The Wonder Of You: Elvis Presley With The Royal Philharmonic Orchestra

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  • burroughs
    Board-Legende

    • 09.02.2004
    • 56243

    #691
    Off-Topic:

    Zitat von Bronson
    Das sagt mir mein klarer Menschenverstand

    Kommentar

    • MysteryTrain
      Posting-Legende

      • 12.07.2008
      • 7260

      #692
      Zitat von Bronson
      Das sagt mir mein klarer Menschenverstand. Als wenn Frau Fischer sich einen Elvis auf der Leinwand anschauen wird.
      Ich bin überzeugt davon, dass sie es anschauen wird. Immerhin ist sie auf der CD vertreten und wird von demher garantiert eine VIP-Freikarte von Sony für sich und ihren Florian bekommen. Auch hat sie vorher schon selbst mit dem Royal Philharmonic Orchestra gearbeitet (ihr komplettes letztes Weihnachtsalbum wurde mit diesem in den Abbey Road Studios aufgenommen).

      [ame="https://youtu.be/7vOdMEf7-Aw"]Helene Fischer | Winter Wonderland (Aufnahmen Abbey Road Studios, London) - YouTube[/ame]
      Zuletzt geändert von MysteryTrain; 29.12.2016, 17:28

      Kommentar

      • Ol72

        #693
        Zitat von King77
        Also z. B. von John Lennon. Wenn jemand die Musik von Lennon nicht mag dann ist denjenigen es total egal ob der seine Songs selbst geschrieben hat weil deswegen werden die Lieder nicht besser od. schlechter.

        Warum sollte Elvis angreifbar sein weil er selbst keine Songs geschrieben hat ?
        Wäre Jailhouse Rock deshalb besser u. jeder würde einen Überschlag machen voll Freude weil es aus Elvis Feder stammt. Ganz im Gegenteil meiner Meinung nach war das sogar ein Vorteil das Elvis selbst keine Songs schrieb. Dadurch kam auch seine Vielseitigkeit zu Stande. Die Songwriter die für ihn arbeiteten brachten auf diese Weise alle möglichen Musikrichtungen in seine Songs hinein.

        Nimmt man mal Chuck Berry od. Carl Perkins her die einen Großteil ihrer Lieder selbst geschrieben haben dann erkennt man nach kurzer Zeit bereits ihre Handschrift weil alle Songs irgendwie gleich klingen u. nach einigen Titeln verliert man die Lust noch eine weitere CD sich anzuhören.

        Auch bin ich der Meinung das für keinen Jugendlichen der unter Umständen Elvis Musik mag LPs aller Burning Love, Movie Hits usw. ein großes Thema sind. Dazu möchte ich noch sagen auch alle anderen Künstler haben diesbezüglich Leichen im Keller auch John Lennon weil die LP mit Songs von seiner Frau ist derart grauenhaft dagegen ist Harum Scarum eine Wohltat für die Ohren.

        Dann erfreut auch an den vielen tollen Soundtracks mit den Superhits "Big Boots", "Cotton Candy Land" oder "Five Sleepy Heads". Oder an den LPs die in die Musikgeschichte eingingen, weil "Burning Love" zusammen mit "Guadalajara" gekoppelt wurden! Jeder Künstler, der nur ein Mindestmaß an Qualitätsanspruch hat, hätte es nicht zu solchen Veröffentlichung kommen lassen, geschweige dann oben genannte Songs aufgenommen! Es geht nicht ums selber schreiben aber selbst dort hätte Elvis bei der Auswahl bzw. Zusammenarbeit eingreifen können

        Aber egal, ich bin halt ein schlechter Elvis Fan. Kritik ist nicht angebracht

        Kommentar

        • MysteryTrain
          Posting-Legende

          • 12.07.2008
          • 7260

          #694
          Elvis war kein Manager, deshalb hielt er sich aus der Veröffentlichungspolitik von RCA raus. Dazu war der Colonel da, den er dafür ja reichlich bezahlte. Dass da in den 70ern einiges schief lief, ist doch gar kein Thema. Heute allerdings kann man sich über die Veröffentlichungen nicht beschweren und ich denke, es legt heutzutage kein Mensch mehr "Burning Love and Hits from his Movies Vol. 2" auf, um "Burning Love" zu hören.
          Elvis und der Colonel haben es beide mal anschaulich erklärt: Elvis' Part war die Musik, also die Arbeit im Studio und auf der Konzertbühne. Alles andere war Geschäft und Part des Colonels. Diese Arbeitsteilung hatte viele Vorteile, aber eben auch Nachteile. Wenn es zu einer vergurkten Album-Veröffentlichung kam, kann man das maximal dem Colonel in die Schuhe schieben.

          Heutzutage wird die Veröffentlichung eines Albums selbst schon als Kunst gesehen (Covergestaltung, Booklet usw.). Das war damals noch nicht so, bzw. zur Zeit unseres Beispiels, war ein Umbruch im Gange (ausgelöst wahrscheinlich durch die experimentellen Beatles-Alben Ende der 60er). Langspielplatten hatten damals nicht den Stellenwert wie heute. Singles und Airplay standen im Vordergrund.
          Zuletzt geändert von MysteryTrain; 30.12.2016, 10:05

          Kommentar

          • Tafka S.
            Posting-Legende

            • 22.06.2005
            • 9755

            #695
            Zitat von MysteryTrain
            ...es legt heutzutage kein Mensch mehr "Burning Love and Hits from his Movies Vol. 2" auf, um "Burning Love" zu hören.
            Stimmt.
            Sondern um Guadalajara & Co. zu hören!


            Kommentar

            • Ol72

              #696
              Zitat von MysteryTrain
              Elvis war kein Manager, deshalb hielt er sich aus der Veröffentlichungspolitik von RCA raus. Dazu war der Colonel da, den er dafür ja reichlich bezahlte. Dass da in den 70ern einiges schief lief, ist doch gar kein Thema. Heute allerdings kann man sich über die Veröffentlichungen nicht beschweren und ich denke, es legt heutzutage kein Mensch mehr "Burning Love and Hits from his Movies Vol. 2" auf, um "Burning Love" zu hören.
              Elvis und der Colonel haben es beide mal anschaulich erklärt: Elvis' Part war die Musik, also die Arbeit im Studio und auf der Konzertbühne. Alles andere war Geschäft und Part des Colonels. Diese Arbeitsteilung hatte viele Vorteile, aber eben auch Nachteile. Wenn es zu einer vergurkten Album-Veröffentlichung kam, kann man das maximal dem Colonel in die Schuhe schieben.

              Heutzutage wird die Veröffentlichung eines Albums selbst schon als Kunst gesehen (Covergestaltung, Booklet usw.). Das war damals noch nicht so, bzw. zur Zeit unseres Beispiels, war ein Umbruch im Gange (ausgelöst wahrscheinlich durch die experimentellen Beatles-Alben Ende der 60er). Langspielplatten hatten damals nicht den Stellenwert wie heute. Singles und Airplay standen im Vordergrund.

              Alle hatten damals auch Ihren Manager und haben trotzdem (in den meisten Fällen) die endgültige Endscheidung mit beeinflusst. Die Aussage der Aufgabenverteilung ist daher nur eine Schutzbehauptung für Elvis. Anstatt sich bei anderen auszuheulen hätte er bei einem Maß von künstlerischen Anspruch Einfluss nehmen können!

              Nein: Kein "Guitar Man" als Bonus Song eines schlechten Albums, sondern ein eigenes Album mit durchaus vorhandenen guten Songs!

              etc. etc. etc.

              Bezüglich der Alben gebe ich dir bis 1965 noch recht. Ab diesem Zeitpunkt änderte sich die Bedeutung der Alben. Obwohl ich nicht die Gestaltung der Alben, sondern eher die sehr vielen Zusammenstellungen (auch aus späteren Sessions "Elvis Now" etc.) kritisiere.

              Übrigens hat die Bedeutung der Alben spätestens nach einsetzten des Download Zeitalters massiv eingebüßt. Nur noch der wirkliche Fan oder Nostalgiker setzt noch Wert auf das eigentliche Album.

              Kommentar

              • Oliwa
                Ehrenmitglied
                • 31.07.2003
                • 13399

                #697
                Zitat von MysteryTrain
                Wenn es zu einer vergurkten Album-Veröffentlichung kam, kann man das maximal dem Colonel in die Schuhe schieben.
                Ich sehe da ehr "die Schuld" bei Elvis selber, der scheinbar Null Interesse an seinen Werken und keinerlei künstlerische Ambitionen hatte.
                Ich denke, kaum ein anderer Künstler dieser Zeit, dürfte seine LP Gestaltung so ignorant aus der Hand gegeben haben, wie Elvis. Das hat auch nichts damit zu tun "Elvis war kein Manager"
                Ab ins Studio >>> ein paar für ihn ausgesuchte Lieder aufnehmen >>> zurück nach Graceland >>> Trecker, Pferde und Autos kaufen und Cowboys & Indianer spielen, dass war sein Ding. Kann man natürlich machen, hat aber mit künstlerischem Schaffen, nicht sonderlich viel zu tun. Es lief ganz gut, durch seine geniale, von der Natur gegebenen Stimme und es hätte vermutlich noch viel besser (und auch länger) laufen können, wenn er sich etwas mehr ins Zeug gelegt hätte, was seinen Teil des Jobs betraf, denn Cover gestaltung, abmischung und overdubbs sind mit sicherheit nichts was zum Job des Colonels, des Managers gehörte.

                Sehr schade, dass sich diese Larifari-Einstellung quasi durch sein gesamtes Künstler-Leben zog. Künstlerisch und auch im Leben, hätte da noch sehr viel mehr für ihn drin sein können. ich weiß: hätte ... hätte ... hätte ...
                Verwunden mein Herz mit eintöniger Mattigkeit
                23. April 1998 - 20. November 2006
                29. September 2006 - 22. September 2022 - I'll be with you always!

                Kommentar

                • Graves_bei_Nacht
                  Gehört zum Inventar

                  • 04.11.2014
                  • 3877

                  #698
                  Zitat von Ol72
                  Übrigens hat die Bedeutung der Alben spätestens nach einsetzten des Download Zeitalters massiv eingebüßt.
                  Anders als bei den Singles, oder wie?!


                  Allein rechnerisch erschiene dies schon unlogisch und ist -den tatsächlichen Download- wie Streamingwerten nach- auch den Kunden eines Musikmarktes durchaus bewusst.

                  Kostet hier die digitale Version (eines Liedes) beispielsweise 1,29 Euro, wird man eher weniger zur CD/Vinyl-Single für um 8 Euro greifen. Ist man am ganzen Album interessiert, bzw. zumindest an der Gänze aller darin enthaltenen Lieder, wird man statt beispielsweise 12 x 1,29 zu zahlen, doch lieber 16 Euro zahlen, selbst wenn einem Hülle wie Booklet dabei egal sind.

                  Und so zeichnet sich das auch an den Umsatzwerten bzw. den jeweiligen Anteilen (physisch/digital) ab. Digitales (Download/Streaming) ist insbesondere unter den SINGLE-Veröffentlichungen extrem hoch, wobei das (Alben wie Singles) stark variiert -weltweit gesehen, also unter den einzelnen Ländern, ja im Falle auch eines Elvis Presley's feststellbar ebenso unter den Künstlern.

                  Kommentar

                  • Graves_bei_Nacht
                    Gehört zum Inventar

                    • 04.11.2014
                    • 3877

                    #699
                    Zitat von Joe S.
                    Wie sind die verkaufszahlen in Deutschland?
                    Etwa 7.000 Einheiten. So zumindest der Umsatz in der Wertungswoche direkt vor deiner Anfrage (22. Dezember) gelegen. THE WONDER OF YOU lag (daraus resultierend) ja auf Rang 36 (vom 23. - 29. Dezember), verschlechterte seine Position gegenüber der Vorwoche um 14 Ränge.

                    Da es zwischenzeitlich (Aktuell notiert das Album ja auf #34.) auch mal Werte um #20, ja sogar Platz 11 hatte, darf uns annehmen lassen, dass es auch fünfstellige Wochenumsätze gegeben haben mag. Da von einer Zertifizierung aber bei mindestens 100.000 verkauften Einheiten (GOLD) nach wie vor nicht die Rede ist, legt zugleich die Vermutung nahe, dass der letztliche Durchschnittswert der mittlerweile 10 Wochen vierstellig ausfällt.

                    Kommentar

                    • Bronson
                      Kommt langsam in Fahrt

                      • 22.12.2008
                      • 127

                      #700
                      Zitat von Oliwa
                      Ich sehe da ehr "die Schuld" bei Elvis selber, der scheinbar Null Interesse an seinen Werken und keinerlei künstlerische Ambitionen hatte.
                      Ich denke, kaum ein anderer Künstler dieser Zeit, dürfte seine LP Gestaltung so ignorant aus der Hand gegeben haben, wie Elvis. Das hat auch nichts damit zu tun "Elvis war kein Manager"
                      Ab ins Studio >>> ein paar für ihn ausgesuchte Lieder aufnehmen >>> zurück nach Graceland >>> Trecker, Pferde und Autos kaufen und Cowboys & Indianer spielen, dass war sein Ding. Kann man natürlich machen, hat aber mit künstlerischem Schaffen, nicht sonderlich viel zu tun. Es lief ganz gut, durch seine geniale, von der Natur gegebenen Stimme und es hätte vermutlich noch viel besser (und auch länger) laufen können, wenn er sich etwas mehr ins Zeug gelegt hätte, was seinen Teil des Jobs betraf, denn Cover gestaltung, abmischung und overdubbs sind mit sicherheit nichts was zum Job des Colonels, des Managers gehörte.

                      Sehr schade, dass sich diese Larifari-Einstellung quasi durch sein gesamtes Künstler-Leben zog. Künstlerisch und auch im Leben, hätte da noch sehr viel mehr für ihn drin sein können. ich weiß: hätte ... hätte ... hätte ...


                      Wir wissen alle das Elvis künstlerische Defizite hatte, gerade was den Anspruch anbelangte. Ein Bob Dylan oder die Beatles haben mit Sicherheit da einen anderen künstlerischen Anspruch gehabt, obwohl die Beatles am Anfang auch keine Bäume, in Sachen Anspruch, ausgerissen haben.

                      Der Sänger SASHA war vor ein paar Tagen bei Markus Lanz, wo es eine Tribute Sendung 2016 gab, zum Gedenken an die ganzen Stars, die dieses Jahr gestorben sind.

                      Lanz fragte SASHA, wer sein musikalisches Idol sei: SASHA sagte, dass er zwei Idole habe, nämlich Elvis und dann Prince.

                      SASHA sagte einmal, dass ein Musiker für ihn singen können muss. Er könnte nie ein Fan von Bob Dylan sein, weil der nicht singen könne.

                      So geht es mir auch. Ich liebe Elvis wegen seiner Stimme und Ausstrahlung und "bigger than Life Spirit".

                      Natürlich hat er auch gute Lieder gesungen, aber künstlerisch war Elvis nie top. Fans lieben ihn aus anderen Gründen.

                      Wenn man Justin Timberlake, Robbie Williams, Ariane Grande oder Bruno Mars fragt, wer ihr Idol ist, dann sagen die alle Elvis.

                      Und mit Sicherheit nicht deswegen, weil die Musik vom "King" so anspruchsvoll und kreativ war.

                      Kommentar

                      • michl1976
                        Stammuser

                        • 18.09.2010
                        • 186

                        #701
                        Es ist auch etwas unfair Elvis und sein Werk nach unserem jetzigen Wissensstand zu beurteilen und bewerten.

                        Ich sehe es ja auch so, daß er so unglaublich viele Möglichkeiten hatte und soviele ungenutzt ließ.
                        Wie oft ärgere ich mich , über so manches lieblos runtergespielte 70 er Jahre Konzert, oder das Nicht zustande kommen einer Welttournee.
                        Ich ärgere mich, daß er sich in Graceland eingeschlossen hat und sich mit dem immer gleichen Kreis von Speichelleckern umgeben hat.

                        Gerade weil er so ein unfassbares Potential gehabt hat. Und es ja auch sooft abgerufen hat.
                        Es wurde aber damals oft auch schlecht umgesetzt. Wenn ich da nur an TTWII denke.
                        Der damalige Film wird dem grandiosen Ereignis das Elvis damals darstellte nicht im Ansatz gerecht.
                        Auch das Comeback Special. Wie grandios er damals wirklich war, wurde mir erst durch die ganzen Neuveröffentlichungen klar. Das Special und das Album waren nur ein Abklatsch der wirklichen Größe von Elvis damals.
                        Bei so manchem FTD Album denke ich mir.....ja, so hätte das damals veröffentlicht gehört.

                        Aber, bei all dem lamentieren über was wäre wenn.......hab mir erst gestern wieder die He touched me auf Vinyl angehört. Und was dieser Mann an Emotion und Leidenschaft transportiert macht mich immer wieder sprachlos.
                        Dann wechselte ich zu einer Sun LP und dasselbe hier.

                        Was man niemals vergessen darf ist, das Elvis in vielen Dingen ein Vorreiter war.
                        Und für ihn lief es doch hervorragend.
                        Die 50er sehe ich sowieso ausserhalb jeder Kritik.
                        Die 60er lieferten auch tonnenweise grandiose Lieder, aber leider oft sehr schlecht auf den LP's verteilt und ja , da gebe ich Elvis schon auch eine Mitschuld.
                        Er hat ja abgeliefert, aber die guten Sachen wurden verschleudert.
                        Ausserdem hätte er auf Tour gehen müssen. Sein Hawaii Konzert 61 ist für mich sein Bestes überhaupt und auch so eine vertane Chance.
                        Die 70er beginnen grandios und ich muss auch sagen, daß ich die Alben dieser Zeit mit ihren herrlich melancholischen Liedern sehr mag.

                        Wie ichs geschrieben habe, beschäftige ich mich auch oft mit was wäre wenn.....

                        Aber und das ist für mich die Hauptsache, sobald ich eine Platte auflege , mich hinsetze und einfach nur zuhöre ist da pure Magie.
                        Ja, es hätte noch mehr kommen können, aber was war ist wunderschön!
                        Und dafür danke Elvis!

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                        • Kristall
                          Stammuser

                          • 10.12.2016
                          • 151

                          #702
                          Elvis war für mich sehr wohl ein Künstler, ein Interpret wie es bis heute seinesgleichen sucht. Er hauchte duch seine stimmlichen Vibrationen Leben in Songs hinein, auch in textlich weniger anspruchsvolle, welche man ansonsten überhört hätte, bei Elvis nicht.

                          Und das in allen Sparten der Musik, für mich war das sehr wohl eine Kunst, welche bis heute kein "Sänger" mehr beherrscht.

                          Unabhängig was er geschäftlich oder musikmäßig hätte "verbessern" können.

                          Die Beatles waren alle für mich unscheinbare Bubis, keinerlei Sexappeal, Ricky Nelson hätte ähnlich wie Elvis bei entsprechendem Management evtl. noch mehr aus sich herausholen können, damals ein ebenfalls junger hübscher und talentierter Mann.

                          Elvis hatte eine Ausstrahlung und Präsenz wie kein Sänger vorher oder nachher.
                          Ein Frauenschwarm und für Männer nachahmenswert.

                          Ich mag im Prinzip den jungen Elvis, seinen Kleidungsstil, den ich noch heute unübertroffen finde, über die Socken, die farblich abgestimmten Schuhe, Hemd, Jacket - wow - extravaganten Stil mag ich noch heute an Männern, welche außer Langweilerjeans und Bollerjacke leider nix mehr auf die Reihe kriegen.

                          Dazu seine Bewegungen, seine Stimme, die schwarze Haarsträhne lässig cool über die hellen Augen fallend. Wer konnte ihm da wirklich Konkurrenz werden???

                          Ab 1973 gefiel mir Elvis optisch überhaupt nicht mehr, die pechschwarzen Haare wurden in dem blassen Gesicht zur Karikatur, aber seine Stimme war immer noch unübertroffen. Seine Las-Vegas-Anzüge waren überhaupt nicht mein Fall, auch wie er teilweise privat herumlief, entweder zuviel des guten an Glitzergürtel und protzigen Siegelringen oder dem Gegenteil Sportanzügen, welche er in jungen Jahren niemals öffentlich getragen hätte.

                          Wo wird es bei heutigen Sängern noch ein Idol für weitere Jahrzehnte geben, eben garnicht. Ich kenne keinen einzigen aktuellen oder noch lebenden Interpreten den ich als "zeitlos" bezeichnen würde. Alle kommen und gehen und werden vergessen. Elvis ist es bis heute zumindest nicht.
                          Zuletzt geändert von Kristall; 31.12.2016, 21:36
                          Was nützet es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewinnt, aber Schaden leidet an seiner Seele.
                          (Bibel)

                          Kommentar

                          • Graves_bei_Nacht
                            Gehört zum Inventar

                            • 04.11.2014
                            • 3877

                            #703

                            THE WONDER OF YOU (Elvis + RPO)
                            UK Album Chart 2016



                            27. Dezember 2016 -
                            Das Chart-Jahr 2016 im Vereinigten Königreich endet. Die Official Charts Company (OCC) gibt die letzten Notierungen aktueller Chartwoche (27.12.2016 - 2.01. 2017) bekannt und schließt zugleich ihre Umsatzberechnungen für den Gesamtzeitraum 2016 hinsichtlich u.a. meistverkaufter Alben in 2016.

                            Das Album THE WONDER OF YOU -veröffentlicht am 21. Oktober 2016- debütierte mit einem Umsatz erster Verkaufswoche von 63.505 Einheiten (CD physisch/Download/Streaming) per Chart vom 28. Oktober auf Position #1 und konnte in Folge weiterer restlicher neun Chartwochen des Jahres stetig zu UK's Top 5-Alben gezählt werden:


                            Umsätze / Platzierungen (verkaufte Einheiten)

                            01. Wo - 63.505 - #1
                            02. Wo - 35.456 - #2
                            03. Wo - 28.590 - #3
                            04. Wo - 29.647 - #5
                            05. Wo - 32.261 - #5
                            06. Wo - 44.446 - #3
                            07. Wo - 54.011 - #4
                            08. Wo - 60.979 - #4
                            09. Wo - 73.461 - #3
                            10. Wo - 35.915 - #3


                            Der Gesamtabsatz für das Jahr 2016 beträgt somit 458.271 verkaufte Einheiten. Unter den offiziellen Top 40 der im Jahre 2016 im Vereinigten Königreich meistverkauften Longplayer belegen Elvis und Philharmoniker Rang 5:

                            #1 - Adele: 25 - 753.000
                            #2 - Coldplay: A HEAD FULL OF DREAMS - 512.000
                            #3 - Michael Ball & Alfie Boe: TOGETHER - 512.000
                            #4 - Justin Bieber: PURPOSE - 478.5000
                            #5 - Elvis Presley: THE WONDER OF YOU - 458.000

                            Liste der Top 40

                            Bedenkt man dabei, dass die drei Alben 25, A HEAD FULL OF DREAMS und PURPOSE jeweilig schon Ende 2015 veröffentlicht wurden, somit das ganze Jahr 2016 in den Charts notierten bzw. für Umsatz sorgten, lässt das den Gesamtabsatz THE WONDER OF YOU's bei dessen nur zehnwöchiger Charthistorie im anderen, noch besseren Licht erscheinen.

                            .
                            Zuletzt geändert von Graves_bei_Nacht; 01.01.2017, 20:09

                            Kommentar

                            • Graves_bei_Nacht
                              Gehört zum Inventar

                              • 04.11.2014
                              • 3877

                              #704
                              Zitat von Joe S.
                              ...der auftritt bei Helene fischer wird der CD nochmal einen Schub geben.
                              Zwischenstand


                              > Deutschland

                              Aktuelle Chartposition des Albums (30.12.16 - 05.01.17): #34, somit nur 2 Positionen der Vorwoche gegenüber gestiegen.


                              > Österreich

                              Die letzte Chartposition des Jahres 2016 für das Album THE WONDER OF YOU ist nach wie vor #12. Erstmalig dort notiert per Chartwoche vom 23. Dezember. Wie in Österreich üblich, gibt es KEINE Charts über die Feiertage, ein entsprechendes Update (neue Chartwoche) erst wieder mit dem 6. Januar (im Übrigen auch ein Feiertag).

                              Aber:

                              Die (offizielle) Top 100 der Downloads wies "Just Pretend" (neu eingestiegen) heute Vormittag gegen 11 Uhr (Wird stündlich aktualisiert!) auf Rang 95 aus!


                              > Schweiz

                              Hier fiel TWOY ja mit Beginn der letzten Chartwoche zum 25. Dezember von Platz 33 auf #46. Die Information zur aktuellen Notierung, also zur Chartwoche vom 1. - 7. Januar 2017 (die etwaige Verkäufe nach der Show berücksichtigt) steht noch aus.

                              Derweil platzierte sich (neu eingestiegen) Elvis' "Blue Christmas" im schweizerischen Single-Chart auf Rang 64 (Auswertungszeitraum 23. - 29. Dezember).

                              .
                              Zuletzt geändert von Graves_bei_Nacht; 02.01.2017, 10:47

                              Kommentar

                              • Graves_bei_Nacht
                                Gehört zum Inventar

                                • 04.11.2014
                                • 3877

                                #705
                                Zitat von Graves_bei_Nacht
                                > Schweiz

                                Hier fiel TWOY ja mit Beginn der letzten Chartwoche zum 25. Dezember von Platz 33 auf #46. Die Information zur aktuellen Notierung, also zur Chartwoche vom 1. - 7. Januar 2017 (die etwaige Verkäufe nach der Show berücksichtigt) steht noch aus.

                                Zumindest für die Schweiz gibt es schon mal Neuigkeiten, respektive ein Update nach Auswertung der letzten Verkaufs-/Wertungswoche im Jahr 2016:

                                #29 (46) THE WONDER OF YOU (Album) - Chartwoche 1.-7. Januar 2017

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