Ihr als Elvis Manager....
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Es freut mich, dass Du meine Postings liest und differenziert betrachtest, ehrlich!
So war es auch nicht gemeint. Ich wollte damit nur sagen, dass mir das Erlebnis auf der Beale Street mehr gegeben hat als die Platinum-Tour, weil ich mich halt mehr für Musik interessiere als für Möbelstücke.Das hört sich natürlich cooler an, als zwischen den "normalen" Elvis Fans die Graceland-Platinum-Tour mitzumachen.
Also Abgrenzung von den etwas "depperten" Fans ist hier schon vorhanden, das wäre dann für mich wieder abwertend.
Was mich auf "Graceland" am meisten gestört hat, war das Auftreten und Verhalten so mancher im Meditationsgarten. Das ist ein Friedhof, da liegen vier Menschen begraben, und einer davon war eine sehr bedeutende Persönlichkeit. Ich kann nicht verstehen, wie man schlampig angezogen, Kaugummi kauend und laut rumlabernd daran vorbeiziehen kann. Das sind wahrscheinlich die gleichen Leute, die sich über das (unwahre) Gerücht aufregen, dass Colonel Parker auf Elvis' Beerdigung ein Hawaiihemd trug.- Übersetzen
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Wieso? Er hat doch betont, dass er und seine Freunde Dylan für den größten lebenden Sänger halten, und nicht, dass er das auch wirklich ist.
Außerdem gehe ich davon aus, dass er Dylan als Gesamtkunstwerk ansieht, und wohl kaum zu seinen Konzerten gehen würde, wenn Dylan nur Songs von Elvis, Tom Jones und Frank Sinatra covern würde.- Übersetzen
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Nein, die wissen nicht mal, wer Parker war, bzw. haben kurz zuvor im Museum erstmals von ihm gehört. Graceland wird längst nicht nur von Fans besucht. Es liegt an 2. Stelle der am meisten besuchten Sehenswürdigkeiten der USA, übertroffen nur noch vom Weißen Haus. Wie bekannt ist, setzt Elvis heute von allen toten Stars am meisten Geld um und da sind Plattenverkäufe noch gar nicht eingerechnet, allein durch Graceland, Lizenzen und Fanartikel.- Übersetzen
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ich interessiere mich nicht für oktaven, sondern für die ausdruckskraft einer stimme, und die lässt sich nicht mit bildungsbürgerlichen maßstäben messen.
sänger wie dylan, howlin' wolf, skip james, hank williams u.v.a. sind in der hinsicht jedem opernheini haushoch überlegen.
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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Hier vergleichst Du Äpfel mit Birnen. Gute Opernsänger haben in der klassischen Musik genauso viel Ausdruckskraft wie die von Dir benannten in ihrer jeweiligen Musikrichtung.- Übersetzen
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aber bei mir ist das doch ein- und dasselbe.
das wäre mir sogar sehr willkommen. die (leider viel zu seltenen) coverversionen waren immer wieder highlights in den konzerten. wie gern wär ich 1990 dabeigewesen, als dylan 1x "walk a mile in my shoes" gespielt hat...Zitat von MusicManAußerdem gehe ich davon aus, dass er Dylan als Gesamtkunstwerk ansieht, und wohl kaum zu seinen Konzerten gehen würde, wenn Dylan nur Songs von Elvis, Tom Jones und Frank Sinatra covern würde.
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
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Ja. Zu dem Zeitpunkt, wo man noch von einem Konzert sprechen konnte, als noch alles stimmte: Auftreten, Aussehen, musikalische Leistung. Später war das alles nur noch eine ungewollte Parodie dessen. Natürlich kann man auch das als Gesamtkunstwerk sehen, wie Du es treffend ausgedrückt hast, als Kehrseite des American Dreams. Ich denke jedoch nicht, dass das im Sinne des Erfinders war.- Übersetzen
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Aber Du wirst doch sicher zugeben, dass Dylans bedeutender Songkatalog ein sehr entscheidender Grund für Deine Verehrung ist, oder? Hätte er von vornherein nur Nummern gecovert, denen er stimmlich nicht gewachsen ist, hätte e wohl kaum diese Anhängerschaft gnerieren können. Wahrscheinlich hätte er noch nicht einmal einen Plattenvertrag bekommen.
Zu einem Dylan-Konzert geht man sicher aus anderen Gründen als zu einem Tom-Jones-Konzert...- Übersetzen
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mag sein, aber dann sollte man für die unterschiedlichen musikalischen welten auch unterschiedliche bewertungskriterien anwenden und nicht bei bluessängern von oktaven und stimmumfang daherreden.
es gibt eben belcantogesang und es gibt ausdrucksgesang (schreckliches wort, aber mir fällt grad kein besseres ein - klingt irgendwie nach "ausdruckstanz"
): 2 verschiedene baustellen.
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
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Das sehe ich absolut genauso. Deswegen ist der ewige Elvis-Dylan-Vergleich auch völliger Mist. Elvis war ein reiner Belcanto-Typ, und Dylan nun mal nicht.mag sein, aber dann sollte man für die unterschiedlichen musikalischen welten auch unterschiedliche bewertungskriterien anwenden und nicht bei bluessängern von oktaven und stimmumfang daherreden.
es gibt eben belcantogesang und es gibt ausdrucksgesang (schreckliches wort, aber mir fällt grad kein besseres ein - klingt irgendwie nach "ausdruckstanz"
): 2 verschiedene baustellen.- Übersetzen
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immerhin waren auf seiner ersten lp mit einer ausnahme nur coverversionen drauf.Aber Du wirst doch sicher zugeben, dass Dylans bedeutender Songkatalog ein sehr entscheidender Grund für Deine Verehrung ist, oder? Hätte er von vornherein nur Nummern gecovert, denen er stimmlich nicht gewachsen ist, hätte e wohl kaum diese Anhängerschaft gnerieren können. Wahrscheinlich hätte er noch nicht einmal einen Plattenvertrag bekommen.
mir ist dylan heute tatsächlich als sänger & performer fast wichtiger wie als songwriter. viele seiner hochgerühmten songs gerade aus den 60ern halte ich für gnadenlos prätenziös.
"We know that rock'n'roll was not a human invention, that it was the work of the Holy Ghost."
(Nick Tosches)- Übersetzen
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