Ihr als Elvis Manager....

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  • gast-20100125

    #391
    Es wird u.a. oft erwähnt, dass ihn die Filmerei nach einer bestimmten Zeit total frustriert hat, da das Schema der Filme immer dasselbe war.
    Schauspielerin Shelley Winters sagte dazu folgendes:

    Elvis would often go over to my house after filming and call up his mother and complain:"I don't like what I'm doing. I don't like this film, I don't like Hollywood, I don't like the Colonel. What 'll I do"

    Symptomatisch dafür ist auch die bekannte Szene am Filmset, als Elvis nach einer Mittagspause sich ans Klavier zum "Aufwärmen" setzte und zusammen mit den Jordanaires Gospellieder, wie immer, singen wollte, die Studio-Bosse es aber verboten hatten, dass die Jordanaires mit Elvis sangen.

    Gordon Stroker beschreibt die Szene wie folgt.

    "It was really unfortunate. What the studio didn't realize was that Elvis hadn't sung in a studio in some while and this was his way of warming up', getting in the mood...he might have done all seven songs that afternoon, or perhaps by the end of the following day. In that way he still would have finished the tracking in far less time than most singers would. They should given Elvis his head, let him do what he wanted... Elvis knew what he was doing and knew how he worked best. His schedule and his style may have been unorthodox, but apparently Elvis thought everyone understood.
    Certainly there were enough of the regulars there - Freddy Bienenstock, Steve sholes, the Colonel, all his musicains and backup singers. Someone should have said something. But no one did and Elvis blew up and walked out.

    Elain Dundy (Autorin von "Elvis and Gladys") zieht daraus folgenden Schluss:

    Here we have the star of the production - who is in fact the only "name" in the film and upon whose performance the success or failure of the film depends - upset to the point of walking out.
    Here, certainly, ist the moment that cried out for Parker to step in and do his personal management stuff. Here was the perfect opportunity to show what a personal manager was for: to look after his client, stand by him, protect him, explain him; above all, to see that the conditions he works under are the most comfortable and the best for him. But of course, the Colonel didn't. Instead, he let Elvis blow up and walk out.

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    • Lakota
      Posting-Legende

      • 05.09.2007
      • 9018

      #392
      Ich finde, Elvis wirkte keinesfalls "steif" in seinen Filmen. Es verstand es mit wenig Bewegung, die beste Wirkung zu erzielen. Er hatte unglaubliches Rythmusgefühl und konnte sich jeder Musik anpassen. Dabei war es wurscht, ob er zum Gospel klatschte oder sich zum Bossa Nova oder Latinoklängen bewegte. Und das machte es aus! Viele Künstler bekommen, mal gerade ihre einstudierte Chori hin und das wars. Die Kunst von Elvis war aber, sich geschmeidig an alles heran zu wagen und auch noch gut dabei auszusehen.
      Es mag hart für unsere Movie Fans klingen, aber hier galt weniger Anspruch als Präsenz von Elvis. Vergleichbar mit ein paar Vegas Shows, es reichte einfach das er da war, lächelte und in die Kamera blickte und die Frauenherzen höher schlagen ließ! Dabei war Ort und Handlung eher Nebensache. Es ist nichts verkehrtes an dem Konzept gewesen, ausser, das es sich nach einigen Jahren mehr als ausgelutscht hatte. Parker und Elvis reagierten ja auch darauf, indem sie etwas neues für ihn suchten.
      Es waren und bleiben reine Unterhaltungsfilme, die sich vom Kleinkind bis zum Greis, jeder anschauen kann.

      Einige Songs aus den Filmen gehören zu meinen Lieblingssongs.
      Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.

      * Antoine De Saint-Exupéry *

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      • Gracefan
        Gehört zum Inventar

        • 22.03.2004
        • 1044

        #393
        Zitat von Linda JnB
        Es wird u.a. oft erwähnt, dass ihn die Filmerei nach einer bestimmten Zeit total frustriert hat, da das Schema der Filme immer dasselbe war.
        Schauspielerin Shelley Winters sagte dazu folgendes:

        Elvis would often go over to my house after filming and call up his mother and complain:"I don't like what I'm doing. I don't like this film, I don't like Hollywood, I don't like the Colonel. What 'll I do"
        Das macht aber irgendwie keinen Sinn. Seine Mutter starb doch schon 1958, und zu diesem Zeitpunkt hatte er nur vier Filme gedreht, die alle auch ziemlich unterschiedlich waren - vom "selben Schema" kann also nicht die Rede sein. Und besonders nach "King Creole" war er doch ganz begeistert von der Filmindustrie, weil er sich Hoffnungen auf eine Karriere als "richtiger" Schauspieler machte.
        Und warum sollte er das Telefon einer Kollegin für solch ernste Gespräche benutzen...?
        Crocodile on my feet.
        Bowtie 'round my neck.
        That's why they call me the Gangsta Mack.

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        • gast-20110818

          #394
          Zitat von MysteryTrain
          Nö, er hat die Fime ab Mitte der 60er genauso behandelt wie die RR Songs in den 70ern: gelangweilte Routine, reine Pflichterfüllung. Dies aber stets korrekt und zur Zufriedenheit aller.
          Nein, zu meiner Zufriedenheit nicht.
          Oft stand ihm die Lustlosigkeit ins Gesicht geschrieben.

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          • cos
            Board-Legende

            • 11.01.2004
            • 26466

            #395
            Zitat von Blues Boy
            Nein, zu meiner Zufriedenheit nicht.
            Dich gabs damals auch noch nicht....

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            • gast-20110818

              #396
              Zitat von MusicMan
              "Flaming Star" ist ja auch durchgefallen.
              Nein, durchgefallen ist er nicht. Er hat nur nicht so viel Kohle eingespielt wie "G.I. Blues" oder "Blue Hawaii".
              Kennt denn überhaupt jemand die genauen Einspielergebnisse?

              Definitiv hat er nie irgendetwas unternommen, um diesen vermeintlichen Wunsch zu erfüllen, wo ihn doch sonst nichts davon abhalten konnte, das zu tun, was er gerade wollte. Da marschierte man auch mal locker ins Oval Office, um ein Abzeichen zu kriegen, oder ließ den Privatjet Sandwiches einfliegen.
              Da war er ja auch gut dicht und voll drauf.

              Vorm Colonel hatte er eben irgendwie Schiss, und Parker hatte sicher auch Angst, dass ihm sein Goldhühnchen mal davonflattern könnte.

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              • gast-20110818

                #397
                Zitat von cos
                Dich gabs damals auch noch nicht....
                Da hat Elvis nochmal Glück gehabt...

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                • gast-20081107

                  #398
                  Zitat von Blues Boy

                  Vorm Colonel hatte er eben irgendwie Schiss
                  Ich denke nicht, dass Elvis Schiss vorm Colonel hatte...er hatte Respekt dem Colonel gegenüber

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                  • gast-20100125

                    #399
                    Zitat von Gracefan
                    Zitat:
                    Das macht aber irgendwie keinen Sinn. Seine Mutter starb doch schon 1958, und zu diesem Zeitpunkt hatte er nur vier Filme gedreht, die alle auch ziemlich unterschiedlich waren - vom "selben Schema" kann also nicht die Rede sein. Und besonders nach "King Creole" war er doch ganz begeistert von der Filmindustrie, weil er sich Hoffnungen auf eine Karriere als "richtiger" Schauspieler machte.
                    Und warum sollte er das Telefon einer Kollegin für solch ernste Gespräche benutzen...?

                    Der 1. Satz in meinem Posting bezieht sich auf die gesamten Filmzeit.

                    Die Aussage von S. Winters bezieht sich auf die Dreharbeiten zu dem Film
                    "Jailhouse Rock", da lebte seine Mutter noch.

                    Während der 60-iger Jahre kam Regisseur George Cukor während Dreharbeiten zum Set und beobachtete Elvis den ganzen Tag beim Drehen.
                    Abends sagte er dann voller Enthusiasmus:

                    Elvis ist potentially one of the most remarkable and extraordinary acting talent that I had ever seen - in a class with Marilyn Monroe, no less. He can do anything. He would be a dream to direct. His comedy timing is faultless.

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                    • gast-20081107

                      #400
                      Zitat von Blues Boy
                      Nein, durchgefallen ist er nicht. Er hat nur nicht so viel Kohle eingespielt wie "G.I. Blues" oder "Blue Hawaii".
                      Kennt denn überhaupt jemand die genauen Einspielergebnisse?
                      Ich hab mal irgendwo gelesen, dass G.I. Blues 4,3 Mio Dollar eingspielt
                      haben soll.
                      Kann mir jemand sagen ob das stimmt

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                      • gast-20111607

                        #401
                        Die IMDb ist auch dieser Meinung, es mag wohl stimmen!

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                        • jack77
                          Posting-Legende

                          • 06.02.2007
                          • 5380

                          #402
                          Zitat von Richard Burton
                          Die IMDb ist auch dieser Meinung, es mag wohl stimmen!
                          Off-Topic:


                          Cooler Link, den kannte ich noch gar nicht.
                          w w w . f a c e b o o k . c o m / R O S S i m R A D I O 1

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                          • burroughs
                            Board-Legende

                            • 09.02.2004
                            • 56243

                            #403
                            Zitat von Linda JnB
                            ..Elvis ist potentially one of the most remarkable and extraordinary acting talent that I had ever seen - in a class with Marilyn Monroe, no less. He can do anything. He would be a dream to direct. His comedy timing is faultless...
                            Billy Wilder (r.i.p. ) hätte das mit Sicherheit anders bewertet

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                            • gast-20090521

                              #404
                              Übrigens: Den Vorwurf, den man Parker oft macht, eine einmal funktionierende Masche bis zum Erbrechen durchzuziehen, kann man Elvis gleichermaßen machen. Man gucke sich nur mal sein nicht gerade abwechslungsreiches Live-Repertoire der 70er an. Die Shows wurden bis zum bitteren Ende auf Autopilot nach Schema F durchgezogen.

                              In der Hinsicht war das Gespann offenbar auch gleich gestrickt.

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                              • King77
                                Board-Legende

                                • 04.08.2007
                                • 14897

                                #405
                                Zitat von MusicMan
                                Übrigens: Den Vorwurf, den man Parker oft macht, eine einmal funktionierende Masche bis zum Erbrechen durchzuziehen, kann man Elvis gleichermaßen machen. Man gucke sich nur mal sein nicht gerade abwechslungsreiches Live-Repertoire der 70er an. Die Shows wurden bis zum bitteren Ende auf Autopilot nach Schema F durchgezogen.

                                In der Hinsicht war das Gespann offenbar auch gleich gestrickt.
                                Also wenn man die Shows vergleicht 69-72-74-75 kann ich nicht feststellen das Elvis immer das gleiche Live-Repertoire hatte.Es sei den man vergleicht 12 Shows von der gleichen Tour od.im selben Jahr.Es gibt keinen Künstler auf Tour der jeden Tag seine Song Set Liste ändert.Warum auch.Es muß ja von dem ausgehen das er jeden Tag ein anderes Publikum vor sich hat und so war es auch.Wenn man natürlich heut zu Tage die Shows zu Hause auf CD sich anhört,dabei noch viele Konzerte die normalerweise gar nicht veröff. sind,dann kann dieser Eindruck entstehen.

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