Das richtige im falschen

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  • Chris
    Foren-Experte

    • 22.09.2013
    • 521

    #121
    Zitat von Charles Hardin
    Nervig wurden ab einem gewissen Zeitpunkt die Overdubs, dieses allzu süßliche Herumgegeige bei gewissen Songs, manchmal doch zu schwülstig. Dank Alternate Takes, Undubbed Master und auch Joan Deary gab und gibt es bekömmlichere Versionen.
    Aus der heutigen Sicht sind diese Overdubs nervig, gewiss!. Es war halt eine andere Zeit als diese Aufnahmen entstanden sind und es war chic für die damalige Zeit die Songs auf diese Art zu "verschönern", viele haben es getan (siehe, die Beatles z.B.). Bissl' Retro-Look oder Stil kann auch nicht schaden Hin und wieder höre ich sehr gerne das "Herumgegeige".
    FTD STEREO RECORDS may be played on any modern Phonograph with a lightweight tone arm. You will hear excellent sound reproduktion on a mono Player and full stereo sound on a stereo Player.

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    • tyrone
      Gehört zum Inventar

      • 30.11.2008
      • 1845

      #122
      problematisch finde ich an dem herumgegeige das es sich dabei (ich rede jetzt von den studioaufnahmen) oftmals eher um einen teppich handelt als um ein ausgefeiltes arrangemant - und damit deckt man die emotionale qualität der eigentlichen einspielung einfach zu.

      wenn es gut gemacht und subtil ist (wir hatten hier ja "it ain`t no big thing" erwähnt) - oder auch bei "tommorrow never comes" wo es den bombast erst so richtig bombastisch erscheinen lässtist die geigerei eine totale bereicherung.

      gerade aber bei der FEPB finde ich die overdubbs einfach breiig, uninspiriert und schlecht.

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      • Charles Hardin
        Foren-Profi

        • 10.09.2013
        • 365

        #123
        Zitat von tyrone
        gerade aber bei der FEPB finde ich die overdubbs einfach breiig, uninspiriert und schlecht.


        Die versauen die ganze Stimmung, nicht?
        Hat die Seele Angst vorm Tode,
        hat sie lieben nie gelernt.....

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        • tyrone
          Gehört zum Inventar

          • 30.11.2008
          • 1845

          #124
          ja, ist wohl so. ich bin aber generel kein fan dieser sessions, einfach weil der meister nicht sehr gut singt(jetzt gibts gleich kloppe).

          aber wenn überhaupt dann eher JRS als die original alben.

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          • Chris
            Foren-Experte

            • 22.09.2013
            • 521

            #125
            An dem FEPB Album störte mich schon damals, das Echo!, etwas zu übertrieben fand ich es..Manchmal wurde auch bei den Konzerten mit dem Nachhalleffekt herum experimentiert..Naja! es war halt was Neues und musste irgendwie Anwendung finden..
            FTD STEREO RECORDS may be played on any modern Phonograph with a lightweight tone arm. You will hear excellent sound reproduktion on a mono Player and full stereo sound on a stereo Player.

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            • tyrone
              Gehört zum Inventar

              • 30.11.2008
              • 1845

              #126
              neu war es meines wissensstandes nach in den 50èrn wo man es ja auch kraftig eingesetzt hat.

              eigentlich setzte man viel echo oder hall später nur noch ein um fehler zu verdecken - z.b. bei schlechten sängern die die töne nicht richtig treffen.

              heute zieht man das mit dem computer gerade - siehe rihanna

              wobei ein bisschen hall auf jede stimme gehört, nur eben nicht so das es uns amateuren auffällt.

              so jedenfalls habe ich das als laienmusiker mal von einem profi erklärt bekommen - korrigiert mich ruhig wenn ich unsinn rede.

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              • Winston

                #127
                Zitat von TheKing
                ... Honky Tonk Angel, ist für mich ein Skipp-Kandidat ...
                Toller Song und ein Wunschkandidat seines Vaters.

                Zitat von King77
                ... Wenn sich ein Song Live gespielt genau so wie die Studio Version anhört dann liegt der Verdacht nahe dass man es mit einem Playback zu tun hat ...
                Endlich ein vernünftig denkender Konsument.

                Zitat von Dark Moon
                ... von Elvis gab es ja kein Playback in den Live Shows ...
                Doch, If I Can Dream in der Stand-Up-Show in Leder! Er winkt sogar um die Lautstärke anheben zu lassen.

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                • tyrone
                  Gehört zum Inventar

                  • 30.11.2008
                  • 1845

                  #128
                  es gibt tatsächlich bands die auf der bühne genau wie im studio klingen.

                  ist auch ne frage der einstellung: habe vor jahren mal ein interview mit den damals sehr populären travis gelesen in denen sie erklärt haben warum sie die songs live so spielen wie auf platte: weil die leute halt auf die eine coole stelle warten bei denen sie zuhause ne gänsehaut kriegen ... und wenn die nicht kommt ist man enttäuscht.

                  andere sagen: wenn man es so spielt wie auf platte braucht man nicht ins konzert

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                  • JackWarner

                    #129
                    Off-Topic:

                    Wenn es gut klingt, ist weder das Eine, noch das Andere schlimm. Wenn wir aber von schiefen Tönen, oder völlig neuen Melodien reden, wüsste ich nicht, was daran schön sein sollte, eine Version live anders zu bringen.
                    Ich habe vor Jahren mal ein Live-Konzert von den Eurythmics im TV gesehen und muss sagen, dass ich heilfroh war, kein Geld dafür ausgegeben zu haben. Annie Lennox hat komplett neue Melodien gesungen, was einfach mies klang.
                    In der Regel hört man, ob etwas live ist, oder nicht, da muss man nicht die Töne versemmeln, um das zu beweisen.

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                    • tyrone
                      Gehört zum Inventar

                      • 30.11.2008
                      • 1845

                      #130
                      ich bin mal auf 3 sat - bei einem dieser konzertmarathon ausstrahlungen an feiertagen - über einen rihanna mitschnitt gestolpert. die frau kann wirklich überhaupt nicht singen. also wirklich GAR NICHT

                      lustig war auch ein "konzert" von frau spears von dem ich einen ausschnitt im tv gesehen habe.

                      1 - playback
                      2 - zwanzig tänzer, explosionen etc. alles um davon abzulenken das die hauptperson nicht mal tanzen kann und nur unbeholfen (wirkte um so peinlicher weil die tänzer halt wirklich gut und seeehr fit waren) in der gegend rumgewackelt hat.
                      war wirklich grotesk.

                      aber das volk war begeistert.

                      aber in einer kultur in der fünftklassigen rummelsängern in castingshows nachgesagt wird sie hätten unheimlich die bühne gerockt oder sie hätten - auch gerne genommen - tierische soulstimmen (ja, wenn man otis redding nicht kennt) kann man halt nix erwarten.

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                      • Lakota
                        Posting-Legende

                        • 05.09.2007
                        • 9018

                        #131
                        Danke Mr. ty für deinen Beitrag.

                        Ich dachte immer, es liegt an mir. Was da an Gesang (wenn er sich denn so nennen darf) vorgetragen wird, zieht einem nicht selten die Schuhe aus. Dann höre ich lieber ein Liedchen von Andy Borg und weiß, der Mann kann tatsächlich singen, auch wenn es nicht meine Musik ist. Bald werde ich Heino live hören und sehen und ich denke, der weiß auch wie es geht. Ich finde es so traurig, dass immer weniger Wert auf ein wirkliche Stimme gelegt wird und stattdessen auf Verwurstung gesetzt wird. Was anderes ist es nicht.
                        Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.

                        * Antoine De Saint-Exupéry *

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                        • burroughs
                          Board-Legende

                          • 09.02.2004
                          • 56243

                          #132
                          heino hätt ich gern in wacken zusammen mit rammstein gesehen

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                          • JackWarner

                            #133
                            Das Problem ist doch auch, dass mittlerweile alles in eine riesen Zirkus-Show ausgeartet ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man während eines Marathon-Laufs genug Luft hat, um gerade Tone zu singen. Madonna hat mit diesem Massengehampel angefangen, entsprechend schlecht klangen ihre Konzerte. Deshalb zweifle ich mittlerweile, dass z. B. Pink live singt. Entweder es ist alles so einstudiert, dass es zwar nach viel Show aussieht, sie aber wenig anstrengende Bewegungen macht, oder es ist nicht live.
                            An Rumhampeln ohne Qualitätsverlust im Gesang, daran glaub ich nicht.

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                            • burroughs
                              Board-Legende

                              • 09.02.2004
                              • 56243

                              #134
                              somit unterstellst du eigentlich ALLEN pop-sängerinnen, auf der bühne NICHT live zu singen

                              Kommentar

                              • JackWarner

                                #135
                                Zitat von burroughs
                                somit unterstellst du eigentlich ALLEN pop-sängerinnen, auf der bühne NICHT live zu singen
                                Unterstellen nicht. Aber wenn sich alles perfekt, wie von CD anhört, dann frage ich mich, wie sie es machen. Wenn man komplett ausser Atem ist, ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass man das überhaupt nicht hört.

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