Ihr als Elvis Manager....
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Vergiss mal das Musikbusiness. Das hören auch Leute, die nicht vom Fach sind. Ganz normale, neutrale Musikfreunde mit einer Portion Hörerfahrung und ästhetischem Empfinden. Wenn man natürlich jemanden dazu befragt, dessen Leben in erster Linie aus Elvisverehrung besteht, kann man keine brauchbare Antwort erwarten.
Aber fein, Du spielst Gitarre, und jetzt frage ich Dich: Wenn Du Dir die Rübe so zudröhnen würdest, dass Deine Finger auf dem Griffbrett nicht mehr richtig greifen könnten, und die angeschlagenen Töne klingen unsauber und schnarrend - könnte man das dann noch als gutes Gitarrespiel bezeichnen?
Wenn Du ehrlich bist, lautet die Antwort "nein". Und so war es auch bei Elvis: Er war am Ende durch seinen jahrelangen Medikamentenmissbrauch körperlich so geschädigt, dass er unter Live-Bedingungen auf der Bühne nicht mehr richtig singen konnte.
In Ordnung, das "scheiße gesungen" ist eine Wertung, die auf meiner persönlichen Meinung beruht, daher sagte ich ja extra, dass ich es nicht fachmännisch ausdrücke. Dein "nachgelassen" ist schon korrekt ausgedrückt, man kann sich jetzt höchstens noch streiten, wie weit er nachgelassen hat. Ich bin der Ansicht, er hat extrem stark nachgelassen, und zwar deshalb, weil er zuvor so unglaublich gut war....doch bin ich der meinung, Elvis hat zwar in der letzten Zeit gesanglich nachgelassen, ich würde es aber niemlas als scheiße gesungen bezeichnen...
Es kann natürlich sein, dass die Leute, die nicht hören, wie schlecht er am Ende gesungen hat, auch gar nicht wirklich hören, wie genial er in den 20 Jahren davor gesungen hat, sondern tatsächlich mehr auf eine rein emotionale Wirkung abstellen. Daher kommen hier auch immer wieder Begriffe wie "Stimmung" und "Charisma" ins Spiel, die in einer Diskussion über eine gesangliche Leistung rein gar nichts zu suchen haben.- Übersetzen
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Ich versteh schon was du meinst, nur mein Leben besteht in erster Linie aus Familie, Beruf und Freunden, erst dann kommt Elvis
Vergiss mal das Musikbusiness. Das hören auch Leute, die nicht vom Fach sind. Ganz normale, neutrale Musikfreunde mit einer Portion Hörerfahrung und ästhetischem Empfinden. Wenn man natürlich jemanden dazu befragt, dessen Leben in erster Linie aus Elvisverehrung besteht, kann man keine brauchbare Antwort erwarten..
Man könnte schon, wenn meine Zuhörer den gleichen Pegel hättenAber fein, Du spielst Gitarre, und jetzt frage ich Dich: Wenn Du Dir die Rübe so zudröhnen würdest, dass Deine Finger auf dem Griffbrett nicht mehr richtig greifen könnten, und die angeschlagenen Töne klingen unsauber und schnarrend - könnte man das dann noch als gutes Gitarrespiel bezeichnen?.
Zuletzt geändert von Gast; 30.07.2008, 15:40- Übersetzen
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Bei einigen Elvis-Fans hat man allerdings den Eindruck, dass sie naturstoned sind. Irgendwie sogar eine feine Sache...
Die Frage habe ich dann wohl schon parallel beantwortet. Übrigens sehr zur Nachahmung empfohlen, man versteht Elvis plötzlich ganz anders. Aber bitte nur unter ärztlicher Aufsicht!@MM: Du guckst Dir das CBS-Special doch wohl nicht ungedopt an? Ja, dann kann's natürlich nicht funktionieren.
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So ein Schmarrn.
Das Publikum liebte Elvis so wie er war, sie liebten seine Musik so wie sie war, immerhin war Elvis das Idol einer ganzen Ära...
Muss ich dann als Fan auch stoned sein,
wenn ich mir beispielsweise Musik aus seinen letzten Jahre anhören und diese toll finde?
Nein, muss ich nicht, denn ich akzeptiere diesen Teil seines Lebens....
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Akzeptieren tue ich ihn auch. Deshalb muss ich ihn mir auch nicht schönreden, sondern kann ganz einfach zugeben, dass er dicht war wie 'ne Haubitze.
Ich nehme es ihm noch nicht einmal übel, denn ich kann ihn wunderbar verstehen. Der muss sich saugeil gefühlt haben mit dem ganzen Zeugs, das er intus hatte. Das verleiht Flügel!
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Ich würde eher sagen: Leider nein. Es wäre vielleicht sogar hilfreich, wenn einige mal ein paar praktische Erfahrungen mit Drogen gemacht hätten, denn dann würden sie zu diesem Thema nicht so einen naiven Blödsinn von sich geben.- Übersetzen
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Ich brauch mir hier nichts schön zu reden....Akzeptieren tue ich ihn auch. Deshalb muss ich ihn mir auch nicht schönreden, sondern kann ganz einfach zugeben, dass er dicht war wie 'ne Haubitze.
Ich nehme es ihm noch nicht einmal übel, denn ich kann ihn wunderbar verstehen. Der muss sich saugeil gefühlt haben mit dem ganzen Zeugs, das er intus hatte. Das verleiht Flügel!
Ich erkenne auch wann jemand zugedröhnt ist und was nicht, ich habe
auch meine Erfahrungen gemacht .....
Ich verstehe nur nicht, immer wenn dieses Thema aufkommt, wird Elvis durch den Dreck gezogen wie so ein abgeasselter Junkie
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Wo ist der Unterschied?
Ich erinnere mich in dem Zusammenhang an ein ziemlich gutes Posting von Blues Boy, der an dieser Stelle einmal sinngemäß fragte, was den Junkie, der sich aufgrund der Tatsache, dass er weniger Geld und Möglichkeiten hatte als Elvis, seinen Stoff am Bahnhof kaufen musste, zu einem schlechteren Menschen macht.- Übersetzen
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