In wie weit hat sich Elvis verändert?
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Nette Geschichte vom Stanley. Da setzen wir Elvis als barmherzigen Samariter ein, der so gütig war und alle in seiner endlosen Liebe aufgenommen zu haben. Nach dem Motto den Fans gegenüber: Hey seht, Elvis war so ein guter Kerl, seid doch auch so gut und nehmt mich in eure Herzen auf. Denn was Elvis gemacht hat, kann ja nicht falsch gewesen sein.
Tolle Psychospielchen....die ich ihm aber nicht abnehme.
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ich bitte Dich. Kommst Du auch von diesem Planeten ? Oberflächlich betrachtet erleben wir es doch alltäglich, wie rasch sich Menschen verändern können. Aber wenn wir Gelegenheit haben für eine Langzeitstudie, werden wir auch überrascht feststellen, dass da ne Menge ist, was bleibt.- Übersetzen
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Hier geht es gerade um veränderungen in Elvis Charakter.Ich frage mich, warum all die vielen Elvis-Fans, die ihr Idol ja sooo sehr lieben, ständig immer wieder seine Reputation in den Schmutz ziehen, in dem immer wieder seine angeblichen negativen Seiten, seine Drogenabhängigkeiten, seine angebliche "Veränderung" seines Charakters usw. durchgehechelt wird - wie eine kaputte Schallplatte. ....
Wenn man unterstellt das es diese gegeben hat (muss man ja nicht, gibt aber einige Anzeichen die dafür sprechen) ist es eben durchaus wahrscheinlich das Drogen dabei eine Rolle gespielt haben.
Das soll weder seine positiven menschlichen Eigenschaften herabwürdigen noch seine unerreichten Leistungen als Künstler in irgendeiner Weise runterspielen. Aber Elvis war eben auch ein Mensch. Und die sind eben nicht perfekt. (habe jedenfalls noch nie ein perfektes Exemplar getroffen)Zuletzt geändert von tyrone; 07.12.2008, 20:17- Übersetzen
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Ein interessanter Gedanke. Ich glaube ja, dass der Tod seiner Mutter ausschlaggebend für eine Veränderung war. Irgendwo wurde hier im Forum mal geschrieben, dass man die Beziehung zwischen Elvis und seiner Mutter nicht überbewerten sollte. Gladys hätte unter der Abwesenheit von E gelitten und er hat sich "trotzig" darüber hinweg gesetzt. Außerdem hätte es keinen Einfluss gehabt, ob sie weiter gelebt hätte oder nicht.
Ich denke schon, dass ihr Ableben ein riesengroßer Einschnitt für ihn war. Das ist es doch schließlich für jeden - egal, ob super enges Verhältnis oder nicht. Und die Beiden hatten ein enges Verhältnis, das sieht man ja auch auf den Fotos. Sie schien sein Motor zu sein, seine Inspiration seine Karriere voranzutreiben.
Als sie starb war er zum einen tief traurig, aber zum anderen hat er sich bestimmt auch gefragt, ob er was für sie hätte tun können (fragt man sich doch bestimmt immer). Sein Trauerprozess war ein ganz normaler und damit will ich sagen, dass er höllisch gelitten haben wird - so wie es jeder getan hätte - aber er das bestimmt nicht nach außen zeigen wollte/konnte.
Vielleicht wollte er diese (unbewussten) Gefühle auch unterdrücken und dann war der Griff zu den Medis nicht mehr weit.
Als Vernon diese Dee kennen lernte und später heiratete, hat Elvis auch sehr gelitten. Das habe ich in "Elvis and me" gelesen und auch Anita Wood hat es in einem Interview berichtet. Er hat dann gesagt, er fügt sich Vernons Wunsch, aber ich kann mir vorstellen, dass es in ihm gekocht hat (verständlicherweise). Wenn ihm der Tod von Gladys nicht so viel ausgemacht hätte, dann hätte er sich für seinen Vater einfach nur gefreut.
LG
Kerstin- Übersetzen
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das hat nichts damit zu run, dass Elvis seine Mutter so sehr liebte, sondern schlicht und ergreifend, weil Dee bescheuert war, und ihm verführerischere Blicke als seinem Daddy zuwarf.
Klar hat Elvis seine Mutter geliebt. Aber die Mär von "abgöttisch" und "übernatürlich" trifft's nicht. Sie hatten gewiß ein klasse Mutter/Sohn Verhältnis, und doch hat er sich durchgesetzt, als sie jammerte und flehte, er möge doch die Welt nicht so provozieren und immer schön auf sich aufpassen, und er hat seinen Stil durchgezogen. Muttern war das alles nicht geheuer. Klar hat er gesehen, dass sie nervlich ganz schön darunter litt. Dass sie mit seinem Erfolg und Image nicht klar kam. Und doch sah er es nicht ein, ihretwegen auf sein Leben zu verzichten. Er wollte sie mitnehmen auf seinen Weg, sie verwöhnen und tausendmal entschädigen, doch das konnte ihr Leben nicht verlängern. Natürlich war Elvis tieftraurig, aber er faßte sich auch wieder. Schon in Germany lebte er wieder auf und zeigte auf nahezu unzähligen Fotos, dass er sich nicht nur im Griff, sondern bisweilen auch ganz schön viel Spass hatte. Natürlich hatte Elvis in den Folgejahren mit Sicherheit auch die Momente, in denen er sich wünschte, er könne sie mit seiner Mutter teilen. Das ist doch völlig normal. Die, die man liebte und die nicht mehr da sind, vermißt man immer wieder mal. Aber natürlich zehrt man auch von dem, was man aneinander früher hatte. Aber inwieweit ändert das den Charakter? Nur weil ich es genieße, ihr Grab zu besuchen? Oder manchmal Gott bitte, sie lieb zu grüßen? Oder ihr ein dickes Danke für große Liebe schicke? Oder mich mehr mit dem Leben danach beschäftige? Oder angesichts der Vergänglichkeit mir mit der Gegenwart mehr Mühe geben möchte? Oder das Gefühl bewahre, mit ihr im Gespräch zu stehen? Oder feststelle, dass ihre Lieblingslieder auch zu meinen Lieblingsliedern werden? Oder Alkohol meide, weil ich weiß, dass er ihr nicht gut tat? Oder hoffe, dass die Mutter meiner Kinder unseren Nachwuchs auch so verwöhnen kann ?
Okay, aber charakterverändernd ist da nichts von.- Übersetzen
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Dann sind diese "einige" ganz offensichtlich im falschen Forum.....
Das Wort "Fan" bedeutet nicht, dass es gleich zu setzen ist mit "Idol". Man kann auch nur Fan sein - ohne jemanden zu idealisieren bzw. zu seinem Idol zu erklären.- Übersetzen
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So ist es - gut erkannt.Bei allen Zeitzeugen habe ich meine Skrupel. Die Leute aus der Elviswelt leben zum Teil seit 30 Jahren davon über Elvis zu erzählen, vieles ist idealisiert oder subjektiv eingefärbt und oft scheint eherder Charakter des Zeitzeugen aus seinen Aussagen, als der von Elvis. Das Ganze ist ein Geschäft..manche Leute sind kaum in der Lage die Person zu beschreiben, weil sie vielleicht weder die Wahrnehmung in der Güte haben oder es nicht so ausdrücken können.
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Wir brauchen nicht über Drogen/Medikamente zu sprechen. Man kann versuchen einfach zu schreiben, inwieweit sich der Charakter Elvis verändert hat. Dies allein, ohne Mutmaßungen über die Gründe anzustellen, ist schon spekuativ genug.
Wobei man ruhig unterscheiden kann,ob man übe das oberflächliche Verhalten spricht, oder dietiefen Grundwesenszüge. Denn in den Grundfesten ändern sich die Menschen wirklich eher wenig, was abernicht bedeutet, dass sich ganze Leben nicht komplett drehen können.
Ich habe es zum Beispiel erlebt. Aber man wird immer wieder versuchen, aus der eingenen Lebenserfahrung heraus die Dinge um Elvis zu verstehen und das ist schwierig. Eben las ich wie Revy über die Bindung zur Mutter denkt und über die Trauer und so, sehrschöne Gedanken und steckt viel Herzensbildung hinter, aber kann er das auf Elvis übertragen? Kann er an einem Foto aus Deutschland auf dem Elvis lächelt ablesen, dass Elvis es doch sehr gut verkraftete? Gut, wir wissen, dass Elvis ein abwechslungsreiches und spannendes Leben führte und dass er viele schöne Dinge unternahm...er verfiel ja nicht in eine Apartie...aber wir können nicht wirklich sagen, welches Gefühl Elvis mit dem Verlust verband.
Ob er jedoch so stark und fortwährend darunter litt, dass dies schon den Grundstein für seine Probleme legte? Wahr ist, dass Elvis in Deutschland beim Millitär die Wirkung von Aufputschmitteln entdeckte..vielleicht stellte er eben in dieser auich von Trauer geprägten Phase, dass er sich "Erleichterung" verschaffen konnte, dass es Mittel und Wege gab, Stimmungen zu beeinflussen, die einen "störten".
Im Wesendlichen möchte ich sagen, dass ich Elvis Charakter nicht klar sehen kann , ich habe kein klares Bild. Man muss immer, auch bei eigenen Aussagen bedenken, dass er sich an die große Öffendlichkeit wandte, wenn er Interviews gab usw. da quatscht man nicht treudoof aus den Nähkästchen sondern erzählt Dinge, die einen helfen, ein Star zu bleiben. Das heißt, die wirklich wahren Grundannahmen und Gefühle, Gedanken und Ziele, die wahren Antriebsfedern und Ängste, Sorgen, die sind wenig bekannt. Wenn, dann gibt es Vermutungen dazu.
Beschreibungen haben wir von seinem Verhalten. Elvis war oft der freundliche, smarte und großzügige Kerl. Er strahlte sehr oft etwas unglaublich freundliches, faires und positives aus. Das Lächeln von Elvis und seine Art zu reagieren und zu sprechen zeigen einen wirklich liebeswerten Kerl. Ich denke auch, dass er das zu einem großen Teil auch wirklich war.
Als Mensch hat er auch eine andere Seite und er konnte natürlich auch ausflippen und mies drauf sein, das können wir alle. Ich glaube, das ein wirkliches Problem die soziale Strutur um ihn herum war. Ich meine das so: Er warder allesbestimmende Mittelpunkt und Alles richtete sich nach ihm und seiner Stimmung aus. Wir kennen diese Beispiele dieser "Yesmen"Atmosphäre um ihn herum...alles schielt auf ihn und alles wartet auf den Einsatz, auf die Stelle von gelacht wird. Das war wohl eine logische Folge, er war ja auch faszinierend und wir alle hätten genauso mitgehechelt in der Lage, schwierig dem zu entgehen. Ich glaube diese Situation war nicht gut. ICh weiß nicht, ob er Gesprächspartner auf Augenhöhe hatte, wo er sich auch anlehnen konnte und geborgen fühlen konnte und die auch als Korrektiv funktionierten. Ich glaube in dieser Hinsicht war er alleine. Keiner konte seine Situation richtig verstehen, wer soll seine Lebenserfahrung teilen und richtig beurteilen? Elvis war in seiner Situation und seiner besonderen Lebenslage auch irgendwo allein...ich kann mir vorstellen, dass das ein Teil der Realität ist, die ihm später teilweise den Lebensmut kostete...Ohne Worte!- Übersetzen
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