TheKings Interview mit Sonny West
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Man sieht es doch heute noch ganz klar. Beispiel Amy Winehouse. Gibt sie vollgedröhnt ein Konzert, erscheint es am nächsten Tag überall auf der Welt in der Boulevard Presse. Spielt sie ein Konzert sauber und konzentriert durch, kräht kein Hahn danach. Weil sich die Auflage mit einer sauberen Amy nicht so verkauft, wie mit einer kaputten.
Die Presse stellt in keinster Weise ihre Musik in den Vordergrund oder ihre Stimme. Sie hält nur drauf, wenn sie torkelnd aus einer Bar kippt.
Ähnlich wie bei Elvis. Er gab zig Konzerte, wo er vielleicht etwas kräftiger aber mental gut drauf eine gute Show ablieferte. Was ist aber in aller Munde? Das CBS oder Interviews wo er offensichtlich neben der Spur war. Das ist eben eine Sensation, wenn auch eine traurige. Es kommen doch in Berichten immer wieder die selben Einspielungen, die Anfänge, die 68' Show und das CBS Spezial. Das sind die drei Komponenten die im Zusammenhang mit ihm genannt werden. Es endet immer mit: "........bis zu seinem Tode durch Drogen am 16.08. 1977."
Es wird auch unheimlich schwer sein, daß aus den Köpfen der Leute heraus zu bekommen, wer das Spezial gesehen hat, dem wird man nicht so einfach einen Herzanfall oder Infarkt verkaufen können. Und wenn dann als Resultat von jahrelangem Raubbau an seinem Körper.
Das Buch "What Happend" war nicht der Nagel zu seinem Sarg, aber viele haben darin Bestätigung gefunden, was sie Jahr und Tag vermuteten. Hätten die West's ein Buch über fröhliche Tage mit Elvis geschrieben, so hätte es sich in Amerika zum Tode hin gut verkauft. In Deutschland wäre es allein für die Fans zur Bibel geworden und wahrscheinlich nicht mal übersetzt worden. Darin stimme ich MT völlig zu!
Ich glaube nicht wirklich daran, daß die Autoren ihr Werk bereuen. Sie tingeln heute noch durch die Fanwelt und selbst die Skeptiker lassen es sich signieren, was ich nicht verstehen kann. Entweder gehe ich zu dem Autor hin, weil ich sein Buch gut finde und hol mir einen Eintrag oder ich lasse es ganz sein.
Wenn jemand wirklich etwas zurücknehmen möchte, dann bringt er eine öffentliche Gegendarstellung und lässt einen "Fehler" nicht über Jahrzehnte im Raum stehen.
Eben eines der Dinger, wo sich die Fanlager immmer Teilen werden.
Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
* Antoine De Saint-Exupéry *- Übersetzen
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Das ist auch meine meinungIch glaube nicht wirklich daran, daß die Autoren ihr Werk bereuen. Sie tingeln heute noch durch die Fanwelt und selbst die Skeptiker lassen es sich signieren, was ich nicht verstehen kann. Entweder gehe ich zu dem Autor hin, weil ich sein Buch gut finde und hol mir einen Eintrag oder ich lasse es ganz sein. Wenn jemand wirklich etwas zurücknehmen möchte, dann bringt er eine öffentliche Gegendarstellung und lässt einen "Fehler" nicht über Jahrzehnte im Raum stehen.
Eben eines der Dinger, wo sich die Fanlager immmer Teilen werden.
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doch, das war es leider.Genau ! So sollte es sein.Entweder gehe ich zu dem Autor hin, weil ich sein Buch gut finde und hol mir einen Eintrag oder ich lasse es ganz sein.
Aber Elvis scheint so leuchtend und immens zu sein, dass viele ihre Überzeugug über Bord werfen, nur um jenen, die ihn leibhaftig ne ganze Weile begleiten durften, mal nahe gewesen zu sein oder gar von ihnen einen Moment Beachtung erfahren zu haben. "Er hat mich mit den Augen angesehen, die Elvis so oft betrachten durften, und mir die Hand gegeben, die so oft Elvis berührte."
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[quote=Lakota;466208]Man sieht es doch heute noch ganz klar. Beispiel Amy Winehouse. Gibt sie vollgedröhnt ein Konzert, erscheint es am nächsten Tag überall auf der Welt in der Boulevard Presse. Spielt sie ein Konzert sauber und konzentriert durch, kräht kein Hahn danach. Weil sich die Auflage mit einer sauberen Amy nicht so verkauft, wie mit einer kaputten.
Die Presse stellt in keinster Weise ihre Musik in den Vordergrund oder ihre Stimme. Sie hält nur drauf, wenn sie torkelnd aus einer Bar kippt.
/quote]
Diese Art von Presse orientiert sich in erster Linie an den Gesetzen des Marktes,speziell an Angebot und Nachfrage.
Und anscheinend ist die Nachfrage an solchen Sex-,Suff- und Drogenschichten sehr groß.
Deswegen werden entsprechende Artikel veröffentlicht;weil die Masse der Bevölkerung so etwas lesen möchte.
Eine hohe Auflage zieht auch viele Werbekunden nach sich.
Gäbe es diese Nachfrage nicht,würden die Artikel auch andere Inhalte besitzen.
Das Gleiche gilt für entsprechende Elvis-Biografien wie die der MM und Albert Goldman:
Die meisten Fans halten diese für Schund,aber der Absatz auf dem Markt ist trotzdem merkwürdigerweise sehr groß...
Ich persönliche halte nichts von unseriösen Boulevardblättern und Sensationsbiografien,sondern versuche mich via seriöse Berichterstattung zu informieren.
So unterstütze ich diesen Boulevardmüll nicht.
Aber die breite Masse will es anscheinend anders und wälzt sich pseudo-moralisierend,sensationsgeil und selbstherrlich gerne im Dreck,obwohl sie meistens zumindest ahnt,daß der größte Teil aus Lügen besteht.
Egal,es sucht sich Jeder sein Niveau freiwillig aus,gelle.
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Moral und Anstand muss man sich auch leisten können. Anscheinend war die Verlockung und auch der Druck zu groß, um die Dollars für das Buch nicht zu nehmen.
Sie bekamen das Angebot und hätten sie es nicht geschrieben bzw. diktiert, so hätten andere sich ein Stück vom Kuchen genommen.
Keine Ahnung wie der Familienstand der West's zu dieser Zeit war, aber der Druck Geld zu verdienen wird da gewesen sein. Zu verlieren hatten sie anscheinend auch nichts mehr und die Zeit drengte. Solche Angebote dulden keine lange Überlegung, dafür standen zuviele "Zeitzeugen" in der Schlange. Die Aussicht ihren alten Job wieder zu bekommen war wohl nicht gegeben, Elvis hatte keine Anstalten einer Ausprache unternommen und somit sackten sie das Ding ein.
Als Fan ist man moralisch entrüstet und fragt sich, wie kann man nur? Aus deren Sicht aber war es eine einträgliche Konsequenz. Worüber wir uns heute aufregen, gehört doch eigentlich schon zum guten Ton. Siehe die Mutter von B. Spears, die hat keinerlei Bedenken ein Buch über ihre eigene Tochter heraus zu geben! Dagegen wirkt das Geschreibsel von ein paar ollen Bodyguards lächerlich und dröge.
Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
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Gerade in Ländern wie Deutschland kam das Buch zu einem denkbar schlechten Zeitpunkt heraus, nämlich kurz nach Elvis' Tod. Da es damals das einzig greifbare und aktuelle Buch über Elvis war, das in deutscher Sprache erhältlich war (mit Ausnahme vielleicht von dem von Mike E. Rodger, von dem ich nicht weiß, ob es 77/78 nicht schon vergriffen war?).
Somit hatte es eine Wirkung, die von den Bodyguards wohl nie beabsichtigt war: "Elvis ist tot - hier könnt ihr lesen warum". Dem lebenden Elvis hat es zwar menschlich sehr verletzt. Beruflich hätte es ihm wohl weniger geschadet, da es kaum jemanden interessiert hätte. Sein Tod gab der ganzen Sache wie gesagt eine neue Dimension. Bei uns stärker als in Amerika, wo es ja auch unzählige andere Bücher/Biographien gab.- Übersetzen
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@Rev. Betr. Sargnagel
Mal ehrlich, ich halte es für übertrieben ihnen soviel Macht über Elvis zugeben, daß er anscheinend über das Buch so traurig war, daß es ihm das Herz brach.
Elvis hatte Familie und die hatte ihn (bis auf seine Ehefrau, was Jahre her war) nicht fallen lassen. Er befand sich in einem relativ stabilen Umfeld. Sicherlich war es kein Vergnügen eine Bio über sich zu lesen, die er nicht selber verfasst bzw. in Auftrag gegeben hatte. Seine Freunde hatten ihn entäuscht. Wäre er gesund und fit gewesen, hätte er es schneller vergessen, als du die Nummer vom Pizzamann wählen kannst.
So ist das Leben, Freunde kommen und gehen und die wenigsten behält man ein Leben lang. Es gab Gründe auf beiden Seiten, die Sache zu beenden. Die West's taten es nicht auf die feine Art und Elvis auch nicht. Gutheißen will ich es auch nicht, aber soviel Anteil an der "Geschichte" möchte ich ihnen nicht zu sprechen, als das sie mit ihrem Büchlein für seinen Tod verantwortlich waren.
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What Happened ist allerdings ein Buch was alle darauf folgenden Bücher immer wieder einnimmt. Jedes weitere Elvis Buch wird Sätze aus What Happened beinhalten. So hat Sonny West, Red West Elvis Image neu entstehen lassen. Ob es nun unbedingt zum besseren ist, das soll dahin gestellt sein. Nun wissen Millionen von Leuten Elvis intimste Geheimnisse.
Beispiele...wie Elvis liebte, welchen Frauentyp er bevorzugte, welche Macken er hatte. Ist doch schlechthin ein Bestseller Elvis Nackt zu präsentieren. Sollte nun ein Art Kinofilme entstehen, wie die Art What Happened dann ist Elvis der coolste Typ auf Erden.
Und Sonny West bekommt dafür noch einen Oskar.
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Die Zuschauer dieses Films sind sich aber auch bewusst, daß es sich um einen "Film" handelt und nicht um das reale Leben.
Die Berater bzw. die Federführer dieses Buches hatten schon raus, daß Szenen wie, Elvis und seine Freunde flochten auf Bergwiesen ihren Mädels Blumenkränze ins Haar, keinen hinterm Ofen hervorlocken würde. Also mussten intime Offenbarungen rein, Drogen und Rock'n Roll. Ein kleiner Scherz am Rande, wahrscheinlich taten sie ihm sogar einen Gefallen, sonst wäre er als der King der Schnarchnasen in die Geschichte eingegangen.
Ich mache mir da keine Sorgen. Elvis hat seinen Status in der Gesellschaft und da wird auch keiner mehr dran rütteln können. Film hin oder her.Du bist zeitlebends für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast.
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Ähnlich wie bei Elvis. Er gab zig Konzerte, wo er vielleicht etwas kräftiger aber mental gut drauf eine gute Show ablieferte. Was ist aber in aller Munde? Das CBS oder Interviews wo er offensichtlich neben der Spur war. Es endet immer mit: "........bis zu seinem Tode durch Drogen am 16.08. 1977."
Genauso ist es leider.....
Auch da stimme ich dir zu.Ich glaube nicht wirklich daran, daß die Autoren ihr Werk bereuen. Sie tingeln heute noch durch die Fanwelt und selbst die Skeptiker lassen es sich signieren, was ich nicht verstehen kann. Wenn jemand wirklich etwas zurücknehmen möchte, dann bringt er eine öffentliche Gegendarstellung und lässt einen "Fehler" nicht über Jahrzehnte im Raum stehen.
Was ich persönlich - wie bereits gesagt - an der ganzen Diskussion makaber finde, ist die Tatsache, dass Publikationen, welche die schönen u. positiven Seiten von Elvis Charakter beschreiben, immer als Lügen abgetan werden. Aber diejenigen, die sensationshaschende Bücher schreiben bzw. "on Tour" ganz clever promoten und vermarkten - das sind dann auf einmal die einzig "wahren Stories und Freunde".
Glaubt man den allen Ernstes, dass ein Sonny West z.B. (aus akt. Anlass namentl. ewähnt), der seit über 30 Jahren durch die Welt tourt, nicht so clever ist, dass er alleine anhand der Fragestellung nicht merkt, was die Fans von ihm hören möchten?
Ich bin mir sicher, wenn man ihm sehr kritische Fragen stellen würden, dann wäre es mit der netten, symphatischen Art und Verbindlichkeit sehr schnell vorbei.
Mich irritieren auch die "Jubel-Arien" und wie toll dieser Sonny West ist.
Wenn ich mir den 2. Teil des Interviews anhöre, dann bin ich der Meinung:
Ganz schön clevere Art, sein Buch zu promoten. Und was hat er eigentlich genau über Elvis gesagt? Die Antwort wurde ihm schon alleine durch die Fragen in den Mund gelegt.
Und so wird es mit den anderen Mitgliedern der MM, die seit 31 Jahren die Elvis-Fanwelt bereisen, ebenso sein. Damit möchte ich ihnen aber nicht unterstellen, dass alles Lüge ist - nur sollte man diese Aussagen kritisch betrachten.
@ The King - mit meinem Posting möchte ich nicht deinen Verdienst bezüglich des Interviews schmälern - denn für dich war es sicher eine großartige und emotionale Angelegenheit und das soll auch so für dich bleiben.
Aber gerade was Elvis betrifft, da ist nicht alles ganz klar, alles schwarz/weiß - da gibt es auch jede Menge "Grautöne" dazwischen.
Sonst gäbe es ja nichts zu diskutieren. ....
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Das habe ich gerade über Red West gefunden. Auch sehr interessant. Interviews....
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