Das "durchgängige" Elvis-Album
Einklappen
X
-
Jetzt führst du aber jede Menge neue Kriterien wie "Gestaltung" und Zeitpunkt der Veröffentlichung an. Das kann ja wohl nicht ein "Album" ausmachen.Ich möchte noch einmal erklären dürfen: Es ging mir nicht darum zu erfahren, welche Alben ihr aus irgendeinem Spleen heraus gerne hört und dann auch komplett durchlaufen lasst. Man kann auch beim Abwaschen, Bügeln oder Baden eine CD laufen lassen, das erfüllt dann aber noch nicht den Anspruch, dass es ein durchgängig funktionierendes (sprich: in sich schlüssiges) Album ist. Meine Frage ging schon eher in die Richtung, dass ich wissen wollte, von welchem Album ihr denkt, dass es auch ein gewisses künstlerisches Niveau erreicht oder zumindest einen Ansatz erkennen lässt, der es erlaubt, es zumindest mal als Album in Betracht zu ziehen. Elvis (Fool) beispielsweise ist ein Sammelsurium von Titeln ohne jeden inneren Zusammenhang und schon bzgl. seiner Titels und seiner Gestaltung ein totaler Reinfall, von seiner Platzierung im Elvis-Katalog direkt hinter "Aloha" einmal ganz zu schweigen.
Diese bek*ckten Schneeflocken bringen mich um ...
"Innerer Zusammenhang", vielleicht. Das geht jedoch für mich mehr in Richtung Konzept-Album. Davon hat Elvis keine gemacht (jedenfalls keines, auf dem die Songs dem Inhalt nach einen Zusammenhang haben. Er hat allenfalls Genre-Alben wie die Gospel Alben gemacht.
Zum "Fool-Album" stehe ich daher, da die Interpretationen von Elvis sehr gut sind und ich die Songs zueinander-passend empfinde, jedenfalls hinreichend anspruchsvoll und unterhaltend.
Richtig künstlerisch anspruchsvolle Album sind Alben wie "Elvis", Elvis is Back, From Memphis in Elvis, (mit Abstrichen: Country). D.H. aber noch lange nicht, dass jeder diese Alben durchhören könnte.
Manche Sessions waren einfach genial gut, so die Memphis Session 1969, die Nashville Sessions 70 und 71, die Stax Sessions (höre Dir mal die Essential Nr.5 an, eine super CD!!!) und die Post-Army Session. Leider wurden die Songs oftmals auf vielen Lps verhökert. Andererseits waren Alben wie From Elvis in Memphis auch nicht sooo erfolgreich, so dass RCA mit ihrer Veröffentlichungspolitik der Streuung von Songs kommerziell besser gefahren ist, leider. Elvis war halt in den Augen der Öffentlichkeit mehr Entertainer als "Künstler".
P.S. Finde diesen Thread übrigens sehr interessant.
P.S. Finde die Schneeflocken geil (vor allem nach drei Glas Rotwein).
epe
- Übersetzen
Kommentar
-
Bei [B]
Ich möchte noch einmal erklären dürfen: Es ging mir nicht darum zu erfahren, welche Alben ihr aus irgendeinem Spleen heraus gerne hört und dann auch komplett durchlaufen lasst. Man kann auch beim Abwaschen, Bügeln oder Baden eine CD laufen lassen, das erfüllt dann aber noch nicht den Anspruch, dass es ein durchgängig funktionierendes (sprich: in sich schlüssiges) Album ist. Meine Frage ging schon eher in die Richtung, dass ich wissen wollte, von welchem Album ihr denkt, dass es auch ein gewisses künstlerisches Niveau erreicht oder zumindest einen Ansatz erkennen lässt, der es erlaubt, es zumindest mal als Album in Betracht zu ziehen. Elvis (Fool) beispielsweise ist ein Sammelsurium von Titeln ohne jeden inneren Zusammenhang und schon bzgl. seiner Titels und seiner Gestaltung ein totaler Reinfall, von seiner Platzierung im Elvis-Katalog direkt hinter "Aloha" einmal ganz zu schweigen.
Diese bek*ckten Schneeflocken bringen mich um ...Off-Topic:
...ämmm frag doch mal im "grünen forum" nach, vielleicht können die dir weiterhelfen und ja, .......schneeflocken gibt es dort auch noch nicht !!
...ist nicht böse gemeint !!
Zuletzt geändert von Herbi; 23.12.2006, 21:14
__Elvis - Artist Of The Century__- Übersetzen
Kommentar
-
Verwunden mein Herz mit eintöniger Mattigkeit
23. April 1998 - 20. November 2006
29. September 2006 - 22. September 2022 - I'll be with you always!- Übersetzen
Kommentar
-
Interessantes Thema. Zu "From Elvis in Memphis" und "Back in Memphis". Eventuell hat man damals aus der Session die Songs "Falsch" auf den Alben verteilt. Timothy, kann speziell an Dich..: wie hättest Du die Songs auf den Alben arrangiert? Hätten die sogenannten Hitsingles auch ihren Platz darauf enthalten ?- Übersetzen
Kommentar
-
Die Geschmäcker sind tatsächlich ganz und oft sogar völlig verschieden, und das ist gut so. Allerdings ging es mir in diesem Fall nicht so sehr um verschiedene Geschmäcker: Ich erwähnte bereits weiter oben, dass genau das Thema des gewissermaßen mit diesem Thema hier korrespondieren Threads Deine superkalifragilistischexpialigetisch Lieblingsplatte sei. Um sich aber über Kunst nicht nur zu unterhalten, sondern sie in einen größeren Kontext zu stellen und gewissermaßen ihrer Bedeutung gemäß einzuordnen, benötigt es Kriterien jenseits des persönlichen Geschmacks.woher nimmst du dir eigentlich das recht her dies lp so in den dreck zuziehen !?
..okay sie gefällt dir nicht, dass kann ich absolut akzeptieren !!
....dass soll aber noch lange nicht heißen das sie anderen elvis fans auch nicht gefallen darf oder !?
..die geschmäcker sind eben ganz verschieden !!
Persönlicher Geschmack kann schlichtweg alles rechtfertigen. In den letzten vierzig oder fünfzig Jahren wurde das Argument, etwas sei gut, wenn es nur den persönlichen Geschmack treffe, geradezu inflationär gebraucht und hat m. E. zu einer erheblichen Verflachung sowohl der allgemeinen Maßstäbe als auch der Diskussionskultur geführt. Niemand jedoch würde die Musik Mozarts oder die Malerei Picassos ernsthaft mit den Worten "Mir gefällt es - und wenn es dir nicht gefällt, dann lass uns die Diskussion beenden bzw. erst gar nicht anfangen" einzuordnen versuchen.
Elvis Presleys Musik sowie sein Einfluss auf sowohl seine eigene als auch nachfolgende Generationen ist zu groß, um es dabei belassen zu können. Man kann es sicherlich dabei belassen, wenn der größte Anspruch, den man an die Pop-Kultur hat, der ist, dass sie einem gefallen möge. Jeder, der das anders sieht, sollte allerdings die Gelegenheit bekommen und Möglichkeit haben, das anders zu sehen und auch zu äußern. Ich denke, auch dafür sollten Internetforen einen Raum bieten. Wir sind schießlich hier, um uns über Musik, sprich Kunst, zu unterhalten.
Okay, das ist deine Herangehensweise. Du erlaubst aber hoffentlich, dass andere eine abweichende Herangehensweise wählen und Meinung vertreten?
Nein, sicherlich nicht. Beziehungsweise: Ja, wenn du den Begriff derart eng fasst, dass das, was eine Person äußert, immer auch nur die persönliche Ansicht ist. Es gibt allerdings auch Möglichkeiten und Techniken, eine bestimmte Thematik gedanklich so zu betrachten und diese Gedanken sprachlich so zu gestalten, dass das Gesagt über die eigene primär-persönliche Sichtweise und Erfahrungsebene hinausgeht. Und dann erscheint auch etwas wie ein Pop-Album in einem anderen Zusammenhang und man kann beispielsweise feststellen, dass es den Anforderungen seiner Zeit eben doch nicht genügt.
Dafür allerdings muss man teilweise eben doch über den Horizont des "persönlichen Geschmacks" hinauskommen. Das hat nichts mit Lehrmeister-Meinung zu tun, sondern mit dem Lauf der Dinge und Veränderung. Ein Album wie Love Letters From Elvis mag Songs enthalten, die mir persönlich gefallen und vielleicht sogar etwas bedeuten. Aber ob es beispielsweise die Möglichkeiten und Fähigkeiten eines Künstlers, sich als Gestalter seiner Umwelt und Zeit zu betätigen und seine Talente voll auszuschöpfen und umzusetzen, wiederspiegelt, lässt diese Sichtweise nahezu völlig außen vor.
Dein gutes Recht. Die Frage ist allerdings, ob Elvis Country nicht doch eher Ausdruck eines zusammenhängenden und in sich schlüssigen Prozesses ist als Love Letters From Elvis? Dieses ist das reine Produkt einer vertraglichen Abmachung über die jährliche Menge an Veröffenlichungen zweier Vertragsparteien, jenes ist Ausdruck einer künstlerischen Identität und deren Umsetzung in Musik.
Beim eigentlichen Zuhören mag diese Frage tatsächlich zweitranging sein. Wenn man sich allerdings überlegt, was anstelle dessen möglich häte sein sollen und möglich gewesen wäre, dann sieht das ganze schon ganz anders aus, finde ich. Dann wird nämlich deutlich, dass das zusammengestellte Produkt nur ein Ersatz ist für wirkliche künstlerische Betätigung.
Ich glaube, es ist weniger ein Umstand der Quantität an Zeit, die man zur Verfügung hat, sondern eher eine Frage der Qualität, also wie man damit umgeht und seine nutzt.
Okay, das denkst du. Lass uns nicht darüber diskutieren, was Elvis über etwas denkt (es sei denn, es gäbe dafür echte und ernstzunehemnde Anhaltspunkte), sondern darüber, was an Ergebnis vorliegt.
Natürlich kann man es auch so sehen. Auf der anderen Seite ist für mich das Produkt eines irgendwie gearteten künstlerischen Prozesses immer noch das Produkt eines irgendwie gearteten künstlerischen Prozesses und dem begegne zumindest ich mit einer gewissen Ernsthaftigkeit. Wie siehst du als der Filmfreak, der du bist, es: Sind Werbeunterbrechungen während Citizen Kane eine willkommene Gelegenheit aufs Klo zu gehen (und sollten dementsprechend auch in die Rezeption dieses Film mit eingehen), oder nicht? Oder bist du beispielsweise der Meinung, Filme sollten aus ihrem originalen CinemaScope-Format runtergeschnitten werden, weil es rechts und links der Haupthandlung eh nur "Nebensächlichkeiten" zu sehen gibt?
Vielen Dank.Aber es kommt doch vor, dass Du Dich gemütlich hinsetzt und gar nichts machst außer Musik zu hören? Und dann kennst Du doch sicherlich das Gefühl, dass Dich ein Song nervt und Dir wünschst, er möchte sich von selbst ausblenden, weil selbst der Griff zur Fernbedienung den wohligen Zustand zerstören könnte. Darum geht es hier. Wir versuchen hier nichts weiter als herauszufinden, ob es bestimmte Songs gibt, die den durchgängigen Hörgenuss eines Albums stören, bzw ob Alben existieren, bei denen dies nicht der Fall ist.
Wie kommst du drauf, dass mein Urteil "pauschal" sein könnte?
Sehe ich nicht so. Wir hatten hier eine recht interessante Diskussion darüber, was "Schlager" sein könnte, bevor du in diesem Forum aufgeschlagen bist. In dem Zusammenhang wurden seinerzeit einige sehr brauchbare Definitionen versucht, die mich persönlich zu der Ansicht haben kommen lassen, dass mit beispielsweise Viva Las Vegas (ein schlechtes Beispiel, da seinerzeit nicht als Album veröffentlicht), Spinout (das ich persönlich für möglicherweise das stärkste Soundtrack-Album der zweiten Hälfte der 60er Jahre halte) und vielleicht sogar Fun In Acapulco und Frankie And Johnny etwas anderes versucht wurde.
Der Unterschied liegt für mich schlicht in der Menge an belanglosem Material. Girls! Girls! Girls! ist "mehr" (was in diesem Falle gleichzusetzen ist mit "weniger") als die Summe seiner Einzelteile. Abgesehen davon halte ich Songs wie die weiter oben von mir genannten ("Thanks To The Rolling Sea, We're Coming In Loaded, The Walls Have Ears, Song Of The Shrimp, A Boy Like Me A Girl Like You und Earth Boy [Zitat: "Happy angel is you / Happy earth boy is me"]) auch (einzeln) für sich genommen für durchweg zu schwach und schlicht zu viel, als dass sie einen erwähenswerten Einfluss auf das Gesamtergebnis haben könnten.Das GGG-Album unterscheidet sich aber von den meistens Soundtracks dadurch, dass Elvis makellos singt (für Deinen Geschmack zu aalglatt?). Die Perfektion von zB Because of love kann Dir doch nicht entgehen. Wo genau siehts Du da den Unterschied zu Elvis Nashville-Balladen aus der gleichen Zeit?
Die meiste Schlagermusik ist irgendwo "athomsphärisch dicht", weil sie sich bestimmter Merkmale originaler, oft volkstümlicher, Musik bedient. Solange das aber nur reine Zitate sind, wie im Falle von "Girls", macht das die Nachahmung in keinster Weise hörenswerter als das Original. Die meiste sog. "Volksmusik" funktioniert so, indem sie sich irgendwo bedient, dieses aber nicht auf ihre eigene Art, beispielweise durch einen gewissen Humor, eigenes Hinzutun ud allgemeine Inspiration (wie es das nicht wegzudenkende Merkmal von Rock- und/oder Popmusik ist) transzendiert.
Ich möchte mir nicht anmaßen zu behaupten, ich hätte es besser gemacht als diejenigen Personen, die damals verantwortlich waren. Es war seinzeit nicht üblich, die Hit-Single mit auf dem gleichzeitg erscheinenden Album zu veröffentlichen, da beide Formate schlichtweg als unterschiedliche und eigentständige Formate betrachtet wurden. So äußert sich John Lennon in der Beatles Anthology dahingehend, dass er sagt, man würde die entsprechenden Singles eben nicht ein weiteres Mal auf einem Album veröffentlichen, da man nicht wolle, dass die Leute doppelt für einen Song bezahlen müssten. Jemand, der ein Album kaufe, habe ein Anrecht, für sein Geld zwölf (oder vierzehn) eigenständige und neue Songs zu bekommen. U. a. mag diese Ansicht und Einstellung ein Grund dafür sein, dass die Alben der Beatles derart stark sind wie sie es nun einmal tatsächlich waren.Interessantes Thema. Zu "From Elvis in Memphis" und "Back in Memphis". Eventuell hat man damals aus der Session die Songs "Falsch" auf den Alben verteilt. Timothy, kann speziell an Dich..: wie hättest Du die Songs auf den Alben arrangiert? Hätten die sogenannten Hitsingles auch ihren Platz darauf enthalten ?
Jetzt habe ich ewig lange an diesem Posting geschrieben (u. a. weil es eine Menge Probleme mit der Funktion des Mehrfach-Zitierens gab), dass ich zu den grundsätzlichen Gedanken hinter meinem Eingangsposting noch immer nicht sonderlich viel gesagt habe, aber das werde ich noch nachholen.Zuletzt geändert von Gast; 27.12.2006, 21:47- Übersetzen
Kommentar
-
Elvis Country
Na klar, keine Frage. Der Zusammenhalt wird aber nicht nur durch die I was born about 10.000 years ago-inserts herbeigeführt, sondern, wie schon o.a., durch die durchgängige Atmosphäre, die sich hier allerdings sehr von 69er Scheibe unterscheidet. Auch die langsamen Nummern versprühen eine Kraft, dass sie im Powerhouse der Countryrocknummern bestehen können. Der Sound wirkt dicht und authentisch, möglicherwiese eben weil er häufig sehr breeig wirkt.
DEM ist (fast) nichts hinzuzufügen
)
...darüber hinaus vielleicht noch Good Times
...mit den Film-Soundtracks ist das so eine Sache - sie sind "natürlich" am zusammenhängendsten... - mein absoluter Favorit hier:
Roustabout
- Übersetzen
Kommentar
-
In den Dreck ziehen? Unterste SchubladeSuper! Mit dieser einmal mehr zu erwartenden Aufzählungen von Titelnamen hast du mich überzeugt, dass es sich bei Songs wie Thanks To The Rolling Sea, We're Coming In Loaded, The Walls Have Ears, Song Of The Shrimp, A Boy Like Me A Girl Like You und Earth Boy (Zitat: "Happy angel is you / Happy earth boy is me") nicht um so ziemlich den größten Bockmist handelt, der je den Weg auf Notenpapier gefunden hat. Danke, Herbi, für die treffende Analyse und Überzeugungsarbeit!
Ich bin ja nur selten Timmy's Meinung.. aber abgesehen von *Return to Sender* kann man den Soundtrack und leider auch den Film getrost in die..
öh
.. Versenkung schicken
- Übersetzen
Kommentar
-
...der soundtrack zu Girls! Girls! Girls! wurde ja speziel für die filmszenen für den "film" Girls! Girls! Girls! aufgenommen, da kannst du also nicht erwarten das man da songs ausgewählt hat die wir zum beispiel auf der lp HIS HAND IN MINE hören können !?
Der Unterschied liegt für mich schlicht in der Menge an belanglosem Material. Girls! Girls! Girls! ist "mehr" (was in diesem Falle gleichzusetzen ist mit "weniger") als die Summe seiner Einzelteile. Abgesehen davon halte ich Songs wie die weiter oben von mir genannten ("Thanks To The Rolling Sea, We're Coming In Loaded, The Walls Have Ears, Song Of The Shrimp, A Boy Like Me A Girl Like You und Earth Boy [Zitat: "Happy angel is you / Happy earth boy is me"]) auch (einzeln) für sich genommen für durchweg zu schwach und schlicht zu viel, als dass sie einen erwähenswerten Einfluss auf das Gesamtergebnis haben könnten.
__Elvis - Artist Of The Century__- Übersetzen
Kommentar
-
Das verlangt auch niemand, aber man hätte zumindest erwarten oder hoffen können, daß die Songschreiber, die für den Film bzw für den Soundtrack zuständing waren, mehr als einen brauchbaren Song zusammenbringen
Off-Topic:
Herbi:
nur weil einigen Leuten die OST's nicht gefallen, mußt du dich nicht persönlich angegriffen fühlen
Geschmäcker sind ja praktischerweise
verschieden
- Übersetzen
Kommentar
-
...da hast du natürlich recht, aber es ist jetzt nun mal so und wir können es nicht mehr ändern !!
Off-Topic:
...nun ich fühle mich nicht im geringsten persönlich angegriffen!
..habe es ja schon des öfteren gesagt das die geschmäcker verschieden sind !!
__Elvis - Artist Of The Century__- Übersetzen
Kommentar
-
Was ändert die Tatsache, dass es sich um einen Soundtrack handelt, an der Qualität der einzelnen Songs? Das frage ich mich. Ein Soundtrack wie Viva Las Vegas enthält (von dem stone cold classic-Titelsong, dem Rock'n'Roll-Klassiker What'd I Say und den Duetten mal ganz abgesehen) ebenfalls Titel, die für bestimmte Szenen geschrieben wurden. Aber die sind eben brauchbar. C'Mon Everybody kann sich hören lassen, auch ohne Szene und auch ohne AMs wankelndes Hinterteil. Das Ding hat sogar schon in der Demo-Version Dampf und verspricht, aufregend zu werden.
I Need Somebody To Lean On ist wie wenige andere Titel auf eine Szene zurechtgeschnitten - und wie nur wenige andere Titel aus einem Film funktioniert er auch ohne die Szene. Ein kleiner Elvis-Klassiker mit Format, ähnlich Today, Tomorrow And Forever. Selbst "Füller" wie If You Think I Don't Need You und Do The Vega haben ihren Charm und übertreffen den blankgew*chsten Folklore-Trash à la Thanks To The Rolling Sea oder We're Coming In Loaded (Otis Blackwell - Mann, der Typ hat einst All Shook Up und Great Balls Of Fire geschrieben) um Meilen. Was ich sagen will: Es ist bzw. war definitiv möglich, Szenen auch mit brauchbaren Songs zu füllen.
Da habe ich bei beiden Alben meine Bedenken. Während Good Times mit zumindest einigen brauchbaren Tracks aufwarten kann, halte ich Roustabout, womöglich wegen seiner #1 Postition in den LP-Charts, für völlig überbewertet. Außer dem Cover des Coasters-Klassikers Little Egypt bietet der Soundtrack so gut wie nichts, was die Zeiten überdauert hätte. Nicht zuletzt verhindern Peinlichkeiten wie Carny Town, It's Carnival Time oder Wheels On My Heels (Hallo? Es war 1964, liebe Freunde der schreibenden und produzierenden Zunft) ganz klar, dass es zu als "durchgängiges" Album gelten kann. Sicherlich ganz nett produziert und in jedem Falle erdiger als "GGG" so ist es doch wie dieses ziemlich uninspiriert.
Vielleicht noch einmal kurz zum offensichtlich nicht ausreichend bzw. unverständlich definierten Begriff der "Durchgängigkeit": Gemeint sind Alben, die, egal ob als solche geplant, Material enthalten, das entweder zum Hit und/oder Klassiker wurde, das aber in jedem Fall so stark und aussagekräftig ist, dass es einen Eindruck von Elvis Künstler in seinen besten Momenten liefert (Greatest Hits Compilations ausgenommen). Vielleicht könnte man es auch so formulieren: Welche originalen Alben würdet ihr einem / einer Bekannten geben, wenn ihr ihn von Elvis' Originalität und seinem Einfluss auf die Musik seiner Zeit als auch die nachfolgender Generationen gewissermaßen "überzeugen" wolltet?- Übersetzen
Kommentar
-
Vielleicht noch einmal kurz zum offensichtlich nicht ausreichend bzw. unverständlich definierten Begriff der "Durchgängigkeit": Gemeint sind Alben, die, egal ob als solche geplant, Material enthalten, das entweder zum Hit und/oder Klassiker wurde, das aber in jedem Fall so stark und aussagekräftig ist, dass es einen Eindruck von Elvis Künstler in seinen besten Momenten liefert (Greatest Hits Compilations ausgenommen). Vielleicht könnte man es auch so formulieren: Welche originalen Alben würdet ihr einem / einer Bekannten geben, wenn ihr ihn von Elvis' Originalität und seinem Einfluss auf die Musik seiner Zeit als auch die nachfolgender Generationen gewissermaßen "überzeugen" wolltet?
Verstanden ...
- muss einem Elvis-Fan erstmal erklärt werden ...
dann habe ich hier meine Favorites "From Elvis In Memphis" und "Back In Memphis" - OHNE dies näher erklären zu müssen ..
- oder ?

- Übersetzen
Kommentar
-
Bei den ersten beiden stimme ich zu, bei Back In Memphis habe ich persönlich zumindest einige Bedenken.- Übersetzen
Kommentar







Kommentar