Colonel Tom Parker

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  • Gilla
    Board-Legende

    • 05.02.2007
    • 14776

    #406
    Zitat von MusicMan
    Das ist schön gesagt, aber in diesem Zusammenhang unwesentlich, da es sich um die Sichtweise der Fans handelt, oder von Leuten, die privat mit Elvis zu tun hatten.

    Und wenn wir die professionellen Aspekte von Elvis' Arbeit hier besprechen, dann müssen wir uns mit solchen Realitäten abfinden und die Verklärung des Phänomens Elvis Presley außen vor lassen. Das hat bei dem Thema wirklich nichts zu suchen und erschwert die Diskussion nur unnötig.

    Zur Diskusion stehen ja auch nicht die Hardfakts wie Tourdaten und Plattenverkäufe, sondern fasziniert sind wir von der Person Elvis. Was tat er, aus welchen Motiven? Wie sah er es? Was dachte er? Wußte er? So und da wird es natürlich vollkommen nebelig. Das kriegen wir nicht mehr richtig heraus.

    Deshalb habe ich aus dem Buch von Marcus zitiert und ich denke, man kann nicht immer "sachlich" bleiben beim Thema Elvis.

    Du weißt doch, "Fachidioten" brauchen auch manchmal einen kleinen Seitenhieb.
    *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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    • gast-20090521

      #407
      Ich weiß, was Du meinst, und ich finde das ja auch nicht schlimm. Nur sollten wir die Verklärung in diesem Thread ein wenig im Zaum halten, weil sie für die Diskussion über Tom Parker kontraproduktiv ist.

      Parker hat Elvis sicher nicht verklärt, sondern ihn nüchtern als Produkt gesehen (was kein Widerspruch dazu sein muss, dass er ihn hoch geschätzt haben wird), sonst hätte er diese Arbeit nie machen können. Ein Manager braucht einen professionellen Abstand zu seinem Künstler (so wie umgekehrt auch), sonst ist er für den Job ungeeignet.

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      • gast-20080405

        #408
        Parker + Elvis = kongeniales Team - das kann man wohl uneingeschränkt sagen. Beide haben, jder auf seinem Gebiet, das bestmögliche aus dem "Produkt" Elvis gemacht. Aber war Parker immer auf der Höhe der Zeit? Ich denke, dass er das bis Mitte der 60er war. In den 70ern wirkten seine Geschäftsmethoden schon etwas antiquiert, teilweise provinziell. Wenn man bedenkt, welch ein Weltstar Elvis zu diesem Zeitpunkt war, und wenn man bedenkt, dass Parker praktisch ALLES allein machte (mit 2 Sekretärinnen und seinem "Laufburschen" Tom Diskin), dann passt das nicht mehr ganz zusammen. Als Elvis' persönlicher Manager hätte er ruhig weitermachen können, aber ein größerer Stab von Mitarbeitern und Beratern hätte wohl nicht geschadet. Mike E. Rodger schreibt in seinem Buch, dass er mit "Elvis' Büro" verhandeln wollte. Parker gab ihm jedoch unmissverständlich zu verstehen: "Elvis' Büro, das bin ICH". Kenne mich da nicht so gut aus, aber ich denke, dass sowas heutzutage oft getrennt ist, also persönlicher Manager und dann Agenturen etc. die man beauftragt, Werbeverträge etc. auszuhandeln. Bei Elvis lief restlos ALLES durch Parkers Hände.
        Einerseits Hut ab davor, dass er das alles so auf die Reihe gebracht hat. Aber war es vielleicht manchmal einfach zu viel für 1 Person? Der Tag hat nun mal nur 24 Std. Sicher war Elvis für den künstlerischen Teil selbst verantwortlich. Aber er konnte auch nur mit dem arbeiten, was ihm angeboten wurde.
        Hier war Parker denke ich etwas zu konservativ und arbeitete am liebsten mit den Studios und Produzenten zusammen, die er kannte und die sich (nach seiner Meinung) bewährt hatten.
        Was dabei herauskam, wenn man es mal wagte, in ein unabhängiges Studio zu gehen (z.B. American Sound Studio, Chips Morman, 1969) - den guten Kontakten von Marty Lacker dorthin sei Dank! - das kann jeder hören.
        Dann jedoch wieder die RCA-Massenproduktionen 1970 und 71 und Elvis hatte irgendwann die Nase voll davon ...

        Vielleicht wäre es besser gewesen, Elvis' Management aufzuteilen (was parker allerdings niemals mitgemacht hätte). Parker hätte weiterhin das Merchandising, die Organisation der Tourneen, und von mir aus die Leitung des Gesamtmanagements machen können, aber für Kontakte zu Studios, Produzenten, Verlegern, Songschreibern etc. hätte etwas frischer Wind in Form von neuen Leuten wohl nicht geschadet.
        Zuletzt geändert von Gast; 01.04.2008, 14:08

        Kommentar

        • gast-20090521

          #409
          Zitat von Stutz71
          Wenn man bedenkt, welch ein Weltstar Elvis zu diesem Zeitpunkt war, und wenn man bedenkt, dass Parker praktisch ALLES allein machte (mit 2 Sekretärinnen und seinem "Laufburschen" Tom Diskin), dann passt das nicht mehr ganz zusammen. Als Elvis' persönlicher Manager hätte er ruhig weitermachen können, aber ein größerer Stab von Mitarbeitern und Beratern hätte wohl nicht geschadet.
          Dir ist aber klar, dass das ein Vermögen gekostet hätte, und dass das Elvis' und Parkers Einkünfte erheblich geschmälert hätte, nicht wahr?

          Da die Tourneen immer organisatorisch reibungslos funktioniert haben, gibt es doch daran nichts zu meckern. Ich kenne Künstler, da mischen unglaublich viele Leute mit, aber es klappt nichts, und Geld bleibt auch kaum übrig.

          Es spricht doch für Parker, dass er es geschafft hat, die Touren gleichzeitig perfekt und kostenoptimiert zu organisieren. So etwas nennt man verantwortungsvollen Umgang mit dem Geld seines Künstlers. Wie groß wäre heute das Geschrei, wenn Parker - ebenso wie Elvis selber - einen Stab von 30 Nichtsnutzen durchgefüttert hätte, auf Elvis' Kosten natürlich, und dann am Ende deswegen sogar noch Fehler passiert wären?

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          • TheKing
            Board-Legende

            • 19.06.2006
            • 20721

            #410
            Sie haben zusammen viel erreicht und sind auch zusammen abgeschmiert. Beide tragen ihren Anteil am positiven Verlauf, wie auch am Negativen. Das der Colonel nicht sensibler mit der Künstlerseele Elvis`umsprang auch nicht, als es diesem zunehmend schlechter ging war sicher nicht das ideale Verhalten. Viele interessante Projekte, Songs, usw. kamen wegen zu harter Konditionen Parkers nicht zustande. Auch das trug wechselseitig zur Frustration von Elvis bei, das denke ich schon. Parker hat seinen Anteil an beidem, dem Aufstieg und auch dem Abstieg. Nobody is perfekt.

            Elvis selber trägt aber sicherlich ebenso viel Verantwortung für die Entwicklung. Und dass er lieber Tabletten nahm anstatt sein Leben umzukrempeln war seine ureigene Entscheidung.

            Das Leben ist nicht perfekt und Parker war es auch nicht, aber ich halte es auch für erwiesen, dass Parker die Rakete war, die unseren Goldjungen ganz nach oben brachte, einmal oben angekommen scheffelten die Beiden keine schlechte Menge Geld.

            Ich bedaure an der Geschichte, sowohl in den Hollywoodjahren, alsauch in den Jahren der ewigen Touren und Las Vegas Engagements, dass Elvis in eine Routine kam, die weder künstlerisch noch menschlich für ihn gut waren.

            Da hätte es andere Anreize und Impulse geben können, mir kommt das doch sehr stupide vor teilweise, da war der rein finanzielle Aspekt dann doch zu brutal...
            Ohne Worte!

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            • gast-20090521

              #411
              Zitat von TheKing
              Da hätte es andere Anreize und Impulse geben können, mir kommt das doch sehr stupide vor teilweise, da war der rein finanzielle Aspekt dann doch zu brutal...
              Aber letztendlich hat Elvis sich - wenn er die Wahl zwischen Geld und künstlerischem Wert hatte - immer fürs Geld entschieden. Das muss man so hinnehmen.

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              • gast-20111607

                #412
                Zitat von TheKing
                Ich bedaure an der Geschichte, sowohl in den Hollywoodjahren, alsauch in den Jahren der ewigen Touren und Las Vegas Engagements, dass Elvis in eine Routine kam, die weder künstlerisch noch menschlich für ihn gut waren.
                Elvis war ja der Typ, der sich am Anfang sehr für etwas begeistern konnte, danach dann aber rapide Interesse verlor, sobald es zur Routine wurde...
                Das Las Vegas wohl schon spätetens zur seiner 4. Saison, also Winter 1971 satt hatte, wird auch oftmals gesagt, aber wenn er es so satt hatte, warum hat er dann insgesamt 15 Saisonauftritte (also bis zum Winter 1976) absolviert?
                Ganz einfach: Leicht verdiente Asche für 2-4 Wochen Arbeit.

                Auf Tournee dann nochmals besser, da kamen noch mehr Dollars rein.

                Was hätte man, hypothetisch tun können, um Elvis noch irgendwo eine neue Herausforderung anheim geben zu können?
                Sein Hawaii Konzert '73 toppte zumindest in Sachen "Event" alles bis dato dagewesene - ins Studio musste man ihn ab '72 fast "prügeln"...

                Das Einzige, was mir spontan einfällt, wäre eine Welttournee gewesen... ja, ich denke, dies wäre nach dem Hawaii '73 Spektakel der richtige Rahmen gewesen...

                Da hätte es andere Anreize und Impulse geben können, mir kommt das doch sehr stupide vor teilweise, da war der rein finanzielle Aspekt dann doch zu brutal...
                "How can you create when all you have to do is appear?"

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                • gast-20090521

                  #413
                  Zitat von Richard Burton
                  Das Einzige, was mir spontan einfällt, wäre eine Welttournee gewesen... ja, ich denke, dies wäre nach dem Hawaii '73 Spektakel der richtige Rahmen gewesen...
                  Nun, von der professionellen Seite sieht es so aus, dass es für einen Künstler keinen Unterschied macht, ob er sein Konzertprogramm auf einer Bühne in Paris, London, Rom, Tokio oder in Cincinatti aufführt. Von der Welt drum herum sieht er eh nichts. Und Elvis hat sich ja auch nie die Orte angeguckt, wo er aufgetreten ist. Was hätte es ihm gebracht, in München auf einer Bühne zu stehen? Man hätte seine Witzchen wahrscheinlich nicht verstanden, that's all.

                  Für Elvis hätte es höchstens den Unterschied gemacht, dass er für weniger Geld weiter und länger reisen müsste, nicht seine übliche Routine abziehen könnte (in Europa hätte man einem durchschnittlichen 76er Konzertablauf mit 20 Minuten Eröffnungsblock und 20 Minuten Bandvorstellung recht unverständlich gegenübergestanden) und obendrein Gefahr gelaufen wäre, im Ausland bzw. am Zoll mit seinen Pillen aufzufallen.

                  So unverständlich und bedauerlich es für die Fans ist und war, aber eine Welttournee hätte weder eine wirkliche Herausforderung gebracht (zumindest nicht nachhaltig), noch wäre sie finanziell lohnender gewesen als das von Dir richtig zitierte leicht verdiente Geld in Las Vegas und den Staaten.

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                  • TheKing
                    Board-Legende

                    • 19.06.2006
                    • 20721

                    #414
                    Zitat von MusicMan
                    Nun, von der professionellen Seite sieht es so aus, dass es für einen Künstler keinen Unterschied macht, ob er sein Konzertprogramm auf einer Bühne in Paris, London, Rom, Tokio oder in Cincinatti aufführt. Von der Welt drum herum sieht er eh nichts. Und Elvis hat sich ja auch nie die Orte angeguckt, wo er aufgetreten ist. Was hätte es ihm gebracht, in München auf einer Bühne zu stehen? Man hätte seine Witzchen wahrscheinlich nicht verstanden, that's all.

                    Für Elvis hätte es höchstens den Unterschied gemacht, dass er für weniger Geld weiter und länger reisen müsste, nicht seine übliche Routine abziehen könnte (in Europa hätte man einem durchschnittlichen 76er Konzertablauf mit 20 Minuten Eröffnungsblock und 20 Minuten Bandvorstellung recht unverständlich gegenübergestanden) und obendrein Gefahr gelaufen wäre, im Ausland bzw. am Zoll mit seinen Pillen aufzufallen.

                    So unverständlich und bedauerlich es für die Fans ist und war, aber eine Welttournee hätte weder eine wirkliche Herausforderung gebracht (zumindest nicht nachhaltig), noch wäre sie finanziell lohnender gewesen als das von Dir richtig zitierte leicht verdiente Geld in Las Vegas und den Staaten.
                    Naja, das ist doch etwas pessimistisch gedacht. In Elvis Bewußtsein wäre es schon eine tolle Sache gewesen und er wollte ja auch öfters eine Europatour machen und es war ein anvisirtes Ziel von ihm. Es hätte ihn schon gefordert, denn er hätte sich Gedanken gemacht, wie das Publkum ihn wohl in der "alten" Welt annimmt, es wäre schon frisches Showblut in seinen Adren gewesen. Sicherlich hätte er sich gerne in bester Form gezeigt. Das ganze Unternehmen hätte ihm sicherlich gut getan. Natürlich wenn er sich seine Suiten mit Folie abdunkeln läßt und nur den Weg von der Suite zur Bühne kennt, dann wäre auch das Abenteuer schnell zermürbende Routine geworden, aber warum hätte man das nicht mit ein paar Events für den privaten Elvis anreichern können? Also ich sehe es wie Sniper. Für Elvis wäre es schön gewesen die anderen Völker zu besuchen, das Publikum in vielen Ländern kennenzulernen usw.

                    Ach ja...hätte wenn und aber
                    Ohne Worte!

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                    • gast-20111607

                      #415
                      Zitat von TheKing
                      [...]und er wollte ja auch öfters eine Europatour machen und es war ein anvisirtes Ziel von ihm.[...]
                      Na, eben nicht...
                      Er hat es vielleicht mal angesprochen, aber wirklich dahinter war er nie, denn ansonsten hätte er nur mit dem Finger schnippen müssen und die Chose wäre angerollt...

                      Von einem, der sich Zeit seines Lebens (abgesehen vom Wehrdienst in Deutschland mit Trips nach Frankreich und Schottland) nie außerhalb seiner Heimat bewegt hat (Bahamas und Hawaii zählen nicht), kann man wohl nicht davon ausgehen, er bewegt sich gen Übersee...

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                      • TheKing
                        Board-Legende

                        • 19.06.2006
                        • 20721

                        #416
                        Zitat von Richard Burton
                        Na, eben nicht...
                        Er hat es vielleicht mal angesprochen, aber wirklich dahinter war er nie, denn ansonsten hätte er nur mit dem Finger schnippen müssen und die Chose wäre angerollt...

                        Von einem, der sich Zeit seines Lebens (abgesehen vom Wehrdienst in Deutschland mit Trips nach Frankreich und Schottland) nie außerhalb seiner Heimat bewegt hat (Bahamas und Hawaii zählen nicht), kann man wohl nicht davon ausgehen, er bewegt sich gen Übersee...
                        Entbehrt nicht jeglicher Logik...hmm...nicht schlecht...
                        Ohne Worte!

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                        • gast-20090609

                          #417
                          Zitat von Stutz71
                          Vielleicht wäre es besser gewesen, Elvis' Management aufzuteilen (was parker allerdings niemals mitgemacht hätte). Parker hätte weiterhin das Merchandising, die Organisation der Tourneen, und von mir aus die Leitung des Gesamtmanagements machen können, aber für Kontakte zu Studios, Produzenten, Verlegern, Songschreibern etc. hätte etwas frischer Wind in Form von neuen Leuten wohl nicht geschadet.
                          Das habe ich mir auch schon oft gedacht. Diese Aufteilung wäre ab den 70ern besser zu handeln gewesen und hätte frischen Wind gebracht. Dass der Colonel sich immer massiv gegen jede Form von Beteiligung Dritter gewehrt hat, werte ich als ein Zeichen von Unsicherheit und Angst vor Machtverlust.

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                          • gast-20090609

                            #418
                            Zitat von Richard Burton
                            Na, eben nicht...
                            Er hat es vielleicht mal angesprochen, aber wirklich dahinter war er nie, denn ansonsten hätte er nur mit dem Finger schnippen müssen und die Chose wäre angerollt...
                            Nee, glaube ich nicht. Der Colonel dürfte keine Probleme gehabt haben, ihm mit Argumenten wie "Zeit ist noch nicht reif, wir warten noch auf den Super-Cash-In-Deal" hinzuhalten. Da dürfte Klein-Elvis kaum widersprochen (höchstens mal ein bisschen unter Freunden gemeutert) haben, schließlich hatte der Colonel schon oft hohes Verhandlungsgeschick bewiesen.

                            Da es übereinstimmende Aussagen von Jerry Schilling, Priscilla und glaube auch Joe Esposito zu dem Wunsch einer Europareise gibt, kann man schon davon ausgehen, dass Elvis das gerne gemacht hätte - nicht nur beruflich, sondern auch aus privatem Interesse. Und neue Eindrücke hätten sicherlich ihre Wirkung nicht völlig verfehlt.

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                            • gast-20111607

                              #419
                              Zitat von ReconsiderBaby
                              Nee, glaube ich nicht. Der Colonel dürfte keine Probleme gehabt haben, ihm mit Argumenten wie "Zeit ist noch nicht reif, wir warten noch auf den Super-Cash-In-Deal" hinzuhalten. Da dürfte Klein-Elvis kaum widersprochen (höchstens mal ein bisschen unter Freunden gemeutert) haben, schließlich hatte der Colonel schon oft hohes Verhandlungsgeschick bewiesen.
                              Fuckin' Bullshit - jetzt ist Elvis also doch wieder der kleine, unmündige Hillbilly der nach des Colonels Pfeife tanzte?
                              Es gab sicherlich mehr als genügend Offerten Elvis gen Übersee zu holen, man hätte dafür wohl fast jeden Preis gezahlt - ich erinnere mich dunkel an eine fette 5 Millionen(?) Gage für 3 Tage im Wembley Stadion, muss aber nicht stimmen...

                              Man verabschiede sich doch mal von der Vorstellung, Elvis habe es ernsthaft auf eine Tournee gen Übersee angelegt...

                              Dafür war er letztendlich viel zu bequem (und seit wann springt der Bär ins Wasser, wenn er die Fische mit der Pranke bekommen kann?)

                              Wie gesagt, ich setze gerne den hypothetischen Fixpunkt einer solchen Überseetournee nach Hawaii '73 an - er war doch da auf seinem künstlerischen Gipfel angekommen... aber wenn man weiter denkt, dann ist klar, warum dies nichts wurde, denn '73 hatte Elvis wohl den Kopf überall, nur nicht bei einer Tournee in unbekannte Gefilde...

                              Da es übereinstimmende Aussagen von Jerry Schilling, Priscilla und glaube auch Joe Esposito zu dem Wunsch einer Europareise gibt, kann man schon davon ausgehen, dass Elvis das gerne gemacht hätte - nicht nur beruflich, sondern auch aus privatem Interesse. Und neue Eindrücke hätten sicherlich ihre Wirkung nicht völlig verfehlt.
                              Na ja, was drei, nicht wirklich mit Einblick in die internen Geschäftsplanungen, Personen so sagen, wenn der Tag eben lang ist...

                              Erinnerst du dich auch noch dein Mittagessen von vor 1 Woche?

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                              • gast-20090609

                                #420
                                Zitat von Richard Burton
                                Fuckin' Bullshit - jetzt ist Elvis also doch wieder der kleine, unmündige Hillbilly der nach des Colonels Pfeife tanzte?
                                Dito Fuckin' Bullshit! Die Entscheidung auf Rat seines Managers auf einen noch besseren Deal zu warten, deklassiert Elvis nicht zu einer Marionette.

                                Zitat von Richard Burton
                                Man verabschiede sich doch mal von der Vorstellung, Elvis habe es ernsthaft auf eine Tournee gen Übersee angelegt...Na ja, was drei, nicht wirklich mit Einblick in die internen Geschäftsplanungen, Personen so sagen, wenn der Tag eben lang ist...
                                Woher hast Du denn Deine Super-Weisheiten? Hat sie Dir Elisabeth Taylor zugeflüstert? Wäre in dem Fall kaum glaubwürdiger als Schilling, Esposito und Priscilla...

                                Zitat von Richard Burton
                                Erinnerst du dich auch noch dein Mittagessen von vor 1 Woche?
                                Ja!

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