Ihr als Elvis Manager....
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Zu den Filmen: Es gibt Fans, die finden sie scheiße. Das ist ihr gutes Recht. Aber es gibt auch Fans, die lieben sie. Und für diese hat es sich doch gelohnt, dass Elvis sie gedreht hat. Denen würde sonst was fehlen. Und viele hätten ohne die Filme den Weg zu Elvis nie gefunden.
Ein persönliches Wort dazu: Ich fand die Filme früher schrecklich und habe sie nie geguckt. Als sie dann auf DVD rauskamen, habe ich sie der Vollständigkeit meiner Sammlung halber gekauft und ungesehen ins Regal gestellt. Vor längerer Zeit bekam ich mal Besuch, und der wünschte sich, einen dieser Filme zu gucken. Wir guckten ihn und hatten tierischen Spaß. Deshalb guckten wir noch einen. Und noch einen. Es endete dann so, dass wir in einer spontanen zweitägigen Session mit viel Whiskey-Cola alle durchgeguckt haben. Seitdem habe ich meine Meinung über die Filme komplett geändert. Sie sind wirklich großartig, und selbst die trashigsten sind irgendwie noch kultig. Es kommt nur auf die Einstellung an, mit der man sie guckt.- Übersetzen
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Hier muss ich widersprechen, denn er wollte vor allen Dingen ein Schauspieler werden, den man ernst nimmt und keine Kunstfigur, die durch Pappkulissen eiert.
Elvis war ganz klar unzufrieden mit seiner Filmkarriere. Das hat er intern und letztendlich auch in späteren Interviews immer wieder gesagt.
Es war allein Parker, der keinen seriösen Schauspieler wollte, sondern einen Markenartikel in der Unterhaltungsindustrie, der massenkompatibel war und nirgends aneckte - sowie Mickey Mouse oder Donald Duck.
Hollywood bedeutete Frust für Elvis - spätestens ab 1964, teilweise auch schon früher, was einige Filme betrifft.
Man sieht's Elvis auch in vielen Streifen an - von "brillieren in jeder Einstellung" kann keine Rede sein.
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Sorry, war keine böse Absicht, sondern ein Missverständnis.
Trotzdem sehe ich auch das anders, denn ein Schauspieler im Film ist ja kein Individualist, sondern er spielt eine vorgegebene Rolle. Individualist kann er höchstens privat sein.- Übersetzen
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...das hätte ich jetzt nicht geschrieben, MusicMan.
Man könnte meinen, du hättest dir die Filme schön geguckt.
*The genius of Elvis Presley was in his music, but the magic was in his voice*
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Ich sprach von "erfolgreich", nicht von künstlerisch wertvoll. Erfolgreich war er, sehr sogar.
Den Traum vom ernstzunehmenden Schauspieler konnte er sich nicht erfüllen, und Parker auch nicht.
Es darf aber die Frage gestattet sein, wie wichtig ihm dieser Traum war, und was er konkret unternommen hat, ihn zu verwirklichen. Letzteres könnte man mit einem Wort beantworten: Nichts.
Um es mal konkret auf den Punkt zu bringen: Wenn ich den dringlichen Wunsch hätte, ein ernsthafter Schauspieler zu sein, und so viel Kohle hätte wie Elvis, dann würde ich mir diesen Traum locker finanzieren und auf eigene Kosten einen anspruchsvollen Film mit mir selber in der Hauptrolle produzieren. Hätte Elvis also tun können. Hat er aber nicht.
Ich kenne kein Interview, wo er das sagt. Würde mich mal interessieren.Elvis war ganz klar unzufrieden mit seiner Filmkarriere. Das hat er intern und letztendlich auch in späteren Interviews immer wieder gesagt.- Übersetzen
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Wenn man sich einfach mal vor Augen hält, wie viele Musikfilme in jenen Jahren gedreht wurden ... Vermutlich sind die Elvis-Streifen die einzigen, die bis heute noch irgendeine Bedeutung haben (abgesehen vielleicht von den Beatles-Filmen, die allerdings nie so häufig im deutschen Fernsehen gesendet wurden wie die Elvis-Filme). Vermutlich ist es die zeitlose Kombination von "Elvis" und "leichter Unterhaltung", die Parkers Hollywoodstrategie bis heute recht geben.
Gleichwohl bleibt auch richtig, dass Elvis seine Schauspielkarriere bedauerte. Und ich hätte ihm ein bisschen mehr Abwechslung gegönnt, sprich: den einen oder anderen ernstzunehmenden Film.- Übersetzen
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"The New Gladiators" war die Initiative, die Elvis ergriff, um das zu verwirklichen, was er unter einem guten Film verstand. Sogar der Colonel steckte zähneknirschend Geld in das Projekt. Leider haben die bekannten Eskapaden vom Herbst 1974 alles zunichte gemacht.Es darf aber die Frage gestattet sein, wie wichtig ihm dieser Traum war, und was er konkret unternommen hat, ihn zu verwirklichen. Letzteres könnte man mit einem Wort beantworten: Nichts.
Um es mal konkret auf den Punkt zu bringen: Wenn ich den dringlichen Wunsch hätte, ein ernsthafter Schauspieler zu sein, und so viel Kohle hätte wie Elvis, dann würde ich mir diesen Traum locker finanzieren und auf eigene Kosten einen anspruchsvollen Film mit mir selber in der Hauptrolle produzieren. Hätte Elvis also tun können. Hat er aber nicht.- Übersetzen
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Es hätte ja gereicht, wenn er parallel zu den Filmen seine Musikerkarriere engagiert weiter betrieben hätte Hat er leider auch nicht. Eine Handvoll Nicht-Film-Songs pro Jahr, that's it. Erst mit "How great thou art" leckte er wiedr Blut, und man schlug gemeinsam einen anderen Weg ein. Mit großem Erfolg bekanntlich.- Übersetzen
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Das ist ja hochinteressant. Dass Parker da auch Geld reingesteckt hat, wusste ich gar nicht. In ein solches unkommerzielles Liebhaberprojekt? Unfassbar! Da behaupte noch einer, der Colonel hätte Elvis in der Verwirklichung seiner Träume nicht unterstützt...- Übersetzen
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