Ihr als Elvis Manager....
Einklappen
X
-
Ich habe ja auch nie behauptet, dass das Elvis' Schuld ist. Deswegen habe ich ja auch nicht ihn, sondern Teile seines Publikums als einfältige Deppen bezeichnet, denen es nicht um irgendeine Qualität ging, sondern nur darum, dass Elvis da persönlich auf der Bühne gestanden hat, in welchem Zustand auch immer, selbst wenn er nur das Telefonbuch von Shreveport vorgelesen hätte.- Übersetzen
Kommentar
-
Das Kunstwerk kann man ja auch selbst definieren, das muss ja nicht zwangsweise vom Künstler kommen.
Und das große Kunstwerk vom 77er "Jailhouse Rock" würde ich "Die Kehrseite des Amerikanischen Traums" nennen.
- Übersetzen
Kommentar
-
Man hört Elvis ja auch nicht unbedingt in intellektuellen Diskussionsrunden, sondern um sich zu unterhalten, abzuschalten, Party zu machen, sich des Lebens zu erfreuen. Dass jemand, der mit dem Anspruch, den man an Bob Dylan hat, in ein Elviskonzert geht, enttäuscht ist, das streitet doch keiner ab. Elvis ist eben Elvis und nicht Bob Dylan - zum Glück. Deshalb kann man beide auch nicht vergleichen und schon gar nicht gegeneinander ausspielen, wie das hier so gerne probiert wird.- Übersetzen
Kommentar
-
Ach komm, du zeigst dich auch gerne mit dem ein oder anderen Künstler auf dem Foto oder schüttelst seine Hand.Ach komm, das ist doch Käse. Wenn man ein Elvis-Konzert aus anderen Gründen besucht als der Musik wegen, dann sind die Gründe Personenkult und Götzenanbetung. Bei einem Dylan-Konzert hingegen sind die Gründe eher intellektueler Natur. Oder wird bei Dylan rumgekreischt, und versucht da jemand, ihm sein verschwitztes Handtuch abzujagen?
Somit gehst du auch nicht nur der reinen Musik wegen zum Konzert. Wer die Gelegenheit bekommt auf Tuchfühlung zu gehen nutzt sie auch, genau wie du.
Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
* Antoine De Saint-Exupéry *- Übersetzen
Kommentar
-
Ja, aber ich verstehe immer noch nicht, warum Dylans Konzertbesucher dann keine einfältigen Deppen sein sollten. Die könnten sich doch auch "gute" Künstler anhören gehen.Deswegen habe ich ja auch nicht ihn, sondern Teile seines Publikums als einfältige Deppen bezeichnet, denen es nicht um irgendeine Qualität ging, sondern nur darum, dass Elvis da persönlich auf der Bühne gestanden hat, in welchem Zustand auch immer, selbst wenn er nur das Telefonbuch von Shreveport vorgelesen hätte.
- Übersetzen
Kommentar
-
Dann hätte auch niemand mehr in die Konzerte des 80jährigen Frank Sinatra gehen dürfen. Das war nämlich ebenso reine Huldigung einer lebenden Legende und kein musikalisches Meisterwerk.Ich habe ja auch nie behauptet, dass das Elvis' Schuld ist. Deswegen habe ich ja auch nicht ihn, sondern Teile seines Publikums als einfältige Deppen bezeichnet, denen es nicht um irgendeine Qualität ging, sondern nur darum, dass Elvis da persönlich auf der Bühne gestanden hat, in welchem Zustand auch immer, selbst wenn er nur das Telefonbuch von Shreveport vorgelesen hätte.
Ja, Elvis war 42 und nicht 80, schon klar. Trotzdem war er krank und das ist zu akzeptieren, egal ob er daran selbst schuld war oder nicht!- Übersetzen
Kommentar
-
Ja, das stimmt. Das sind dann berufliche Gründe, denn die Künstler, denen ich die Hand schüttele, sind meine Kunden. Ob ich auch deren Fan bin, ist nicht entschedend. Unter professionellen Aspekten ist es sogar besser, wenn man nicht unbedingt ein großer Fan der Künstler ist, für die man arbeitet, weil dann die Gefahr besteht, dass man zu aufgeregt ist und dadurch Fehler macht. Aber was hat das jetzt damit zu tun? Elvis war nicht mein Kunde, seine Musik höre ich aus rein persönlichem Interesse. Hätte ich eins seiner Konzerte besucht, wäre es mir wichtiger gewesen, ihn gut singen zu hören, statt ein verschwitztes Tuch zu ergattern.- Übersetzen
Kommentar
-
- Übersetzen
Kommentar
-
Ich habe mit den mistigen Dylan- oder Sinatra-Vergleichen nicht angefangen, denn das ist Quatsch.Man hört Elvis ja auch nicht unbedingt in intellektuellen Diskussionsrunden, sondern um sich zu unterhalten, abzuschalten, Party zu machen, sich des Lebens zu erfreuen. Dass jemand, der mit dem Anspruch, den man an Bob Dylan hat, in ein Elviskonzert geht, enttäuscht ist, das streitet doch keiner ab. Elvis ist eben Elvis und nicht Bob Dylan - zum Glück. Deshalb kann man beide auch nicht vergleichen und schon gar nicht gegeneinander ausspielen, wie das hier so gerne probiert wird.
Ich vergleiche Elvis nur mit sich selber. Daher erlaube ich mir auch zu sagen, dass er am Ende schlecht war, weil er vorher gnadenlos gut war.- Übersetzen
Kommentar
-
Er war anders. Ob gut oder schlecht, das ist reine Geschmacksache, kein Faktum das man anhand allgemeingültiger Kriterien festlegen kann.- Übersetzen
Kommentar
-
- Übersetzen
Kommentar
-
Mit Einschränkungen, das stimmt.
Aber es gibt viele Ausnahmen (31. Dezember 1976, um nur ein Beispiel zu nennen), wo Big El wirklich eine klasse Show liefert. Und nicht nur eine Show, sondern auch großartigen Gesang.
Deshalb würde ich diese (durchaus angemessene) Kritik nicht pauschal für jedes Konzert seiner letzten beiden Jahre anbringen.
Und das hat nichts mit "Verteidigen" oder "Alles toll finden und keine Ahnung von Nichts haben und bla" zu tun - ich will nur bei der Wahrheit bleiben.
Crocodile on my feet.
Bowtie 'round my neck.
That's why they call me the Gangsta Mack.- Übersetzen
Kommentar
-
- Übersetzen
Kommentar



Kommentar