Das "durchgängige" Elvis-Album

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  • praytome
    Gehört zum Inventar

    • 23.06.2005
    • 3425

    #61
    Zitat von Acapulco
    Ich habe selten ein Posting gelesen, ja einen Menschen erlebt, der ein Elvis Album- ja, die Musik eines Menschen, dessen Fan er doch eigentlich ist; dies zumindest vorzubeben versucht; der die Musik seines Stars SO schlecht macht!
    Entschuldige bitte, aber das ist einfach nur allerletzte Schublade und damit hat sich für mich jedes weitere Wort an DICH erübrigt.
    @ Manhattoe
    Girls, Girls, Girls ist übrigens auch eines meiner Lieblingsalben, soweit ich eines genennen kann.

    Ganz "durchgängige" Alben wird es nie geben, aber damit kann man leben und schließlich gibt es ja auch Stereoanlagen mit Fernbedienung und man kann auch dem gemütlichen Lehnsessel heraus nur ein Knöpfchen drücken und schon geht es weiter.

    fun in acapulco ist eines meiner lieblingsalben mit meinen lieblingsperformances im film
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    "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

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    • gast-20110818

      #62
      Zitat von Dream
      Der Einfluß geht deutlich über den von Dir genannten Zeitrahmen hinaus.
      Kannst Du da ein Beispiel nennen? Welcher Elvis-Song - aufgenommen nach 1960 - hat Einfluss auf die Geschichte der Popmusik genommen?

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      • gast-20071202

        #63
        Zitat von Dream
        Da kann ich Dir nicht zustimmen.
        Ich zitiere einfach mal eine Professorin (aus einer Mitschrift):

        (...)

        So sehe ich das selbst auch. Der Einfluß geht deutlich über den von Dir genannten Zeitrahmen hinaus.
        Ehrlich gesagt war mein Posting, im Gegensatz zu dem, auf das es sich bezog, ironisch gemeint. Natürlich hatte Elvis auch nach 1956/57 noch einen m. E. erheblichen Einfluss auf die Rock- und Popmusik seiner Zeit.

        Zitat von Blues Boy
        Kannst Du da ein Beispiel nennen? Welcher Elvis-Song - aufgenommen nach 1960 - hat Einfluss auf die Geschichte der Popmusik genommen?
        Jetzt wirst du dir selbst aber gerade ein wenig untreu: Wieso soll es denn nun auf einmal ein Song nach 1960 sein? Weiter oben sagtest du noch, er sei allerhöchstens bis 1957 einflussreich gewesen.

        Ich sehe es etwas anders. Auch denke ich, dass es nicht ein einzelner Song ist bzw. sein kann/muss, der einen Einfluss ausübt. Wann ist das denn wirklich jemals so gewesen, dass ein Künstler/eine Gruppe ihre Zeit durch nur einen einzigen Song beeinflusst hätten? Und welcher sollte das deiner Meinung nach in Elvis' Fall gewesen sein? That's All Right etwa? Ich denke, das wäre etwas zu kurz gegriffen.

        Wären That's All Right nicht weitere Songs, sowohl bei SUN als auch bei RCA, und vor allem Live- und später TV-Auftritte gefolgt, so hätte auch dieser eine Song oder meinetwegen die Single wohl kaum etwas bewirkt - schlicht, weil niemand irgendwas von diesem neuen Stil mitbekommen hätte. Und Heartbreak Hotel oder Don't Be Cruel / Hound Dog wären wiederum allesamt nicht ohne die Songs davor möglich gewesen. Insofern halte ich persönlich es für unmöglich, derartige Entwicklungen wie die, die zur Explosion des Rock'n'Roll geführt haben, auf einen einzelnen Song (oder auch mehrere einzelne Songs) zu reduzieren.

        Auch 1960 und selbst 1958 und '59 hatte Elvis einen Einfluss auf die Musik seiner Zeit, schlicht deshalb, weil er sie am Leben erhielt als sich eine Menge der ursprünglichen Protagonisten nach und nach von der Bühne verabschiedeten (im wörtlichen wie im übertragenen Sinne). 1960 hatte er einen enormen Einfluss, weil er zurückkehrte und gewissermaßen das "Comeback", das sich später zu gewissermaßen einem Topos entwickelte, "erfand". Und Elvis Is Back! hatte in dem Sinne einfach eine Sonderstellung, weil es manches des 50er Rock'N'Rolls noch einmal aufgriff und einiges fortführte. Ebenso die enorm erfolgreichen Singles dieser Jahre. Pre-Army-Elvis hin und her: Nach seiner Rückkehr beherrschte er die internationale Popszene bis 1963/64 mehr als in den Jahren 1956-58. Er war das Maß aller Dinge, er war "oben".

        Ich denke schon, dass man das durchaus noch als "Einfluss" bezeichnen kann.
        Zuletzt geändert von Gast; 02.01.2007, 21:30 Grund: Rechtschreibung

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        • gast-20110818

          #64
          Zitat von gast-20080904
          Jetzt wirst du dir selbst aber gerade ein wenig untreu: Wieso soll es denn nun auf einmal ein Song nach 1960 sein? Weiter oben sagtest du noch, er sei allerhöchstens bis 1957 einflussreich gewesen.
          Ich bleibe auch bei 1957. 1960 war jetzt einfach nur so aus der Luft gegriffen. Ich hätte auch ein anderes Jahr nennen können.

          Ich sehe es etwas anders. Auch denke ich, dass es nicht ein einzelner Song ist bzw. sein kann/muss, der einen Einfluss ausübt. Wann ist das denn wirklich jemals so gewesen, dass ein Künstler/eine Gruppe ihre Zeit durch nur einen einzigen Song beeinflusst hätten? Und welcher sollte das deiner Meinung nach in Elvis' Fall gewesen sein? That's All Right etwa? Ich denke, das wäre etwas zu kurz gegriffen.

          Wären That's All Right nicht weitere Songs, sowohl bei SUN als auch bei RCA, und vor allem Live- und später TV-Auftritte gefolgt, so hätte auch dieser eine Song oder meinetwegen die Single wohl kaum etwas bewirkt - schlicht, weil niemand irgendwas von diesem neuen Stil mitbekommen hätte. Und Heartbreak Hotel oder Don't Be Cruel / Hound Dog wären wiederum allesamt nicht ohne die Songs davor möglich gewesen. Insofern halte ich persönlich es für unmöglich, derartige Entwicklungen wie die, die zur Explosion des Rock'n'Roll geführt haben, auf einen einzelnen Song (oder auch mehrere einzelne Songs) zu reduzieren.
          Korrekt. Ich meinte einen einzelnen Song auch eher stellvertretend für einen Musikstil. So könnte man sagen, dass u. a. zum Beispiel "Good Rockin`Tonight" die damalige Musikgeschichte entscheidend beeinflusst hat, stellvertretend für Elvis' Rockabilly-Stil, der von unzähligen Musikern damals aufgegriffen wurde und der viele junge Leute erst motiviert hat überhaupt Musik zu machen.
          Pre-Army-Elvis hin und her: Nach seiner Rückkehr beherrschte er die internationale Popszene bis 1963/64 mehr als in den Jahren 1956-58. Er war das Maß aller Dinge, er war "oben".

          Ich denke schon, dass man das durchaus noch als "Einfluss" bezeichnen kann.
          Ja, er war oben, seine Platten verkauften sich gut, aber die Musik hatte nichts revolutionäres mehr und war nicht mehr maßgeblich für die Entwicklung der Pop-Musik. Die Rock'n'Roll-Welle der 50er Jahre war abgeebbt und neue Stile wie Surf oder Twist wurden von anderen Künstlern auf den Weg gebracht. Elvis brachte gute, massentaugliche Unterhaltungsmusik, die aber musikgeschichtlich nichts mehr bewegte, falls Du verstehst, wie ich das meine.

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          • gast-20100118

            #65
            Zitat von Blues Boy
            Ja, er war oben, seine Platten verkauften sich gut, aber die Musik hatte nichts revolutionäres mehr und war nicht mehr maßgeblich für die Entwicklung der Pop-Musik. Die Rock'n'Roll-Welle der 50er Jahre war abgeebbt und neue Stile wie Surf oder Twist wurden von anderen Künstlern auf den Weg gebracht. Elvis brachte gute, massentaugliche Unterhaltungsmusik, die aber musikgeschichtlich nichts mehr bewegte, falls Du verstehst, wie ich das meine.
            seh ich anders. Die unglaubliche Vielseitigkeit, die Verbindung von Heldentenor und Pop, die Verbindung von Ballade und Rocksong, die Bühnenshow, die Kleidung, das Königliche, der Erfolg via Satellite und Las Vegas Triumph und die Umsetzung von Rhythmus und Herzblut wurden vielfach kopiert aber selten erreicht.

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            • gast-20110818

              #66
              Zitat von Rev.Gerhard
              seh ich anders. Die unglaubliche Vielseitigkeit, die Verbindung von Heldentenor und Pop, die Verbindung von Ballade und Rocksong, die Bühnenshow, die Kleidung, das Königliche, der Erfolg via Satellite und Las Vegas Triumph und die Umsetzung von Rhythmus und Herzblut wurden vielfach kopiert aber selten erreicht.
              Vieles von dem, was Du nennst, bezieht sich aber nicht auf Musik. Ansonsten würde ich mich immer sehr über Beispiele freuen.

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              • gast-20071202

                #67
                Zitat von Blues Boy
                So könnte man sagen, dass u. a. zum Beispiel "Good Rockin`Tonight" die damalige Musikgeschichte entscheidend beeinflusst hat, stellvertretend für Elvis' Rockabilly-Stil, der von unzähligen Musikern damals aufgegriffen wurde und der viele junge Leute erst motiviert hat überhaupt Musik zu machen.
                Rock-a-Hula Baby! Aber wer sagt, dass es nur diese (frühen) Songs waren, die andere motiviert haben, selbst Musik zu machen? Warum tauchen bei Bruce Springsteen beispielsweise Songs wie Can't Help Falling In Love oder Follow That Dream(!) im Repertoire auf? Und warum sollten nicht auch durchaus Songs wie Such A Night, His Latest Flame oder Little Sister Menschen bewegt haben, Musik zu machen? Letzterer hat zumindest mal eine gewisse Person namens Ernst Jørgensen dazu gebracht, sich mit Elvis' Musik weitergehend auseinanderzusetzen ...

                Zitat von Blues Boy
                Ja, er war oben, seine Platten verkauften sich gut, aber die Musik hatte nichts revolutionäres mehr und war nicht mehr maßgeblich für die Entwicklung der Pop-Musik.
                Was soll das heißen? Sicher, eine Fusion von Rhythm & Blues und Country zu Rockabilly, der zu einem Vorläufer des klassischen Rock'N'Roll wurde, schafft man nicht alle Tage, sondern möglicherweise nur einmal im Leben. Aber das heißt doch nicht, dass das, was folgt, nicht durchaus noch sehr individuell und einflussreich sein kann. Wer machte denn Anfang der 60er Musik wie Elvis, frage ich mich?

                Zitat von Blues Boy
                Die Rock'n'Roll-Welle der 50er Jahre war abgeebbt und neue Stile wie Surf oder Twist wurden von anderen Künstlern auf den Weg gebracht. Elvis brachte gute, massentaugliche Unterhaltungsmusik, die aber musikgeschichtlich nichts mehr bewegte, falls Du verstehst, wie ich das meine.
                Surf und Twist ... Big deal! Was ist denn davon bitte übrig geblieben? Dass der klassische Rock'n'Roll sich irgendwann verabschieden würde, ist doch verständlich und nur natürlich. Aber an genau der Stelle setze Elvis doch an und führte das Ganze weiter, indem er den angefangenen Weg um emotionale wie stilistische Aspekte erweiterte. Und wenn du meinst, das habe keine Bedeutung mehr gehabt: Warum kauften es die Leute dann? Warum hört sich ein erheblicher Teil der Musik der frühen 60er an wie "Elvis", wenn er so wenig einflussreich war?

                Das alles gehört eigentlich nicht wirklich zum Thema. Wie auch immer: Ein Album, das bisher noch gar nicht erwähnt wurde, das oft vernachlässigt wird und das sich m. E. aber trotzdem als "durchgängiges Album" qualifiziert ist Elvis' Christmas Album. Was daran, um Einwände bereits vorwegzunehmen, vielleicht am ehesten "nicht durchgängig" ist, ist möglicherweise die angefügte Gospel-EP Peace In The Valley.

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                • gast-20110818

                  #68
                  Zitat von gast-20080904
                  Sicher, eine Fusion von Rhythm & Blues und Country zu Rockabilly, der zu einem Vorläufer des klassischen Rock'N'Roll wurde, schafft man nicht alle Tage, sondern möglicherweise nur einmal im Leben.
                  Musikhistorisch ist das für mich falsch. Rockabilly war kein Vorläufer des klassischen Rock'n'Rolls, sondern war eine Stilrichtung dessen. Durch Elvis wurde dieser Stil zigfach kopiert und weiterentwickelt.

                  Wer machte denn Anfang der 60er Musik wie Elvis, frage ich mich?
                  Für mich machte Elvis Anfang der 60er ganz normale, gängige amerikanische Unterhaltungsmusik. Gute Songs, gut gesungen, gut produziert, aber auch massentauglich ohne anzuecken. Das machten andere schon in den 50ern, z.B. Dean Martin, Paul Anka, Frankie Laine usw..
                  Revolutionär waren dann erst wieder die Beatles in der Historie der Pop-Musik.

                  Aber Du hast Recht, wir sollten das Thema in diesem Thread auch nicht weiter vertiefen.

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                  • gast-20100118

                    #69
                    Zitat von gast-20080904
                    Dass der klassische Rock'n'Roll sich irgendwann verabschieden würde, ist doch verständlich und nur natürlich. Aber an genau der Stelle setze Elvis doch an und führte das Ganze weiter, indem er den angefangenen Weg um emotionale wie stilistische Aspekte erweiterte. Und wenn du meinst, das habe keine Bedeutung mehr gehabt: Warum kauften es die Leute dann? Warum hört sich ein erheblicher Teil der Musik der frühen 60er an wie "Elvis", wenn er so wenig einflussreich war?

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                    • TheKing
                      Board-Legende

                      • 19.06.2006
                      • 20721

                      #70
                      Zitat von Blues Boy
                      Musikhistorisch ist das für mich falsch. Rockabilly war kein Vorläufer des klassischen Rock'n'Rolls, sondern war eine Stilrichtung dessen. Durch Elvis wurde dieser Stil zigfach kopiert und weiterentwickelt.


                      Für mich machte Elvis Anfang der 60er ganz normale, gängige amerikanische Unterhaltungsmusik. Gute Songs, gut gesungen, gut produziert, aber auch massentauglich ohne anzuecken. Das machten andere schon in den 50ern, z.B. Dean Martin, Paul Anka, Frankie Laine usw..
                      Revolutionär waren dann erst wieder die Beatles in der Historie der Pop-Musik.

                      Das kann man wirklich so sagen! Fette Zustimmung. Impulse zur Weiterentwicklung der Rockmusik hat Elvis dann nicht mehr gegeben, aber immerhin er das Ding gestartet. Er hat sich einfach entschieden ein anderes Feld zu beackern, den keiner hatte wie er das Zeug wirklich die breite Masse zu unterhalten. Der Colonel hatte halt seinen "Familien-Elvis" im Sinn.
                      Elvis ist immer eine Liga für sich.Aber großen Einfluß auf die Rockmusik hatte er sicher kaum. Im Bereich der Unterhaltungsmusik/Popmusik hat er sicher ein paar Vorlagen abgegeben.
                      Ohne Worte!

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                      • gast-20071202

                        #71
                        Zitat von TheKing
                        Elvis ist immer eine Liga für sich.Aber großen Einfluß auf die Rockmusik hatte er sicher kaum. Im Bereich der Unterhaltungsmusik/Popmusik hat er sicher ein paar Vorlagen abgegeben.
                        Off-Topic:


                        Meine Güte, wie kommt man mit so einem Schwachsinn nur an vier grüne Punkte ...?

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                        • TheKing
                          Board-Legende

                          • 19.06.2006
                          • 20721

                          #72
                          Zitat von gast-20080904
                          Off-Topic:


                          Meine Güte, wie kommt man mit so einem Schwachsinn nur an vier grüne Punkte ...?
                          Ich spreche nun wirklich nicht von 54-58 sondern für die Zeit danach. Elvis trat nicht an, um die Rockmusik weiterzurevolutionieren. Elvis besticht durch andere Qualitäten in der Zeit ab 1960.

                          Elvis selber sagte, dass er einfach damals an der richtigen Stelle zur richtigen Zeit war. Sehr bescheiden, denn ohne seine überragenden Fähigkeiten, wäre der rock`n Roll vielleicht nie so ne Rakete geworden.

                          Aber diese Sternstunden wo wirklich neues entsteht, die kann man schwer am Reisbrettt entwerfen. Das sind geniale teils etwas zufällige Momente, natürlich ist großes Können und Inspiration eine Grundvoraussetzung. Ich kann beim besten Willen in Elvis Songauswahl nach 1960 keine Rock Meilensteine finden.

                          Später ab 1970 prägte er über die Ochestration und die Umsetzung wieder neues, da kann man drüber reden.

                          Es gab ein paar starke Nummern wie zum Beispiel "Memphis tennessee" die durch ihre Art der Interpretation sehr stark waren. Nicht, dass wir uns falsch verstehen, ich liebe Elvis Musik und gerade seinen Drive, als er wieder zu leben begann um 1968...aber im Sinne von Innovative Impulse für die Musikwelt, halte ich es für nicht so wesendlich.

                          Da gab es die Beatles, die Stones und Beach Boys und viele unzählige andere, die die Musik jener Zeit durch neuartige Stile prägten.

                          Elvis ist doch eher als der beste Interpret zu sehen. In Bereichen wie dem Marketing hat der Colonel sicher neue Dimensionen eröffnet...

                          In den Siebziger Jahren gab es Glamrock und alles mögliche, also ich wüßte nicht wo das Schwachsinn ist, aber überzeuge mich gerne durch starke Argumente, ich bin nicht verbissen, es ist nur der Stand meines Wissens...
                          Ohne Worte!

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                          • gast-20071202

                            #73
                            Zitat von TheKing
                            Ich spreche nun wirklich nicht von 54-58 sondern für die Zeit danach.
                            War aus deiner Äußerung nicht erkenntlich (abgesehen davon, dass ich die Behauptung auch weiterhin und auch für die Zeit nach 1958 für kaum haltbar halte).

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                            • TheKing
                              Board-Legende

                              • 19.06.2006
                              • 20721

                              #74
                              Naja, wenn Du Lust und Zeit hast, kannst Du ja mal Beispiele nennen, von denen Du meinst, das diese "Neues" inspiriert haben. Ich finde sogar, dass Elvis den Rock`n Roll in seinen Soundtracks oft zur Öachnummer hat verkommen lassen. Das ist wirklich teilweise recht peinlich oder? Du sagtest ja schon zurecht: Rock.A.Hula , das kann es nicht wirklich sein, oder?

                              Aber es sollte ja auch kein aggressiver kerniger Rock`n Roll sein (was ich schade finde ). Das Familienprogramm funktionierte mit der beschwingten Popmusik und schönen Balladen ( keiner kann es besser! ) die Uptemponummern sind für mein Ohr oft enttäuschend. Sind aus Sicht des Rock`n Rollers enttäuschend. Aber für Kinder und Hausfrauen war es halt noch fetzig genug. Oder für Schlagerfreunde.

                              Ich mag zum Beispiel den Soundtrack zu Kid Galahad das ist gute Laune Musikirgendwie. Das ist doch was schönes und durch Elvis Sangestalent hat es eine tolle Qualität. Aber es rockt nicht wirklich.

                              Das ist etwas was ich sehr schade finde. Aber damit möchte ich die Schönheit von vielen Liedern nicht in Abrede stellen, ich höre viele Songs aus Filmen gerne an. Aber ich bin mir eben nicht sicher inwiefern das die Musik seiner Zeit damals geprägt hat, denn die Musik der jungen Leute war da schon nen Zacken wilder und härter. Elvis war dagegen sehr gemäßigt und er ging halt seine eigene Richtung. Zu Zeiten wo die Welt auf Sgt. Pepper rockte, da hat er ich weiß jetzt nicht genau, äh sagen wir Clambake abgeliefert...also bitte...
                              Ohne Worte!

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                              • gast-20100121

                                #75
                                Zitat von gast-20080904
                                Ehrlich gesagt war mein Posting, im Gegensatz zu dem, auf das es sich bezog, ironisch gemeint.

                                Schon klar.

                                Ironie beflügelt ja manchmal das Nachdenken.
                                Sehr interessante und wichtige Gedanken, die daraus entstanden.
                                (Hier ein bißchen OT, hätten es aber wirklich verdient als eigenständiges Thema behandelt zu werden.)

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