Colonel Tom Parker

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  • gast-20090609

    #511
    Zitat von MusicMan
    Eben KEIN irrationales Verhalten, sondern ein sehr durchdachtes, geschickt geplantes Verhalten, um an Suchtmittel zu kommen, und um seine Sucht zu kaschieren.

    Das beweist, dass er sich seiner Situation sehr wohl voll bewusst war und dass sein Verstand noch gut genug funktionierte, um Pläne auszuhecken und Vernebelung zu betreiben. Wer sich eines Problems nicht bewusst ist, braucht es auch nicht zu kaschieren.
    Rationales Verhalten? Wo siehst Du das? Wie irrational er war, zeigt doch, dass er tatsächlich noch glaubt, er könne seiner nächsten Umgebung vormachen, die 1000er Packungen an Medikamenten wären nicht für ihn (obwohl klar an ihn adressiert u. ohne Absender!). Andererseits behauptet er, Medikamente gegen Krankheiten (welche denn bloß) zu benötigen.

    Der heckt doch keine Pläne aus. Hier wird max. noch geblufft, aus dem Moment heraus wilde und wildeste Geschichten erzählt.

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    • Gilla
      Board-Legende

      • 05.02.2007
      • 14776

      #512
      Zitat von MusicMan

      Es gibt zwei Kategorien von Drogenopfern: Die einen betäuben ihren Schmerz, die anderen nehmen Drogen, weil sie einfach Bock darauf haben, weil sie die Wirkung geil finden. In der zweiten Ecke vermute ich auch Elvis. Warum sollte er einen Lebensschmerz gehabt haben? Er lebte auf der Sonnenseite, hatte Erfolg und alles, wovon andere nur träumen. Da wird man dann übermütig und fängt mit Drogen an, damit der Kick noch größer wird. Erst dann kommen die Schmerzen.

      Der Hinweis auf seine Krankheiten wird einfach übersehen...
      *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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      • TheKing
        Board-Legende

        • 19.06.2006
        • 20721

        #513
        Zitat von MusicMan
        Es gibt zwei Kategorien von Drogenopfern: Die einen betäuben ihren Schmerz, die anderen nehmen Drogen, weil sie einfach Bock darauf haben, weil sie die Wirkung geil finden. In der zweiten Ecke vermute ich auch Elvis. Warum sollte er einen Lebensschmerz gehabt haben? Er lebte auf der Sonnenseite, hatte Erfolg und alles, wovon andere nur träumen. Da wird man dann übermütig und fängt mit Drogen an, damit der Kick noch größer wird. Erst dann kommen die Schmerzen.
        Nein. Das ist ganz klar falsch. Keiner der mal "Bock" hat bleibt in einer Sucht. Süchtig werden nur Menschen die dafür einen triftigen Grund haben. Nur aus Laune und Bock schmiert man nicht so ab. Wenn man genauer hinsieht gibt es da immer einen Hintergrund. Glaub mir, ich weiß sehr genau was ich sage.
        Ohne Worte!

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        • gast-20100118

          #514
          wow. Ihr seid wieder beim Thema
          Neenee. Natürlich war Elvis nicht drogensüchtig.
          Aber Ihr wißt natürlich, dass selbst Aspirin in den USA als "drug" bezeichnet wird.
          Klar. Sich vorzustellen, dass Elvis menschliche Probleme hatte, ist nicht schwer. Er war auch nur aus Fleisch und Blut. Und es gibt nun mal kein Leben ohne Probleme. Auch nicht ohne gesundheitliche. Wohl dem, der jetzt entrüstet denkt "ich hab keine". *ggg*
          Und es ist doch ganz offensichtlich, dass all jene ExFreunde und Möchtegernbiografen, die so minutiös säuberlich fein die "drugs" auftischen, tatsächlich über seine Gesundheit aber nur sehr wenig wissen. Dass ist in der Tat wohl unumstritten, und doch so wenig wahrgenommen, dass Elvis mit niemandem über seine tatsächliche gesundheitliche Befindlichkeit sprach. Das ist doch wirklich bemerkenswert. Da hat er nicht gejammert und nicht gejapst. Klar ließ er schon mal Erschöpfung, Kreislauf und Schwäche durchblicken, aber selbst wenn er richtig krank war, sprach er über das Befinden der anderen und hatte noch Ratschläge und Überraschungen für sie, aber er sprach nichts Wesentliches über das seinige. Und natürlich war er krank, und wollte doch so weit und so lange es ging, ganz normal weiterleben. Genervt und angewidert schreibt Labertasche David Stanley, wie ätzend das war, dass ihm Elvis höchstpersönlich dauernd auflauerte, um aufzupassen, dass David auch schön brav die Hände von Drogen ließ. Und fast höhnisch fügt er hinzu, wie lächerlich das war, dass so'n Suchtknochen wie Elvis nen anderen Drugie beschützen wollte. Aber da irren er und Ihr. Es ist vielleicht ganz leicht den nicht altgewordenen Verblichenen als n bißchen schizo, blind und heuchlerisch darzustellen. Aber man wird doch mal fragen dürfen, womit Elvis diese besonders unschönen Unterstellungen verdient hat ? Er hat doch weder dem David noch seinen Fans fernab des rosaroten Lagers irgendetwas getan. Wieso kann man nicht einfach aus Erkenntnis dessen, dass man vieles nicht weiß, nicht in Elvis Haut steckte und aus normalem mitmenschlichen Respekt erstmal das Normalste annehmen: dass er seine Gründe hatte so zu leben wie er lebte, und mit sich im Reinen war.

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          • gast-20090521

            #515
            Zitat von Gilla
            Der Hinweis auf seine Krankheiten wird einfach übersehen...
            Seine "Krankheiten" ergaben sich doch erst aus dem Medikamentenmissbrauch und den daraus resultierenden Nebenwirkungen.

            Ursprünglich war Elvis ein kerngesunder junger Mann. In der Armee kam er mit Drogen in Verbindung, fand die Wirkung geil und blieb drauf hängen. Nach jahrelangem heftigem Missbrauch setzten irgendwann die Nebenwirkungen und Langzeitschäden ein, die dann wiederum mit Medikamenten bekämpft wurden.

            Menschenskind, jetzt wird das schon wieder ein Drogen-Thread. Was ist an dem Thema denn nur so faszinierend? Kann man es nicht einfach hinnehmen und sein lassen, wie es ist?

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            • gast-20090521

              #516
              Zitat von TheKing
              Keiner der mal "Bock" hat bleibt in einer Sucht.
              Doch. Ich kenne genug davon.

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              • gast-20100118

                #517
                Zitat von MusicMan
                Seine "Krankheiten" ergaben sich doch erst aus dem Medikamentenmissbrauch und den daraus resultierenden Nebenwirkungen.
                das hättste wohl gern. *koppschüttel*

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                • TheKing
                  Board-Legende

                  • 19.06.2006
                  • 20721

                  #518
                  Zitat von MusicMan
                  Doch. Ich kenne genug davon.
                  Das ist Quatsch...wenn man diese genauer betrachtet findet man den Grund.
                  Ohne Worte!

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                  • gast-20090521

                    #519
                    Zitat von Rev.Gerhard
                    wow. Ihr seid wieder beim Thema
                    Neenee. Natürlich war Elvis nicht drogensüchtig.
                    Und die Erde ist eine Scheibe.

                    Aber Ihr wißt natürlich, dass selbst Aspirin in den USA als "drug" bezeichnet wird.
                    Und wieviele sind schon wegen Aspirin tot vom Klo gefallen?

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                    • gast-20090521

                      #520
                      Zitat von TheKing
                      Das ist Quatsch...wenn man diese genauer betrachtet findet man den Grund.
                      Genauer betrachtet hat aber auch jeder Gesunde einen Grund, krank zu werden, ist es aber nicht.

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                      • gast-20100125

                        #521
                        Nur weil man reich und berühmt ist, sich finanziell alles leisten kann, hat man ein wunderschönes Leben??? Es stimmt zwar, daß Geld beruhigt, aber ob es unbedingt glücklich macht?? Da habe ich so meine Zweifel. Auch wenn man in einem goldenen Käfig lebt, so bleibt es doch ein Käfig. Sicherlich war Elvis glücklich über seinen Erfolg. Aber es gibt doch im Leben, außer den o.g. Gründen, auch noch was anderes - das meist tiefer geht als der äußere Schein. Ich denke, daß E. vielfach zutiefst enttäuscht u. verletzt wurde. Der eine verkraftet sowas besser, der andere frisst es in sich hinein. Dass er sich dagegen nicht zur Wehr setzte hängt vielleicht damit zusammen, daß er konfliktscheu war. Und wenn man alles nur in sich hineinfrißt, dann gibt es halt irgendwann psychische Probleme. Man sollte solche Situationen bzw. die Folgen aus so einem Verhalten nicht unterschätzen. Auf Dauer kann man sowohl psychisch als auch physisch krank werden. Und mit wem hätte er denn über seine Gefühle oder über das, was ihn wirklich beschäftigt, reden sollen??
                        Schauen wir uns doch mal unsere Gesellschaft an: Weicht man mit seinen Ansichten oder Gedankengängen von der "Norm" ab, dann wird man doch sofort als "Spinner" eingestuft. Und heute wollen wir ja viel toleranter u. aufgeklärter sein als zu den guten,alten Zeiten.

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                        • Gilla
                          Board-Legende

                          • 05.02.2007
                          • 14776

                          #522
                          Zitat von MusicMan
                          Seine "Krankheiten" ergaben sich doch erst aus dem Medikamentenmissbrauch und den daraus resultierenden Nebenwirkungen.
                          Irgendwie rede ich gegen eine Wand, habe ich das Gefühl. Na, braucht ja keiner hinzuhören.
                          Also, noch einmal: Elvis hatte von Kindesbeinen an ein Problem damit, seine innere Unruhe in den Griff zu bekommen. Heute gibts halt einen Namen dafür.

                          Das war schon einmal der Anfang dafür, sich vielleicht mit Hilfe von Pillen ein wenig Ruhe zu verschaffen.

                          Okay, ist nicht so interessant wie das eigentlich faszinierende Drogenthema.
                          *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                          • TheKing
                            Board-Legende

                            • 19.06.2006
                            • 20721

                            #523
                            Wo bleibt das "Danke" von Dream für des Revernds weltfremde Wahrnehmung der Lage?


                            Stecks weg, ich sehe es halt anders. Das hatten wir schon.
                            Ohne Worte!

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                            • gast-20090521

                              #524
                              Zitat von Linda JnB
                              Nur weil man reich und berühmt ist, sich finanziell alles leisten kann, hat man ein wunderschönes Leben???
                              Ist man glücklicher, wenn man arm ist und sich einen Kopf machen muss, wie man den nächsten Monat übersteht?

                              Es stimmt zwar, daß Geld beruhigt, aber ob es unbedingt glücklich macht??
                              Die Reichen, die immer sagen, Geld macht nicht glücklich, sagen das nur, damit man sie in Frieden lässt. Und die Armen, die das sagen, belügen sich selber, um ihr ärmliches Leben zu ertragen.

                              Dieser Spruch "Geld macht nicht gücklich" ist doch nur Opium fürs Volk, um die Armen ruhigzustellen.

                              Ich halte es da mit Sir Peter Ustinov, der einmal gesagt hat: "Geld allein macht zwar nicht glücklich, aber ich weine lieber im Rolls Royce als in der Straßenbahn."

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                              • gast-20090521

                                #525
                                Zitat von Gilla
                                Also, noch einmal: Elvis hatte von Kindesbeinen an ein Problem damit, seine innere Unruhe in den Griff zu bekommen. Heute gibts halt einen Namen dafür.

                                Das war schon einmal der Anfang dafür, sich vielleicht mit Hilfe von Pillen ein wenig Ruhe zu verschaffen.
                                Das halte ich für eine gewagte Fernanalyse. Und wenn, dann hatten Millionen anderer Kinder das Problem auch, ohne danach zu Drogensüchtigen zu werden.

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