naja, heutzutage tragen ja die stars ihre diversen süchte und marotten wie fähnlein vor sich her (vielleicht auch deswegen, weil sie außer ihrer kaputtheit recht wenig zu bieten hätten). und die öffentlichkeit begeilt sich an dieser leidenspornographie. da war man zu elvis' lebzeiten noch etwas zurückhaltender.
Colonel Tom Parker
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"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
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Naja.
Naja. Also Gahan ist seit dieser Zeit clean. Und das ist immerhin seit Mitte der 90er.
Und Depeche Mode hat in den letzten Jahren einiges zu bieten. Diese Band gibt es nunmehr auch seit Anfang der 80er. Fast 30 jahre.
Und wie gesagt, die leben noch.
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Hier mal ein Auszug!
Besonderes Augenmerk sollte man vielleicht gerade auf die Studioalben legen und deren Platzierung in den letzten Jahren.
Ich denke, eine ähnliche Band mit solch langer Vergangenheit ist schwer zu finden.
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Schon irgendwie lustig, wieviel Persönlichkeitsdetails man von Menschen kennen will, ohne diesen Menschen jemals begegnet zu sein

Es wird mit Thesen und Hypothesen herumgeworfen, von denen keine einzige (egal von welcher Seite) den Anspruch von Wahrheit hat, denn niemand war dabei, niemand hat auch nur eine einzige beteiligte Person gekannt. Selbst in den besten Büchern und Biographien ist die Wahrheit mehrfach gefiltert und gestreckt und gebogen. Erst wenn sich alle auf dieser Ebene treffen, nämlich dass ALLES was hier geschrieben wird, reine Spekulation ist, kann bei der Diskussion etwas herauskommen. Solange jedoch HYpothesen und Spekulationen als Wahrheit hingestellt werden und bis aufs Blut verteidigt werden, enden solche Threads da, wo sie immer enden (nämlich in einer Machttat eines Admins)
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Hm, geht!
Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass es geht, wenn man will. Man kann was tun. Ich kenne zumindest keine öffentliche Aktion des Colonel in dieser Art. Was nicht bedeutet, dass er trotzdem ein feiner Kerl gewesen sein kann.
Das ist meine Meinung.
Die muß nicht richtig sein.
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Hast Du Dir das Omaha-Konzert mal ungeschnitten angeguckt? Der Mann ist doch schon tot und weiß es nur noch nicht.
Glaube ich Dir, aber unter diese Kategorien fällt Elvis nun nicht wirklich.Und glaube mir, mit Drogensüchtigen, Drogendealern und Cuttern kenne ich mich ganz gut aus.- Übersetzen
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Du kannst aber die Geschichte mit Gahan nicht mit Elvis vergleichen, das hinkt an allen Ecken und Kanten.Für mich waren der Colonel und Elvis das beste Team der Musikgeschichte. Keine Frage. Beide hatten Ihre Fehler. Was für mich persönlich glaubhafter gewesen wäre und was die Legende vom rein geschäftlichen Verhältnis unterstrichen hätte, wäre eben eine Aktion wie bei Dave Gahan gewesen. Dass das Management an die Öffentlichkeit geht und die Fans darüber aufklärt. Dave ist seinen Leuten heute noch dankbar dafür. Er lebt nämlich noch.
Gahan war sich seiner Drogensucht bewusst, Elvis lebte eine Art von Selbstbetrug, indem er sich einredete, er nehme nur Medikamente gegen seine Krankheiten. Dieser Selbstbetrug funktionierte immerhin so gut, dass viele seiner Fans das noch heute glauben.
Hinzu kommt, dass das Drogen-Outing von Gahan 20 Jahre nach Elvis' Tod kam. Das war die Zeit der Outings, alles war schwul oder drogenabhängig, und kein Mensch interessierte sich mehr wirklich dafür, das gefährdete nicht ernsthaft eine Karriere. In den 70ern hätte das anders ausgesehen.
Vor allem galt Elvis zu Lebzeiten als Familienunterhalter mit einem blütenweißen Image. Depeche Mode hingegen hatten von vornherein eine ganz andere Zielgruppe.- Übersetzen
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Nicht ALLES, lieber Stutz. Dass Elvis seine Verträge selber unterschrieb (Parker hatte keine Vertretungsvollmacht), dass er kein Sklave seines Managers war, und dass er die Kohle kassierte und Parker davon bezahlte (und nicht umgekehrt) sind z.B. ganz einfache Tatsachen dieser Branche und des wahren Lebens. Und zwar in dieser Diskussion ganz entscheidende Fakten.- Übersetzen
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Genau. Aber Elvis wollte nicht. Oder gibt es irgendeinen Anhaltspunkt in seiner Biographie dafür, dass er ein Einsehen hatte und etwas ändern wollte?
Ja, sollte Parker denn einfach über Elvis' Kopf hinweg an die Öffentlichkeit gehen und ihn als Süchtigen outen, um ihn zu "retten"? Sorry, aber drei seiner Leibwächter haben genau das getan. Hat es was gebracht? Nein! Elvis war zutiefst verletzt über diesen Vertrauensbruch. Glaubst Du, es wäre anders gewesen, wenn Parker das stattdesse getan hätte?Ich kenne zumindest keine öffentliche Aktion des Colonel in dieser Art.
Das ganze ist unvorstellbar. Parker war noch richtig alte Schule. Der hätte NIE draußen ein schlechtes Wort über Elvis gesagt, hat es auch nie getan. Will man ihm das jetzt etwa vorwerfen?
Wir sollten das nicht mit dem Wissen und den Erkenntnissen von 2008 bewerten, sondern vom Stand 1956-1977 her. Parker war Manager, kein Hellseher.- Übersetzen
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Das ist doch der springende Punkt. Drei seiner Leibwächter wollten Elvis wachrütteln. Ob es der falsche Weg war ? Ich denke die Jungs werden ihn auch privat dazu bewogen haben. Elvis hörte nicht auf sie. Dann erschien das Buch. Es gab sogar Jahre, da wurde das Buch von den Fans geächtet. Alles Lüge blabla. Ein Großteil wird aber gestimmt haben. Zum Colonel: Auch in den Jahren zuvor gab es lt. Guralnick Situationen in denen Elvis den Colonel gar entlassen wollte. Elvis machte sein Ding, egal ob falsch oder richtig.- Übersetzen
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Schon irgendwie lustig, wieviel Persönlichkeitsdetails man von Menschen kennen will, ohne diesen Menschen jemals begegnet zu sein

Es wird mit Thesen und Hypothesen herumgeworfen, von denen keine einzige (egal von welcher Seite) den Anspruch von Wahrheit hat, denn niemand war dabei, niemand hat auch nur eine einzige beteiligte Person gekannt. Selbst in den besten Büchern und Biographien ist die Wahrheit mehrfach gefiltert und gestreckt und gebogen. Erst wenn sich alle auf dieser Ebene treffen, nämlich dass ALLES was hier geschrieben wird, reine Spekulation ist, kann bei der Diskussion etwas herauskommen. Solange jedoch HYpothesen und Spekulationen als Wahrheit hingestellt werden und bis aufs Blut verteidigt werden, enden solche Threads da, wo sie immer enden (nämlich in einer Machttat eines Admins)
Zugegeben, es ist schwer zu beurteilen welche Quellen wahr sind, oder welche Aussagen in den einzelnen Quellen jetzt 100%ig stimmen oder interpretiert und verfälscht sind. Wir müssen also mit einem "ungenauen" Blick umgehen. Wir betrachten Elvis also immer durch dieses verzerrte Objektiv, das durch die Jahre und den Mythos und die Überlieferung entstanden ist.
Ein natürlicher Vorgang, denk mal an Jesus und die Bibel. Da haben die Menschen auch jeweils aus ihrer Interessenlage und ihrer Epoche dran rumgewuselt.
Im kleineren Maßstab passiert das auch bei Elvis. Es passiert auch bei jedem anderen. Wenn Dein Nachbar über Dich mit den nächsten Nachbar spricht, geht es schon los. Stille Post.
Aber:
Ich glaube, dass sich die Meisten dieser Tatsache bewußt sind. Meine Äußerungen über Elvis stehen immer in dieser Klammer des ungenauen Konjuktiv. Manchmal vergisst man zu schreiben "Elvis könnte" oder "Vielleicht hat Elvis".
Ich persönlich bewerte Quellen anhand der Deckungsgleichheit mit anderen Quellen. Wenn ein Fakt übereinstimmend auftaucht steigt die Wahrscheinlichkeit, dass es so gewesen ist. Schwierig bei ganz intimen Sachen, Berichten aus Zweiergesprächen, wenn es also kaum Zeugen gibt.
Zur Diskusion stehen ja auch nicht die Hardfakts wie Tourdaten und Plattenverkäufe, sondern fasziniert sind wir von der Person Elvis. Was tat er, aus welchen Motiven? Wie sah er es? Was dachte er? Wußte er? So und da wird es natürlich vollkommen nebelig. Das kriegen wir nicht mehr richtig heraus.
Bleibt die Diskusion mit Gleichgesinnten wie hier. Was denkt ihr wie es war? Das macht nun wirklich Spaß.
Ich glaube keiner maßt sich an, wirklich überzeugt davon zu sein, wie es nun alles genau war. Wir haben Meinungen und das ist auch gut so.Ohne Worte!- Übersetzen
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da gebe ich dir vollkommen recht. Es war vielleicht naiv von ihm, daß er dachte, wenn die Medikamente von Ärzten verschrieben waren, dann sei das ok. Auf der anderen Seite soll er ja ein dickes mediz. Nachschlagewerk besessen haben, also genauestens nachlesen konnte, welche Wirkung die Medikamente haben - irgendwie schon widersprüchlich.... Aber man weiß das ja von Abhängigen... z. B.: nur 1 Glas macht gar nichts, 2 Gläser beruhigen.. und bevor man schaut, rutscht man in die Abhängigkeit von irgend etwas - ein Teufelskreis, aus dem man zumeist sehr sher schwer wieder rausfindet.- Übersetzen
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Leute, lasst uns die elendige Drogen-Diskussion doch einfach hier rauslassen, wir kommen damit eh nie auf einen grünen Zweig. Das Thema betrifft auch nur einen Bruchteil von Elvis' Karriere, und noch einen wesentlich geringeren Bruchteil der Arbeit von Colonel Parker, und darum sollte es hier schließlich gehen.- Übersetzen
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Um auf Kings letzten Absatz einzugehen, hat nicht direkt mit Parker zu tun, lese ich in Greil Marcus' Buch "Dead Elvis" ein paar gute Sätze:
Elvis war für uns alle zu groß, zu komplex - viel zuviel-, um ganz aufgenommen, vollständig wahrgenommen und verstanden zu werden.
Letztendlich war er zu groß für uns, um mit ihm leben zu können. Um einen Begriff aus der Psychologie zu benutzen: Er war zu groß, um von uns integriert zu werden. Er bringt uns durcheinander.
Heute werfen wir uns auf Kleinigkeiten und versuchen, ihnen Bedeutuung abzugewinnen, weil Elvis' Geschichte - genau wie seine Musik - zuweilen so gewaltig, so verwirrend ist... und weil wir um jeden Preis verstehen wollen.
Etwas in uns wird völlig in Beschlag genommen von etwas in Elvis Presley.
Wovon? Was findes statt? Es findet genau das statt, was nach Ansicht des Kritikers P. Nelson bei Bob Dylan stattgefunden hat: "Auf der Suche nach einem Zeichen stürzen sich die Leute auf seinen Müll, auf seine weggeworfenen Zigarettenkippen". Und das Unheimliche ist: Sie fanden ein Zeichen".
*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Das ist schön gesagt, aber in diesem Zusammenhang unwesentlich, da es sich um die Sichtweise der Fans handelt, oder von Leuten, die privat mit Elvis zu tun hatten.
Wir beleuchten hier jedoch den professionellen Teil. Es geht um Verträge, um Promotion, um Fernsehauftritte, um Filmrollen, um Studioaufnahmen und um Konzerte. Auch wenn ich für diesen Satz jetzt geprügelt werde, aber unter professionellen Gesichtspunkten war bei Elvis nichts anders als bei allen anderen. Für ein Elvis-Konzert galten z.B. die gleichen Regeln wie für ein Konzert eines x-beliebigen anderen Künstlers: Es entstanden die gleichen Arten von Kosten, es waren die gleichen Arten von Arbeiten zu verrichten, und es waren die gleichen Arten von Verträgen einzuhalten. Unter branchentechnischen Aspekten (z.B. für einen Roadie, einen Toningenieur, einen Begleitmusiker, einen Ticketverkäufer oder einen Hallenwart) macht es keinen Unterschied, ob da Elvis Presley auf der Bühne steht, oder Heino.
Und wenn wir die professionellen Aspekte von Elvis' Arbeit hier besprechen, dann müssen wir uns mit solchen Realitäten abfinden und die Verklärung des Phänomens Elvis Presley außen vor lassen. Das hat bei dem Thema wirklich nichts zu suchen und erschwert die Diskussion nur unnötig.- Übersetzen
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