Colonel Tom Parker

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  • Taniolo
    Posting-Legende

    • 23.09.2003
    • 6697

    #541
    Off-Topic:

    Also das Danke habe ich gefunden. Wo genau findet man diese "einleuchtende Sicht"?

    Kommentar

    • gast-20080915

      #542
      Zitat von gast-20080904
      ... dass ich angeblich diskreditiere, ist deine Sicht der Dinge. Ebenso, dass ich Hobby-Psychologie betreibe...

      Off-Topic:


      wo doch jeder, der nur ein bisserl Ahnung von grundsätzlichen psychologischen Zusammenhängen hat, unschwer erkennen kann: Du bist ein Profi!





      Zitat von gast-20080904
      ... Dazu kommen Krankheiten, wie Depressionen und Suchterkrankungen erblich bedingt…

      Off-Topic:


      wie meinen ... ich nehme an Du wolltest schreiben, daß die Veranlagung zu Depressionen und Suchkrankheiten in einem noch unklaren Ausmaß zum Teil vererbt zu sein scheint ... denn mir ist offengestanden nicht bekannt, daß es bis dato schlüssige Daten über einen genetischen Vererbungsmodus, determinierte Loci oder Ähnliches gibt, die dieser reduzierten Kausalität auch nur annähernd eine medizinische Plausibilität verleihen würden

      aber vielleicht gibt es ja neu veröffentlichte Papers bezüglich der Ätiopathogenese, die ich letzthin im NEJM überlesen habe ... kann ja passieren bei dem ganzen Streß ... dann bitte unbedingt Link per PN weiterleiten ... Danke


      ansonsten überraschenderweise streckenweise sehr interessant hier

      Kommentar

      • gast-20080904

        #543
        Off-Topic:

        Zitat von Mondstaub
        Off-Topic:

        wo doch jeder, der nur ein bisserl Ahnung von grundsätzlichen psychologischen Zusammenhängen hat, unschwer erkennen kann: Du bist ein Profi!
        Nein, nicht deshalb. Sondern weil ich überhaupt nicht in Anspruch nehme, Psychologie zu betreiben. Sobald man aber ganz allgemein gültige Tatsachen über die alltäglichsten Dinge anspricht, über die eigentlich jeder Mensch aufgrund seiner Lebenserfahrung ab einem gewissen Alter verfügen könnte, betreibt man in den Augen mancher halt Hobby-Psychologie. Das war es eigentlich, was ich sagen wollte.

        Zitat von Mondstaub
        Off-Topic:

        ich nehme an Du wolltest schreiben, daß die Veranlagung zu Depressionen und Suchkrankheiten in einem noch unklaren Ausmaß zum Teil vererbt zu sein scheint ...


        Ehrlich gesagt, genau das wollte ich sagen, aber fürs Editieren war's schon zu spät. Glaub's oder lass es sein. Letztendlich ist aber hoffentlich trotzdem klar gewesen, was gemeint war.

        Zitat von Mondstaub
        ansonsten überraschenderweise streckenweise sehr interessant hier
        Dass sie nur streckenweise interessant war, liegt daran, dass du bisher nicht mitgepostet hast ...

        Kommentar

        • gast-20080915

          #544
          Zitat von gast-20080904
          Off-Topic:

          Glaub's oder lass es sein.
          Off-Topic:


          Schreib was Du wirklich sagen willst oder lass es sein.

          Zitat von gast-20080904
          Dass sie nur streckenweise interessant war, liegt daran, dass du bisher nicht mitgepostet hast ...
          daran wird es gelegen sein

          leider keine Zeit gehabt ... aber als unbeteiligter Leser, bewahrt man wenigstens genug Abstand um zu erkennen, daß die Wahrheit (wie fast immer) irgendwo in der Mitte liegt ... sowohl was den aufreibenden Diskurs mit MM betrifft, als auch das eigentliche Thema ... Elvis und den Colonel

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          • Johnny Tyronne

            #545
            Zitat von MusicMan
            Das Goldene Kalb findet hier tatsächlich statt, aber es heißt Elvis.

            Vielleicht passe ich hier einfach nicht herein, weil ich mit dem ganzen emotionalen Kram um Elvis nichts anfangen kann.
            So sehe ich das auch!

            Kommentar

            • gast-20110321

              #546
              Zitat von MusicMan

              Ob er privat ein netter Kerl war und Millionen für die Armen gespendet hat, oder ob er ein drogensüchtiger Waffennarr war, ist mir schnurzpiepegal. Es wäre mir sogar egal, wenn er herauskäme, dass er kleine Kinder gefressen hat. Es macht sein musikalisches Schaffen nicht besser und nicht schlechter.
              Mir ist es sogar egal, dass er tot ist. Ich trauere nicht um ihn.Der einzige Grund, warum ich es bedauerlich finde, dass er nicht mehr lebt, ist, dass es keinen neuen Platten mehr gibt
              besser hätte es der colonel auch nicht sagen können

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              • gast-20090521

                #547
                Zitat von Marco
                besser hätte es der colonel auch nicht sagen können
                Nein, denn der Colonel hatte - im Gegensatz zu uns allen hier - eine real existierende und vor allem auf Gegenseitigkeit beruhende persönliche Beziehung zu Elvis, und egal was er über Elvis gesagt hat oder hätte sagen können, es hatte mehr Substanz als alles, was wir hier von uns geben.

                Wo ist das Problem mit meiner Haltung? Kann man nicht einfach nur das Werk eines Künstlers genial finden und es genießen, ohne den Künstler selber als Person (ohne ihn zu kennen) zu idealisieren, idolisieren oder ihn gar zur Ersatzreligion zu erheben? Ist es Vorschrift, parallel zum Werk auch den Künstler als Person verehren zu müssen, was obendrein noch dadurch erschwert wird, dass dieser sich in der Öffentlichkeit eh meist nur als Produkt und/oder Kunstperson gab und vielleicht gar nicht wollte, dass man ihm in die Unterhose guckt?

                Ist es nicht ein wenig sonderbar, jemanden zu "betrauern", der seit 30 Jahren tot ist und den man nie gesehen, geschweige denn gekannt hat? Ich kann das ja noch einigermaßen nachvollziehen bei Fans, die Elvis' Zeit bewusst miterlebt haben und vor 1977 bereits Fans waren. Aber die meisten hier sind doch - so wie ich auch - erst nach Elvis' Tod zu Fans geworden, mit dem vollen Bewusstsein, dass es sich bei ihm um einen bereits verstorbenen Star handelt. Da kann ich das wirklich nicht nachvollziehen.

                Fußt die vermeintliche und ständig offen zur Schau gestellte "Trauer" vieler Fans in Wahrheit nicht auf dem gleichen Bedauern wie bei mir, nämlich dass er keine neuen Platten mehr rausbringt und keine Konzerte mehr gibt, so dass es sich letzten Endes eher um Selbstmitleid handelt als um die aufrichtige Trauer um einen Menschen? Diese empfindet man meiner Meinung nach bei Verblichenen, die einem wirklich nahe standen. Alles andere halte ich für eingeredet, übertrieben oder Heuchelei, oder gar um den Versuch, sich selber im vermeintlichen Idol zu spiegeln. Sorry, aber das brauche ich nicht. Mir reichen die CDs und DVDs, die ich von Elvis besitze, und das Wissen, dass er gerne und aus vollem Herzen Musik gemacht hat. Ich brauche den Privatmann dahinter nicht, um das alles zu genießen.

                Mag jetzt ein wenig philosophisch abgedriftet sein, ist aber einfach nur meine Haltung dazu, und erklärt auch, warum ich Fackelzüge ums Grab oder ähnlichen "Kult" für sehr bedenklich halte.

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                • Vany
                  Gehört zum Inventar

                  • 30.09.2007
                  • 1756

                  #548
                  Zitat von MusicMan
                  Ist es nicht ein wenig sonderbar, jemanden zu "betrauern", der seit 30 Jahren tot ist und den man nie gesehen, geschweige denn gekannt hat? Ich kann das ja noch einigermaßen nachvollziehen bei Fans, die Elvis' Zeit bewusst miterlebt haben und vor 1977 bereits Fans waren. Aber die meisten hier sind doch - so wie ich auch - erst nach Elvis' Tod zu Fans geworden, mit dem vollen Bewusstsein, dass es sich bei ihm um einen bereits verstorbenen Star handelt. Da kann ich das wirklich nicht nachvollziehen.
                  Ich finde es ganz und gar nicht sonderbar. Elvis hat uns alle in irgendeiner Weiße berührt. Bei dir ist es vllt. nur musikalisch, aber viele Fans haben ihn einfach ins Herz geschlossen. Sein tragisches Leben hat viele Menschen berührt und tut es immernoch.

                  Man muss jemanden auch nicht persönlich gekannt haben um um denjenigen zu trauern - aber das ist nur meine Meinung.
                  http://img211.imageshack.us/img211/8255/lisatimeline2vv2.jpg

                  "There's a certain strong feeling that I have for him that is only for my dad- not Elvis Presley." - Lisa Marie

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                  • TheKing
                    Board-Legende

                    • 19.06.2006
                    • 20721

                    #549
                    Junge, hast Du einen schwarzen Stein in Deiner Brust, statt eines Herzens? Kannst Du überhaupt irgendjemanden leiden? Das ist ja unfasslich kühl, was Du da von Dir gibst...

                    Ich finde Du hast das recht, einfach die Musik zu mögen und Dich nicht weiter für den Künstler dahinter zu interessieren. Klar. Es gibt keine Vorschrift. Ich denke viele Menschen tun das. Bei anderen Künstlern tue ich es ebenso.

                    Bei mir ist zu Elvis eine Bindung entstanden, weil ich empfinde, dass er mir durch seine Musik etwas gibt und gegeben hat. Ich kann es schwerlich beschreiben und es ist sicherlich bar jeder Vernunft, aber durch die Emotion die Elvis in seine Musik einbrachte..berührt er mich im Innersten und wer das kann, der rührt mich an, zu dem entwickle ich eine Bindung...sicher war Elvis schon tot, als ich ca 1978 zum Elvisfan wurde. Aber er faszinierte mich auf vielerlei Art.

                    Den meisten Fans geht es wie mir, wir lieben unseren Elvis. Durch Elvis habe ich die Schönheit der Musik erst begriffen, es ist manchmal als wäre ein kleiner teil von mir, als lebte er in mir ein bißchen weiter. Es ist ein lebendiges Gefühl.

                    Ich habe neulich mienr Mutti ein paar Lieder vorgespielt und sagte dann immer:" Hier..hör mal..da die Stelle..wie er das macht...und hier...so singt doch keiner!" Und meine Mum sagte einfach:" Der lebt da drin!" Sie meinte er lebte die Musik, er lebte den Moment wenn er ein Lied sang und sang es mit seinem ganzen Herzen, oder seiner Seele...ich weiß nicht wie man es formulieren soll, ohne das es kitschig klingt.

                    Das ist etwas Echtes. Etwas Großes.

                    Nun, er brührt mich, er fasziniert mich und deswegen ist mir nicht egal was aus ihm wurde, ich mag ihn, oder das was ich von ihm kenne, das was ich in seinen Augen sehe, in seiner Stimme höre...schade, wenn Du diese "Elvismomenente" nicht kennst, es ist magisch.

                    Und es ist Liebe.
                    Ohne Worte!

                    Kommentar

                    • Albert

                      #550
                      Hallo MusicMan,

                      ich habe mir diese Frage nach dem Betrauern seit so vielen Jahren auch schon gestellt.
                      Bei mir war es so, dass ich als Kind die Elvis-Filme sah und sie mir sehr gut gefielen. Später dann mochte ich auch einen Teil seiner Musik (nicht alles). Als Kind erfuhr ich also, dass mein Lieblingsschauspieler schon tot ist, obwohl in den 80er Jahren seine Filme noch nicht so alt waren (nicht so wie heute ). Und das berührte mich.
                      Wenn ich erfahren hätte, dass er noch lebt, hätte ich ihn doch genauso gut gefunden.
                      Jedenfalls fand ich es sehr traurig und ich je älter ich wurde und je mehr ich über die Umstände des Todes erfuhr, umso schlimmer fand ich es. Ich glaube, das, was man hier betrauert, ist vor allem die Art des Todes. Elvis hat sich selbst getötet... er hat sich selbst zerstört! Ein gesunder junger Mann (vor der krassen Medi-Einnahme), macht sich kaputt. Einen unheilbar an Krebs erkrankten Menschen "gönnt" man einen sanften und eventuell selbst gewählten Tod.
                      Elvis' Tod war viel zu früh und hat etwas Mysteriöses. Und da es nun mal sehr viele Fans gibt, tauschen sie sich aus und treffen sich z.B. am Graceland-Anwesen. Mag man davon halten, was man will...
                      Wenn ein Nachbar von mir jetzt durch so einen Tod umkommen würde, würde ich mir auch Gedanken darüber machen. Und je mehr man diesen Mensch mag oder respektiert, umso intensiver sind die Gedanken.
                      Mmmmh, ich hoffe, es ist verständlich, was ich damit sagen wollte.
                      Sonst muss ich morgen noch mal schreiben, hatte heute einen anstrengenden Tag und bin müde.

                      Zusammen gefasst: Ich bin traurig, weil Elvis sich selbst zerstörte! So gesehen könnte man ihm den Tod ja "gönnen", weil er so "doof" war. Aber irgendwie kann ich das nicht.

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                      • gast-20090521

                        #551
                        Zitat von TheKing
                        Junge, hast Du einen schwarzen Stein in Deiner Brust, statt eines Herzens? Kannst Du überhaupt irgendjemanden leiden? Das ist ja unfasslich kühl, was Du da von Dir gibst...
                        Nein. Ich ziehe es halt nur vor, lebendige Menschen, die ich auch kenne, zu verehren bzw. zu lieben. Wie kannst Du diese Haltung als kühl bewerten? Ich könnte genausogut sagen, dass es verrückt oder krank ist, was manche Leute da mit Elvis veranstalten, lasse es aber lieber.

                        Ich finde Du hast das recht, einfach die Musik zu mögen und Dich nicht weiter für den Künstler dahinter zu interessieren.
                        Ich interessiere mich durchaus für ihn, aber ich muss ihn dafür doch nicht "verehren" oder "lieben".

                        Den meisten Fans geht es wie mir, wir lieben unseren Elvis.
                        Herzlichen Glückwunsch an alle, die es schaffen, einen Menschen zu lieben, den sie kein bisschen kennen, nur von Fotos und Berichten.

                        Ich habe neulich mienr Mutti ein paar Lieder vorgespielt und sagte dann immer:" Hier..hör mal..da die Stelle..wie er das macht...und hier...so singt doch keiner!" Und meine Mum sagte einfach:" Der lebt da drin!" Sie meinte er lebte die Musik, er lebte den Moment wenn er ein Lied sang und sang es mit seinem ganzen Herzen, oder seiner Seele...ich weiß nicht wie man es formulieren soll, ohne das es kitschig klingt.
                        Das sehe ich doch alles ganz genauso. Und mir reicht das, was er in seiner Musik lebt.

                        Nun, er brührt mich, er fasziniert mich und deswegen ist mir nicht egal was aus ihm wurde, ich mag ihn, oder das was ich von ihm kenne, das was ich in seinen Augen sehe, in seiner Stimme höre...schade, wenn Du diese "Elvismomenente" nicht kennst, es ist magisch.
                        Ich habe meine eigenen Elvis-Momente. Ich bin dabei nur realistisch und mache sie am den fest, was ich von ihm habe, nämlich an seiner Musik, und nicht an einem Hirngespinst. Trotzdem genieße ich sie kein bisschen weniger. Vielleicht sogar mehr, weil ich mir nichts vormachen muss und das völlig entspannt genießen kann, ohne dauernd etwas erklären oder verstehen zu wollen, was man nicht erklären und verstehen kann, und was auch gar nichts mit der Musik zu tun hat.

                        Und es ist Liebe.
                        Ich will Dir das ja nicht nehmen, aber kann es nicht sein, dass sich das bei Dir auch mehr auf das Werk bezieht, nur dass Du Dir da halt einen Menschen reininterpretierst, quasi als Substitut?

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                        • gast-20090521

                          #552
                          Zitat von Albert
                          Zusammen gefasst: Ich bin traurig, weil Elvis sich selbst zerstörte! So gesehen könnte man ihm den Tod ja "gönnen", weil er so "doof" war. Aber irgendwie kann ich das nicht.
                          Ich nehme mal nur den letzten Satz als Bezugspunkt, meine aber Dein ganzes Posting, was ich durchaus nachvollziehbar finde.

                          Aber: Jeden Tag sterben Abertausende von Menschen unter wesentlich schlimmeren Umständen, und dazu unfreiwillig. Nur dass diese vor ihrem Tod nicht so ein tolles Leben hatten wie Elvis. Wenn man schon Leute betrauert, die man gar nicht kennt, sollte man diese armen Kreaturen dann nicht viel eher betrauern als einen Weltstar, der alles hatte und irgendwann einfach genug hatte?

                          Ich will auch keinem seine Trauer bzw. sein Bedauern (letzteres empfinde ich ja auch) nehmen. Jedem das seine. Ich muss es ja nicht verstehen.

                          Kommentar

                          • Vany
                            Gehört zum Inventar

                            • 30.09.2007
                            • 1756

                            #553
                            Zitat von MusicMan
                            Wenn man schon Leute betrauert, die man gar nicht kennt, sollte man diese armen Kreaturen dann nicht viel eher betrauern als einen Weltstar, der alles hatte und irgendwann einfach genug hatte?
                            Hatte er denn alles? Wenn man mal seine letzen Jahre anschaut, glaubst du er war der Mienung er habe alles gehabt?
                            Ich glaube das nicht...
                            http://img211.imageshack.us/img211/8255/lisatimeline2vv2.jpg

                            "There's a certain strong feeling that I have for him that is only for my dad- not Elvis Presley." - Lisa Marie

                            Kommentar

                            • TheKing
                              Board-Legende

                              • 19.06.2006
                              • 20721

                              #554
                              Hm, Du meinst ich liebe die Musik und denke dabei ich liebe den Mensch? Das ist ein Gedanke, den ich mir für heute mitnehme...mir ist schon klar, dass ich Elvis nicht kenne...wir haben alle eine Vorstellung von ihm, wahrscheinlich jeder sogar eine andere...wir meinen ein selbstgemachtes Phantom zu lieben...deswegen ensteht ja gerade der Wunsch mehr zu erfahren...nach vielen Jahren habe ich gelernt, dass der Blick nicht genauer wird...ich habe akzeptiert, dass man ihn nur aus einer Entfernung betrachten kann..er wird unerklärlich bleiben...ich weiß ja wie romantsich verklärt das teilweise ist...ich kann es Dir nicht erläutern..ich schäme mich auch nicht...wenn ich einen Elvisfilm einlege..irgendwas.. ich smile die ganze Zeit wie ein verliebtes 12jähriges, verzaubertes Mädchen...ich habe mich selbst dabei erwischt...glückseelig, mit klopfendem Herzchen...da hat der Mann noch gar keinen Ton gesungen...es ist irgendwas...es geht seit 30 Jahren nicht weg und ich hoffe es gsht niemals weg, denn es fühlt sich schön an, es ist etwas, dass Elvis uns geschenkt hat. Oder ein Phänomen, dass er selber nicht verstanden hat, genau wie wir.

                              Man kann ihn auch als guten Unterhaltungskünstler sehen, aber ich bin seinem Charme erlegen, ohne homoerotische Neigungen zu haben. Ich fahre voll auf den Kerl ab.

                              Aber ich denke gerne einmal ganz nüchtern darüber nach...ist nicht uninteressant...
                              Ohne Worte!

                              Kommentar

                              • gast-20090521

                                #555
                                Zitat von Vany
                                Hatte er denn alles? Wenn man mal seine letzen Jahre anschaut, glaubst du er war der Mienung er habe alles gehabt?
                                Eben wegen seiner letzten Jahre glaube ich es. Jemand, der noch viel vor hat, verhält sich so ja nicht. Eher jemand, der der Ansicht ist, alles hinter sich zu haben. Er hat das Leben doch losgelassen und sich nicht mehr daran geklammert wie jemand, der unbedingt noch weiterleben will. Die meisten tun das erst im hohen Alter, aber einige halt schon vorher, wenn sie früh genug alles hatten.

                                Meine persönliche Meinung (das betone ich hier extra!) ist, dass er alles gehabt hat, dass er mit seinem Leben durch war und in Frieden gegangen ist. Nur wir Fans können und wollen ihn nicht gehen lassen.
                                Zuletzt geändert von Gast; 05.04.2008, 22:18

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