Ihr als Elvis Manager....

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  • gast-20090521

    #541
    Zitat von Lakota
    Nein für dich gelten andere Masstäbe. Nur bei dem gemeinen Wald-und Wiesen Elvis Fan, käme ein kaputtes Plektrum im Regal einem Altar oder Relikt gleich.
    Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand irgendwelche Souvenirs ergattert und sie sich zuhause an die Wand hängt. Ich kann es nur dann nicht mehr verstehen, wenn das wichtiger wird als das eigentliche Werk des Künstlers.

    Ein Freund meines Vaters hat von Elvis ein Autogramm bekommen, als er in Deutschland stationiert war. Als mein Vater ihm erzählte, dass ich Elvis-Fan bin, hat er es mir geschenkt. Jetzt hängt es in meinem Musikzimmer an der Wand. Aber es bedeutet mir so gut wie nichts. Ich verbinde es sogar mehr mit dem (inzwischen verstorbenen) Freund meines Vaters, als mit Elvis. Wenn ich es angucke (was ich so gut wie nie tue), regt sich in mir nichts. Aber wenn ich einen Song von Elvis höre, regt sch eine Menge.

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    • gast-20090521

      #542
      Zitat von Gracefan
      Off-Topic:

      Cool, Respekt!
      Darf ich fragen, wie deine Band heißt?
      Off-Topic:


      Das ist genau zehn Jahre her mit Elton John, und die Band gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr. Meine Band hatte verschiedene Namen, weil wir hauptsächlich als Begleitband für diverse Stars arbeiteten und uns daher namenstechnisch anpassten. Wir waren also mehr musikalische Dienstleister als eine richtige feste Band mit eigenem Profil. Ich müsste jetzt den alten Vertrag rauskramen, um zu gucken, wie wir uns bei dieser Veranstaltung tatsächlich genannt haben. Ich weiß nur zwei Dinge noch ganz genau: Uns wurde vertraglich verboten, etwas von Elton John zu spielen (ach nee?), und Eltons Management hat uns eine absolute Rekordgage gezahlt, das fünf- oder sechsfache unserer normalen Gage. So habe ich in einer Stunde so viel verdient wie sonst im ganzen Monat, und bekam obendrein eine Freiharte ganz vorne. Das hat sich also gelohnt, vor allem die Referenz.

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      • Lakota
        Posting-Legende

        • 05.09.2007
        • 9018

        #543
        Zitat von MusicMan
        Es ist nichts dagegen einzuwenden, wenn jemand irgendwelche Souvenirs ergattert und sie sich zuhause an die Wand hängt. Ich kann es nur dann nicht mehr verstehen, wenn das wichtiger wird als das eigentliche Werk des Künstlers.

        Ein Freund meines Vaters hat von Elvis ein Autogramm bekommen, als er in Deutschland stationiert war. Als mein Vater ihm erzählte, dass ich Elvis-Fan bin, hat er es mir geschenkt. Jetzt hängt es in meinem Musikzimmer an der Wand. Aber es bedeutet mir so gut wie nichts. Ich verbinde es sogar mehr mit dem (inzwischen verstorbenen) Freund meines Vaters, als mit Elvis. Wenn ich es angucke (was ich so gut wie nie tue), regt sich in mir nichts. Aber wenn ich einen Song von Elvis höre, regt sch eine Menge.
        So ist eben jeder Jeck anders, wie der Kölner sagt.
        Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.

        * Antoine De Saint-Exupéry *

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        • gast-20090521

          #544
          Zitat von Linda JnB
          Gerade diejenigen, die das Gekreische so anprangern, hätten womöglich selbst gerne ausverkaufte Konzerte und als Bestätigung, wie toll sie sind, würden sie sicherlich sehr gerne das "Gekreische" mit in Kauf nehmen.
          Eine solche Aussage ist doch wirklich ein wenig simpel gestrickt und zeugt obendrein von keinerlei Kenntnis über die Sitaution, in der sich Musiker auf einer Konzertbühne befinden.

          Wenn ich selber mit auf der Bühne gestanden habe, empfand ich irgendwelches Gekreische während der Songs als nervig und die Konzentration störend. Von den Künstlern, mit denen ich gearbeitet habe, weiß ich, dass sie es genauso sehen. Mindestens genauso nervig ist die Unart des Mitklatschens, besonders in Deutschland, wo das Publikum immer auf die falschen Zählzeiten klatscht, weil es ein Popkonzert nicht vom Musikantenstadl unterscheiden kann, und obendrein immer schneller wird, was die Musiker auf er Bühne vor eine sehr schwierige Situation stellt, wenn sie Wert auf ein präzises Timing legen.

          Wenn ich ein Konzert als Zuschauer besuche, beschränke ich mich daher darauf, meine Begeisterung in den Pausen zwischen den Liedern zum Ausdruck zu bringen. Während des Liedvortrags halte ich die Klappe, aus Respekt vor der Arbeit des Künstlers, und natürlich auch, weil ich die Musik genießen will, was bei der blöden Kreischerei gar nicht möglich ist.

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          • MysteryTrain
            Posting-Legende

            • 12.07.2008
            • 7260

            #545
            Zitat von MusicMan

            Ich finde in beiden Fällen die Musik super, aber dem Personenkult kann ich nichts abgewinnen.
            Was hat es mit Personenkult zu tun, wenn ich jemandem die Hand schüttele? Wer Zugang zu Elvis' Garderobe hatte, der war von ihm persönlich eingeladen oder zumidnest war sein Kommen mit ihm abgesprochen und er hat sein Ok gegeben. Eine solche Einladung auszuschlagen wäre nicht nur unhöflich, es wäre schäbig. Musik wird nun mal von Menschen gemacht und da kommt man um den Menschen, der diese produziert und mal nicht herum. Wer dies nicht mag, der soll sich eben zu HAuse eine CD einlegen, aber der hat auf einem Konzert, einem Fanclubmeeting, oder gar in Graceland (welch ein krankhafter Personenkult) nichts verloren. Für den wäre auch eine computergenerierte Musik angebrachter, denn da kann man den "Personenkult" völlig umgehen.
            Zuletzt geändert von MysteryTrain; 29.07.2008, 17:43

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            • MysteryTrain
              Posting-Legende

              • 12.07.2008
              • 7260

              #546
              Zitat von MusicMan
              weil ich die Musik genießen will, was bei der blöden Kreischerei gar nicht möglich ist.
              Mit dieser EInstellung wärst du bereits bei den Konzerten in den 50ern fehl am Platz gewesen. Gerade mit dieser Kreischerei verbindet man Elvis. Bei den Beatles war es übrigens noch schlimmer, denen sind die Mädels regelrecht an die Wäsche gegangen So etwas gehört nun mal zu einem Rockkonzert dazu. Wenn ich still und in Ruhe Musik genießen will, gehe ich in ein klassisches Konzert oder in die Oper, nicht auf ein Rock- oder Popkonzert!

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              • gast-20110818

                #547
                Zitat von MusicMan
                Off-Topic:


                Das ist genau zehn Jahre her mit Elton John, und die Band gibt es schon seit vielen Jahren nicht mehr. Meine Band hatte verschiedene Namen, weil wir hauptsächlich als Begleitband für diverse Stars arbeiteten und uns daher namenstechnisch anpassten. Wir waren also mehr musikalische Dienstleister als eine richtige feste Band mit eigenem Profil. Ich müsste jetzt den alten Vertrag rauskramen, um zu gucken, wie wir uns bei dieser Veranstaltung tatsächlich genannt haben. Ich weiß nur zwei Dinge noch ganz genau: Uns wurde vertraglich verboten, etwas von Elton John zu spielen (ach nee?), und Eltons Management hat uns eine absolute Rekordgage gezahlt, das fünf- oder sechsfache unserer normalen Gage. So habe ich in einer Stunde so viel verdient wie sonst im ganzen Monat, und bekam obendrein eine Freiharte ganz vorne. Das hat sich also gelohnt, vor allem die Referenz.
                Off-Topic:

                Ehrlich, das liest sich wie Räuberpistole.

                Kommentar

                • gast-20090521

                  #548
                  Zitat von MysteryTrain
                  Mit dieser EInstellung wärst du bereits bei den Konzerten in den 50ern fehl am Platz gewesen.
                  Da gebe ich Dir völlig Recht. Das Gekreische hätte ich keine 2 Minuten überlebt, und selbst wenn man etwas von der Musik gehört hätte, wäre das aufgrund der miesen Beschallungsanlagen dieser Zeit alles andere als ein Hörgenuss gewesen.

                  Gerade mit dieser Kreischerei verbindet man Elvis.
                  "Man"? So allgemein würde ich es nicht fassen. Ich verbinde Elvis mit guter Musik, und nicht mit Gekreische. Die Mitschnitte seiner 50er-Auftritte kann ich mir nicht anhören, das ist die reinste Folter für die Ohren.

                  Bei den Beatles war es übrigens noch schlimmer, denen sind die Mädels regelrecht an die Wäsche gegangen
                  Wie ich bereits erwähnte, waren die Beatles darüber so frustriert, dass sie sich ab 1966 weigerten, live aufzuteten. Für einen Musiker, der Wert auf seine Musik legt (was sowohl bei Elvis als auch bei den Beatles der Fall war) ist es ein niederschmetterndes Erlebnis, wenn man im Publikum gar nichts mitbekommt von seiner Kunst, und es ist obendrein unmöglich, gut zu musizieren, wenn man sich selber und die Mitmusiker auf der Bühne gar nicht mehr hört. Wofür dann die ganze Arbeit? Da kann man sich ja auch einfach nur auf die Bühne stellen und ein paar Posen machen, das spart die Proberei und die Kosten für die Begleitmusiker.

                  Vielleicht war das ja auch mit ein Grund dafür, warum Elvis in den 60ern nicht mehr aufgetreten ist? Solche Konzerte waren zu dieser Zet für Musiker eher ein frustrierendes Erlebnis.l Elvis ist erst auf die Bühne zurückgekehrt, als die Hysterie nicht mehr so schlimm war und die beschallungstechnischen Systeme obendrein in der Lage waren, den Krach zu übertönen. Darüber sollte man auch mal nachdenken...

                  So etwas gehört nun mal zu einem Rockkonzert dazu. Wenn ich still und in Ruhe Musik genießen will, gehe ich in ein klassisches Konzert oder in die Oper, nicht auf ein Rock- oder Popkonzert!
                  Wieso kann man den Popmusik nicht in Ruhe genießen? Ich bin ständig auf Konzerten, wo das möglich ist. Dieses nervige Dauergekreische gibt es nur bei Teenie-Stars wie "Tokio Hotel", wo die Musik eh nur als störendes Nebenprodukt gilt. Selbst bei Elvis war es ab 1969 während des Songvortrags weitgehend ruhig, so dass man das Konzert genießen konnte.

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                  • gast-20090521

                    #549
                    Zitat von Blues Boy
                    Off-Topic:

                    Ehrlich, das liest sich wie Räuberpistole.
                    Off-Topic:


                    Wenn man die Branche nicht kennt, liest sich vieles wie eine Räuberpistole, was für Leute, die in diesem Beruf arbeiten, normales Alltagsgeschäft ist. Damit kann ich gut leben. Ich weiß ja, dass es stimmt, ich war schließlich dabei und habe es schwarz auf weiß im Vertrag stehen, und vor allem auf meinem Kontoauszug.

                    Du musst es ja auch nicht glauben. Ich habe es nur erzählt, weil ich von Gracefan explizit danach befragt wurde.

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                    • MysteryTrain
                      Posting-Legende

                      • 12.07.2008
                      • 7260

                      #550
                      Zitat von MusicMan
                      Selbst bei Elvis war es ab 1969 während des Songvortrags weitgehend ruhig, so dass man das Konzert genießen konnte.
                      Man? und genießen? Ja, alle außer dir. Du hättest spätestens ab 75 den Saal verlassen und den Veranstalter verklagt

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                      • Dr.Nic
                        Gehört zum Inventar

                        • 05.11.2005
                        • 1330

                        #551
                        Zitat von MARIE
                        Das bild ist von ein fan.Sue McCasland.
                        das Bild unter gar keinen Umständen von Fan SueMcCasland! egal auf welche Quelle Du Dich berufst, sie ist falsch! Sue hat keinem Elvis-Konzert 1977 beigewohnt

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                        • praytome
                          Gehört zum Inventar

                          • 23.06.2005
                          • 3425

                          #552
                          was wird in diesen vergleichen der konzerte denn heran gezogen...krüppelsoundboards...
                          also ich bin zu der erkenntnisgelangt das es nie soundboards hätte geben dürfen da die leute nicht damit umgehen können ...da erden sachen verglichen und schlüsse gezogen die haneblüchend sind.

                          also die 70 71 one elvis hat genausoviel mist gebaut oder so gut oder schlecht gesungen oder war unkonzentriert wie jeder andere elvis auch...

                          wenn man sich die aktuelle madison mit dem 70s konzert anhört kriegt man das grauen ...soviele fehler und so durchwachsen gesungen (live halt) wie nicht noch was und wenn er sowas 76 abliefert dann hätte man wieder geschreihen und geunkt...nur ist ein soundbard eben nicht das was der zuschauer hört...und wenn man jemanden von elvis ein soundboard vorspielt der ahnung hat der ist beindruckt...
                          dauzu muss man wissen das ein künstler egal wie gut er singen kann eher sterben würde als jemand fremdes sein soundbard hören zu lassen ...

                          und ich glaube das kaum ein künstler so analysiert und seziert wurde wie elvis aufgrund der fülle des materials elchen einem zur verfügung steht...

                          und wenn wir gleiches on tom jones oder sinatra zur verfügung hätten dann sähe elvis quote wahrscheinlich extrem gut aus und ich bin extrem beindruckt von seiner standing power...wie lange dieser man und wie oft er am stück gut bis genial gesungen hat ist ungeschlagen

                          eine houston konnte schon in ihrer besten zeit nicht länger als 20 minuten auf hohem niveau singen und celine dion könnte ihre las vegas verpflichtungen nicht nachkommen und ihre tournee verpflichtungen auch nicht weil sie gar nicht dauerhaft diese leistung jeden abend bringen konnte..

                          genauer gesagt ich kenne nicht einen künstler weltweit und in der musikgeschichte der auch nur annähernd solange so durchgänging auf hohem niveau gesungen hat wie elvis und was die allgemeinheit nicht weiss ist das der wahnsinnige dann noch nach oben gegangen ist um mal eben noch drei stunden weiterzusingen

                          tja da werden dreizig konzerte aneinander gelegt vollkommen vergessen das es sich um ne life show handelt wo elvis ja auch interagiert sich vorbeugt ectr...und das dann verglichen mit einem konzert wo el wusste es wird aufgenommen ....und dann zusätzlich noch ein soundboard zum vergleich rangezogen ...unglaublich....und dann ihm gesagt in konzert nummer 29 midnight show hat er schlecht geschissen dann wird das ganze aufgepeppt mit gossip stories die man so aufgeschnappt hat oder von liner notes zitiert die absolut kopfamputiert sind....das ganze gepaart mit milchmädchen rechnungen und schuldzuweisungen die vollkommen an den haaren herbeigezogen sind...

                          ein gutes beispiel sind diese text vergesserstories auch hinsichtlich cbs...also der 70 elvis hat die texte genauso nicht drauf gehabt wie der 76 elvis und hinsichtlich cbs ist es nahezu lächerlich wie wie dummdreist so einen quatsch zu reden da man genau weiss das der gag bereits ein jahr im programm war...
                          Das neue Buch von Praytome Publishing:

                          "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

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                          • gast-20110818

                            #553
                            Zitat von MusicMan
                            Für einen Musiker, der Wert auf seine Musik legt (was sowohl bei Elvis als auch bei den Beatles der Fall war) ist es ein niederschmetterndes Erlebnis, wenn man im Publikum gar nichts mitbekommt von seiner Kunst, und es ist obendrein unmöglich, gut zu musizieren, wenn man sich selber und die Mitmusiker auf der Bühne gar nicht mehr hört.
                            Elvis ging es aber nicht um perfekte Musik bei seinen Konzerten, sondern darum, dass der Auftritt dem Publikum gefiel. Bei den Beatles war das sicher anders.

                            Was sagte Elvis noch sinngemäß in "On Tour":
                            Ich will die Leute aufregen, sie glücklich machen und alles von mir geben in der Show. Nachher wird jemand kommen und mir sagen: "Hey, Du bist eben explodiert!" Das will ich hören.

                            Kein Wort von perfekter Musik.

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                            • gast-20090521

                              #554
                              Zitat von MysteryTrain
                              Was hat es mit Personenkult zu tun, wenn ich jemandem die Hand schüttele?
                              Nichts. Deswegen hatte ich ja auch kein Problem damit, Kristofferson die Hand zu schütteln.

                              Wer Zugang zu Elvis' Garderobe hatte, der war von ihm persönlich eingeladen oder zumidnest war sein Kommen mit ihm abgesprochen und er hat sein Ok gegeben. Eine solche Einladung auszuschlagen wäre nicht nur unhöflich, es wäre schäbig.
                              Das ist ja nicht die Situation, um die es ging. Es ging um die Leute, die keine Einladung hatten, aber versucht haben, sich da irgendwie aufzudrängen. Bei einer Autogrammstunde ist das okay, aber vor einem Konzert ist es einfach nur nervig.

                              Musik wird nun mal von Menschen gemacht und da kommt man um den Menschen, der diese produziert und mal nicht herum.
                              Doch, kommt man. Wenn mir die Musik eines Künstlers gefällt, ist es mir egal, ob er an den lieben Gott glaubt und Geld für Arme spendet, oder ob er nachts im Park alte Omas erschreckt.

                              Wie ein Freund von mir so schön sagt: "Trust the art, not the artist." Das schützt vor Enttäuschungen.

                              Wer dies nicht mag, der soll sich eben zu HAuse eine CD einlegen, aber der hat auf einem Konzert, einem Fanclubmeeting, oder gar in Graceland (welch ein krankhafter Personenkult) nichts verloren.
                              Auf einem Konzert schon, wenn er sich die Musik live gespielt anhören will.

                              Mit "Graceland" gebe ich Dir Recht. Als ich mich nach 23 Jahren konstanter Weigerung endlich durchringen konnte, mir Priscillas Kitschpalast mal anzugucken, habe ich das Ganze nur unter dem humoristischen Aspekt der Freak-Show ertragen können. Mit Elvis, oder gar seiner Musik, hatte das rein gar nichts zu tun. Abends war ich auf der Beale Street auf einem geilen Blues-Konzert und habe anschließend mit einigen der Musiker ein paar Jacky getrunken und über Musik gesprochen. Das hat mir weitaus mehr gegeben als diese Touri-Rutsche am Elvis-Presley-Boulevard.

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                              • gast-20090521

                                #555
                                Zitat von Blues Boy
                                Elvis ging es aber nicht um perfekte Musik bei seinen Konzerten, sondern darum, dass der Auftritt dem Publikum gefiel. Bei den Beatles war das sicher anders.

                                Was sagte Elvis noch sinngemäß in "On Tour":
                                Ich will die Leute aufregen, sie glücklich machen und alles von mir geben in der Show. Nachher wird jemand kommen und mir sagen: "Hey, Du bist eben explodiert!" Das will ich hören.

                                Kein Wort von perfekter Musik.
                                Sorry, aber da ist doch kein Widerspruch! Dass er seine Musik in höchster Qualität abliefern wollte, ist doch als selbstverständlich vorausgesetzt! Wenn ihm das nicht wichtig gewesen wäre, hätte er sich nicht die besten Musiker der Szene handverlesen auf die Bühne gestellt, dazu zwei Chöre der ersten Garde und ein ganzes Orchester, und mit Bill Porter einen der besten Toningenieure aller Zeiten.

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