Leider nein. Aber muss ich das, um zu beurteilen, dass er der erfolgreichste Künstlermanager der Popgeschichte war? Du zählst ja unten selber Elvis' Superlative auf - vergiss dabei nicht, dass Künstler und Manager immer als Team zu betrachten sind, auch wenn der Künstler alleine auf der Bühne steht und den Applaus und den Ruhm einheimst, während der Manager die "Drecksarbeit" macht. So ist nun mal die Aufgabenteilung, und den Fan braucht das auch nicht weiter zu interessieren. Aber wenn wir wirklich über Parker diskutieren wollen, dann muss man sich auch mal damit auseinandersetzen, was die Arbeit dieses Mannes eigentlich genau wert war.
Du liegst falsch. Fakt ist: Sie haben sich getrennt. Keiner von beiden hat je ein Wort darüber verloren, warum das so war. Eddie Arnold hat übrigens die Trauerrede bei Parkers Beerdigung gehalten, und er spricht nur positiv über ihn. Das dürfte wohl ein klares Statement sein. Zumindest hat damit keiner von uns das Recht, einfach das Gegenteil zu behaupten.
Brauche ich nicht. Arnold und Snow waren die Top Acts ihrer Zeit, daher dürfte klar sein, dass auch der Manager einen guten Schnitt dabei gemacht hat.
So sagt es die Legende. Die Legende sagt auch, dass Elvis seine erste Platte für seine Mutter zum Geburtstag aufgenommen hat und dabei von Sam Philipps zufällig entdeckt wurde.
Die Wahrheit sieht in beiden Fällen anders aus.
Dann empfehle ich Dir mal einen: Guralnick.
Die Filmverträge waren spitze. Elvis war der bestbezahlte Schauspieler in Hollywood, und im Durchschnitt musste er für eine Million plus 50% Einspielerträge gerade mal drei Wochen arbeiten. Was will man mehr?
Zum Vergleich: Sean Connery musste sich für für seinen letzten Bond, "Diamonds are forever", monatlang den Allerwertesten abarbeiten, hat dafür läppische 1,2 Mio bekommen und nur 12,5% der Einspielerträge - und das war im Jahre 1971, als Elvis mit der Filmerei schon lange durch war und neue Standards galten.
Vor allem darf man eins nicht vergessen: Die Filmverträge trugen nicht die Unterschrift von Colonel Parker, sondern die von Elvis Presley. Mir ist nicht bekannt, dass Elvis zur Unterschrift gezwungen wurde. Es war seine eigene, freiwillige Entscheidung.
Es geht hier um die Bewertung einer Arbeit, und nicht um Moral. Colonel Parker war Elvis' Manager, nicht sein Beichtvater. Außerdem beschreiben alle seine Geschäftspartner, die sich bisher dazu geäußert haben, Parker als korrekt, fair und großzügig. Daran kann ich menschlich und moralisch nichts Anstößiges finden.
Ich habe nur gesagt, dass ein talentierter Künstler mit einem schlechten Manager nichts wird. Das ist Fakt. Wenn Du meinst, das stimmt nicht, dann nenn mir mal einen Weltstar, der einen miesen Manager hatte, der alles falsch gemacht hat.
Ich will ja keine Namen nennen, aber mir fällt spontan schon eine Person ein, die fast genauso berühmt ist wie Elvis, obwohl sie streng genommen nicht wirklich singen kann, aber schon seit 25 Jahren ganz oben ist, aufgrund eines genialen Marketings.
Du brauchst Dir gar keine Meinung zu bilden, weil Meinungen bei dem Thema wurscht sind. Wir können verschiedene Meinungen dazu haben, welche Songs von Elvis gut sind oder nicht, aber bei diesem Thema hier würde es reichen, wenn man die Fakten anerkennt.
Ich habe doch gar keine Meinung dazu. Das, was Du als Schulmeisterei ansiehst, sind Fakten. Daher erlaube ich mir, Dich als ignorant zu betrachten. Ignaoranten haben es nämlich so an sich, es als Schulmeisterei zu empfinden, wenn man sie mit Fakten konfrontiert, die nicht in ihr Weltbild passen.
Dann kommt es wenigstens richtig rüber.
Auch wenn die Zahlen Wunschdenken sind, so ist es unumstritten, dass Elvis bisher der nachhaltig erfolgreichste Künstler der Geschichte der Popmusik ist. Und eben an der Stelle sollte man den Mann, der an diesem Erfolg maßgeblich beteiligt war, nicht einfach verdammen. Vor allem nicht aus Unkenntnis und aufgrund von verdrehten Fakten und Vorurteilen.
Fakt ist doch, daß er von Eddie Arnold als Manager gefeuert wurde , wenn ich richtig liege.
Sicherlich hatte er ein gewisses Einkommen zu diesem Zeitpunkt, aber ihn wohlhabend zu nennen, na ich weiß nicht. Oder hast/hattest du Einblick in seine Kontoauszüge?
Daß Elvis es darauf angelegt hat, ihn unbedingt als Manager zu bekommen, da habe ich auch so meine Zweifel, da er ja auf Elvis zugegangen ist - über seinen damaligen Partner, den er ja auch ausgetrickst hat und dann alleiniger Manager von E. war.
Die Wahrheit sieht in beiden Fällen anders aus.
Wie gesagt, meine Buchquellen sind zuhause, so daß ich im Moment auch keinen Namen nennen kann.
Aber ein guter Geschäftssinn und dessen Handhabung ist ja ganz legitim, bloß bin ich der Meinung, daß nicht alles, was er für Elvis machte, auch gut war. Ich denke da nur an die Filmverträge.
Zum Vergleich: Sean Connery musste sich für für seinen letzten Bond, "Diamonds are forever", monatlang den Allerwertesten abarbeiten, hat dafür läppische 1,2 Mio bekommen und nur 12,5% der Einspielerträge - und das war im Jahre 1971, als Elvis mit der Filmerei schon lange durch war und neue Standards galten.
Vor allem darf man eins nicht vergessen: Die Filmverträge trugen nicht die Unterschrift von Colonel Parker, sondern die von Elvis Presley. Mir ist nicht bekannt, dass Elvis zur Unterschrift gezwungen wurde. Es war seine eigene, freiwillige Entscheidung.
Und ob es aus menschlicher bzw. moralischer Sicht so ok war, da habe ich auch meine Zweifel.
Allerdings mußte ich schon schmunzeln über deine Behauptung, daß Elvis ohne ihn nie so groß geworden wäre, weil Talent alleine nicht ausreicht.
Es gibt ja viele "schlechte Talente", die einen super Mangager haben, aber hört man von denen nach einiger Zeit noch etwas?
Aber an der Person Col. Tom Parker haben sich schon immer die Gemüter erhitzt. Wie bereits mehrmals in den verschied. Themen in diesem Forum erwähnt, wir versuchen doch nur, aus all den vorliegenden Berichten, Fakten u. Tatsachen, uns eine Meinung zu bilden.
Ich respektiere deine Meinung zu den verschiedenen Punkten, aber manchmal erweckt es doch bei mir den Eindruck von,human ausgedrückt, Schulmeisterei.
Weil du es so als Tatsache schreibt bzw. so kommt es bei mir rüber.
Zum Abschluß möchte ich folgendes zu bedenken geben: Es gab und gibt viele Superstars wie Frank Sinatra oder Michael Jackson, z. B., aber keiner dieser großen Stars erreichte das, was Elvis erreichte.
Es gibt nur einen einzigen Künstler, dem es gelungen ist, mehr als 1 1/2 Milliarden Platten und CD's zu verkaufen, der mehr als 1 Milliarde Zuschauer fesseln konnte, nur einen einzigen Mann, über den weltweit mehr als 2000 Bücher geschrieben wurden - und das war Elvis.
Es gibt nur einen einzigen Künstler, dem es gelungen ist, mehr als 1 1/2 Milliarden Platten und CD's zu verkaufen, der mehr als 1 Milliarde Zuschauer fesseln konnte, nur einen einzigen Mann, über den weltweit mehr als 2000 Bücher geschrieben wurden - und das war Elvis.



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