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  • gast-20090521

    #766
    Zitat von I_John
    Nur fragt man sich doch, warum Elvis an seiner eigenen Merchandisingfirma nur 20% verdiente.
    Weil sie es so vereinbart hatten. Das nennt man Vertragsfreiheit.
    Abgesehen davon ist daran auch nichts unnormal.

    Was wäre passiert, wenn Elvis den Colonel aus irgendwelchen Gründen rausgeworfen hätte?
    Dafür müsste man den genauen Gesellschaftsvertrag der Merchandisingfirma kennen, darin steht meist, was im Fall einer Trennung passiert.

    Dann hätte dieser aus solchen Firmen die gleichen Einnahmen behalten wie vorher.
    Oder auch nicht. Wissen wir nicht.

    Vielleicht hätte Elvis dann bei Parker sogar die Lizenz für seinen eigenen Namen kaufen müssen
    Er hätte auch einfach den Vertrag lösen können, dann hätte man die gegenseitigen Schadensersatzansprüche gegengerechnet, und der Unterlegene kriegt einen entsprechenden Abstand gezahlt. Fertig. Ganz normaler Vorgang.

    (sowas ähnliches wird es auch gewesen sein, was Parker Elvis bei seinem fast-Rauswurf 1973 vorgerechnet hat).
    Was Parker Elvis damals angeblich vorgerechnet haben soll, wissen wir nicht, da nur Elvis und Parker bei diesem Gespräch anwesend waren und es von beiden keine verbrieften Aussagen zu der Thematik gibt.
    Zuletzt geändert von Gast; 29.04.2008, 19:07

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    • praytome
      Gehört zum Inventar

      • 23.06.2005
      • 3425

      #767
      stop stop stop....und da gallopieren sie dahin....
      beide sagen viel richtiges haben aber beide in paar fakten verdreht...

      jungs ihr kennt mich beide...wills nur eben in die richtige bahn lenken...
      und das wir akurat bleiben...

      der colonel war nicht elvis angestellter
      elvis verdiente nicht 20 % etwas...


      wenn man gleich falsch ansetzt ist die konstuierte geschichte gleich vom keimling her falsch

      die beiden waren geschäftspartner
      das ist was ganz anderes

      und der colonel war angestellt bei boxcar und all star shows

      gleichzeitig aber auch an diversen firmen miteigentümer...

      elvis hat nicht an etwas 20% verdient sondern er hat sich nur 20 % auszahlen lassen

      das ist ein himmelweiter unterschied...

      das elvis dabei total den kürzeren gezogen hat muss man annehmen wenn man besagte bücher liesst...

      dem ist aber nicht so wie man dem thread hier entnehmen konnte....

      denn entgegen dem behaupteten bullshit gehörten die firmen boxcar und all star shows (was besonders bei all star shows die eigentliche sensation ist)

      genauergesagt mit 75 % eigentumsrecht gehört sie sogar mehr elvis als dem colonel....

      bitte notfalls nochmal nachlesen...ganz wichtig...und wenn wir beim gemeinsamen stand sind und alle ihr ok geben werden wir weiterziehen....
      Das neue Buch von Praytome Publishing:

      "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

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      • praytome
        Gehört zum Inventar

        • 23.06.2005
        • 3425

        #768
        Zitat von I_John
        Wie gesagt, es war alles legal was er tat. Nur fragt man sich doch, warum Elvis an seiner eigenen Merchandisingfirma nur 20% verdiente.
        Was wäre passiert, wenn Elvis den Colonel aus irgendwelchen Gründen rausgeworfen hätte? Dann hätte dieser aus solchen Firmen die gleichen Einnahmen behalten wie vorher. Vielleicht hätte Elvis dann bei Parker sogar die Lizenz für seinen eigenen Namen kaufen müssen (sowas ähnliches wird es auch gewesen sein, was Parker Elvis bei seinem fast-Rauswurf 1973 vorgerechnet hat).

        elvis hat nicht an der eigenen marketing firma nur 20 % verdient...

        und ihn rauswerfen war gar nicht so einfach...gerade die hier gezeichten verpflechtungen zeigen das es nicht so einfach war...
        Das neue Buch von Praytome Publishing:

        "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

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        • praytome
          Gehört zum Inventar

          • 23.06.2005
          • 3425

          #769
          Zitat von MusicMan
          Genau so ist es. Und genau wie über Elvis, wird das Pleite-Gerücht ja auch hartnäckig über Parker verbreitet. Da werden irgendwelche Beträge, die er angeblich verspielt haben soll, in den Raum geworfen - dabei sind diese Beträge (selbst wenn sie stimmen) so lächerlich, dass sie den Colonel maximal ein müdes Lächeln gekostet haben werden. Stattdessen heißt es dann, Parker hätte Elvis in Las Vegas auftreten lassen, um seine angeblichen Spielschulden abzugelten - oder noch besser, Elvis' Gage gleich mit verspielt.

          Wer hier davon ausgeht, dass Colonel Parker für Elvis die Kohle kassiert hat und ihm dann einen Betrag X auszahlte, unter Vorspiegelung der Tatsache, dass es sich dabei um seinen Anteil handelte, und Elvis keine andere Wahl hatte, als dem Alten auf Gedeih und Verderb zu glauben, der lebt in Wolkenkuckucksheim oder sonstwo jenseits der Realität. Das lief mitnichten so!

          Alle Verträge - Plattenverträge, Filmverträge, Engagementverträge - trugen Elvis' Unterschrift und wiesen ihn eindeutig als Leistungsschuldner und Vergütungsgläubiger aus. Das will heißen: Elvis schuldete die Leistung (Aufnahme einer Platte, Drehen eines Filmes, Absolvieren eines Konzertauftritts) höchstpersönlich, und nur er hatte entsprechend Anspruch auf die Vergütung. Das bedeutet, sämtliche Gagen- oder Lizenzabrechnungen liefen auf den Namen Elvis Presley und wurden jenem zusammen mit dem Scheck bzw. dem Geld ausgehändigt. Parker konnte und durfte gar nicht für ihn kassieren bzw. die Vertragspartner hätten gar nicht an Parker zahlen dürfen, ohne gegen geltende Gesetze zu verstoßen. Elvis wusste also jederzeit genau, wieviel als Endsumme exakt eingenommen wurde. Davon musste er Parker anteilig auszahlen, Parker musste ihm seinen Anteil in Rechnung stellen. Elvis hatte also jederzeit die absolute Kontolle über seine Finanzen und wusste auch exakt, wie hoch Parkers Anteil war.

          Der Künstler ist der Arbeitgeber, der Manager sein Dienstleister - das heißt, der Künstler bezahlt seinen Manager, und nicht umgekehrt. Auch wenn das vielen Leuten einfach nicht in de Kopf gehen will, weil es nicht in ihr Weltbild passt, aber es ist die Wahrheit. Nicht nur, weil es branchenüblich ist, sondern vor allem, weil es international geltendem Recht entspricht.

          Wenn also so Räuberpistolen wahr wären, dass Parker in Las Vegas Elvis' Gage gleich mit verspielte, dann würde das bedeuten, Parker müsste, um an Elvis' Geld ranzukommen, in Graceland einbrechen, in der Küche Oma Dodger bewusstlos schlagen und dem armen King die Scheine aus der Zuckerdose klauen. Und mal ganz im Ernst: Glaubt jemand hier wirklich, Elvis wäre so blöd gewesen, in Las Vegas einen Monat jeden Abend zweimal auf der Bühne zu stehen, ohne sich am Ende zu wundern, dass er dafür keinen Cent sieht? Bei aller Nachlässigkeit von Elvis in diesen Dingen - aber DAS wäre ihm aufgefallen, vor allem bei seinem enormen Bedarf an Geldmitteln.
          wer nach einem solchen posting beweise beweise schreit dem kann ich nicht helfen...ein schönes beispiel das man wenn man seinen verstand mal einschaltet braucht man nicht mal weiteres...und alles was da drin steht kann man mit eins zwei griffen ins regal nachweisen
          nix mysteriöses ....nichts geheimes und nichts an wissen was nur wenigen vorbehaltenist....

          und wer in der lage ist sein hirn auf die größe einer erbse aufzublasen sieht das selber.....

          nur eins muss ich berichtigen die auszahlungsmodalitäten waren anders...oder besser zum teil anders....bei über 90% der fälle kassierte der colonel und rechnete mit elvis ab....was aber letztendlich auch gemäß der verträge war und wunderbar nachvollziehbar...

          beispiel 35 000 dolar promo geld (verdeckte einkünfte was den niedrigen grundvertrag erklärt und zeigt das das geld was in büchern erzählt wird einfach nicht stimmt)

          pro tour konzert (was nicht im entferntesten auch nur an die tatsächliche gage herankam und bei weitem nicht an die gesamteinnamen des abends)

          bei diesem vertrag(einer von tausenden) kammen mal eben flockig 3,5 mio bei rum...

          das geld kassierten die nebenfirmen
          und der colonel verteilte gemäss vertrag
          kosten ab....
          ergibt summe x
          gemäß vertrag entfällt soviel auf dich...
          check liegt bei....

          mann waren die pleite...
          Das neue Buch von Praytome Publishing:

          "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

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          • gast-20080510

            #770
            Zitat von praytome
            elvis hat nicht an der eigenen marketing firma nur 20 % verdient...

            und ihn rauswerfen war gar nicht so einfach...gerade die hier gezeichten verpflechtungen zeigen das es nicht so einfach war...

            Aber allein die Tatsache, dass Parker nicht so leicht aus allen Beteiligungen rauszuwerfen war, zeigt doch, welch eine Machtposition er sich geschaffen hatte. Elvis hätte sich von ihm trennen können, aber es wäre nicht billig für ihn geworden. Ich erinnere nochmal daran, dass es ganze 16 Jahre gedauert hat, bis Parker wirklich aus allen Elvisgeschäften draußen war. Parker verdiente sich also dumm und dämlich an Elvis, völlig unabhängig davon, ob dieser noch lebte oder nicht, völlig unabhängig davon, ob er noch sein Manager war oder nicht.

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            • marquardt72
              Posting-Legende

              • 19.08.2006
              • 5713

              #771
              Zitat von I_John
              Parker verdiente sich also dumm und dämlich an Elvis, völlig unabhängig davon, ob dieser noch lebte oder nicht, völlig unabhängig davon, ob er noch sein Manager war oder nicht.
              Darum geht es in diesem Thread aber nicht.

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              • gast-20080510

                #772
                Zitat von marquardt72
                Darum geht es in diesem Thread aber nicht.
                Nein, es geht darum, dass Elvis völlig pleite war und wäre er nicht am 16.8.77 gestorben, wäre wohl der Gerichtsvollzieher gekommen und hätte Graceland gepfändet.

                Zumindest wollen manche Poster hier doch auf diese These hinaus.

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                • gast-20110818

                  #773
                  Zitat von I_John
                  Aber allein die Tatsache, dass Parker nicht so leicht aus allen Beteiligungen rauszuwerfen war, zeigt doch, welch eine Machtposition er sich geschaffen hatte. Elvis hätte sich von ihm trennen können, aber es wäre nicht billig für ihn geworden. Ich erinnere nochmal daran, dass es ganze 16 Jahre gedauert hat, bis Parker wirklich aus allen Elvisgeschäften draußen war. Parker verdiente sich also dumm und dämlich an Elvis, völlig unabhängig davon, ob dieser noch lebte oder nicht, völlig unabhängig davon, ob er noch sein Manager war oder nicht.
                  Rein geschäftlich und mal ganz nüchtern betrachtet ist "Elvis Presley" ein Produkt, was Parker zu einem großen Teil mit geschaffen hat. Von daher...

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                  • gast-20080510

                    #774
                    Zitat von Blues Boy
                    Rein geschäftlich und mal ganz nüchtern betrachtet ist "Elvis Presley" ein Produkt, was Parker zu einem großen Teil mit geschaffen hat. Von daher...
                    Die Tatsache dass EPE hinterher sämtliche Prozesse gegen Parker gewonnen hat, zeigt doch, dass irgendwas doch nicht ganz rechtens war

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                    • gast-20110818

                      #775
                      Zitat von I_John
                      Die Tatsache dass EPE hinterher sämtliche Prozesse gegen Parker gewonnen hat, zeigt doch, dass irgendwas doch nicht ganz rechtens war
                      Moment mal: Ich dachte EPE hat nicht gewonnen.

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                      • praytome
                        Gehört zum Inventar

                        • 23.06.2005
                        • 3425

                        #776
                        Zitat von I_John
                        Aber allein die Tatsache, dass Parker nicht so leicht aus allen Beteiligungen rauszuwerfen war, zeigt doch, welch eine Machtposition er sich geschaffen hatte. Elvis hätte sich von ihm trennen können, aber es wäre nicht billig für ihn geworden. Ich erinnere nochmal daran, dass es ganze 16 Jahre gedauert hat, bis Parker wirklich aus allen Elvisgeschäften draußen war. Parker verdiente sich also dumm und dämlich an Elvis, völlig unabhängig davon, ob dieser noch lebte oder nicht, völlig unabhängig davon, ob er noch sein Manager war oder nicht.
                        ja klar hat er sich ne machtposition aufgebaut...aber ist das nicht legitim

                        das er noch partizipiert ist doch nur richtig das waren ja auch seine rechte denn immerhin hat er die musikverlage und alles weitere aufgebaut und nicht elvis...(mann das muss immer klingen als wenn ich den colonel verteidigen will will ich aber gar nicht)

                        parker war elvis manager...er war cheffe der firma elvis wozu brauch man da elvis...

                        elvis karriere (entgegen manch anderer stars die sterben) war mit seinem tod nicht beendet
                        der verlauf seiner karriere nach seinem tod war so erfolgreich das 90% der heutigen stars gerne die karriere machen würden die elvis als toter star hingelegt hat....(auch das trägt dazu bei das der mythos heute noch so lebendig ist)

                        es geht sogar nochweiter...

                        es ist mir unerklärlich das elvis heute keinen manager hat...aber ich denke in absehbarer zeit wird das passieren und elvis wird der erste tote sein der einen manager hat...
                        Das neue Buch von Praytome Publishing:

                        "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

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                        • praytome
                          Gehört zum Inventar

                          • 23.06.2005
                          • 3425

                          #777
                          Zitat von Blues Boy
                          Moment mal: Ich dachte EPE hat nicht gewonnen.
                          settle out of court

                          nicht mal nen vergleich sondern

                          aussergerichtliche einigung

                          deren inhalt auch bekannt ist.
                          Das neue Buch von Praytome Publishing:

                          "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

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                          • gast-20080510

                            #778
                            Zitat von Blues Boy
                            Moment mal: Ich dachte EPE hat nicht gewonnen.
                            Natürlich haben sie gewonnen. Wer hat denn sämtliche Rechte an Elvis' Namen und Marke? EPE oder Parkers Erben? Pünktlich zu Lisas 25. Geburtstag konnte sie ihr Erbe inklusive sämtlicher Rechte (bis auf die Musik- und Filmrechte) antreten.

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                            • praytome
                              Gehört zum Inventar

                              • 23.06.2005
                              • 3425

                              #779
                              weisst du was geil an steuerschulden ist?

                              du musst ne menge kohle gemacht haben

                              weisst du was geil an managern ist die sich dumm und dusselig verdienen ?
                              Das neue Buch von Praytome Publishing:

                              "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

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                              • praytome
                                Gehört zum Inventar

                                • 23.06.2005
                                • 3425

                                #780
                                Zitat von I_John
                                Natürlich haben sie gewonnen. Wer hat denn sämtliche Rechte an Elvis' Namen und Marke? EPE oder Parkers Erben?
                                jajajaja klar haben sie gewonnen ...
                                sie haben ihr ziel durchgesetzt sogar billig und ziemlich cool

                                aber nicht durch ein urteil....

                                (bitte jetzt nicht mit dem illegaler oder staatenloser scheiss kommen)
                                Das neue Buch von Praytome Publishing:

                                "My Years With Elvis And The Colonel" by Charles Stone

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