Pleite!?

Einklappen
X
 
  • Zeit
  • Anzeigen
Alles löschen
neue Beiträge
  • gast-20110818

    #751
    Zitat von ReconsiderBaby
    Eben. Und "Pleite" wäre ein guter Anfang. Man kann sich dann ja zu Erfolglosigkeit und Drogen vorarbeiten .
    Off-Topic:

    Zumindest, wenn man alle diese Dinge auch widerlegen kann - irgendwie -, oder?

    Kommentar

    • gast-20100118

      #752
      Zitat von praytome
      looooooooool ich glaube es nicht ...vorwort zu meinem buch gelesen?
      zugriff auf meinen pc lol
      weißt Du doch. Ich bin Dein Virus.

      Kommentar

      • praytome
        Gehört zum Inventar

        • 23.06.2005
        • 3425

        #753
        Zitat von Rev.Gerhard
        weißt Du doch. Ich bin Dein Virus.
        lol du must einen informaten haben
        Das neue Buch von Praytome Publishing:

        "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

        Kommentar

        • gast-20090609

          #754
          Zitat von Blues Boy
          Off-Topic:

          Zumindest, wenn man alle diese Dinge auch widerlegen kann - irgendwie -, oder?
          Nö. Alles, was gut und nachvollziebar dargestellt ist, ist wertvoll. Geht nicht um Whitewash .

          Kommentar

          • Aleksandra
            Posting-Legende

            • 25.05.2005
            • 8166

            #755
            Zitat von praytome
            lol du must einen informaten haben
            Ich habe nichts verraten..




            Das neue Buch von Praytome Publishing:

            "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

            Kommentar

            • gast-20090521

              #756
              Ich glaube, dass viele Missverständnisse auch im Zusammenhang mit dem Wort "pleite" an sich zu sehen sind. Was sagt das denn genau?

              Immer wieder hören wir, dass Elvis finanzielle Engpässe hatte und dringend Geld brauchte, um seine laufenden Kosten und Eskapaden zu decken. Dazu sagt man salopp "pleite", korrekt wäre aber "temporär nicht flüssig".

              Allein aufgrund von Elvis' weitläufiger Beteiligungen an diversen Rechten wäre der Geldfluss auch dann noch lange nicht abgebrochen, wenn er das Mikrofon mal eine Weile beiseite gelegt hätte.

              Natürlich ist eine Million an flüssigen Mitteln auf dem Konto zum Zeitpunkt seines Ablebens kein großes Vermögen - zumindest nicht für einen Mann von Elvis' Einkommensklasse. Aber dem gegenüber standen etliche Werte sowie die Option, ohne großes Aufhebens jederzeit wieder Geldfluss zu generieren durch Auftritte und Plattenaufnahmen.

              Also, von "pleite" im Sinne von bankrott oder insolvent kann keine Rede sein. Er war höchstens - wenn die Geschichten stimmen - gelegentlich etwas "klamm".

              Kommentar

              • praytome
                Gehört zum Inventar

                • 23.06.2005
                • 3425

                #757
                wenn paule nach seiner scheidung nun wieder konzerte geben wird
                wird man in deutschland bestimmt sagen er brauch geld...
                weil er ja gerade 38 mio abdrücken musste...

                jeden der das sagt den würde ich auslachen...

                aber auch paul wird keine 38 mio bar auf seinem girokto haben

                und wenn er das hätte wäre er ein richtiger trottel

                und das er konzerte gibt...wegen geldmangel wäre genauso unwahrscheinlich...
                Das neue Buch von Praytome Publishing:

                "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

                Kommentar

                • gast-20090521

                  #758
                  Genau den gleichen Fall gab es vor einigen Jahren bei Elton John. Er wollte sich die Verlagsrechte einiger seiner alten Songs zurückkaufen und hat dafür einen Millionenkredit aufgenommen. Da riefen die Deppen in den Zeitungsredaktionen auch gleich laut aus, er sei pleite. Dabei war es für ihn nur billiger, den Rückkauf über einen Kredit zu finanzieren, als seine Werte flüssig zu machen, was ihm große Verluste eingefahren hätte.

                  Megastars dieser Größenordnung können gar nicht pleite gehen. Bei denen füllt sich das Konto schon jede Nacht im Schlaf stündlich mit mehr Geld, als unsereiner im Jahr verdient, ohne dass sie einen Handschlag dafür tun müssen.
                  Zuletzt geändert von Gast; 29.04.2008, 17:49

                  Kommentar

                  • praytome
                    Gehört zum Inventar

                    • 23.06.2005
                    • 3425

                    #759
                    Zitat von MusicMan
                    Genau den gleichen Fall gab es vor einigen Jahren bei Elton John. Er wollte sich die Verlagsrechte einiger seiner alten Songs zurückkaufen und hat dafür einen Millionenkredit aufgenommen. Da riefen die Deppen in den Zeitungsredaktionen auch gleich laut aus, er sei pleite. Dabei war es für ihn nur billiger, den Rückkauf über einen Kredit zu finanzieren, als seine Werte flüssig zu machen, was ihm große Verluste eingefahren hätte.
                    perfektes beispiel
                    Das neue Buch von Praytome Publishing:

                    "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

                    Kommentar

                    • gast-20090521

                      #760
                      Zitat von praytome
                      man parker durchaus kritisieren aber bitte nicht mit wissentlich gefaketer info...

                      niemand macht alles immer richtig...keine frage

                      ausserdem läßt sich im nachhinein immer gut klugscheissern...

                      ich will nicht mal den colonel verteidigen..es geht hier nur um fakten...

                      und wenn man das genau betrachtet(das haben wir in dem thread getan)
                      dann wird über parker ähnlich viel schmarn erzählt wie über elvis...

                      und dieser schmarn wird nicht dadurch wahrer das man ihn andauernd wieder abschreibt...
                      Genau so ist es. Und genau wie über Elvis, wird das Pleite-Gerücht ja auch hartnäckig über Parker verbreitet. Da werden irgendwelche Beträge, die er angeblich verspielt haben soll, in den Raum geworfen - dabei sind diese Beträge (selbst wenn sie stimmen) so lächerlich, dass sie den Colonel maximal ein müdes Lächeln gekostet haben werden. Stattdessen heißt es dann, Parker hätte Elvis in Las Vegas auftreten lassen, um seine angeblichen Spielschulden abzugelten - oder noch besser, Elvis' Gage gleich mit verspielt.

                      Wer hier davon ausgeht, dass Colonel Parker für Elvis die Kohle kassiert hat und ihm dann einen Betrag X auszahlte, unter Vorspiegelung der Tatsache, dass es sich dabei um seinen Anteil handelte, und Elvis keine andere Wahl hatte, als dem Alten auf Gedeih und Verderb zu glauben, der lebt in Wolkenkuckucksheim oder sonstwo jenseits der Realität. Das lief mitnichten so!

                      Alle Verträge - Plattenverträge, Filmverträge, Engagementverträge - trugen Elvis' Unterschrift und wiesen ihn eindeutig als Leistungsschuldner und Vergütungsgläubiger aus. Das will heißen: Elvis schuldete die Leistung (Aufnahme einer Platte, Drehen eines Filmes, Absolvieren eines Konzertauftritts) höchstpersönlich, und nur er hatte entsprechend Anspruch auf die Vergütung. Das bedeutet, sämtliche Gagen- oder Lizenzabrechnungen liefen auf den Namen Elvis Presley und wurden jenem zusammen mit dem Scheck bzw. dem Geld ausgehändigt. Parker konnte und durfte gar nicht für ihn kassieren bzw. die Vertragspartner hätten gar nicht an Parker zahlen dürfen, ohne gegen geltende Gesetze zu verstoßen. Elvis wusste also jederzeit genau, wieviel als Endsumme exakt eingenommen wurde. Davon musste er Parker anteilig auszahlen, Parker musste ihm seinen Anteil in Rechnung stellen. Elvis hatte also jederzeit die absolute Kontolle über seine Finanzen und wusste auch exakt, wie hoch Parkers Anteil war.

                      Der Künstler ist der Arbeitgeber, der Manager sein Dienstleister - das heißt, der Künstler bezahlt seinen Manager, und nicht umgekehrt. Auch wenn das vielen Leuten einfach nicht in de Kopf gehen will, weil es nicht in ihr Weltbild passt, aber es ist die Wahrheit. Nicht nur, weil es branchenüblich ist, sondern vor allem, weil es international geltendem Recht entspricht.

                      Wenn also so Räuberpistolen wahr wären, dass Parker in Las Vegas Elvis' Gage gleich mit verspielte, dann würde das bedeuten, Parker müsste, um an Elvis' Geld ranzukommen, in Graceland einbrechen, in der Küche Oma Dodger bewusstlos schlagen und dem armen King die Scheine aus der Zuckerdose klauen. Und mal ganz im Ernst: Glaubt jemand hier wirklich, Elvis wäre so blöd gewesen, in Las Vegas einen Monat jeden Abend zweimal auf der Bühne zu stehen, ohne sich am Ende zu wundern, dass er dafür keinen Cent sieht? Bei aller Nachlässigkeit von Elvis in diesen Dingen - aber DAS wäre ihm aufgefallen, vor allem bei seinem enormen Bedarf an Geldmitteln.

                      Kommentar

                      • gast-20080510

                        #761
                        Ganz so simpel war es ja bei Elvis und dem Colonel dann doch nicht. Der Colonel war ja nicht bei Elvis angestellt und bekam auch kein "Gehalt" von ihm. Stattdessen war er prozentual an allen Einnahmen beteiligt. Dass er sich im Laufe der Jahre ein ganzes Firmengeflecht aufgebaut hat, an dem Elvis zwar mehr oder weniger beteiligt war, aber Parkers Anteil ständig wuchs und hier und da sogar über dem von Elvis lag, ist ja inzwischen auch geklärt. Er hat Elvis nicht unbedingt betrogen, aber, sagen wir mal, sich selbst ein Einkommen gesichert, von dem damalige Musikmanager sicher nur träumen konnten.

                        Dass Parker an einem Film, einer Tour, einer Plattenaufnahme mitverdient hat, ist völlig ok, da er diese Dinge ja schliesslich ausgehandelt hat, sprich dafür gearbeitet hat. Dass er aber für die Marke "Elvis Presley" auf allen möglichen Fanartikeln etc. teilweise mehr verdient hat als Elvis selbst, das ist schon irgendwie dreist. Gleichzeitig aber auch sehr schlau, denn somit sicherte er sich Einnahmen, die nicht direkt von Elvis abhingen, die er auch noch nach einem möglichen Rauswurf oder (wie ja eingetreten) nach Elvis' Tod bekommen hat, und zwar ganze 16 Jahre lang, bis er aus den letzten Verträgen von EPE rausgeklagt war (1993).
                        Zuletzt geändert von Gast; 29.04.2008, 18:20

                        Kommentar

                        • gast-20090521

                          #762
                          Zitat von I_John
                          Ganz so simpel war es ja bei Elvis und dem Colonel dann doch nicht. Der Colonel war ja nicht bei Elvis angestellt und bekam auch kein "Gehalt" von ihm. Stattdessen war er prozentual an allen Einnahmen beteiligt.
                          Klar. Er bekam von Elvis seinen Anteil ausbezahlt. Und eben nicht umgekehrt, wie es oft hingestellt wird.

                          Dass er sich im Laufe der Jahre ein ganzes Firmengeflecht aufgebaut hat, an dem Elvis zwar mehr oder weniger beteiligt war, aber Parkers Anteil ständig wuchs und hier und da sogar über dem von Elvis lag, ist ja inzwischen auch geklärt. Er hat Elvis nicht unbedingt betrogen, aber, sagen wir mal, sich selbst ein Einkommen gesichert, von dem damalige Musikmanager sicher nur träumen konnten.
                          Was ist daran verkehrt, solange er Elvis tatsächlich nicht betrogen hat? Geschäftlich geschickt zu sein und viel Geld zu verdienen ist nichts schlimmes, im Gegenteil.

                          All diese Dinge zeigen aber letzten Endes, dass von einer "Pleite" nicht die Rede sein kann - weder bei Elvis, noch bei Parker.

                          Dass er aber für die Marke "Elvis Presley" auf allen möglichen Fanartikeln etc. teilweise mehr verdient hat als Elvis selbst, das ist schon irgendwie dreist.
                          Überhaupt nicht. Das ist ein völlig legitimer und normaler Vorgang in der Branche. Wer Fanartikel verkauft, verdient das Geld und zahlt dem Künstler, der seine Namensrechte dafür verleiht, die vereinbarten Lizenzen.
                          Zuletzt geändert von Gast; 29.04.2008, 18:29

                          Kommentar

                          • gast-20080510

                            #763
                            Zitat von MusicMan
                            Klar. Er bekam von Elvis seinen Anteil ausbezahlt. Und eben nicht umgekehrt, wie es oft hingestellt wird.
                            Rein formell stimmt das. Nur wird er die Banküberweisung von Elvis' Geschäftskonto auf sein eigenes selbst getätigt haben. Wer hätte es denn sonst tun sollen? Elvis?

                            Kommentar

                            • gast-20090521

                              #764
                              Zitat von I_John
                              Rein formell stimmt das. Nur wird er die Banküberweisung von Elvis' Geschäftskonto auf sein eigenes selbst getätigt haben. Wer hätte es denn sonst tun sollen? Elvis?
                              Na komm, das ist jetzt aber wirklich grober Unfug. Da frage ich mich manchmal, was für ein Elvis-Bild so manche Leute haben, die doch eigentlich Fans sind. Du hältst ihn doch nicht wirklich für so einen dämlichen Vollpfosten, oder?

                              Und selbst wenn es so wäre, glaubst Du, der Mann hätte es nach all den Jahren voller Einnahmen in Millionenhöhe nötig gehabt, wie ein kleiner Eierdieb Elvis um ein paar Dollar zu bescheißen?

                              Kommentar

                              • gast-20080510

                                #765
                                Zitat von MusicMan
                                Na komm, das ist jetzt aber wirklich grober Unfug. Da frage ich mich manchmal, was für ein Elvis-Bild so manche Leute haben, die doch eigentlich Fans sind. Du hältst ihn doch nicht wirklich für so einen dämlichen Vollpfosten, oder?

                                Und selbst wenn es so wäre, glaubst Du, der Mann hätte es nach all den Jahren voller Einnahmen in Millionenhöhe nötig gehabt, wie ein kleiner Eierdieb Elvis um ein paar Dollar zu bescheißen?
                                Wie gesagt, es war alles legal was er tat. Nur fragt man sich doch, warum Elvis an seiner eigenen Merchandisingfirma nur 20% verdiente.
                                Was wäre passiert, wenn Elvis den Colonel aus irgendwelchen Gründen rausgeworfen hätte? Dann hätte dieser aus solchen Firmen die gleichen Einnahmen behalten wie vorher. Vielleicht hätte Elvis dann bei Parker sogar die Lizenz für seinen eigenen Namen kaufen müssen (sowas ähnliches wird es auch gewesen sein, was Parker Elvis bei seinem fast-Rauswurf 1973 vorgerechnet hat).

                                Kommentar

                                Lädt...