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Nicht ganz richtig. Elvis bekam von RCA seinen Anteil an den Verwertungsrechten - das ist schließlich Inhalt des Plattenvertrags. Siet dem 73er Deal dann halt nicht mehr, dafür gab's ja den fetten einmaligen Batzen.- Übersetzen
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daaaankeRichtig. Um das für die in dieser Thematik weniger bewanderten Leser noch einmal zu vereinfachen: Die Verlagsrechte an den Songs, bei denen er sie bekommen hat (was der Großteil war), und die Urheberrechte an den Songs, bei denen er als Co-Autor gelistet ist bzw. dem Autor einen Anteil abschwatzen konnte, blieben bei ihm, und das bringt mehr Kohle als die Leistungsschutzrechte an den Masterbändern, die er an RCA verkauft hat.
Insofern steht fest, dass Elvis' wichtigste Einnahmequelle an seinen alten Songs auch nach dem 73er Deal nicht versiegt ist. Lediglich bei den von ihm gesungenen Fremdkompositionen, die in keinem seiner Verlage waren und bei denen er auch vom Autor keine Anteile bekam, ging er leer aus, aber das sind die wenigsten.
An der Stelle hat sich des Colonels vielgescholtene (aber damals wie heute durchaus branchenübliche) Praxis, Elvis größtenteils nur die Songs singen zu lassen, an denen er auch Verlagsrechte oder Teile der Urheberrechte bekam, durchaus bewährt, denn wie wir alle wissen, wird damit die Kohle gemacht, und nicht mit der Singerei.
Die weit verbreitete Annahme, dass Elvis nach dem 73er Deal quasi mittellos auf der Straße stand, während sich alle anderen an seinen Aufnahmen eine goldene Nase verdienten, ist daher absoluter Quatsch. Unter diesem Aspekt war dieser gerne als "Ausverkauf" gescholtene Deal bei weitem nicht so schlecht, wie oft kolportiert wird.
Während Sony/BMG nach und nach die Leistungsschutzrechte flöten gehen aufgrund der 50-Jahre-Regelung, verdient EPE immer noch gut an den Verlags- und Urheberrechten, und zwar noch viele Jahre lang. Die Behauptung, Elvis bzw. der Colonel hätte mit dem 73er Deal Lisa Marie quasi um ihr Erbe gebracht, ist damit auch hinfällig.
Urheberrechte an den Songs, bei denen er als Co-Autor gelistet ist bzw. dem Autor einen Anteil abschwatzen konnte, blieben bei ihm, und das bringt mehr Kohle als die Leistungsschutzrechte an den Masterbändern, die er an RCA verkauft hat.
mein lieblingssatz nochmal in farbe...
jetzt brauchen wir nur noch ein tattoostudio die das burns und manchen anderen auf die nudel tattoowiert....Das neue Buch von Praytome Publishing:
"My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone- Übersetzen
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Du konntest ja Quellen offenlegen ( nach einigem Zögern...
) Die mich überzeugt haben, dass es sich mit den Firmen ersteinmal grundsätzlich si verhält, wie Du sagst. Du siehst , dann habe ich auch kein Problem zu sagen:" Gut, stimmt!" BEi den Promogeldern und Schwrzkassen, wird dies bestimmt schwierig, aber irgendwo her musst Du Information ja haben.
Mir fehlen:
Die Grundbucheinträge
Die Quellen zu den Promo-geldern.
Der Teil des Erbschaftberichtes der von O`NEal unterschlegen wurde und der Dir vorliegt.
Es wäre einfach das zu posten und alles ist gut.
Möglicherweise betreibst Du die Recherchen nicht selber oder nicht alleine und kannst nicht einfach diese Arbeit hier veröffendlichen, ansonsten bitte ich Dich der Einfachheit halber, diese Dinge hier zu meiner Einsicht zu veröffendlichen oder mir per pm einsichtig zu machen.Die Chartplazierungen von Elvis ergeben sich sicherlich nicht nur aus fehlender Promotion...vieles der kohle wurde nämlich einfach eingesteckt anstatt promo zu machen
ein aus meiner sicht krasser fehler...
nur allein dieser bereich ist so umfassend vielschichtig und sorgt bei mir für brechreitz
leider ist es heute noch so....und warum?
weil halt soviel kohle gemacht wird ds man meint das wäre ok so
das spielt in chart plazierungen rein ectr
Sehe ich nicht so. Ich halte Dir keine anderen Aussagen vor, ich frage nur nach Deinen Fakten, deshalb würde ich diesen Teil der Geschichte, wie Du ihn siehst, was nicht uninteressant ist, jedoch in diesem Thread abspalten, denn es stört einfach nur. Vergiss bitte O'Neal, Goldman, Nash, Guralnik...Du sagtst: "Elvis war reicher!", damit befassen wir uns und Punkt.ein riesen thema
"Wenn Elvis also wesendlich mehr VErmögen gehabt haben soll, wieso hat der Erbschaftsprüfer dies nicht gesehen?"
hier machst du jetzt ein fehler der nicht in deiner schuld liegt sondern in der komplexität des themas zu suchen ist und im chaos des threads zu suchen ist.
das ist aber sehr wichtig ansonsten merkst du ja gar nicht die wichtige grundaussage und deren globale bedeutung in der sache.
es geht nicht nur drum elvis hatte soundsoviel geld
es geht auch drum wie kommt es dazu das solche aussagen getroffen werden
und was haben diese aussagen für wirkungen
nur so kann man ein gesammtbild erkennenWenn es nicjht sein Barvermögen war, was war dann sein Barvermögen? Du widersprichst hier offiziellen Gerichtsakten, da muss dann richtig was kommen. Ich denke Du spekulierst in dem Punkt.
der erbschaftbericht enthält nicht das elvis vermögen nur 7 mio dollar betragen hat.
der erbschaftsbericht enthält nicht die auskunft das elvis nur eine mio dollar in bar besessen hat(was völliger quatsch ist)
und selbst wenn das so gewesen wäre
wäre das allenfalls elvis privatvermögen gewesen
selbst wenn es so gewesen wäre wäre das nur der stand eines tages gewesen.
Was soll heißen, das ist der Stand von einem Tag? NAtürlich wird der Wert von Firmenbeteiligungen (die ja Teil der Liste sind) eingeschätzt und nicht nur der Kontostand der Firma gelesen, aber selbst wenn, dann hat der Erbschaftsprüfer ja gewußt, "aha 75% Boxcar, was ist denn da ?" Aha...tipp,tipp, tipp..in den Taschenrechner...Dann bitte die kompletten richtigen Zahlen. Jetzt und hier, danke Greg!Schreib mal ein Buch in der Qualität von Guralnik, dann kannst Du sowas vom Stapel lassen. Ist nicht böse gemeint, Greg, aber das halte für sehr überheblich und anmaßend.Ja,ja,ja...hast Du zigfach...lass es bitte weg...gäääähn!
Eine Wahrheit, die Du wieder einbringen willst...so do it, man!
was uns nahtlos zu all star shows führt
er benutze ja sogar teils wahre fakten
beispiel vertragssache
aber die seltenen male wo er sie benutze legt er mal lässig ne lüge hin bzw hier lügt er dann nicht (so wie bei den 7 mio oder der einen mio barvermögen)
sondern lässt die wahrheit weg.
Es fehlt noch einiges um das sagen zu können. Mach weiter!
indem er dir die wahrheit unterschlägt das boxcar und all star shows auch zum größten teil elvis gehört.
und auch der hinweiss das elvis immer nur 20 % sich auszahlen lässt erzählt er ja nicht weil es sonst ja nicht mehr aussehen würde als elvis kaum geld hatte.
wir haben hier einen fall beleuchtet der mal eben alle diese gossip bücher lügen straft
bin gespannt, ob Du mich von noch mehr überzeugen kannst.
Ohne Worte!- Übersetzen
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vielleicht kannst du mir ja meine frage aus posting #375 auf seite 38 dieses threads beantworten?Richtig. Um das für die in dieser Thematik weniger bewanderten Leser noch einmal zu vereinfachen: Die Verlagsrechte an den Songs, bei denen er sie bekommen hat (was der Großteil war), und die Urheberrechte an den Songs, bei denen er als Co-Autor gelistet ist bzw. dem Autor einen Anteil abschwatzen konnte, blieben bei ihm, und das bringt mehr Kohle als die Leistungsschutzrechte an den Masterbändern, die er an RCA verkauft hat.
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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daaaanke
Urheberrechte an den Songs, bei denen er als Co-Autor gelistet ist bzw. dem Autor einen Anteil abschwatzen konnte, blieben bei ihm, und das bringt mehr Kohle als die Leistungsschutzrechte an den Masterbändern, die er an RCA verkauft hat.
mein lieblingssatz nochmal in farbe...
jetzt brauchen wir nur noch ein tattoostudio die das burns und manchen anderen auf die nudel tattoowiert....Off-Topic:
Bei der Satzlänge braucht's aber schon eine recht ausladende Nudel...
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Sehr gut erklärt! Endlich mal wieder ein gutes Posting von Dir!Richtig. Um das für die in dieser Thematik weniger bewanderten Leser noch einmal zu vereinfachen: Während Sony/BMG nach und nach die Leistungsschutzrechte flöten gehen aufgrund der 50-Jahre-Regelung, verdient EPE immer noch gut an den Verlags- und Urheberrechten, und zwar noch viele Jahre lang. Die Behauptung, Elvis bzw. der Colonel hätte mit dem 73er Deal Lisa Marie quasi um ihr Erbe gebracht, ist damit auch hinfällig.
Ich würde jetzt gerne mal anhand von einem Song sehen wie sich das ausdrückt. Liegen solche Infos irgendwo vor? Das würde es perfekt illustrieren.
Ohne Worte!- Übersetzen
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Du meinst den einmaligen Batzen von unter einer Millionen $ netto für einen Katalog voller Welthits nach sechszehn Jahren Arbeit? Ja, wow, das war aber mal wirklich ein Jahrhundertdeal ...
Aber was mich, ganz ehrlich, noch einmal interessieren würde, wäre, wenn du alle Schritte, die ein Song macht, vom Schreiben bis zur Verwertung auf einer Platte, und welchen Einfluss das für Autor, Künstler und Plattenfirma hat, aus deiner Sicht niederschreiben könntest. Ich denke, das wäre hilfreich, ich fürchte, es liegen Verständnisprobleme vor, gerne auch bei mir.- Übersetzen
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Halli Hallo ihr Lieben.
Habe mal ne kurze frage zu dem 73 deal aus dem ich nicht so richtig schlau werde: "Bedeutet dieser deal, das Elvis nach 1973 keinen cent mehr an den liedern verdient hat? weder an den alten noch an den neuen? Oder hab ich da was falsch verstanden?
Eine einfache Antwort mit JA oder NEIN reicht mir. Danke
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Die genauen Zahlen kenne ich nicht, also wieviel das jeweils in Dollar und Cent war. Und selbst wenn ist es nicht sehr aussagekräftig, weil man dann immer noch in Betracht ziehen muss, was ein Dollar 1956 wert war, was 1960 und was 1973.mich würde mal interessieren, wie das genau aufgeschlüsselt war.
sagen wir, 1974 spielt ein amerikanischer radiosender "hound dog".
wieviel cents bekam elvis, wieviel der colonel, wieviel rca und wieviel die songwriter leiber/stoller?
gibt es da einigermaßen genaue zahlen?
analog dazu: wieviel hat elvis 1974 für eine verkaufte "elvis forever"-lp (mit lauter altem material drauf) eingestreift und wieviel die anderen parteien?
wenn man diese zahlen wüsste und auch noch die von vor 1973, dann könnte man abschätzen, wie günstig/ungünstig sich der 73er deal mit rca ausgewirkt hat.
Nur grob so viel zum Verteilungsschlüssel:
Positione 1: Die Lizenzen aus den Leistungsschutzrechten gingen an RCA. Die mussten Elvis seinen im Plattenvertrag vereinbarten Anteil auszahlen. Von diesem Geld musste Elvis wiederum dem Colonel seinen Anteil zahlen - das waren meines Wissens 25%. Nach dem 73er Deal fanden für die Aufnahmen davor keinerlei solche Auszahlungen mehr statt, dafür hat es ja die einmalige große Summe gegeben.
Position 2: Die Einnahmen aus den Urheberrechten gingen an den jeweiligen Musikverlag. Dieser musste den Urhebern (Komponisten und Textdichter) ihren vertraglich vereinbarten Anteil auszahlen - das sind i.d.R. die branchenüblichen 60%, die sie sich - bei mehreren Urhebern - anteilig teilen mussten. Mit manchen Urhebern hat Parker ausgemacht, dass sie von ihrem Anteil nochmal die Hälfte an Elvis abdrücken - also bekamen sie nur 30%. Demnach gingen also 30% direkt an Elvis (der das dann mit dem Colonel 75:25 teilen musste), und 40% blieben beim Verlag, der davon wiederum einen Anteil (dessen Höhe ich nicht kenne) an Elvis auszahlen musste (was dieser dann wiederum mit dem Colonel teilen musste) und den Rest behielt, um seine Kosten (Büroräume, Angestelle etc.) zu zahlen und es zum Ankauf weiterer Rechte zu nutzen.
Zur "Elvis Forever" von 1974: Position 1 fiel weg aufgrund des 73er Deals. Position 2 blieb komplett erhalten. Die Höhe seines Anteils variierte von Song zu Song. Optimal: Von "All shook up". wo er neben Blackwell als Co-Autor genannt war, bekam er aufgrund dessen 30% der Einnahmen sowie seinen Anteil an den 40% Verlagsanteil. Am wenigsten optimal: Von "Suspicious minds" sah er keinen Cent, weil er weder Co-Autor war, noch Mark James Teile seiner Urheberrechtseinnahmen abschwatzen konnte, noch den Song im eigenen Verlag hatte.
Oft wird Parker als geldgieriger Kunstbanause verschrien, weil er die Verlagsnummer so knallhart durchgezogen hat. In Wahrheit hat er das einzig richtige gemacht, denn er hat Elvis (und sogar seinen Erben bis in die übernächste Generation) damit ein quasi lebenslanges Auskommen gesichert und ihn vom momentanen Erfolg aktueller Veröffentlichungen so weit wie möglich unabhängig gemacht. Wer einfach nur singt, kriegt nur Peanuts und steht nach 50 Jahren im Alter vor dem Nichts, ebenso die Erben. Wer jedoch Anteile am Urheberrecht hat, bekommt wesentlich mehr, und das auch wesentlich länger, weil das Urheberrecht erst 70 Jahre nach dem Tod des Urhebers erlischt. Obendrein kassierte Elvis auf diese Weise auch jedes Mal mit, wenn jemand einen seiner Songs coverte, wohingegen er ansonsten nur etwas bekommen hätte, wenn seine Version gespielt oder verkauft würde.
Parkers Vorgehen war also im ureigensten Interesse von Elvis, absolut verantwortungsvoll und weitsichtig, darüber hinaus im übrigen auch branchenüblich. Er hat diese Praxis keineswegs erfunden, das wurde vorher schon so gemacht, und wird auch heute noch so gemacht, zumindest wenn man einen Manager hat, der nicht ganz blöde ist.- Übersetzen
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Wie kommst Du denn darauf, dass davon für Elvis weniger als eine Million übrig blieb? Und selbst wenn: Eine Million war 1973 etwas anderes als eine Million heute.
Ich hoffe, das obige Posting ist halbwegs hilfreich. Wenn ich da jetzt noch mehr ins Detail ginge, wäre das reine Kaffeesatzleserei, da mir weder die genauen Zahlen in Dollar und Cent bekannt sind, noch die vielen Veränderungen, die zwischen 1956 und 1977 eingetreten sind, noch die exakten speziellen Umstände des amerikanischen Rechts. Wenn da noch weitere konkrete Fragen offen sind, beantworte ich die gerne, bitte aber auch um Verständnis, wenn meine Antwort ein klares "Weiß ich nicht" sein wird, denn ich will vermieden, Unsinn zu reden.Aber was mich, ganz ehrlich, noch einmal interessieren würde, wäre, wenn du alle Schritte, die ein Song macht, vom Schreiben bis zur Verwertung auf einer Platte, und welchen Einfluss das für Autor, Künstler und Plattenfirma hat, aus deiner Sicht niederschreiben könntest. Ich denke, das wäre hilfreich, ich fürchte, es liegen Verständnisprobleme vor, gerne auch bei mir.Zuletzt geändert von Gast; 30.04.2008, 11:43- Übersetzen
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Nein. Er hat nach wie vor verdient.Halli Hallo ihr Lieben.
Habe mal ne kurze frage zu dem 73 deal aus dem ich nicht so richtig schlau werde: "Bedeutet dieser deal, das Elvis nach 1973 keinen cent mehr an den liedern verdient hat? weder an den alten noch an den neuen? Oder hab ich da was falsch verstanden?
Eine einfache Antwort mit JA oder NEIN reicht mir. Danke
Näheres dazu erfährst Du auf diversen Zusammenfassungen auf den letzten Seiten.- Übersetzen
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