Was völlig normal und sogar beabsichtigt war. Es war durchaus üblich dass Leute während der Shows ins Casino gingen, an die Bar oder sonstwo hin. Darüber macht sich Elvis sogar Jahre zuvor schon lustig. Sogar er selbst tat dies mal bei einer Tom Jones Show, wie uns Jerry Schilling berichtet.
Ihr als Elvis Manager....
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Aber dann war doch alles in Ordnung. Die Shows waren bis zum Schluss ausverkauft. Wenn es irgendwelche unerträglichen Dinge gegeben hätte, häte sich das doch in 3-4 Jahren herumsprechen müssen und das Publikum wäre weggeblieben - blieb es aber nicht.
Bleiben also 2 Erklärungen: Das was Elvis geboten hat, hat den Leuten trotz aller Schwächen gefallen oder es waren durchweg musikalisch völlig unterbelichtete Leute, die auch gezahlt hätten wenn Elvis 1 Stunde stumm auf der Bühne gestanden hätte. Für so blöd halte ich Elvis' Publikum aber nun wirklich nicht.- Übersetzen
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Das ehrt dich sehr.Wenn es irgendwelche unerträglichen Dinge gegeben hätte, häte sich das doch in 3-4 Jahren herumsprechen müssen und das Publikum wäre weggeblieben (...) oder es waren durchweg musikalisch völlig unterbelichtete Leute, die auch gezahlt hätten wenn Elvis 1 Stunde stumm auf der Bühne gestanden hätte. Für so blöd halte ich Elvis' Publikum aber nun wirklich nicht.
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Bist du echt der Meinung, es musste über 50 Jahre dauern, bis endlich ein paar selbsternannte Musikkenner auf den Plan treten, die dem Spuk von Elvis' hohem Stellenwert ein Ende bereiten und ihn vom hohen Sockel runterholen, da wo er hingehört, nämlich als ein recht ordentlicher aber nicht unbedingt herausragender Musiker des 20. Jh.s?
Würde bedeuten, viele kaufen Elvisprodukte (oder gingen damals in Elviskonzerte) nicht deshalb weil er gut war, sondern aus reinem Spaß oder sonstiger unerklärlicher Gründe. wir reden hier nicht über ein paar hundert oder tausend Menschen, sondern über einige Millionen. Diese haben ihn also über Jahrzehnte hinweg völlig überbewertet. Schon klar ...
Bisher waren konstant hohe Verkaufszahlen und ausverkaufte Konzerte auch ein Indiz über Qualität bzw. Zufriedenheit der Kunden/Fans. Für Elvis scheint dies nicht zu gelten?
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Man darf und sollte Elvis-Konzerte nicht nur auf Musik reduzieren. Sie waren in erster Linie ein Show-Happening.
Ebenso wenig ist der große Erfolg von Elvis im Pop-Geschäft nur durch die Musik zu erklären.
Und wir sehen es ja heute noch: Elvis kann singen was er will - ein großer Teil der Fans findet es gut, weil es eben Elvis ist, der da singt.- Übersetzen
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Es ging den meisten Besuchern sicher auch einfach nur darum Elvis zu sehen. Ich überlege gerade, ob es jemanden vergleichbaren gibt, der eben diese Wirkung hatte. Johnny Cash habe ich 2 Mal gesehen, kann man in etwa als Fan genauso sehen, da waren aber auch die Konzerte
. Jerry Lee Lewis? Habe ich auch gesehen, und ich würde auch bei ihm sagen, nur um ihn gesehen zu haben, denn 2 der 3 Konzerte waren nix. Wen ich auf jeden Fall sehen möchte wäre Garth Brooks, denn er ist für mich ebenfalls ein Star, der ein MUSS ist. Es sind lebende Legenden, genauso wie Elvis damals einer war....da rennen die Leute nur wegen dem Namen hin. Und wer möchte behaupten, er wäre damals nicht hin gegangen?
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2 oder 3 aus diesem Forum fallen mir spontan ein, die garantiert ihr Geld zurück verlangt hätten
aber Spaß beiseite. Auch wenn nicht jedes Lied spitzenlasse war, auch wenn Elvis aufgedunsen, müde oder unter Tabletteneinfluss stand - die "Magie" war immer zu spüren, das bestätigen alle, die ihn live erlebt haben. Somit gehört auch das zur Show dazu (wie bereits oben erwähnt wurde). Will man einen astreinen Liedvortrag hören, greift man doch besser zu einer CD mit Studioaufnahmen. Ein Elviskonzert jedenfalls war weit mehr als reine Musikinterpretation. Leider kommt die Atmosphäre in den Konzerthallen auf Audio-CDs nicht rüber, schon gar nicht auf dumpfen Soundboardaufnahmen. Ob man das Dargebotene als "künstlerisch wertvoll" bezeichnet oder nicht, war Elvis egal, war dem Publikum egal. Es hat beiden gefallen, es war erstlassige Unterhaltung und einen anderen Anspruch wollte es auch nie haben. Wem das nicht passt oder nicht ausreichend ist, der soll doch von mir aus zu Bob Dylan oder woanders hingehen. Dort wird er aber auch viele Dinge nicht finden die Elvis zu bieten hatte. Zum Glück sind Menschen und Geschmäcker verschieden. Den einen aber absprechen, Ahnung von guter Musik zu haben, nur weil sie Elvis ab Mitte der 70er noch zugejubelt haben, ist etwas anmaßend und daneben.Zuletzt geändert von MysteryTrain; 29.07.2008, 12:04- Übersetzen
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Letzteres mag für einen großen Teil des Publikums zugetroffen haben und spricht nicht gerade für diese Leute. Aber dass es Elvis egal war, kann und will ich nicht glauben. Jemand, dem sowas egal ist, der umgibt sich nicht mit den besten Musikern der Szene, einem Orchester und dem besten und neuesten Equipment. Als Elvis noch gesund war, war ihm das Niveau seiner Darbietung alles andere als egal.
Soso, Du findest es also erstklassige Unterhaltung, wenn ein zugedröhnter, sterbenskranker Mann auf eine Bühne wankt, sich irgendwas zurechtstammelt und zwischendurch ein paar Lieder anstimmt, auf einem Niveau, das selbst als unfreiwillige Parodie seiner früheren Leistungen nicht taugt... Sonderbare Vorstellungen von Unterhaltung, vor allem von erstklassiger. Ich hoffe, Du akzeptierst, dass es auch Menschen gibt, die einen anderen Anspruch an einen Konzertbesuch haben.Es hat beiden gefallen, es war erstlassige Unterhaltung und einen anderen Anspruch wollte es auch nie haben.- Übersetzen
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