Wir müssen uns einfach von dem Gedanken verabschieden, Parker vorzuwerfen, Elvis nicht "geholfen" zu haben. Erstens ist davon auszugehen, dass er es - wie alle anderen auch - versucht hat, und zweitens - wie alle anderen auch - damit gescheitert ist.
Komisch eigentlich, dass man Parker das immer vorhält, obwohl er "nur" der Manager war und nicht ständig um Elvis herum hing (und obendrein davon auszugehen ist, dass seitens Elvis und seinen Jungs alles versucht wurde, dass er möglichst wenig vom wahren Ausmaß der Katastrophe mitbekam), aber Vernon hingegen, der immer bei Elvis war und dazu noch sein Vater war, nie vorgeworfen wurde, dass er Elvis nicht "rettete".
Vielleicht hat Schorni Recht, und es war einfach Parkers Denkweise, seine einzige Möglichkeit, Elvis zu helfen, bestünde darin, ihn am arbeiten zu halten und ihn somit zu zwingen, sich immer wieder zu berappeln. Ob das der richtige Weg war, sei dahingestellt, aber ihm einen Strick daraus zu drehen, ist auf jeden Fall nicht fair. So verkehrt ist es nicht, einem Suchtkranken Herausforderungen und Anreize anzubieten, denn er ist sicher leichter heilbar, wenn er Perspektiven hat, als wenn im "gesunden Leben" nichts auf ihn wartet, für das es sich zu leben lohnt.
Vor allem wird es weder Elvis noch Parker gerecht, immer nur auf den letzten beiden Jahren herumzureiten. Selbst wenn man ihnen attestiert, in dieser Zeit vollends versagt zu haben, schmälert das in keiner Weise die Jahrtausendleistung, die sie in den zwanzig Jahren davor vollbracht haben, und das ist es, was letztendlich zählt. Der gemeinsame Erfolg war so immens und bis heute unerreicht, dass das unrühmliche Ende dagegen verblasst.
Komisch eigentlich, dass man Parker das immer vorhält, obwohl er "nur" der Manager war und nicht ständig um Elvis herum hing (und obendrein davon auszugehen ist, dass seitens Elvis und seinen Jungs alles versucht wurde, dass er möglichst wenig vom wahren Ausmaß der Katastrophe mitbekam), aber Vernon hingegen, der immer bei Elvis war und dazu noch sein Vater war, nie vorgeworfen wurde, dass er Elvis nicht "rettete".
Vielleicht hat Schorni Recht, und es war einfach Parkers Denkweise, seine einzige Möglichkeit, Elvis zu helfen, bestünde darin, ihn am arbeiten zu halten und ihn somit zu zwingen, sich immer wieder zu berappeln. Ob das der richtige Weg war, sei dahingestellt, aber ihm einen Strick daraus zu drehen, ist auf jeden Fall nicht fair. So verkehrt ist es nicht, einem Suchtkranken Herausforderungen und Anreize anzubieten, denn er ist sicher leichter heilbar, wenn er Perspektiven hat, als wenn im "gesunden Leben" nichts auf ihn wartet, für das es sich zu leben lohnt.
Vor allem wird es weder Elvis noch Parker gerecht, immer nur auf den letzten beiden Jahren herumzureiten. Selbst wenn man ihnen attestiert, in dieser Zeit vollends versagt zu haben, schmälert das in keiner Weise die Jahrtausendleistung, die sie in den zwanzig Jahren davor vollbracht haben, und das ist es, was letztendlich zählt. Der gemeinsame Erfolg war so immens und bis heute unerreicht, dass das unrühmliche Ende dagegen verblasst.




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