Ihr als Elvis Manager....
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Das Buch hab ich wirklich noch nicht gelesen. Aber da es ja ein offizielles RCA-Elvisprodukt ist, wird da doch nichts negatives stehen, sondern gerne und gut über die bestehenden positiven Erfahrungen der Schrieber mit Elvis berichtet...Sobald ich mit meiner Sammlung bei diesen tollen FTD Büchern angelangt bin, kann ich dann vielleicht mitreden. Mein Wissen basiert in der Tat auf Guralnik und Co.Ohne Worte!- Übersetzen
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Ganz sicher nicht. Wenn Parker so kurzfristig gedacht hätte, wäre dabei niemals eine 23jährige Karriere auf durchgehend hohem Niveau (ja, das war so, denn selbst Elvis' Tiefpunkte waren noch sehr erfolg- und ertragreich!) herausgekommen. Wer schafft denn sowas? Das kann kein Zufallsprodukt sein!
Es gibt keine Hitgarantie. Zumindest damals noch nicht. Es ging um Elvis' Überleben. Hätte er Mitte der 60er noch ein paar Platten gemacht, die zwar künstlerisch wertvoll, aber keine Erfolge gewesen wären, wäre die Karriere beendet gewesen. Mit dem Vehikel der Filme hat er die 60er und den veränderten Zeitgeist quasi in einer Art Paralleluniversum relativ unbeschadet überstanden. Welcher andere 50er-Teenie-Star hat das geschafft? Mir fällt keiner ein!Wo sind denn die großen Hits von Elvis in der Zeit? Warum hatte nicht jeder Film wenigstens einen potentiellen Hit? Oder zwei?
Sorry, aber Parker hat nichts entschieden. Er hat nur Angebote unterbreitet und Empfehlungen ausgesprochen, mit Elvis das Für und Wider erötert. Elvis hat die Entscheidungen getroffen. Alle Verträge tragen seine Unterschrift.seine Entscheidungen beeinflußten die künstlerische Entwicklung von Elvis absolut.
Die Konditionen waren nicht hart, sondern branchenüblich. Je größer der Star, je höher sein Marktwert, desto mehr drückt man ab. So funktioniert halt Marktwirtschaft. In "Writing for the King" liest man immer wieder den Satz von den Autoren: "Lieber 50% von einem Elvis-Song, als 100% von nichts."aber wenn die Konditionen nicht so hart gewesen wären, wären einige Songs bei Elvis mehr gelandet...
Außerdem warte ich immer noch darauf, dass mir endlich mal jemand einen konkreten Mega-Hit nennt, der zuerst Elvis angeboten und dann von ihm abgelehnt wurde. Da kommt dann nur leeres Gewäsch, garniert mit Verschwörungstheorien der Abteilung Geller, aber keine Fakten.
Wie gesagt, Elvis' Karriere war kein Billig-Ramschladen, nur aufgrund ein paar unterirdischer Filme.Nein, das ist ein anderes Extrem. Wie wäre es mit einem Künstler Elvis, den man etwas ernsthafter aufbaut und ausbaut, anstatt wie eine Goldene Henne ein Billigosterei nach dem Anderen klegen zu lassen?
Ja, Du... Aber die Filmstudios sahen das anders. Das Publikum offensichtlich auch, denn die etwas ernsteren Filme fielen bekanntlich durch.Das ist eher Elvis geschuldet, dessen Ausstrahlung uind Charme irgendwo trotzdem durchkam, darauf alleine basierte der Erfolg. Wie gerne hätte ich ein paar mehr wirklich rundherum gute Filme mit Elvis gesehen...mit besserer Musik!
Ich würde die Nashville-Zeit 1960-1963 aber auch noch mit dazu packen, da war er stimmlich Spitzenklasse und obendrein äußerst erfolgreich.Nein, nein. Elvis hatte zwei absolute Hochphasen 1956-1960 und 1968 - 1970 da war er herausragend und übertrumpfte alles andere um Längen, da war er großartig.
Eben. Wie gesagt, 23 Jahre Karriere zu Lebzeiten, das schafft kaum einer, und dann als Toter noch ml 30 Jahre dran gehängt... Hut ab!Keiner kann ununterbrochen nur Hochleistung bringen...das ist klar..und Elvis ließ sich auch mal hängen und lebte eine lockere Kugel, ist auch in Ordnung...
Zuletzt geändert von Gast; 17.07.2008, 23:34- Übersetzen
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Nein, es steht auch negatives und kritisches drin, die Interviews klingen frisch, ehrlich und unzensiert. Wäre es anders, könnte man ja schnell im Internet die unzensierten Fassungen finden.
Außerdem wäre die Kritik ja in Richtung Parker gegangen, und das ist RCA und EPE egal, die wollen höchstens Elvis' Image schützen.- Übersetzen
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Okay...es interessiert mich jetzt schon das Buch. Ich bewerte Elvis Erfolg eben ein bißchen anders. Und die Leistungen des Colonels sowieso. Wenn Du imer wieder nur den monetären Aspekt als Gradmesser nimmst, dann ist es klar, dass Du ganz auf Parkers Linie liegst. Unterm Strich wird das Ganze Unternehmen wegen der Kohle gemacht, da gebe ich Dir natürlich recht, aber selbst wenn man das Ziel Geld nicht außer Acht läßt, bleiben immernoch verschiedene Strategien. Die Filmsoundtracks waren mit Ihren Verkaufszahlen doch auch im freien Fall. Parker nahm Einfluss auf die künstlerische Qualität durch die Rahmenbedingungen, die er schuf.
Elvis hatte immer Erfolg, sogar mit mittelmäßiger Ware, aber das lag doch nicht am Colonel! Du tust immer so, alsob dieser Erfolg mehr den Colonel geschuldet wäre...mit niemand anderem als mit Elvis Presley hätte man das aber erreichen können. Elvis ist das besondere an der Geschichte, nicht der Holländer, der hat es grandios gemacht am Anfang, sicherlich waren die Beiden ein erfolgreiches Team, aber da gab es eben auch Schattenseiten, ich weiß überhaupt nicht, warum man den Colonel so schönreden muss...der Mann hat auch Mist gebaut, ganz klar!Ohne Worte!- Übersetzen
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Leider wahr.
Wirklich traurig daran ist, dass sich die ganzen Halb- und Unwahrheiten, wie das damals wirklich abgelaufen ist mit den Songs, den Rechten und der Auswahl, weiterhin hartnäckig halten und unkaputtbar durch die Elvis-Welt geistern, obwohl es doch so einfach ist, sich hier aus erster Hand einmal sachkundig zu machen.
Aber Fakten werden in der Elvis-Welt ja gerne mal als lästiges Übel empfunden...- Übersetzen
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tja bei unserem colonel läuft mm zur höchstform auf das schafft er sonst nur bei pb ...
witziger weise sieht er elvis kritischer als den colonel...lol
also ich hätte in hollywood einiges anders gemacht soviel steht fest....und der colonel hat krasse fehler gemacht die sraken einfluss auf die person elvis und auch den künstler hatte...von der karriere ganz zu schweigen...
nur...
wer soviel richtig gemacht hat der darf bei der menge durchaus auch fehler machen...
finanzieel hat er sie ohne hin immer mehr als ausgebügelt...
wobei man sagen konnte er hätte auch wesentlich mehr geld machen können...
aber das war beiden letztendlich kackegal
witzigerweise hätten beide einiges anders gemacht wenn das was in diversen büchern steht und in diversen foren am thema vorbei erfunden wird gestimmt hätte...
jeder trottel hätte elvis managen können...aber er war kein trottel und deshalb dauert elvis karriere heute noch so stark an das jeder lebende star sich die finger lecken kann wenn er so eine karriere hat wie elvis sie als toter betreibt lolDas neue Buch von Praytome Publishing:
"My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone- Übersetzen
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"Roustabout" war 1964 noch ein Nummer-Eins-Album, mitten in der Hochphase der Beatles. Danach ging es Stück für Stück bergab. Zwei Jahre später steuert Elvis mit einem hochqualitativen Gospel-Album gegen und sieht bereits dem Ende der Filmzeit entgegen. Es ist ja nicht so, als hätte man das nicht bemerkt oder gar ignoriert. Es musste nur die richtige Gelegenheit her, das Ruder rumzureißen, und die kam halt 1968.
Elvis hätte es ändern können. Aber der schnelle sichere Dollar war dann doch das überzeugendere Argument.Parker nahm Einfluss auf die künstlerische Qualität durch die Rahmenbedingungen, die er schuf.
Ganz genau! Deswegen sage ich ja immer, dass ich die beiden als Team ansehe. Man kann nicht Elvis genial finden, den Colonel aber scheiße. Sie hatten beide gleichzeitig ihre Erleuchtungen, und auch beide gleichzeitig ihre Durchhänger.Elvis hatte immer Erfolg, sogar mit mittelmäßiger Ware, aber das lag doch nicht am Colonel! Du tust immer so, alsob dieser Erfolg mehr den Colonel geschuldet wäre...mit niemand anderem als mit Elvis Presley hätte man das aber erreichen können.
Ich will ihn nicht schönreden, sondern ich mag nur nicht, dass er unnötig und ungerechtfertigterweise runtergemacht wird.ich weiß überhaupt nicht, warum man den Colonel so schönreden muss...
Da ich sie als Team sehe: Sie haben beide Mist gebaut! Ein Manager kann auch nur das verkaufen, was der Künstler an Output abliefert. Wenn Elvis in den 60ern keine Platten jenseits der Film-Soundtracks mehr aufgenommen hat, konnte Parker auch nichts vermarkten.der Mann hat auch Mist gebaut, ganz klar!Zuletzt geändert von Gast; 18.07.2008, 00:12- Übersetzen
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Nein, definitiv nicht. Nur haben wir von Elvis mehr vorliegen, das wir kritisieren können, z.B. minderwertige Konzerte der letzten Phase. Vom Colonel liegt uns nichts vor, keine Verträge, an denen wir rumkritteln könnten usw.
Ich sehe sie als Team, gleichermaßen genial.
Hier meine wichtigsten Kritikpunkte an Parker, bevor man mir Heiligenverehrung vorwirft:
- Es war ein Fehler, Elvis 1956 in Las Vegas auftreten zu lassen. Er war noch nicht reif dafür, und das Publikum war auch nicht das richtige. Es hätte die Karriere, oder zumindest Elvis' Selbstbewusstsein ins Wanken bringen können.
- Er hätte Elvis in der Tat ermutigen sollen, neben seiner Filmkarriere noch ein paar ordentliche Platten zu machen. Selbst wenn sie dem Zeitgeist nicht entsprochen hätten, hätten sie nicht geschadet, denn sie hätten der Marke Elvis Presley einen höheren künstlerischen Wert erhalten.
- Er hätte ihn 1976/77 in dem Zustand nicht mehr vor ein Publikum, geschweige denn vor Kameras treten lassen dürfen. Das CBS-Special hätte niemals passieren dürfen. Ob er Elvis damit zu einer Umkehr gezwungen hätte, wage ich zu bezweifeln, aber er wäre der Nachwelt anders in Erinnerung geblieben. Mit dem CBS-Special hat Parker Elvis' Karriere aufs Spiel gesetzt, ihr zumindest nachhaltig einen fast irreparablen Schaden zugefügt.
- Er hätte irgendetwas unternehmen sollen, seine Connections spielen lassen oder in die Trickkiste greifen sollen, um das Leibwächter-Buch zu verhindern.
Aber wie ich schon sagte: Sie hatten gleichzeitig ihre Tiefpunkte. 1977 hat Parker offenbar genauso resigniert wie Elvis und ist nur noch mit Autopilot durch die Branche gegeistert, genauso wie sein halbtoter Klient. Sie konnten nur beide gleichzeitig zur Höchstorm auflaufen, und das war am Ende nicht mehr möglich.Zuletzt geändert von Gast; 18.07.2008, 00:19- Übersetzen
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Du bist ein solcher Schwätzer! Mit nem privaten Flieger unterwegs zu sein ist natürlich wahnsinnig unauffällig
. Aber wenn man natürlich selber die Krise hat, weil's für den eigenen Flieger nicht reicht, dann muss man sich hier halt abreagieren.
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War Elvis im Jahr 1973 wirklich klar, was in dem Vertrag mit RCA stand? Sorry, mein Wissen stammt nur aus Büchern, die sich nicht so wissenschaftlich musikalisch mit Elvis befassen. Ich dachte aber bisher, dass gerade hier ihm das Ausmass seiner Unterschrift nicht klar war.
Auch bei dieser Sache mit dem Raquetball-Courts lief es doch eher zu Elvis' Nachteil, oder?
Hier geht es um Songs, die Elvis eben NICHT angeboten wurden. Das ist wohl heute schwerlich nachzuvollziehen, was ein Songwriter damals aus welchem Grund nicht angeboten hat.
Übrigens, gerade an TheKing und MusicMan: Danke für Eure angeregte Diskussion bis hierher, das war echt interessant zu verfolgen. Ist immer schön wenn auch für die "Wenigerwissenden" was Produktives herauskommt.

Because Elvis is so much more than the King...
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Off-Topic:
du solltest deine eigenen schizophrenen krisen nicht auf andere projezieren. schönes leben noch
Richtig; aber zu der Zeit, als er seine Unterschrift und Kohle dafür zur Verfügung stellte, war wohl noch nicht abzusehen, dass das Geschäft für ihn derartig *ungünstig* ausgehen würde. Aber im Nachhinein kann man hier wohl von einer typischen Fehl-investition sprechen
Zuletzt geändert von burroughs; 18.07.2008, 09:35- Übersetzen
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Ich sagte ja bereits weiter oben: Er war eine zeitlang ein spitzenmäßiger Promoter. Ansonsten hat TheKing das Wesentliche bereits zusammengefasst.
Bleibt wieder einmal die Frage, wie du Erfolg definierst - obwohl ich es mir schon denken kann.
Elvis der erfolgreichste Künstler aller Zeiten? Da stellen sich zumindest mir verschiedenste Fragen: Erfolgreich in welcher Hinsicht?
- Verkauf? McDonald's verkauft mehr als Sterneköche, Bohlen mehr als du.
- Aller Zeiten? Du meinst in der Menschheitsgeschichte? Oder seit aufkommen der populären Kultur? Oder der Erfindung der Tonaufzeichnung?
- Erfolgreich, was Einfluss betrifft? Erfolgreicher als Steinzeit-Künstler, die Wände bemalten und damit das "Bild" erfanden? Erfolgreicher als Aristoteles oder Shakespeare?
Zuletzt geändert von Gast; 18.07.2008, 09:35- Übersetzen
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