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So, inzwischen bin ich auch seit ein paar Tagen im Besitz dieser heißen Scheibe und habe sie
mir bereits mehrfach angehört, insbesondere natürlich, weil sie für gewaltige Aufruhr sorgte
Im ersten Moment hatte ich auch das Gefühl, dass es sich hierbei um eine recht gelungene
Produktion handelt. Betrachtet man die Sache allerdings im Hinterkopf mit den von MM
aufgeführten Details, die auf den Fake hinweisen, so kommt man nicht drum herum festzustellen,
dass die Aufnahmen tatsächlich nicht aus den Händen von Joan Deary stammen können.
Ich muss allerdings dazu sagen, dass man entweder wirklich über ein sehr geschultes Ohr verfügen
muss oder aber sich mit den Produktionstechniken der jeweilige Zeiten bestens auskennen muss.
Da ich hier aber neulich so ein Fass aufgemacht habe, habe ich mich nun tatsächlich damit beschäftigt.
Und wenn man weiß, wie damals vorgegangen wurde, dann hört man es wirklich. Keine Frage, es kann
nicht das sein, als das es angepriesen wurde.
Ich bin inzwischen soweit, dass mich nicht nur das Geräusch bei "This is our dance" förmlich anspringt.
Ehrlich, ich muss jedes Mal lachen, wenn die Stelle kommt. Es ist einfach nicht zu überhören. Ähnlich
ist es bei den Drums, die man stets nur aus einer Richtung hören kann ... usw. ... aber das hatten wir
ja alles bereits.
Off-Topic:
Bis vor kurzem hielt ich ja dieses Feingefühl und geschulte Ohr von MM mehr für ein Fluch als einen
Segen. Ich glaubte, man könnte die Musik gar nicht mehr genießen, wenn man jeden minimal falschen
Einsatz, jeden falschen Ton und jede Übersteuerung wahrnimmt. Aber man könnte es mit meinem Faible
für Rechtschreibung vergleichen. Sobald ich sehe, was manche Menschen schreibtechnisch fabrizieren,
tut es mir in den Augen weh und ich könnte mich maßlos aufregen. Das hält mich aber nicht davon ab,
kräftig weiterzulesen und so ähnlich muss es MM mit den Ohren gehen
Das heißt übrigens nicht, dass man nicht selber auch genug Fehler macht. Ich verschreib mich hier auch
andauernd und Michael verspielt sich sicher auch nicht selten ... aber man sollte die Hinweise darauf
dennoch ernst nehmen, denn jeder hat nun mal seine ganz speziellen Macken.
Und hier handelte es sich ja nun wirklich um einen "dicken Hund"!
Aber das nur nebenbei ... ... Fazit: Ja, die JD-Tapes sind ein Fake
Ahnungslosigkeit ist die Objektivität der schlichten Gemüter - Harald Schmidt ____________________________
Ich bin inzwischen soweit, dass mich nicht nur das Geräusch bei "This is our dance" förmlich anspringt.
Ehrlich, ich muss jedes Mal lachen, wenn die Stelle kommt. Es ist einfach nicht zu überhören.
Mir geht es sogar so, wenn ich den Song gelegentlich mal am Klavier vor mich hin spiele, dass ich mir wünsche, jemand säße neben mir und würde das Geräusch an der Stelle beisteuern, weil "ohne" fehlt irgendwie etwas...
Bis vor kurzem hielt ich ja dieses Feingefühl und geschulte Ohr von MM mehr für ein Fluch als einen Segen.
Das glauben übrigens viele, aber es handelt sich bei diesem Glauben um einen großen Irrtum. Das glatte Gegenteil ist der Fall! Weil ich "mehr" höre, kann ich auch "mehr" genießen; großartige Kleinigkeiten, die "normalen" Hörern nie auffallen, wie eine geniale Basslinie, ein filigraner Drummfill, geschmackvolle Piano- und Gitarren-Licks, ein besonders erdiger Groove, ein gut durchdachtes Orchester-Arrangement, eine sehr gelungene Phrasierung im Gesang etc. Wer ein Auge für Fotografien hat, entdeckt ja auch mehr Feinheiten und kann sie genießen, oder ein Feinschmecker beim Essen.
Der einzige "Nachteil" liegt darin, dass ich sehr intolerant gegenüber "Mist" bin: Schlecht gespielte und schlecht gesungene Musik. Ist aber kein Nachteil, denn das Leben ist eh zu kurz für schlechte Musik, billigen Wein und mieses Essen.
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