchen wir gar nicht zu diskutieren. Es ist interessant, wie ahnungs- und kritiklos manche Leute (ich meine jetzt nicht speziell Dich) mit irgendwelchen musikalischen Fachbegriffen um sich werfen .
Dann hat der Musikprofessor der Universität keine Ahnung oder liegt falsch? Ist übrigens nicht der einzige, der diese Aussage getätigt hatte.- Übersetzen
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Guter Mann, dieser Blues Boy!
Zwei Oktaven lägen streng genommen noch etwas näher an der Wahrheit, aber um ein paar Töne wollen uns hier ja nicht streiten, zumal das bei Elvis auch schwankte, da seine Stimme sich im Laufe der 24 Jahre, aus denen wir Tondokumente vorliegen haben, stark veränderte.- Übersetzen
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Ja, er liegt falsch, er hat sich geirrt. Ganz einfach. Kommt schon mal vor. Er wäre nicht der erste Professor, der sich irrt.
Und eine falsche Aussage wird auch nicht dadurch wahrer, wenn hundert Leute sie ungeprüft nachplappern. Musik ist nämlich keine basisdemokratische Veranstaltung, denn hier geht es um messbare Größen.
Beim Lesen des Buchs hatte ich auch das Gefühl, dass der Herr Professor diese dreieinhalb Oktaven gar nicht selber verifiziert hat (wie gesagt, dafür hätte er sämtliche Songs von Elvis auf den Tonumfang analysieren müssen), sondern diese Zahl auch von irgendwo her einfach übernommen hat. Damit wäre er auch nicht der erste Professor, der etwas woanders abgeschrieben hat, oder sein Buch vielleicht von Studenten hat schreiben lassen, die Fan der jeweiligen Sänger und Sängerinnen waren, die in dem Werk behandelt wurden.
Wenn mir jemand diese dreieinhalb Oktaven anhand konkreter Songstellen nachweist, werde ich sofort meine Aussage revidieren. Ich lerne selber gerne etwas dazu.- Übersetzen
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Eben nicht! Musik ist Kunst und Kunst gefällt oder gefällt nicht, da ist es egal was man messen kann. Wie bereits gesagt, für den einen ist ein Rubens-Gemälde schön, für den anderen hingeschüttetes Schweineblut von Hermann Nitsch. Beides wird für große Summen Geld gehandelt. Da gibt es keine objektiven Kriterien! Ist in der Musik genauso!Zuletzt geändert von MysteryTrain; 29.07.2008, 20:45- Übersetzen
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Was mich mal interessieren würde: Hast Du von deren Musik überhaupt etwas mitbkommen bei dem Krach? Da Du in der ersten Reihe standest, hattest Du vielleicht noch eine Chance. Aber ab der dritten Reihe war sicherlich nichts mehr zu hören.
Auf der einen Seite beneide ich Dich aufrichtig um dieses großartige Erlebnis. Auf der anderen Seite hätte ich mich sicher schwarz gerägert, ein Beatles-Konzert besucht zu haben, ohne etwas von der Musik gehört zu haben. Trotzdem war es sicher eine tolle Erfahrung, auch wenn die schöne Musik in Grund und Boden gekreischt wurde.- Übersetzen
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