Parker's Unterredung mit Elvis - heute vor 34 Jahren
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Wer von uns wäre denn nicht zu einem Elvis Konzert gegangen......jeder Fan (sicher auch Nichtfans) wollte ihn einfach einmal live erleben, egal wie seine Tagesform beim Konzert gewesen wäre.
Vielleicht hätten die Ticketpreise von heute einige davon abgehalten, aber damals waren die Karten sicher für JEDEN erschwinglich......man musste nur welche bekommen. Keine Ahnung wie seine Konzerte bei einem Ticketpreis von über 100 Dollar ausverkauft gewesen wären.
Zuletzt geändert von Carly; 03.08.2010, 13:05- Übersetzen
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in der fan-welt scheint es wohl immer nur die extreme zu geben:
entweder darf man wirklich absolut keinerlei negativen dingen äußern, oder es wird auf elvis nur dreck ausgeschüttet. wobei die wenigsten erkennen, wann was der fall ist.
und dazwischen scheint es nichts zu geben und DARF es ja auch nicht, wenn es nach den altar-anbetern ginge.
ich für meinen teil kritisiere nicht, sondern MERKE an und IMMER in relation zu einer sache, ohne das ganze mit wirklich beleidigenden und abfälligen kommentaren zu untermauern. auch da gibt es unterschiede.
von mir wird es nie einen angriff auf elvis' gewicht aus kritikfreude geben, sondern eben nur dann, wenn man merkt, dass entweder mal wieder versucht wird, das zu leugnen, oder es eben in zusammenhang mit etwas steht.
es ist halt auch meistens so, dass auch nur jede annähernd nach kritikklingende aussage, gleich als demontage hingestellt wird. das ist schon zum teil völlig übertrieben. weil am ende dann doch einige nicht in der lage sind, genauer zu differenzieren, wann was genau gemeint ist und auch, was letztlich legitim sein darf und muss.
dass man dann umgekehrt auch dazu geneigt ist, so jemanden als verblendeten anbeter zu degradieren, ist ja wohl auch verständlich.
fakt ist, dass man weder die eine, noch die andere fraktion auf einer diskussionsebene ernst nehmen kann.
die goldene mitte - wie sooft - ist die basis.
es gibt dinge, die sind bei elvis unantastbar, was seine fähigkeiten und talente anbetraf. aber ab einem gewissen zeitpunkt, gab es immer mehr schlechterwerdende konzerte. nicht schlecht als sänger allgemein, sondern im vergleich zu dem, was man wenige jahre zuvor gewöhnt war.
und wer sich das schönreden will, weil sie IHM PERSÖNLICH gefallen, dem sei das gegönnt. das hat aber überhaupt nichts mit dem versuch einer demontage zu tun. und es ist ja auch nicht so, dass ich das skandalisierend und abfällig äußere - weil elvis es nicht draufhatte - sondern es seinen damaligen lebensumständen zuschreibe.
aber ich bin nicht so verblendet, dass ich den qualitätsabfall nicht HÖRE.
sorry, wer das nicht wahrnimmt, der hat wohl auch nicht wahrgenommen, was seinen gesang so brilliant machte.
und ich betone: ich vergleiche elvis' leistungen nicht mit 20 jahren davor !!! das wäre falsch, nicht möglich und unfair.
aber eine derartige veränderung innerhalb weniger jahre, die sich ja leider sowohl in seinem aussehen, als auch in seiner musikalischen leistung gezeigt hat, darf einen doch durchaus als fan nachdenklich und traurig stimmen. und erst recht darf man das hinterfragen - und zwar OHNE einer suche nach irgendeiner kranken befriedigung, die ich hier beim einen oder anderen user immer wieder merke, wenn es um sowas geht.
ich finde diese versuche, nach dreck zu wühlen, den man über elvis ausschütten kann, genauso krank, weil manche dinge einfach nicht zutreffen und wie eine verkrampfte suche nach IRGENDWAS wirkt.
aber, dass man nun gar nichts als schlecht bezeichnen DARF, weil es nichts schlechtes gibt, ist mindestens genauso fragwürdig.
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die frage ist, ob man 1977 in ein konzert gegangen wäre, weil man gehört hat, dass er AKTUELL tolle konzerte gibt, oder ob man hingegangen wäre, weil er das war, wozu ihn seine vorrangegangenen leistungen gemacht haben. nämlich : ELVIS PRESLEY zu sein.
dass JEDER von uns gerne da gewesen wäre, liegt doch aber daran, weil wir ihn irgendwie lieben. und das hat ja nun überhaupt nichts damit zu tun, ob er nun aktuell tierische geile konzerte gegegeben hätte, oder nicht.
das scheinen manche einfach nicht zu begreifen, dass man zu elvis gerade in den späteren jahren, wohl weniger wegen seiner grandiosen konzerte hingegangen ist, als wegen der tatsache, eine lebende legende live zu sehen, oder weil es wirklich eingefleischte fans waren - die ja nun so wenige auch nicht waren. insofern erklärt das für mich die tatsache, dass sie immer noch gutbesucht waren.- Übersetzen
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Wo lag dann das Problem? Schwache Phasen - ganz egal aus welchen Gründen - haben fast alle Künstler irgendwann. Bei Elvis ist es nur deshalb so tragisch, weil er am absoluten Tiefpunkt gestorben ist. Hätte er sich wieder gefangen, Pause gemacht, neu gestartet, würden diese knapp 2 Jahre Durchhänger keinen Menschen mehr interessieren. Deshalb messe ich dieser Endphase auch nicht die Bedeutung bei, so wie du und manche andere hier. Es war so, ist nicht zu ändern und fertig. Dagegen stehen aber über 20 Jahre brauchbare, oft erstklassige Leistung. Ich widme mich lieber den guten Jahren, akzeptiere die weniger guten, aber mache kein solches Drama daraus wie manche hier
Zuletzt geändert von MysteryTrain; 03.08.2010, 15:05- Übersetzen
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wenn es "nur" zwei jahre durchhänger gewesen wären und nicht immer schlimmer geworden und danach nicht der tod als LOGISCHE UND CHRONOLOGISCHE GESAMTENWICKLUNG gefolgt wäre - ja, DANN würde es niemanden interessieren.Wo lag dann das Problem? Schwache Phasen - ganz egal aus welchen Gründen - haben fast alle Künstler irgendwann. Bei Elvis ist es nur deshalb so tragisch, weil er am absoluten Tiefpunkt gestorben ist. Hätte er sich wieder gefangen, Pause gemacht, neu gestartet, würden diese knapp 2 Jahre Durchhänger keinen Menschen mehr interessieren.
wenn ich ein foto von 1970/71 mit einem aus '72 gegenüberstelle, habe ich schon das gefühl, elvis' älterer bruder wäre das gewesen, geschweige denn der krasse unterschied zu 1976.
nein, das waren DRAMATISCHE entwicklungen, nicht ein bibifax, oder eine etwa nicht erwähnenswerte veränderung, wie bei jedem anderen auch.
sorry, aber so manchem scheint die rosa brille an gesicht und ohren angewachsen zu sein.
vorallen dingen, wozu das ganze ?
ich wünsche mir genauso wenig, dass das passiert wäre, was letztlich aber geschehen ist. wir wären doch alle froh, wenn er sowohl physisch, als auch musikalisch heute noch präsent wäre - und am liebsten erfolgreicher denn je.
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Na gut, dann eben die letzten 10 Jahre. Oder etwa noch mehr?
Wie tief unten war etwa Johnny Cash? Der hatte nicht mal mehr einen Plattenvertrag
Dass er an seiner Alkohol- und Drogensucht nicht schon viel früher gestorben ist, hat er nur verdammt viel Glück und guten Entziehungskuren zu verdanken. Die Liste von Superstars, die ganz unten sind oder waren ließe sich lange fortsetzen. Warum soll Elvis von allen der Schlimmste gewesen sein? 
Machen die Jahre 1976 und 77 etwa seine gesamten bisherigen Leistungen zunichte??
Was er bis dorthin geleistet hat, war sagenhaft und unerreicht. Selbst seine schwächsten Konzerte konnten daran nichts ändern.
Auch ich finde seine Leistungen in den letzten Monaten sehr besch***eiden und seinen gesundheitlichen Verfall einfach nur traurig. Aber WEM nützt es etwas, darauf IMMER und IMMER wieder herumzureiten und dabei über 20 Jahre sagenhafte Karriere auszublenden?
Wenn ihr nach 20 Jahren vorbildhafter, verantwortungsvoller und fleißiger Arbeit einen dummen Fehler im Job macht, werdet ihr danach bis an den Rest eures lebens (und darüber hinaus) auch lieber nach diesem Fehler beurteilt und nicht an an den Leistungen zuvor?
Ich kenne einige Menschen, die sich in noch wesentlich kürzerer Zeit zugrunde gerrichtet haben und nur noch ein Schatten ihrer selbst waren. Solange man nicht die Gründe kennt, warum es so gekommen ist (und die kennen wir bei Elvis auch nicht!) steht es keinem zu, den moralischen Zeigefinger zu heben.Zuletzt geändert von MysteryTrain; 03.08.2010, 17:13- Übersetzen
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du solltest dir seine biographie vielleicht mal genau und in ruhe durchlesen
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ich weiss nicht, was die dämlichen vergleichen immer sollen.
sorry, elvis war halt nicht nur musiker, sondern eben das aushängeschild für sehr viele dinge, die einen superstar ausmachen und auf die man natürlich wesentlich mehr achtete.
johnny cash war eigentlich von der erscheinung her ein stinknormaler typ. während elvis alle erwartungen eines jugendidols und optisch beeindruckenden superstars erfüllte.
bei allem respekt für johnny cash und seiner bedeutung in der musikgeschichte, nimmt auch er eher eine stellung unter VIELEN GUTEN musikern ein, während elvis nach wie vor eine ausnahmestellung einnimmt.
das ist das, was ich nicht kapiere: auf der einen seite wird er verteidigt, wo es nix zu verteidigen gibt und da, wo man ihm tatsächlich seine besondere bedeutung zuweisen sollte, da kapieren es manche wieder einfach nicht.
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Nimmt Elvis bei Nichtfans auch ein. Deswegen hinkt der Vergleich, da durch Fan des jeweiligen sowie vorbelastet.
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