Joan Deary Tapes - FAKE oder ECHT?
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Habe ich also richtig verstanden, dass der "spliced" Masteraus Spuren zweier verschiedener Takes zusammengestezt wurde? Also der Gesang, von Take 1 und die Gitarre von Take 3 oder aber auch der Gesang Strophe Eins und Vier von Take 1 und der Refrain von Take 38 ?Ohne Worte!- Übersetzen
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Und genau das ist m.E.ein undubbed master reinsten Wassers, deshalb gibt es auch einge nur vom Azetat und kratzen auch so herrlich...wie ich diese Dinger mag....Funny How Time Slips Away undubbed from acetate..herrlich..Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !- Übersetzen
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Nein. Ein "Spliced Master" wurde bei Elvis aus den jeweils kompletten Spuren von zwei (geht auch mit noch mehreren) Takes zusammengesetzt.- Übersetzen
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Das Ding wurde ja erst vor ein paar Jahren, als die "Jungle Room"-FTD rauskam, abgemischt. Wie bereits erwähnt, kann man das mit heutigen digitalen Techniken der Audiobearbeitung und -restaurierung in den Griff kriegen. Ein beliebter Trick dafür ist die Phasenauslöschung. Damals ging das noch nicht, wie man auf der "Memory" hört. Außerdem KANN es zu Übersprechungen kommen, MUSS aber nicht. Sie sind ja auch bei der "Memories" nicht auf jedem Song drauf.- Übersetzen
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Die Azetate sind "Session Mixes", aber keine "Undubbed Masters", auch wenn sie die gleichen Tonspuren enthalten wie ein "Undubbed Master". Ein "Undubbed Master" unterscheidet sich darin, dass er sorgfältig und professionell abgemischt ist, veröffentlichungsreif. Ein "Session Mix" ist eher eilig dahingerotzt, als Arbeitsgrundlage für den Arrangeur oder Belegexemplar für Elvis, aber niemals zur Veröffentlichung gedacht. Das ist der Unterschied.- Übersetzen
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Gut zu wissen, wenn wir also einen Elvissong hören, dann wissen wir, Elvis hat den auch so am Stück live durchgesungen...bis auf vielleicht kleine Inserts...Interessant finde ich diese Eine Aufnahme von Viva Las Veags...wir wissen ja, dass Elvis in der Soundtrackzeiten nicht immer live mit den Musikern zusammen aufgenommen hat, sondern die Instrumentalstück schonmal eingespielt wurden und Elvis quasi nachträglich allein die Stimme als OD sang. ICh denke bei Frankie und Johnny war das so und anderen Filmen aus der Phase. So ähnlich muss es zumindest bei dem Song Viva LAs VEgas auch gewesen sein, oder interpretiere ich da was falsch...ich denke an den einen Take wo Elvis den Song mit einer Art "Percussion" und Rythmusgruppe einsingt und dann sagt "Play that much back!" Spile es mir mal bis hierhin vor und Man dann seinen Gesang mit dem vollen aufwändigen Sound hört, den man von dem Stück kennt, ich habe mir das also so vorgestellt, dass Elvis mit ein paar Begleitmusikern im Stdio sitzt, damit er die Rythmik und den Groove und das Tempo hat, aber da hätte er ja auch direkt über die Multitracks singen können...welche Situation haben wir hier vor uns?Ohne Worte!- Übersetzen
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Die Azetate sind "Session Mixes", aber keine "Undubbed Masters", auch wenn sie die gleichen Tonspuren enthalten wie ein "Undubbed Master". Ein "Undubbed Master" unterscheidet sich darin, dass er sorgfältig und professionell abgemischt ist, veröffentlichungsreif. Ein "Session Mix" ist eher eilig dahingerotzt, als Arbeitsgrundlage für den Arrangeur oder Belegexemplar für Elvis, aber niemals zur Veröffentlichung gedacht. Das ist der Unterschied.
na der Definition gibt es keine undubbed MAster, die "natürlich" entstanden sind..das ist eine sehr interessante Erkenntnis aus diesem Thread. Es macht durchaus Sinn. Da der Mix erst nach den Overdubs gemacht wurde...vorher machte er keinen Sinn...wenn wir also heute ein Undubbed Master hören, kann es nur nachträglich gemischt worden sein..weshalb es aber nicht uninteressanter ist...Ohne Worte!- Übersetzen
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Off-Topic:
Den gleichen Gedanken hatte ich beim Lesen auch und warte nun seither, was da noch kommen mag ...
... denn die Erkenntnis -auf die sich das Posting bezog- war ja nun wirklich nicht ganz so neu
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt
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Zumindest nicht ab 1969.
Wie gesagt, ab 1969. Vorher galten andere Regeln, weil eine andere Technik benutzt wurde. Allerdings gab es vor der 69er Session auch nur sehr wenige Overdubs, wohingegen seitdem so gut wie jeder Song overdubt war.wenn wir also heute ein Undubbed Master hören, kann es nur nachträglich gemischt worden sein..- Übersetzen
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Hey, ich bin hellauf begeistert von Dir! Du weißt, was ein Insert ist, Hut ab! Allerdings sollten wir eine Erklärung für alle anderen anbieten, hier soll ja jeder was von haben: Das ist, wenn auf einer Spur in dem Song ein kleiner Fehler ist, und man deswegen nicht gleich die ganze Spur neu einspielen oder einsingen will. Dann nimmt man sich nur die betreffende Stelle vor und bessert sie punktuell aus - mit dem "Punch-In"-Verfahren, das ich eben bei meiner Antwort auf BluesBoys Frage nach den Overdubs erwähnt habe.
Richtig. Das hat er ungern getan, weil er einen Song lieber zusammen mit seinen Musikern im Studio erarbeitete, aber gelegentlich passierte es, aus den verschiedensten Gründen.Interessant finde ich diese Eine Aufnahme von Viva Las Veags...wir wissen ja, dass Elvis in der Soundtrackzeiten nicht immer live mit den Musikern zusammen aufgenommen hat, sondern die Instrumentalstück schonmal eingespielt wurden und Elvis quasi nachträglich allein die Stimme als OD sang. ICh denke bei Frankie und Johnny war das so und anderen Filmen aus der Phase.
Ja, das ist falsch. Den Soundtrack für "Viva Las Vegas" hat er auf die altbekannte Art live im Studio mit seinen Musikern und dem Chor eingespielt.So ähnlich muss es zumindest bei dem Song Viva LAs VEgas auch gewesen sein, oder interpretiere ich da was falsch...
Das hast Du nicht ganz richtig im Ohr. Ich auch nicht, daher habe ich die CD gerade rausgekramt und einmal angehört. Was wir geboten bekommen, sind Take 1 und 2. Da wird nicht das vorher aufgenommene Band zurückgespielt - das ginge auch gar nicht, denn worauf sollte dann die Aufnahme gemacht worden sein? Das Band lief nach Take 1 weiter, und man ging sofort zu Take 2 über. Wird auch ganz klar angesagt. Elvis' Bemerkung dazwischen scheint mir eher eine Anweisung an einen der Musiker zu sein. Was genau gemeint ist, erschließt sich mir leider auch nicht, daher unterlasse ich jegliche Vermutungen.ich denke an den einen Take wo Elvis den Song mit einer Art "Percussion" und Rythmusgruppe einsingt und dann sagt "Play that much back!" Spile es mir mal bis hierhin vor und Man dann seinen Gesang mit dem vollen aufwändigen Sound hört, den man von dem Stück kennt, ich habe mir das also so vorgestellt, dass Elvis mit ein paar Begleitmusikern im Stdio sitzt, damit er die Rythmik und den Groove und das Tempo hat, aber da hätte er ja auch direkt über die Multitracks singen können...welche Situation haben wir hier vor uns?- Übersetzen
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Diese Logik überzeugt mich, es kann nicht sein das er sich das Playback anhört und dieser Vorgang auf dem selben Band zu hören ist, ein Paradox. Der Eindruck enstand bei mir, weil Elvis sagt Play that much back und dann kommt der nächste Take direkt, hört sich also so an...aber wenn das so ist, dann kann er es doch sehr gut zuzu Dave Weichman dem Engineer gesagt haben:" Spiel mir das mal bis hierher vor!" Denn dann ist der Take ja auch abrupt zuende. Das würde doch Sinn machen...naja, ich hab mir auch eben die FTD viva LAs Vegas aus dem Regal geholt und richtig, da steht es ja: Take 1,2 ( das ist Track 14 für alle die es anhören wollen, worüber ich hier spreche..)Ohne Worte!- Übersetzen
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