Colonel Tom Parker
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Gerade den Aspekt Bildungsmangel finde ich besonders schrecklich. Ich fand es immer einen schönen Charakterzug, dass Elvis sich nie seiner sozialen Herkunft geschämt hat bzw. Herkunft und Freunde aus dieser alten Zeit nicht verleugnet hat. Aber es gilt als erwiesen, ein gutes Bildungsniveau erhöht die Lebenserwartung in der Regel ziemlich.
Elvis war also einfach zu ungebildet um alt zu werden. Da hatte Minnie Mae ja echt Glück, dass sie doch ziemlich alt geworden ist und Lisa muss sich echt Sorgen machen, so ganz ohne High School-Abschluss.
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Wenn man einen normalen Tag-Nacht-Rhythmus mit geregeltem Schlaf als Krankheit ansieht, dann ja. Wenn man die Tatsache, dass man mal einen schlechten Tag hat, als Krankheit ansieht, und nicht als etwas, was jedem mal passieren kann und wo man einfach durch muss, dann ja.
Nicht unbekannt ist aber, dass Elvis ein Meister des Selbstbetrugs war, der sich für etwas "besseres" hielt als ein "normaler" Süchtiger, nur weil er sein Zeugs vom Arzt verschrieben bekam, statt es sich am Bahnhof kaufen zu müssen. Die Folgen sind jedoch die gleichen.Es scheint völlig unbekannt zu sein, dass er ein Gegner von bewußtseinsveränderndem und abhängig machendem Zeugs war.- Übersetzen
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Der Zusammenhang Bildung/Lebenserwartung ist durchaus gegeben, und ReconsiderBaby meinte das wohl so, dass gebildetere Menschen ein höheres Einkommen haben und gesünder leben können, und sich auch gewisser Risiken bewusster sind.
Elvis hat zwar seine Wurzeln nie verleugnet, aber er war stolz darauf, etwas aus sich gemacht zu haben, und sich zusätzlich zum materiellen Wohlstand auch bildungsmäßig weiterentwickelt zu haben. Leider ist sein Umfeld diesen Schritt größtenteils nicht mitgegangen.- Übersetzen
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Bei allen Kritikpunkten, die ich an dem Mann habe, halte ich ihn doch für eine solche Persönlichkeit, dass er - hätte er es mit Nachdruck versucht - erfolgreich gewesen wäre. Hab's schon mal gesagt: Für mich ist er eine Schlüsselperson, einer der wenigen, die dem guten Elvis wirklich mal die Meinung geigen konnten.
Sehr löblich (habe ein Faible für hoffnungslose Idealisten), aber man sollte die Grenzen der eigenen Brieftasche eben nicht überschätzenAngeblich hat Elvis in solchen Dingen keinem Außenstehenden getraut, und soll obendrein die Ansicht vertreten haben, seinem geliebten Vaterland aus Dankbarkeit für seine unbegrenzten Möglichkeiten gerne den vollen Steuersatz ohne Abzüge abzudrücken. Elvis war da quasi ein Anti-Zumwinkel.
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Ach komm, Elvis war hier super gutmütig und wollte seinem joblosen Daddy eine wichtige Aufgabe erfüllen lassen. Heißt nicht, das Vernon sich seiner Grenzen nicht auch hätte bewusst sein und sich einen Fachmann engagieren können.- Übersetzen
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das ist doch dem infamen Ton der West Cousins abgekupfert.- Übersetzen
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Genau das ist der Punkt. Elvis wollte seinem Vater etwas Würde geben, und nicht das Gefühl, ohne eigene Leistung auf Kosten des Sohnes zu leben. Vernon hätte Fachleute heranziehen müssen, aber hier stand ihm seine eigene Erziehung und Denkweise im Weg, niemandem zu vertrauen. Elvis kannte ihn und wusste das daher sicher, und er hätte darauf drängen können, dass Vernon seine Arbeit mit Hilfe von Profis verrichtet.
Aber machen wir uns nichts vor: Unser Elvis hat sich darüber keine Sekunde den Kopf zerbrochen. Geld war für ihn zum Ausgeben da, und solange es in Strömen floss, wurde sich mit dem Thema nicht beschäftigt. Und wenn es mal nicht mehr floss, wurde schnell der Colonel angerufen, er soll mal wieder was ranschaffen.
Als Vernon seinen Sohn einmal mit den zu hohen Ausgaben konfrontierte, ist dieser doch glatt von zuhause abgehauen und zum Präsidenten geflogen, um sich mit so einem banalen Kram nicht mehr beschäftigen zu müssen.
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Danke, meinte ich genau so. Leider haben Studien ergeben, dass es tatsächlich einen nicht zu verleugnenden Zusammenhang zwischen Bildungsniveau und Lebenserwartung gibt - übrigens auch in unserem Musterländle.
Kann ich uneingeschränkt zustimmen
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Nein, ist es nicht.
Ich finde Deine Versuche, Elvis hier reinzuwaschen, ja sehr ehrenvoll, und ich mache das "nach außen hin" auch gerne, wo die Wahrheit vielleicht falsch verstanden werden könnte. Aber wir sind hier unter uns, hier diskutieren Leute, die sich mit Elvis eingehend beschäftigt haben, und die es nicht schockt, wenn man das Kind beim Namen nennt, weil sie sich schon längst damit abgefunden haben.
Elvis hat enormen Missbrauch von Betäubungsmitteln betrieben, er war süchtig, und das hat maßgeblich zu seinem Ableben beigetragen. Ich bin in der Lage, ihn trotzdem zu schätzen und zu bewundern. Und die meisten anderen hier auch. Schließ doch einfach mal Deinen Frieden mit dem Thema und akzeptiere es so, wie es war, statt es zu verleugnen und schönzureden. Es ist nicht nötig. Keiner hier nimmt Elvis dieses Problem und seine anderen Schwächen krumm.Zuletzt geändert von Gast; 31.03.2008, 17:07- Übersetzen
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dass jemand Elvis was krumm nehmen könnte, stört mich nicht. es geht hier um Anstand. und um Unwahrheiten und Unterstellungen, die mit Hilfe von Leuten wie Dir von Generation zu Generation getragen werden. Fakt ist, dass Elvis Drogen ablehnte. und das schloß schon Kiffen und Saufen mit ein. Fakt ist, dass er Krankheiten hatte, deren Anzahl und Ausmaß uns nicht bekannt ist. Fakt ist, dass in Sachen Betäubungsmittel als 'Bibel' ausschließlich "What Happened" dient mit sich verselbstständigenden Drogenstories. Dieses Buch entlarvt nur Niedertracht. Nichts mehr. Selbst Sonny West mußte einräumen, dass der Ghostwriter zu weit gegangen war. Fakt ist, dass Du in Deinen Darlegungen sogenannte "Spekulationen" in Sachen 'Colonel' zurückweist, aber Elvis' Negativimage allzu gern und unkritisch als "Wahrheit" voraussetzt. Wohl zugebend, dass seine Krankenakte noch gar nicht veröffentlicht wurde. Das ist doch ein tollkühner Spagat, der mit Wahrheitsliebe rein gar nichts zu tun hat. Und damit auch Elvis' Gesinnung komplett vergewaltigt.- Übersetzen
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Ich beziehe mich nicht auf "What happened", sondern auf die Tatsache, dass Elvis tot ist, auf das, was vom Obduktionsbericht veröffentlicht wurde, und auf das, was jeder beim CBS-Special mit eigenen Augen sieht und auf etlichen inoffiziellen Konzertmitschnitten mit eigenen Ohren hört.
Glaub mir, einen Zugedröhnten erkenne ich 100 Meter gegen den Wind. Ich habe Erfahrung auf dem Gebiet.- Übersetzen
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Das dachte ich eben auch. Das wäre schade, denn erstens gab es das Thema schon tausendmal, und zweitens haben wir uns zu dem Teilbereich, inwiefern Parker etwas an Elvis' Suchtverhalten hätte ändern können, erschöpfend ausgetauscht, zumal es eh hypothetisch ist.
Lasst uns weiter über den alten Holländer diskutieren, das ist interessanter, als zum tausendsten Mal über Elvis' Pillerei.- Übersetzen
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da rutscht man zwangsläufig rein, wenn vom Colonel gewünscht wird, er hätte sich als Drogenbremse betätigen sollen. Hat er gar nicht brauchen. Und weshalb auch nicht gemacht? Weil Elvis nicht drogensüchtig war.- Übersetzen
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Wo steht das oder wer sagte das?
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