Colonel Tom Parker

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  • gast-20090609

    #241
    Zitat von MusicMan
    Alles, was von dem Zeitpunkt an noch großartig an Innovativen hätte auf die Beine gestellt werden können, betrifft den kreativen Teil der Arbeit und fällt somit in Elvis' Verantwortungsbereich, nicht in Parkers. Letztendlich konnte Parker auch nichts anderes machen, als den kreativen Output seines Künstlers meistbietend zu verkaufen, und das hat er bis zum Schluss getan. Wenn der Künstler nichts mehr auf die Beine stellt, gibt es auch nichts groß zu vermarkten. Aus einem leeren Topf kann man nunmal nichts herausholen.
    Starker Tobak. Einen Künstler muss man auch pflegen, um ihn auf einem hohen Leistungsniveau zu halten. Immer nur melken oder - um Dein Bild zu verwenden - aus dem Topf rausholen bis nix mehr drin ist, ist einer dauerhaften, für beide Seiten befriedigenden und bis zum Schluss erfolgreichen Zusammenarbeit abträglich. Da macht es sich einer wirklich zu leicht, wenn er nach zig Jahren einfach sagt "huch, Topf ist leer, gibt nix mehr zu vermarkten, die goldene Gans legt einfach keine kreativen Eierchen mehr".

    Als guter Manager hätte Parker das wissen und umsetzen müssen. Scheinbar ging ihm die menschliche sowie psychologische Komponente seines Jobs aber total ab... und damit ist er meiner Ansicht nach kein guter Manager - bestenfalls ein guter Snowman.

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    • Prince Graceland
      Gehört zum Inventar

      • 11.07.2005
      • 1747

      #242
      Zitat von ReconsiderBaby
      Starker Tobak. Einen Künstler muss man auch pflegen, um ihn auf einem hohen Leistungsniveau zu halten. Immer nur melken oder - um Dein Bild zu verwenden - aus dem Topf rausholen bis nix mehr drin ist, ist einer dauerhaften, für beide Seiten befriedigenden und bis zum Schluss erfolgreichen Zusammenarbeit abträglich. Da macht es sich einer wirklich zu leicht, wenn er nach zig Jahren einfach sagt "huch, Topf ist leer, gibt nix mehr zu vermarkten, die goldene Gans legt einfach keine kreativen Eierchen mehr".

      Als guter Manager hätte Parker das wissen und umsetzen müssen. Scheinbar ging ihm die menschliche sowie psychologische Komponente seines Jobs aber total ab... und damit ist er meiner Ansicht nach kein guter Manager - bestenfalls ein guter Snowman.


      Warum bezieht man den kreativen Teil bzw. die kreative Motivation auf C. Parker???? Es gab genug Künstler um Elvis die ihn in dieser Hinsicht hätten motivieren können....
      Künstlerisch hat Elvis nachgelassen, C. Parker aber als Manager nicht.....

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      • gast-20090609

        #243
        Wenn ich als Manager sehe, dass der Künstler, der über 20 Jahre ziemlich kreativ und deswegen eben auch erfolgreich ist, nachlässt, dann gehe ich der Sache doch auf den Grund. Wenn ich soviel Arbeit in eine gemeinsame Sache gesteckt habe, dann lasse ich das doch nicht einfach laufen und denke mir "Pott iss leer, kann man nix machen".

        Manager und Künstler sind doch ein Team. Ich kann mich doch nicht ernsthaft auf den Standpunkt stellen, dass der Künstler allein für das Kreative zuständig ist und der Manager wartet, das etwas Vermarktungsfähiges hinten raus kommt. Das muss doch ineinander greifen.

        Das wäre auch bei Elvis und Parker der Idealfall gewesen. Parker hat aber von Anfang an die künstlerische Seite von Elvis (und wahrscheinlich aller anderen Künstler ebenfalls) nicht wirklich gesehen bzw. konnte die nicht ansprechen. Er lockte mit Kohle - und konzentrierte sich darauf. Unter dieser Voraussetzung war eine Trennung von Geschäftlichem und Kreativem vorprogrammiert und kann nicht als Entscheidung aus Überzeugung interpretiert werden.

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        • gast-20090521

          #244
          Zitat von ReconsiderBaby
          Wenn ich als Manager sehe, dass der Künstler, der über 20 Jahre ziemlich kreativ und deswegen eben auch erfolgreich ist, nachlässt, dann gehe ich der Sache doch auf den Grund. Wenn ich soviel Arbeit in eine gemeinsame Sache gesteckt habe, dann lasse ich das doch nicht einfach laufen und denke mir "Pott iss leer, kann man nix machen".
          Was in aller Welt hätte Parker denn dagegen tun sollen, dass Elvis bei seinen Konzerten immer lustloser wurde, sich kaum mehr ins Studio begab und lieber zugedröhnt im Bett lag? Da ist man machtlos.

          Außerdem: Was macht Dich denn so sicher, dass Parker nicht versucht hat, das Ruder rumzureißen, damit aber genau so kläglich gescheitert ist wie jeder andere, der versucht hat, Elvis wieder auf die Spur zu setzen? Wie gesagt, niemand war jemals dabei, wenn die zwei zusammen sprachen, aber es ist - aus den Gründen, die Du nanntest, weil Parker wohl kaum ein Interesse daran hatte, dass ihre Arbeit den Bach runterging - viel wahrscheinlicher, dass Parker (erfolglos) mal ein paar Takte dazu gesagt hat, als dass es ihm scheißegal war und er es einfach laufenließ.

          Manager und Künstler sind doch ein Team.
          Genau. Und ein gutes Team zeichnet sich nicht dadurch aus, dass mehrere Köche im gleichen Brei rumrühren und ihn damit verderben, sondern dadurch, dass die Aufgaben klar verteilt sind und jeder seinen Teil erledigt.

          Ich kann mich doch nicht ernsthaft auf den Standpunkt stellen, dass der Künstler allein für das Kreative zuständig ist und der Manager wartet, das etwas Vermarktungsfähiges hinten raus kommt. Das muss doch ineinander greifen.
          Eben nicht. So wie Elvis keinen blassen Schimmer vom Geschäft hatte, hatte Colonel Parker hatte keine Ahnung von Kunst. Seien wir ihm doch dankbar, dass er das erkannt hat und sich rausgehalten hat.

          Parker als musikalischer Laie hatte zuviel Achtung vor dem Können seines Schützlings, um sich zu wagen, ihm - dem Weltstar - zu erklären, was er zu tun hat. (Er beschreibt das selber in einem der Interviews, die Pawnee hier gepostet hat.) Genauso hätte Elvis es sich nie rausgenommen, Parker zu erzählen, wie er einen Deal zu machen hatte. Die beiden hatten nämlich etwas ganz entscheidendes: Absolutes Vertrauen in die Fähigkeiten des jeweils anderen. Und damit sind sie, wie wir wissen, auch sehr gut gefahren.

          Das wäre auch bei Elvis und Parker der Idealfall gewesen.
          Nein. Der Idealfall war genau der, der stattfand. Die erfolgreichste Karriere aller Zeiten beweist das. Dass es am Ende bergab ging, weil Elvis seine Gesundheit ruiniert hat, hat die Arbeit des Teams gestört, aber der andere Part kann das nun mal nicht auffangen.

          Außerdem: Einerseits wird Parker dauernd vorgeworfen, Elvis zu sehr gegängelt zu haben, und wenn es dann ins Argumentationsschema passt, wird ihm genau das Gegenteil vorgeworfen, nämlich dass er sich nicht genug eingemischt hat. Also, was denn nun? Man sollte sich schon für eine Sichtweise entscheiden, sonst verkommt es zur Beliebigkeit. Wie groß wäre denn bitte heute das Geschrei, wenn Parker sich auch noch in die künstlerischen Belange von Elvis eingemischt hätte? Dann würde man Elvis doch komplett zur willenlosen Marionette erklären. Und genau das war er nicht.

          Unter dieser Voraussetzung war eine Trennung von Geschäftlichem und Kreativem vorprogrammiert und kann nicht als Entscheidung aus Überzeugung interpretiert werden.
          In jeder guten Künstler-Manager-Beziehung ist diese strikte Trennung gewollt und wird mit Erfolg praktiziert. Nur bei irgendwelchen Casting-Eintagsfliegen bestimmt das Management (das dann auch kein reines Business-Management mehr ist, sondern ein Produzenten-Team) ebenfalls die "künstlerische" Seite. Aber ein echter Künstler, der diese Berufsbezeichnung auch verdient hat und bei dem Kunst von Können kommt, braucht das nicht; für den wäre es ein kreativer Offenbarungseid, wenn er sich von seinem Manager seinen Beruf erklären lassen müsste. Oder hat jemals jemand etwas davon gehört, dass sich die Manager von gestandenen Weltstars wie Michael Jackson, Elton John, Sting, den Beatles, den Stones, Frank Sinatra, Dean Martin etc. in musikalische Fragen eingemischt haben? Nein, die haben jeder fein ihren Job gemacht, das ist das Geheimnis ihres Erfolgs.

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          • Schorni
            Posting-Legende

            • 09.12.2003
            • 8637

            #245
            Zitat von MusicMan
            Außerdem: Was macht Dich denn so sicher, dass Parker nicht versucht hat, das Ruder rumzureißen, damit aber genau so kläglich gescheitert ist wie jeder andere,

            Ich denke, das Parker deswegen das CBS-Special organisierte, in der Hoffnung, das Elvis es zum Anreiz nehmen würde, um sich wieder in Form zu bringen.
            Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

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            • gast-20080405

              #246
              Ich verstehe nicht, warum immer und immer wieder Elvis' letzte Lebensmonate als Indiz für einen angeblichen künstlerischen Niedergang herangezogen werden. Da gab es Mitte der 60er wesentlich länegre Phasen, die diese Bezeichnung eher verdient hätten.

              Muss man sich denn ständig und ständig weiterentwickeln?? Elvis war nun mal die letzten JAhre seines Lebens ein Livekünstler. Das kam zum einen ihm selbst zugute (finanziell) und zum anderen den Fans, weil er allen amerikanischen Elvisfans, selbst in den entlegensten Gebieten der USA, die Möglichkeit bot, ihn live zu sehen. Wieso gesteht man ihm eine solche Phase nicht einfach mal zu und redet sofort von künstlerischem Niedergang u.ä.? Dass er während dieser Phase stirbt, damit hat man nicht ernsthaft gerechnet. Was wäre z.B. gewesen, wenn er 1 Jahr später gestorben wäre und zum Schluss noch ein geniales Album produziert hätte? Oder eine Europatour gemacht hätte? Dass er genau zu diesem Zeitpunkt starb, lässt sein Schaffen in den 2-3 Jahren davor in einem schlechteren Licht dastehen als es in Wirklichkeit war.
              Man sollte einem Künstler auch die Möglichkeit eingestehen, mit dem, was er bisher geleistet hat, für ein paar Jahre ganz einfach nur Geld zu verdienen. In Elvis' Fall machte er ganz nebenbei noch millionen Menschen glücklich damit. Ich weiß wirklich nicht, was es daran zu kritisieren gibt.
              Er war nun mal ein kommerzieller Künstler, und die Marke "Elvis Presley" verkaufte sich auch zum Schluss noch bestens (nicht nur die Plattenverkäufe, auch alles übrige Merchandising).

              Dass z.B. die beiden Sommertouren 1976 eine Gratwanderung mit Tendenz zum Absturz waren, das wusste Elvis genauso wie Parker und der Colonel redete ihm daraufhin ins Gewissen. Im Herbst dann steigerte sich Elvis wieder um einiges und über den Dezember brauche ich jetzt erst gar nicht zu reden.
              Wenn ein Künstler über mehrere Jahre hinweg wirklich nur noch schwache Leistungen zeigt, dann kann man vielleicht von künstlerischem Niedergang reden. Das war bei Elvis jedoch nie der Fall. Sogar 1977 gab es mehrere Konzerthighlights. MAn macht jedoch gerne den Fehler, dass man sich das CBS Special ansieht und seinen dortigen Zustand pauschal auf seine letzten 2 Lebensjahre bezieht - böser Fehler!

              Wäre der Colonel davon überzeugt gewesen, dass Elvis am Ende ist und aus ihm nichts mehr rauszuholen ist, hätte er die Zusammenarbeit LÄNGST abgebrochen. Er wusste aber, dass da noch sehr viel zu holen ist. Dass ihm nichts an Elvis' Entwicklug lag, stimmt schlichtweg nicht. Es gab mal irgendwo ein Video aus seinem alten Büro, bevor es ausgeräumt wurde. Dort sah man, wie sorgfältig er jeden kleinen Zeitungsschnipsel ausgeschnitten und in Alben geklebt hat. Ihm lag sehr viel an Elvis, nur musste er gewisse persönliche Dinge einfach aus der Geschäftsbeziehung heraushalten, denn sobald man das nicht mehr strikt trennt, geht es meistens schief. Außerdem war er nicht der kumpelhafte Typ, der freundschaftliche Zuneigung nach außen zeigen wollte.
              Zuletzt geändert von Gast; 28.03.2008, 08:19

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              • gast-20090609

                #247
                Zitat von MusicMan
                Was in aller Welt hätte Parker denn dagegen tun sollen, dass Elvis bei seinen Konzerten immer lustloser wurde, sich kaum mehr ins Studio begab und lieber zugedröhnt im Bett lag? Da ist man machtlos.
                Ein verantwortungsvoller Manager sucht das Gespräch (auch wenn es schwierig ist), geht der Lustlosigkeit auf den Grund, macht Alternativvorschläge und fordert dann auch eine Verhaltensänderung des Künstlers ein. Das ist er nicht nur dem gemeinsamen Erfolg, sondern auch dem Menschen schuldig.

                Dazu sehe ich bislang einfach keinen Ansatz bei Parker. Scheint mir eher so, als hätte er die Angelegenheiten - vielleicht auch aus Lustlosigkeit, Desinteresse und eigenen Problemen (wer weiß) - zu lange in denselben Bahnen laufen lassen und zu der Suchtproblematik seines Schützlings in erster Linie Distanz aufgebaut.

                Er wird hier einfach einem ganz wesentlichen Teil seiner Funktion in der Beziehung Manager/Künstler nicht gerecht.

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                • gast-20080405

                  #248
                  Zitat von ReconsiderBaby
                  Ein verantwortungsvoller Manager sucht das Gespräch (auch wenn es schwierig ist), geht der Lustlosigkeit auf den Grund, macht Alternativvorschläge und fordert dann auch eine Verhaltensänderung des Künstlers ein. Das ist er nicht nur dem gemeinsamen Erfolg, sondern auch dem Menschen schuldig.

                  Dazu sehe ich bislang einfach keinen Ansatz bei Parker.
                  Diese Gespräche gab es! In den diversen Biographien sind sie vielleicht nur kurz am Rande erwähnt, aber es dürfte sich sicher nicht nur um 3-Minuten-Smalltalk gehandelt haben. Außerdem war Parker auf den Tourneen nicht immer dabei, sprich er bekam vieles direkt nicht mit, nur durch Erzählungen anderer. Selbst bei der Tour, die nicht mehr stattfinden konnte, sollte er nicht dabei sein. Er saß in seinem Büro in L.A. als ihn die Todesnachricht empfing.
                  Im Juli 1976 jedoch klopfte er Elvis jedoch ganz kräftig auf die Finger dass das vorhin wirklich nichts war und er sich mehr anstrengen soll.

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                  • gast-20090609

                    #249
                    Zitat von Stutz71
                    Im Juli 1976 jedoch klopfte er Elvis jedoch ganz kräftig auf die Finger dass das vorhin wirklich nichts war und er sich mehr anstrengen soll.
                    Interessant. Das wusste ich nicht. Hast Du eine Quelle, wo ich noch Näheres erfahren kann?

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                    • Gilla
                      Board-Legende

                      • 05.02.2007
                      • 14776

                      #250
                      Nichts für ungut. Parker hat sich große Verdienste als Manager von Elvis erworben.

                      Aber, dass Elvis mehr oder weniger als tragische Figur oder sogar als Witzfigur auf der Bühne im Gedächtnis vieler Menschen hängen blieb, halte ich für eine grobe Verletzung der Fürsorgepflicht des Managers Colonel Tom Parker.
                      Zuletzt geändert von Gilla; 28.03.2008, 08:44
                      *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                      • gast-20080405

                        #251
                        Zitat von ReconsiderBaby
                        Interessant. Das wusste ich nicht. Hast Du eine Quelle, wo ich noch Näheres erfahren kann?
                        July 28, 1976

                        Elvis performed at the Civic Center, Hartford, Connecticut. After the show the Colonel confronted Elvis with his bad performance.
                        Quelle: Jorgenssen: Elvis - day by day

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                        • gast-20090609

                          #252
                          Zitat von Stutz71
                          Quelle: Jorgenssen: Elvis - day by day
                          Danke Stutz. Elvis - day by day habe ich noch nicht im Fundus. Steht aber schon auf meiner Wunschliste.

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                          • gast-20090521

                            #253
                            Zitat von ReconsiderBaby
                            Ein verantwortungsvoller Manager sucht das Gespräch (auch wenn es schwierig ist), geht der Lustlosigkeit auf den Grund, macht Alternativvorschläge und fordert dann auch eine Verhaltensänderung des Künstlers ein. Das ist er nicht nur dem gemeinsamen Erfolg, sondern auch dem Menschen schuldig.
                            Okay. Aber wer sagt Dir denn, dass Parker es nicht versucht hat? Er hat halt nur kein Buch darüber geschrieben, so wie Geller, der sich immer feiern lässt als der Mann, der Elvis beinahe gerettet hätte.

                            Abgesehen davon: Elvis hatte einen Leibarzt und zwei Krankenschwestern auf der Gehaltsliste. Wenn dieses ausgebildete medizinische Fachpersonal ihn nicht in den Griff bekommt, und - ich wiederhole mich ungern - Elvis noch nicht einmal seiner kleinen Tochter zuliebe sein Leben geändert hat, dann hätte ein Manager auch nichts ausrichten können.

                            Wer schon einmal versucht hat, einen Suchtkranken von seiner Sucht abzubringen, und dabei die Erfahrung gemacht hat, dass das unmöglich ist, wird vielleicht verstehen, was ich meine.

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                            • gast-20090521

                              #254
                              Zitat von Stutz71
                              Was wäre z.B. gewesen, wenn er 1 Jahr später gestorben wäre und zum Schluss noch ein geniales Album produziert hätte?
                              Oder ein Jahr früher, wo er mit "Boulevard" gerade ein geniales Album produziert hatte, und wo er vor allem das unsägliche CBS-Special noch nicht verbrochen hatte.

                              Aber für die Legendenbildung ist es schon besser so, wie es war.

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                              • Schorni
                                Posting-Legende

                                • 09.12.2003
                                • 8637

                                #255
                                Zitat von MusicMan
                                - Elvis noch nicht einmal seiner kleinen Tochter zuliebe sein Leben geändert hat, dann hätte ein Manager auch nichts ausrichten können.
                                .
                                Zudem auch noch sein Vater und diverse Freundinnen immer um ihn rum waren.
                                Meine Meinung steht fest, bitte irritieren Sie mich nicht mit neuen Tatsachen!

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