Das kapiere ich einfach (in mehrerlei Hinsicht) nicht: In den 50ern erwartete man gar nichts von ihm. Insofern: Fehlanzeige mit dem Rebellentum via Gospel und Ballade. Und ab 1960 machte Elvis - egal wie großartig das Ergebnis in den allermeisten Fällen war - nichts anderes (mehr), als das zu machen, was man erwartete. Oder wo ist da der große Bruch mit dem Establishment, den ich übersehen habe?
Der Rebell
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Nein , nicht direkt , aber durch ihn wurde es dann später normal diese Musik zu hören und heute stört es keinen mehr ob man schwarze oder weiße Musiker hört und das ist mit ein verdienst von Elvis und seiner Art wie er war und seine Musik . Und Elvis hat gehörig die Musikwelt auf den Kopf gestellt zur damaligen Zeit denn sonst wäre Elvis nicht heute das was er ist , nämlich ein Idol für Generationen und er war in diesem sinne doch ein Reveluzzer
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Was ist das für ein Schwachsinn?
Im Übrigen kann man heute sicher viel besser beurteilen, ob Elvis ein Rebell oder nur sein Image rebellisch war.- Übersetzen
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Du meinst, seine Anhängerschaft hat vorher Rock'n'Roll abgelehnt, bis sie die Musik von einem Weißen Gehört hat?
Zuletzt geändert von Gast; 14.11.2007, 20:09- Übersetzen
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Falsch es geht nicht darum wie Elvis sich benommen hatte sondern wie seine Musik zu bewerten ist und die war eben Rebellisch zu dieser Zeit , ein Weißer der Schwarze Musik singt war etwas rebellisches und das kann keiner wegdiskutieren.
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Es war nicht rebellisch, es war lediglich etwas Neues, an das sich manche erst gewöhnen mussten. Das ging jedoch relativ schnell. Nach spätestens 2 Jahren war Elvis von den meisten akzeptiert.- Übersetzen
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Oh Mann, das werde ich nie verstehen: Warum wird immer so getan, als könne man über Elvis Presley nicht eindeutig sprechen und zu Ergebnissen kommen?
Warum wird stets verschleiert und so nebulös getan? Warum wird immer geheimnisvoll geraunt: "Man kann ihn nicht greifen ... Huiii buuuh ..."
Natürlich kann man das. 
Dieses Gerede von der Projektionsfläche und dem Steinbruch ... Steckt dahinter nicht einfach Unfähigkeit oder der Unwille, die Dinge beim Namen zu nennen? Der Mann war ein Musiker und Entertainer wie jeder andere auch (in seiner Liga).
Ich kann TimSides Reaktion gut verstehen. Es gibt eine recht nüchterne Betrachtungsweise der Dinge, bei der man sie beim Namen nennen kann. Und es gibt eine emotionalere Betrachtungsweise der Dinge, bei der man sie zwangsläufig interpretieren/deuten muss und sich persönlich darin einschließt.
Ich halte letztere Betrachtungsweise für die umfassendere. Mann muss die Dinge definieren und sich selbst in Beziehung zu den Dingen setzen.
Der idiotische weitere Verlauf dieses ursprünglich hochinteressanten Threads vom Reverend hat eines gezeigt: Es bringt nichts, die Dinge einfach nur beim Namen zu nennen. Weil nämlich jeder etwas anderes unter ein und demselben Begriff versteht. Das ist ein altbekanntes semiotisches Phänomen. Nur scheint einigen Usern in diesem Thread ein angemessener Umgang damit nicht geläufig.- Übersetzen
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Off-Topic:
Also sind alle Postings, die sich gegen unsere "Danke-sag-Mafia" wenden, polemisch?
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So ist es. Wenn er damit den erzkonservativen weißen Rassisten bewusst hätte eine auswischen wollen, DANN wäre es rebellisch gewesen. Elvis aber hatte viele Freunde in den schwarzen Vierteln von Memphis. Er war Stammgast in den schwarzen Blues Clubs in der Beale Street. Für ihn war das eine ganz normale Welt und eine ganz normale Art sich auf der Bühne zu bewegen. In Memphis konnte (und kann) man gar nicht anders, als mit den Schwarzen auszukommen (2/3 der Bevölkerung dort ist schwarz) und da ist das alles völlig normal und hat mit Rebellentum rein gar nichts zu tun!Zuletzt geändert von Gast; 14.11.2007, 20:18- Übersetzen
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