Ihr als Elvis Manager....
Einklappen
X
-
Dieser Gedanke ist für mich wiederum nicht ganz nachvollziehbar. Wenn dieses eine Konzert, aus den genannten Gründen, abgesagt worden wäre, hätte das sicherlich nicht automatisch das Ende Elvis' Karriere bedeutet. Und in finanzielle Not wären alle Beteiligten bestimmt auch nicht geraten. Aus meiner Sicht wäre es möglich gewesen, krankheitsbedingt ein Konzert oder zwei Konzerte ausfallen zu lassen, öffentliche Begründungen hätten sich finden lassen.Dass er "sing für mich" geschrien haben soll, ist mir neu, aber ansonsten zeugt gerade diese Geschichte für mich vom Verantwortungsbewusstsein Parkers. Hätte Elvis ein Konzert platzen lassen, weil er sich die Rübe zugezogen hat, hätte das fatale Konsequenzen haben können, finanzieller und karrieretechnischer Art.
Stell Dir vor, Parker hätte Elvis mit seinem Folgeverhalten so weit geschadet, dass er ins Krankenhaus gemusst hätte oder Schlimmeres wäre passiert, dann wäre der finanzielle Verlust wesentlich größer gewesen.
Jesse
Until the twelfth of never, I'll still be loving you ...
- Übersetzen
Kommentar
-
Moment mal, da muss ich aber Cisco mal recht geben...es gibt doch einen Punkt, wo man -Geld und Karriere hin und her....- als Mensch mit Einfluss die Reißleine ziehen muss. Da geht doch das Leben eines Menschen und die Gesundheit vor. Klar, normalerweise basierte der Deal darauf, dass Elvis seine Kontarkte erfüllte, die der Colonel ihm besorgte...also wenn der Colonel Einfluss hatte, und den hatte er schon irgendwo, dann hätte er elvis sagen müssen: "Du bist nicht in der Verfassung, dass wir noch Geld machen können, wir müssen Dich erstmal wieder fit bekommen!" In einem TV-Interview aus den 80er, welches hier mal gepostet wurde, behauptet Tom Parker, er habe zu Elvis gesagt..."Mach mal ne Pause!"...Aber Elvis habe auf weiteren Touren bestanden...Elvis wäre nichtg die Sorte Mann gewesen, der man sagen konnte was er tun soll...Aber Parker hat ihn doch in den Sechzigern voll im Griff gehabt...aber in den späten Siebzigern sah das anders aus denke ich...da hatte Elvis so einen Schlaftabletten-Dickkopf...mit ihm war da nicht mehr leicht Kirschenessen....vielleicht war das seine Art mit all dem Umzugehen...ich hab mal gesagt:" Anders kam Elvis aus der Nummer nicht mehr raus!"Ohne Worte!- Übersetzen
Kommentar
-
Ich weiss nicht, ich kann mir auch gut vorstellen, dass Elvis in der Hinsicht "abgebrühter" wurde. War er in den 60ern noch richtig abhängig von Parker, so dürfte er aber auch nach seinem Comeback und seinen Liveauftritten bemerkt haben, dass nur alleine sein Name auf irgendwelchen Konzerthallen reichte, um diese sehr schnell voll zu bekommen. Dass er aufgrund dieser Popularität etwas "dreister" bzw. cooler wurde, wäre für mich denkbar. Da hätte er auch einen Parker nicht mehr unbedingt gebraucht, jeder andere hätte dies auch machen können. Zu dem Zeitpunkt war er die wirkliche lebende Legende, wobei er in den 60ern noch schnell in der Versenkung hätte verschwinden können.
- Übersetzen
Kommentar
-
im nachhinein ist es immer leicht zusagen hätte man lieber so entschieden weil wir jetzt alle wissen zu welchen tragischen ende das ganze geführt hat, aber wie schon ein anderer geschrieben hat, wären das nur wilde spekulationen, aber das entscheidene ist doch karriere mäßig gesehen, das elvis mit dem was er wirklich gemacht hat ,ohne all die noch möglichen lieder filme und anderen nie realisierten dinge,( zwar schade für uns fans, weil wir unersätlich nach neuen material sind), der absolute super star war, ist und immer sein wird und nach wie vor niemand in sicht ist der nur annähernd an ihn herankommt und wahrscheinlich bzw. sicher niemals mehr von jemanden getopt werden wird, nach dessen superlativen und masstäben sich alle nachfolgenden mässen lassen müssen. so gesehen denke ich hat der colonel alles richtig gemacht. menschlich gesehen natürlich nicht, weil niemand müsste mit 42 jahren sterben, aber allein den colonel die schuld zu geben, wäre nicht fair, denn wenn schon dann haben doch eine ganze menge anderer leute auch noch versagt oder ? ( sogenannte freunde und vertraute usw.,aber vielleicht auch wir?) und letztendlich ist doch jeder auch für sich selbst mitverantwortlich, auch ein superstar. außerdem denke ich das die ,leider in diesemfall die sehr tragischen dinge, genauso dazugehören wie die positiven dinge im leben, wobei man keine aspekte sein sie noch so negativ weglassen kann, ohne die beiden seiten hätte es einen elvis presley nie gegeben.er war eben genau für dieses leben wie er es geführt hat oder besser gesagt für das leben des Elvis presley bestimmt und sein hauptziel uns alle glücklich zumachen hat er trotzdem oder gerade deshalb geschafft. danke elvis und colonel- Übersetzen
Kommentar
-
Das halte ich für übertrieben, typisch Geller halt. Er war dicht, that's it.
Nicht pleite gegangen, aber eine Karriere - zumindest eine, die auf einem sauberen Image aufgebaut - nimmt großen Schaden, wenn eine Show ausfällt, weil der Künstler sich weggeballert hat.es war vor einem Vegas Konzert, also völlig belanglos von der Wertigkeit her...Presley wäre davon nicht Pleite gegangen..
Wenn man Parker in dieser Hinsicht etwas vorwerfen kann, dann dass er Elvis ab 1976 überhaupt noch gebucht hat.- Übersetzen
Kommentar
-
Wenn Elvis ins Krankenhaus gemusst hätte, wäre das ein astreiner Versicherungsschaden gewesen. Bleibt er jedoch einfach in der Suite liegen, weil er sich weggeballert hat, und kuriert seinen Rausch aus, dann zahlt keine Versicherung - Eigenverschulden, grobe Fahrlässigkeit, Vorsatz.- Übersetzen
Kommentar
-
Ach komm. Er hat einfach seinem Geschäftspartner klar gemacht, dass Verträge einzuhalten sind. Parker war kein Therapeut, kein Beichtvater und kein Kindergärtner. Er hat Elvis ein lukratives Engagement verschafft, für das er selber auch mit seinem Wort und seinem guten Ruf einstand, und als er feststellte, dass Elvis eine solche Vereinbarung (an der immerhin ein ganzer Rattenschwanz von Folgen hängt, auch für andere Beteiligte) nicht mehr für wichtig hielt, hat er ihm halt mal ordentlich Bescheid gestoßen. Er wusste halt auch nicht besser mit der Situation umzugehen.
Ob das pädagogisch sinnvoll war, ist eine andere Frage. Heute würde man einen Therapeuten kommen lassen und in einer Hypnosesitzung Ursachenforschung betreiben. Früher wurde halt der Kopf ins Eiswasser gesteckt, wenn einer dicht war, und dann ging's irgendwie wieder...
- Übersetzen
Kommentar
-
Eben, er wußte es wohl auch nicht besser. Und eine Einflussnahme auf Elvis`private Lebensentscheidungen war ja wirklich kaum möglich. Da hätte er schon argumentieren müssen, dass die Zusammenerbeit gefährdet wäre und selbst das hätte ab einem gewissen Zeitpunkt Elvis nicht gejuckt. Also der Colonel war wirklich nicht der Einzige in Elvis Umfeld, die mit der Situation überfordert war. Außerdem war er sich da selber näher, warum sollte er sich so tief ins eigene Fleisch schneiden? Damit Elvis mit schlechterem Management für weniger Geld den gleichen Mist weitermacht ? Ich sehe ein, dass es schwer bis unmöglich war Elvis in dem Punkt aufzuhalten. Aber ich möchte die Verhaltensweise des Colonels in der Sache trotzdem nicht für gut befinden. Er hat Geller rausgeekelt, er hat Elvis in die Army, in die Ehe überredet, er hätte zum richtigen Zeitpunkt, wenn nicht aus Verantwortung, dann aus Geschäftssinn wenigstens versuchen können Elvis auch in der Sache irgendwie auf die Spur zu bringen. Er hat doch sonst alle nach seiner Pfeife tanzen lassen. Er hat es nicht gemacht. Soweit ich weiß, hat er es kaum versucht.
Nochmal, ab einem gewissen Zeitpunkt war es nicht mehr möglich. Deshalb interessiert es mich, wie der Colonel selber so drauf war zu der Zeit, ich glaube nämlich, dass er durchaus in seinem eigenen Sumpf steckte. Und dann könnte es hinkommen, dass der Artikel (Anderer Thread!
) in der Formulierung recht behält, dass beide zusammen, jeder auf seine Art abgeschmiert sind. Auch die Leistungen des Colonels schwanken. Sie haben beide geschwächelt.
Immer wenn des Colonels Kreativität nachließ entstand für Elvis eine ätzende Routine, dann haben beide zwar kassiert, aber ...Ohne Worte!- Übersetzen
Kommentar
-
1.) Ich halt das durchaus für glaubwürdig, es gibt noch andere Vorfälle, wo Elvis knapp gestorben wäre, hätte er nicht Hilfe bekommen.
2.) Man hätte nie erfahren, warum die Show ausfällt. Ausserdem hat Elvis 1973 und 1975 mehrere Vegas Shows gecancelled, ohne dass jemand daran Anstoss genommen hätte. Wir alle wissen heute, warum die Shows ausfielen. Er hatte definitiv keinen Schnupfen.Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !- Übersetzen
Kommentar
-
Diese Meinung teile ich absolut. Das habe ich ja bereits gepostet, dass sie meiner Meinung nach ihre Höhepunkte wie auch ihre Tiefpunkte gemeinsam hatten. Halt wie ein Team, im Guten wie im Schlechten.
Nur drückt mir der besagte Artikel das etwas zu inkompetent und faktenfrei aus, weil darin einfach zu viele Fehler und Fehleinschätzungen sind, und zwar beider Beteiligter. Wenn wir das hier mit unserem Hintergrundwissen herleiten, ist das was anderes, als wenn irgendein Journalist, der von Elvis rein gar nichts weiß, sich das einfach mit Hilfe einer Handvoll Klischees zusammenschmiert.- Übersetzen
Kommentar
-
Das war, wo er beim Essen einschlief und fast daran erstickt ist, das meinst Du doch, oder? Ja, da hat er überlebt, weil die Jungs ihn geweckt haben. Und in diesem Fall hat er vielleicht überlebt, weil der Colonel ihn geweckt hat. So kann man es auch mal sehen - ohne den Colonel damit zum Lebensretter machen zu wollen, denn der wusste sicher gar nicht, was er tat, und wenn doch, war er damit auf seine Weise auch überfordert. Wie gesagt, der Mann war kein Therapeut, sondern ein Business Manager.
Nur wurden daraus keine Versicherungsfälle, man fand eine Lösung. Das kann 100mal gut gehen, und einmal geht es in die Hose. Da wir kein genaues Datum und keine genauen Umstände wissen, wie immer bei Geller (und eigentlich noch nicht einmal wissen, ob diese Situation überhaupt stattgefunden hat oder nur ein weiteres Hirngespinst dieses Möchtergern-Gurus ist), muss die Frage erlaubt sein, ob es vielleicht das erste Mal war, und der Colonel Angst hatte, wie es ausgehen könnte, oder das wiederholte Mal, und der Colonel einfach die Schnauze voll hatte und das Glück, das sie bisher hatten, nicht unnötigerweise nochmals herausfordern wollte.2.) Man hätte nie erfahren, warum die Show ausfällt. Ausserdem hat Elvis 1973 und 1975 mehrere Vegas Shows gecancelled, ohne dass jemand daran Anstoss genommen hätte. Wir alle wissen heute, warum die Shows ausfielen. Er hatte definitiv keinen Schnupfen.
Es ist einfach nur eine Geller-Story. Ich würde diese nicht zum einzigen Anlass nehmen, die Arbeit von Colonel Parker komplett zu verurteilen. Denn eins steht fest: Geller hat Elvis niemals in irgendeiner Form karrieretechnisch nach vorne gebracht, der Colonel schon.- Übersetzen
Kommentar
-
Ich hab nie behauptet, Parker wäre ein schlechter Manager gewesen. Sehr wohl menschlich ein Schwein.
Ich würd aber auch nicht Geller`s Story als Hirngespinst abtun, nur weil er Parkers Geschäftsgebaren entlarvt.
Im übrigen war es nicht Geller`s Aufgabe, sich um Presleys Karriere zu kümmern. Man sollte jetzt nicht alles in einen Topf werfen.Thanks to Ernst Joergensen, Roger Semon and Erik Rasmussen for the great work. Keep the spirit alive !- Übersetzen
Kommentar
-
Ein so hartes Urteil würde ich nicht an einer einzigen Geschichte festmachen, die obendrein von einem notorischen Lügner stammt, der schon seit Jahren - offensichtlich aufgrund einer Mischung von Geldgier, Geltungsdrang und schwerstem Alkoholismus - jeglichen Bezug zur Realität und seinem Verhältnis zu Elvis verloren hat - falls er ihn je hatte. Die menschliche Persönlichkeit - insbesondere die eines Tom Parker - ist wesentlich komplexer. Vor allem komplexer, als ein selbsternannter Guru zu verstehen in der Lage ist.
Selbst wenn die Geschichte stimmt, entlarvt sie keinesfalls Parkers Geschäftsgebaren, sondern allenthalben Gellers fehlendes Urteilsvermögen.Ich würd aber auch nicht Geller`s Story als Hirngespinst abtun, nur weil er Parkers Geschäftsgebaren entlarvt.
Das ist richtig. Nur stellt Geller sich ja immer so dar, als wäre er Elvis' einziger und bester und wahrer Freund gewesen, und als wüsste er als einziger, was gut und richtig für Elvis und dessen Karriere war. Dabei hat Geller nicht den kleinsten positiven Beitrag zu dieser Karriere geleistet - ganz im Gegenteil. Immer wenn er da war, hatte Elvis seine absoluten Tiefpunkte, starb dann sogar. Elvis' Höhepunkte hingegen fanden immer nur ohne Geller statt.Im übrigen war es nicht Geller`s Aufgabe, sich um Presleys Karriere zu kümmern. Man sollte jetzt nicht alles in einen Topf werfen.
Inwiefern das ursächlich zusammenhängt, sei dahingestellt. Aber es bleibt als Fakt festzuhalten, dass es so war.- Übersetzen
Kommentar




Kommentar