Colonel Tom Parker

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  • gast-20111607

    #421
    Zitat von ReconsiderBaby
    Dito Fuckin' Bullshit! Die Entscheidung auf Rat seines Managers auf einen noch besseren Deal zu warten, deklassiert Elvis nicht zu einer Marionette.
    Auf Rat seines Managers - du standest daneben, ja?
    Ich gratuliere dir!

    Geht das nicht in deinen Schädel rein, wenn Elvis es wirklich gewollt hätte, dann wäre so eine Tournee vorbereitet und umgesetzt worden?
    Meinst du, Elvis war des Colonels Fiffi?

    Woher hast Du denn Deine Super-Weisheiten? Hat sie Dir Elisabeth Taylor zugeflüstert? Wäre in dem Fall kaum glaubwürdiger als Schilling, Esposito und Priscilla...
    Wo bricht dieser Schlag eigentlich immer aus, um dann zielgerichtet ein Elvisforum wie dieses zu oktroyieren?

    Ja!
    Sure, Attaboy!

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    • gast-20090609

      #422
      Zitat von Richard Burton
      Auf Rat seines Managers - du standest daneben, ja?
      Nee, aber du offensichtlich. Dann sonne Dich mal weiter in Deinem Wissen. Bin jetzt hier raus, die Burton-Tonart ist nicht meine!

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      • gast-20100125

        #423
        Bei all den Spekulationen über Geld, nicht genügend Geld, zu bequem, Europa- oder Welttournee, Las Vegas nach der 14. Saison satt usw.
        Könnt ihr euch daran erinnern, daß Elvis immer gerne auf der Bühne war, den Kontakt zum Live-Publikum suchte und auch genossen hat. Das wurde ja oft genug vom ihm gesagt und wenn ich mir die CD's mit den Livekonzerten anhöre, dann hört man schon, wie sehr das Publikum ihn liebte und umgekehrt war es doch auch so. All die Gespräche zwischen den Liedern, die Späßchen und noch mehr. Er hat ja immer gesagt, daß er ohne seine Fans nicht das geworden wäre was er war, daß er den Fans dafür immer dankbar sein wird - und das glaube ich ihm. Wenn dann noch die Kohle gestimmt hat - why not? Nicht zu vergessen: All seine Spenden an Wohltätigkeitsvereine, Freunde, Fremde ect., das zeigt für mich einen Menschen, der nicht geldgeil ist, sondern die Annehmlichkeiten der Knete zwar schätzte, sie aber hauptsächlich zum Ausgeben verwendete - ganz einfach, weil er dadurch das Leben geniessen konnte und ohne Geld geht sowas leider nicht.

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        • gast-20100125

          #424
          Zitat von Vany
          Hat er nicht noch am Morgen seines Todes Seiten des Buches gelesen? Oder sind das nur Geschichten die nicht stimmen???
          ja, das Buch "The scientific search for the face of Jesus" von Frank Adams. Das habe ich auch bereits mehrmals in den verschiedenen Büchern über E. gelesen....

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          • gast-20090521

            #425
            Zitat von ReconsiderBaby
            Da es übereinstimmende Aussagen von Jerry Schilling, Priscilla und glaube auch Joe Esposito zu dem Wunsch einer Europareise gibt, kann man schon davon ausgehen, dass Elvis das gerne gemacht hätte - nicht nur beruflich, sondern auch aus privatem Interesse. Und neue Eindrücke hätten sicherlich ihre Wirkung nicht völlig verfehlt.
            Joe Esposito schreibt in seinem Buch "Good rockin' tonight", dass Elvis absolut keine Lust hatte, das Land zu verlassen, weder beruflich noch privat, weil er seine Pillen und Knarren nicht mitnehmen könnte. Das sieht man daran, dass er ja schon privat keinerlei echte Reiselust entwickelte und jeder Kurzurlaub zur Tortur wurde. Seine öffentlichen Äußerungen auf Reporterfragen, gerne eine Europa- oder Welttournee zu machen, waren reine Lippenbekenntnisse, so wie er oft den Leuten das erzählt hat, was sie hören wollten.

            Colonel Parker soll laut Esposito die gleichen Bedenken wegen der Pillen gehabt haben, und wird mit folgendem Statement zitiert: "Warum 6.000 Meilen reisen, mit all den Risiken und Unwägbarkeiten, wenn wir das gleiche Geld verdienen können, indem wir nur 600 Meilen reisen, ohne Risiko?"

            Diese Aussagen hören sich für mich sehr plausibel an.

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            • gast-20080405

              #426
              Zitat von MusicMan
              Joe Esposito schreibt in seinem Buch "Good rockin' tonight", dass Elvis absolut keine Lust hatte, das Land zu verlassen, weder beruflich noch privat, weil er seine Pillen und Knarren nicht mitnehmen könnte..
              Doch, hätte er. Nur eben nicht im Handgepäck Und damals in den 70ern war denke ich selbst sowas noch möglich

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              • gast-20090521

                #427
                Zitat von Stutz71
                Doch, hätte er. Nur eben nicht im Handgepäck
                Da hätte das ganze Arsenal wohl auch nicht reingepasst.

                Und damals in den 70ern war denke ich selbst sowas noch möglich
                In der Zeit sind etliche Stars an Flughäfen gefilzt und mit unerlaubten Substanzen erwischt worden, z.B. Ray Charles und die Osmonds.

                Die Gefahr, dass sich ein übereifriger Zöllner ein Fleißkärtchen holen wollte und den großen Elvis Presley erwischt, war schon enorm. In den USA hätten Parker und Elvis' Leute mit ihren Connections alles irgendwie auf dem kleinen Dienstweg regeln können, aber in Europa oder gar Japan hätte das nicht funktioniert, das hätte schnell außer Kontrolle geraten können.

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                • gast-20110321

                  #428
                  Zitat von MusicMan
                  Colonel Parker soll laut Esposito die gleichen Bedenken wegen der Pillen gehabt haben, und wird mit folgendem Statement zitiert: "Warum 6.000 Meilen reisen, mit all den Risiken und Unwägbarkeiten, wenn wir das gleiche Geld verdienen können, indem wir nur 600 Meilen reisen, ohne Risiko?"

                  Diese Aussagen hören sich für mich sehr plausibel an.
                  von standpunkt des colonels ist es sicherlich richtig! aber ich denke,dass die fans in europa auch ein recht hatten ihren star mal in europa zu erleben.das man die europa-frage so vernachlässigt hat,finde ich schon etwas traurig.nicht zu vergessen die asien-frage: denn da war elvis,grade in den 70er,ein sehr geachteter star....nicht nur bei "on tour"-film
                  standen die leute tagelang an den kinos an.

                  europa und asien hätte ein ganz neuer "frischer"-markt werden können.

                  mit den pillen wäre wohl nicht so das probleme gewesen,schließlich gibt es auch in europa ärzte.es waren ja schließlich legale medis,und man musste ja nicht gleich eine tonne auf einmal "bestellen"

                  mit den waffen:ja,weiß nicht,ob es so wichtig ist,dass er ständig bewaffnet rumlaufen musste.

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                  • gast-20090609

                    #429
                    Zitat von MusicMan
                    Joe Esposito schreibt in seinem Buch "Good rockin' tonight", dass Elvis absolut keine Lust hatte, das Land zu verlassen, weder beruflich noch privat, weil er seine Pillen und Knarren nicht mitnehmen könnte.
                    Also ich weiß ja nicht. Ich glaube wie Stutz auch nicht, dass das in den 70ern so ein Riesenproblem war, zumal er doch nachher auch seinen eigenen Flieger hatte. Und verschreibungspflichtige Medikamente inkl. Leibarzt im Gepäck hätten sich notfalls auch erklären lassen...

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                    • gast-20090521

                      #430
                      Zitat von ReconsiderBaby
                      Also ich weiß ja nicht. Ich glaube wie Stutz auch nicht, dass das in den 70ern so ein Riesenproblem war, zumal er doch nachher auch seinen eigenen Flieger hatte.
                      Der eigene Flieger schützt nicht vor Zollkontrollen.

                      Und verschreibungspflichtige Medikamente inkl. Leibarzt im Gepäck hätten sich notfalls auch erklären lassen...
                      In den Mengen? Also bitte, bleib mal realistisch.

                      Und mit den Rezepten eines amerikanischen Arztes kriegt man hierzulande auch nicht so einfach Nachschub. Da hätte schon ein deutscher Arzt mitspielen müssen. Das wäre aufgefallen, garantiert.

                      Vor allem: Was wäre passiert, wenn Elvis auf der Tour einen Zusammenbruch erlitten hätte, irgendein medizinisches Problem? Zuhause in den Staaten hätten sie sowas in den Griff gekriegt, aber im Ausland wäre das ein unwägbares Risiko gewesen.

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                      • gast-20080405

                        #431
                        Es waren ja keine illegalen Drogen. Die Medikamente, wenn auch noch so starke, hätte er in jeder Apotheke (gegen ein paar Scheinchen) bekommen. Außerdem, wenn es andere Musiker und Gruppen damals geschafft haben, ihrer Sucht auch auf Auslandstourneen nachzukommen (sogar mit illegalen Drogen), dann hätte Elvis das ganz locker auch geschafft. Das alles wäre wirklich kein Problem gewesen. Und wie mit Joe Esposito manchmal die Phantasie durchgeht, wissen wir ja. Dem fallen ja heute noch ganze Gespräche ein, die vor 40 Jahren stattgefunden haben. Solange sie, in einem Hochglanzbuch verpackt, ein paar $$$ bringen, ist es nicht so wichtig, ob sie wirklich stattgefunden haben

                        Er hat ja seine Convair 880 schon daraufhin ausgewählt, dass sie zumindest bedingt transatlantikfähig ist (über eine best. Route ist sie das sogar). Für reine Inlandsflüge hätte ein kleinerer Flieger auch seine Dienste getan (ohne auf Luxus verzichten zu müssen).
                        Zuletzt geändert von Gast; 03.04.2008, 20:40

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                        • Gilla
                          Board-Legende

                          • 05.02.2007
                          • 14776

                          #432
                          Ach, papperlapapp, die Riesenmengen an Pillen hätte der Colonel sicher, schlitzohrig wie er war, Elvis zuliebe doch auch in Smartietüten verpacken können und in einen von seinen Riesenkoffern verstauen können .
                          *The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*

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                          • Beetle
                            Fühlt sich hier wohl

                            • 23.01.2008
                            • 92

                            #433
                            "Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben!"

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                            • gast-20090521

                              #434
                              Zitat von Stutz71
                              Es waren ja keine illegalen Drogen. Die Medikamente, wenn auch noch so starke, hätte er in jeder Apotheke (gegen ein paar Scheinchen) bekommen.
                              Versuch heute mal, in einer deutschen Apotheke etwas ohne Rezept "gegen ein paar Scheinchen" zu bekommen, und dann auch noch als nicht-deutsch-sprechender Amerikaner. Und jetzt rechne das mal auf die 70er zurück.

                              Außerdem, wenn es andere Musiker und Gruppen damals geschafft haben, ihrer Sucht auch auf Auslandstourneen nachzukommen (sogar mit illegalen Drogen), dann hätte Elvis das ganz locker auch geschafft. Das alles wäre wirklich kein Problem gewesen.
                              Du vergisst aber, dass es sich bei den anderen Gruppen und Musikern um solche handelte, deren Ruf eine gewisse Affinität zu Drogen keinen Abbruch getan hat; im Gegenteil, es gehörte zum Programm. Elvis hatte zu der Zeit das blütenweiße Image eines Familien-Unterhalters. Für ihn stand wesentlich mehr auf dem Spiel.

                              Aber ich gebe Dir grundsätzlich Recht, es hätte durchaus klappen können, dass sie nicht aufgefallen wären. Aber offenbar waren Elvis und Parker der Meinung, dass das Risiko, dass etwas schiefgeht, doch zu hoch war, deshalb stand eine Europa- oder Welttournee nie ernsthaft zur Debatte.

                              Außerdem - bevor das jetzt übers Hintertürchen wieder ein Drogen-Thread wird - steht im Vordergrund die Frage, ob es wirklich lohnende Angebote gab. Diese Wembley-Story hält sich ja schon lange, nur dass es jedes Mal eine andere Summe ist. Wirklich seriöse Informationen dazu gibt es nicht, nur Gerüchte. Eine Tour durch die Staaten hingegen war eine sichere Bank: Volles Haus, volle Brieftasche, kein Risiko.

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                              • gast-20090609

                                #435
                                Zitat von MusicMan
                                Der eigene Flieger schützt nicht vor Zollkontrollen.
                                Meinst Du Sie hätten unseren Superstar damals wirklich so gefilzt? Kann ich mir nicht vorstellen. Da war der Respekt viel zu groß. Heute wäre das wahrscheinlich anders.

                                Zitat von MusicMan
                                Und mit den Rezepten eines amerikanischen Arztes kriegt man hierzulande auch nicht so einfach Nachschub. Da hätte schon ein deutscher Arzt mitspielen müssen. Das wäre aufgefallen, garantiert.
                                Deutsche Ärzte waren auch nicht verantwortungsvoller, was die Verschreibung von Medikamenten anging. Ich denke, das wäre nicht so ein Problem gewesen, wenn man sich auskannte.

                                Der schlechte Gesundheitszustand von Elvis war - egal wo er sich befand - ein riesiges Problem. Eigentlich hätte er ab einem bestimmten Zeitpunkt überhaupt nicht mehr auftreten dürfen. Man hat aber der Kohle wegen keine Problem damit gehabt, ihn in den USA dauernd auftreten zu lassen, obwohl es imageschädlich war. Warum hätte man plötzlich so viele Skrupel haben sollen, das auch sonstwo auf der Welt zuzulassen ? Passt nicht.

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